Corona-Tests

Die Bewohner von Vils sind empört: Deutsche „Testtouristen“ in Tirol

Die Vilser (Reutte in Tirol) sind empört: Anscheinend reisen immer mehr Deutsche über die Grenze nach Tirol, um dort das kostenlose und gut ausgebaute Corona-Testangebot zu nutzen.

Die Vilser (Reutte in Tirol) sind empört: Anscheinend reisen immer mehr Deutsche über die Grenze nach Tirol, um dort das kostenlose und gut ausgebaute Corona-Testangebot zu nutzen.

Bild: Matthias Bein, dpa (Symbolbild)

Die Vilser (Reutte in Tirol) sind empört: Anscheinend reisen immer mehr Deutsche über die Grenze nach Tirol, um dort das kostenlose und gut ausgebaute Corona-Testangebot zu nutzen.

Bild: Matthias Bein, dpa (Symbolbild)

Um das kostenlose und gut ausgebaute Corona-Testangebot in Tirol zu nutzen, reisen scheinbar immer mehr Deutsche nach Vils. Die Polizei kontrolliert vermehrt.
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Von Redaktion Allgäuer Zeitung
25.03.2021 | Stand: 17:24 Uhr

Die Vilser (Reutte in Tirol) sind empört: Anscheinend reisen immer mehr Deutsche über die Grenze nach Tirol, um dort das kostenlose und gut ausgebaute Corona-Testangebot zu nutzen. In Vils etwa zum dortigen Testbus. Das berichtet die Tiroler Tageszeitung.

Die österreichische Polizei hat in Tirol deutsche „Testtouristen“ im Blick

Das Land Tirol nahm dazu schriftlich Stellung und betonte gegenüber der Tiroler Tageszeitung, dass abseits der Probleme im Außerfern „keine gehäuften Fälle eines,Testtourismus‘ bekannt sind. Für die Testung in den Tiroler Screeningstraßen ist eine Anmeldung erforderlich, bei der beispielsweise die Wohnsitzadresse oder die aktuelle Aufenthaltsadresse in Tirol angegeben werden muss. Für die Testung bei einer Apotheke oder bei niedergelassenen Ärzten und Ärztinnen ist eine österreichische Sozialversicherungsnummer vonnöten." Zudem sei die Einreise nach Österreich nur aus Gründen der Testmöglichkeiten „nicht zulässig“. Die österreichische Polizei führe schon entsprechende Kontrollen durch.

Grenzkontrollen der Bundespolizei Rosenheim: Mehr gefälschte Gesundheitszeugnisse entdeckt

Auf der anderen Seite der Grenze entlarvt die Bundespolizei bei den Kontrollen im Grenzraum zu Tirol immer wieder vorgezeigte Corona-Testnachweise als Fälschungen. Darauf wies die Bundespolizeiinspektion in Rosenheim am Mittwoch in einer Pressemitteilung hin. Das Fälschen dieser Nachweise ist kein "Kavaliersdelikt", sondern eine Straftat. So bekamen etwa am Dienstag ein Österreicher, am Montag ein Rumäne und wenige Tage zuvor ein Deutscher jeweils eine Strafanzeige wegen des Fälschens von Gesundheitszeugnissen. Den Bundespolizisten waren die gefälschten Gesundheitszeugnisse bei Grenzkontrollen auf der A93 nahe Kiefersfelden aufgefallen.

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