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Uli Hoeneß: Als «Messias» muss Flick beim DFB liefern - «War ihm böse»

Uli Hoeneß hat im "Doppelpass" auf Sport 1 am Sonntag (11.7.) über Hansi Flick und die deutsche Nationalmannschaft gesprochen.

Uli Hoeneß hat im "Doppelpass" auf Sport 1 am Sonntag (11.7.) über Hansi Flick und die deutsche Nationalmannschaft gesprochen.

Bild: Henning Kaiser, dpa (Archiv)

Uli Hoeneß hat im "Doppelpass" auf Sport 1 am Sonntag (11.7.) über Hansi Flick und die deutsche Nationalmannschaft gesprochen.

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Uli Hoeneß sieht auf Fußball-Bundestrainer Hans Flick bei der deutschen Fußball-Nationalmannschaft großen Druck zukommen. Wieso er ihm beim FC Bayern böse war.
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dpa
11.07.2021 | Stand: 16:39 Uhr

"Jetzt hat er es ja relativ leicht, weil er kaum Widerstand kriegen wird. Er ist halt der Messias", sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern München am Sonntag im Sport1-"Doppelpass". "Aber wenn man der Messias ist, muss man auch Erfolg haben. Der Druck auf ihn ist ungeheuer groß."

Flick hatte mit den Bayern als Nachfolger von Niko Kovac sieben Titel gewonnen. Er folgt beim DFB auf Joachim Löw. Flick habe es beim FC Bayern geschafft, die Mannschaft hinter sich zu bringen, "die sind für einander durchs Feuer gegangen", sagte Hoeneß.

Uli Hoeneß: Flick hat Streit mit Hasan Salihamidzic mitverursacht

Der 69-Jährige erinnerte am Sonntag aber auch an den Ärger rund um Flick, der mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic in Personalfragen nicht denselben Kurs verfolgte. Während der größten Erfolge sei es öffentlich viel um internen Ärger gegangen.

"Das hat er mitverursacht, da war ich ihm auch ziemlich böse", grantelte Hoeneß. Flick habe sich als Trainer nur für das Sportliche interessiert, nicht für die wirtschaftliche Seite. "Deswegen ist er eigentlich ein idealer Bundestrainer." Denn bei der Nationalmannschaft gehe es nicht um Ablösesumme.

Hoeneß forderte DFB-Direktor Oliver Bierhoff auf, öffentlich aktiver aufzutreten. "Es kann nur funktionieren, wenn zum Beispiel der Oliver Bierhoff endlich aus dieser Versenkung verschwindet und nicht nur alle drei Monate irgendein Interview gibt, sondern sich aktiv mit einschaltet, damit das ganze Projekt läuft", sagte Hoeneß. Dass man auf handelnde Personen beim DFB, die alles Amateure seien, nicht bauen könne, "ist so klar wie Fleischbrühe".

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