Unwetter in Österreich

Starkregen und Gewitter lösen mehrere Muren in Tirol aus

Gewitter Nach dem Unwetter in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben die Einsatzkräfte der Feuerwehren im Ries einiges zu tun.

Am Freitag sind in Tirol aufgrund von Unwettern mehrere Muren abgegangen.

Bild: Robert Michael, dpa (Symbolfoto)

Am Freitag sind in Tirol aufgrund von Unwettern mehrere Muren abgegangen.

Bild: Robert Michael, dpa (Symbolfoto)

Bei Unwettern in Tirol sind einige Bäche über die Ufer getreten und haben Muren ausgelöst. Die Aufräumarbeiten dauern wohl noch bis in die Morgenstunden an.
05.08.2022 | Stand: 22:45 Uhr

In Tirol sind wegen Gewittern mit Starkregen mehrere Muren ausgelöst worden. Wie die Polizei berichtet, gewitterte es am Freitag gegen 14 Uhr in St. Sigmund im Sellrain. Durch den Starkregen schwoll der Bach durch das Brandner Tal so an, dass etwa 40 Minuten später ein Teil der Sellraintal Straße in der Gemeinde von etwa einen halben Meter hoch mit Schutt und Schlamm verschüttet wurde. Die Polizei sperrte die Straße für den geamten Verkehr. Die Freiwillige Feuerwehr St. Sigmund und die Straßenmeisterei reinigen die Straße. Die Aufräumarbeiten werden wohl noch bis in die frühen Morgenstunden dauern.

Etwa eine Stunde später zog ein Gewitter mit starkem Niederschlag über Ranggen. Dort trat der Rettenbach über und es kam zu einem Murenabgang. Es wurden keine Menschen verletzt und keine Fahrzeuge beschädigt.

Unwetter in Gerlos in Tirol: Mehrere Bäche treten über die Ufer

In Gerlos traten aufgrund eines starken Unwetters mit Hagel und Starkregen erneut mehrere Bäche über die Ufer. Bereits am Donnerstagabend richteten Unwetter dort massive Schäden an. Laut Polizei unter anderem der Mitterhofbach direkt im Ortszentrum von Gerlos, ein Bach im Ortsteil Oberhof-Isskogelbahn, sowie zwei Zuflüsse zum Gerlosbach. Eine viel befahrene Straße - die B165 - wurde dabei überflutet und mit Schlamm und Gesteinsschutt verschüttet. Auch zahlreiche Häuser in Gerlos wurden überflutet.

Die Straße war kurzzeitig komplett gesperrt. Nach einigen Stunden gab die Feuerwehr eine Fahrbahn frei. Die Aufräumarbeiten dauern noch an. Das Ausmaß der Schäden an den Häusern ist laut Polizei noch nicht bekannt. Im Einsatz waren insgesamt 61 Feuerwehrmänner und -frauen aller Freiwilligen Feuerwehren im Umkreis.

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