Corona-Impfungen gehen weiter

Impfungen gegen Corona nun in ganz Bayern

Der Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer wird in einem Kühlschrank gelagert, Sensoren überwachen die Temperatur. Am Sonntag haben die Corona-Impfungen mit dem Covid-19 Impfstoff von Biontech/Pfizer in Deutschland begonnen.

Der Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer wird in einem Kühlschrank gelagert, Sensoren überwachen die Temperatur. Am Sonntag haben die Corona-Impfungen mit dem Covid-19 Impfstoff von Biontech/Pfizer in Deutschland begonnen.

Bild: Bernd Wüstneck, dpa

Der Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer wird in einem Kühlschrank gelagert, Sensoren überwachen die Temperatur. Am Sonntag haben die Corona-Impfungen mit dem Covid-19 Impfstoff von Biontech/Pfizer in Deutschland begonnen.

Bild: Bernd Wüstneck, dpa

Im Freistaat werden die Impfungen zum Schutz gegen das Coronavirus fortgesetzt. Wie die Probleme in der Kühlkette nicht noch einmal auftreten sollen.
Der Corona-Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer wird in einem Kühlschrank gelagert, Sensoren überwachen die Temperatur. Am Sonntag haben die Corona-Impfungen mit dem Covid-19 Impfstoff von Biontech/Pfizer in Deutschland begonnen.
dpa
28.12.2020 | Stand: 12:34 Uhr

Die Impfungen gegen das Coronavirus im Freistaat gehen weiter - nach einer Panne gab es nun auch für Oberfranken den offiziellen Startschuss. Die herstellende Firma habe die Qualität der Impfdosen bestätigt und die Dosen freigegeben, teilte die Bezirksregierung mit. "Damit steht dem Impfstart in Oberfranken nichts mehr im Wege." Ein Sprecher bestätigte, dass die Impfungen noch am Montag anlaufen sollten. Zum bayernweiten Start am Vortag hatte es in der Region Probleme mit der Kühlkette gegeben. Der Beginn der größten Massenimpfung in der Geschichte der Bundesrepublik wurde dort deshalb verschoben.

Impfstoff auf Minus 70 Grad tiefgekühlt

Bei der für Montag erwarteten Lieferung von 97.000 Impfdosen für Bayern zeichneten sich auch in Oberfranken keine Probleme mehr ab, wie der Sprecher der Bezirksregierung sagte. Die Probleme vom Vortag würden derzeit sorgfältig aufgearbeitet; weitere Informationen sollten am Nachmittag veröffentlicht werden.

Der Impfstoff, den die Firmen Biontech und Pfizer gegen das Coronavirus entwickelt haben, muss bei extremen Temperaturen um die Minus 70 Grad tiefgekühlt werden. Auch in Schwaben gab es am Sonntag deshalb zunächst Verzögerungen.

Impfstoff über acht Verteilerzentren in die Regionen gebracht

Zu Wochenbeginn sollen die Impfungen nun bayernweit vor allem in den Alten-und Senioreneinrichtungen zügig fortgesetzt werden. Die Vakzine werden über acht Verteilzentren koordiniert in die Regionen gebracht und derzeit in erster Linie über sogenannte mobile Teams Heimbewohnern gespritzt. Der Betrieb in den meisten der 99 Impfzentren in den Landkreisen und kreisfreien Städten soll erst im Laufe des Januars richtig anlaufen.

Bereits am Sonntag hatten mehrere Tausend Menschen in Bayern die Spritze verabreicht bekommen, von der eine schützende Wirkung im Kampf gegen Corona erwartet wird. Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) hatte von einem "sehr bewegenden" Tag gesprochen.

Zweimal impfen für wirksamen Schutz

Da für einen wirksamen Schutz zweimal geimpft werden muss, wird jeweils die Hälfte der Impfstoffdosen zurückgestellt und in den zentralen Standorten zwischengelagert.

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