Corona-Impfstoff

Österreich vor Bestellung von Impfstoff Sputnik V aus Russland

Fläschchen mit dem russischen Impfstoff Sputnik V stehen auf einem Tisch im Zentralkrankenhaus des Komitats Bekes, während die landesweite Impfung gegen das neuartige Coronavirus fortgesetzt wird. (zu dpa «Merkel, Putin und Macron sprechen über russischen Impstoff Sputnik V» vom 30.03.2021) +++ dpa-Bildfunk +++

Fläschchen mit dem russischen Impfstoff Sputnik V stehen auf einem Tisch im Zentralkrankenhaus des Komitats Bekes, während die landesweite Impfung gegen das neuartige Coronavirus fortgesetzt wird. (zu dpa «Merkel, Putin und Macron sprechen über russischen Impstoff Sputnik V» vom 30.03.2021) +++ dpa-Bildfunk +++

Bild: Tibor Rosta

Fläschchen mit dem russischen Impfstoff Sputnik V stehen auf einem Tisch im Zentralkrankenhaus des Komitats Bekes, während die landesweite Impfung gegen das neuartige Coronavirus fortgesetzt wird. (zu dpa «Merkel, Putin und Macron sprechen über russischen Impstoff Sputnik V» vom 30.03.2021) +++ dpa-Bildfunk +++

Bild: Tibor Rosta

Österreich will den russischen Corona-Impfstoff Sputnik V bestellen. Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) prüft derzeit einen Antrag auf Zulassung.
dpa
31.03.2021 | Stand: 17:17 Uhr

Österreich steht kurz vor einer Bestellung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V. "Wir sind auf den letzten Metern und eine Bestellung von Sputnik kann wahrscheinlich schon nächste Woche erfolgen", sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Mittwoch nach einem Treffen mit dem russischen Botschafter in Wien. Es gehe um 300.000 Dosen im April, 500.000 Dosen im Mai und 200.000 Dosen Anfang Juni. "Eine sehr zeitnahe Lieferung wäre hier somit möglich", meinte Kurz. Aktuell sei noch eine Abstimmung von Details nötig.

EMA prüft derzeit Zulassung in der EU

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) prüft derzeit einen Antrag auf Zulassung von Sputnik V in der EU. Im April werden Experten der EMA in Russland zur Begutachtung der Produktion und Lagerung des Impfstoffs erwartet. Ungarn setzt das russische Präparat, das in mehr als 50 Ländern weltweit zugelassen ist, bereits auf Grundlage einer nationalen Genehmigung ein.

Lesen Sie auch: Neue Astrazeneca-Vorgaben: Debatte über Folgen für Impfkampagne

Bilderstrecke

Corona-Impfung: Das unterscheidet die Impfstoffe