Pandemie

"Unverändert sehr hohes Risko in Österreich"

In Vorarlberg hat die Gastronomie geöffnet. Das Bundesland hat die höchsten Corona-Fallzahlen Österreichs.

In Vorarlberg hat die Gastronomie geöffnet. Das Bundesland hat die höchsten Corona-Fallzahlen Österreichs.

Bild: Expa/Johann Groder, dpa

In Vorarlberg hat die Gastronomie geöffnet. Das Bundesland hat die höchsten Corona-Fallzahlen Österreichs.

Bild: Expa/Johann Groder, dpa

In Österreich ist jedes vierte Intensivbett mit Corona-Patienten belegt. Besonders hohe Fallzahlen gibt es weiter in Vorarlberg.
30.04.2021 | Stand: 08:02 Uhr

In Österreich bleibt die Corona-Lage weiter kritisch. Die sogenante Ampelkommission kam am Donnerstag zum Schluss, "dass die Risikolage für ganz Österreich unverändert mit sehr hohem Risiko einzustufen ist."

Das Fallgeschehen sei österreichweit stabil bis leicht rückläufig. Ausnahme bleibt Vorarlberg, wo trotz der hohen Infektionszahlen die Lokale geöffnet sind - aber gleichzeitig auch sehr viel getestet wird.

Nach Angaben des ORF ging so im Burgenland die Zahl der entdeckten Corona-Infektionen während der vergangenen zwei Wochen um 22 Prozent zurück. Die Inzidenz erreichte damit 109,4. Im gleichen Zeitraum stieg sie in Vorarlberg um 24 Prozent auf 235,7.

Intensivstationen in Österreich: Covid-Patient in jedem vierten Bett

Die Belastung des Gesundheitssystems in Österreich sei im Vergleich zur Vorwoche zurückgegangen, so die Kommission. Aktuell sei jedes vierte Intensivbett in Österreich miteinem Covid-19-Patient belegt, also rund 25 Prozent. (Die Intensivbetten-Belegung für das Allgäu finden Sie hier.)

Die so genannte britische Virusvariante B.1.1.7 ist österreichweit dominant. Die Corona Kommission wiederholte am Donnerstag ihre Empfehlung, die notwendigen präventiven Maßnahmen zur Kontaktreduktion sowie regelmäßige, flächendeckende Testungen zu forcieren.

Aufgrund des stetigen Fallanstieges in Vorarlberg empfahl die Kommission die in Vorarlberg gesetzten Öffnungsschritte weiterhin zu evaluieren und im Bedarfsfall rechtzeitig Gegenmaßnahmen einzuleiten.

"Nach wie vor wird festgehalten, dass viele Infektionsfälle auf Zusammentreffen im privaten Bereich zurückzuführen sind", so die Experten am Donnerstag.