Die Online-Bewerbung

Welche Regeln für die (Online-)Bewerbung gelten

Überzeugend, fehlerfrei und vollständig sollte deine Bewerbung sein. Sie ist der erste Kontakt zum Unternehmen und quasi deine Visitenkarte. Mit ihr machst du Werbung in eigener Sache.

Überzeugend, fehlerfrei und vollständig sollte deine Bewerbung sein. Sie ist der erste Kontakt zum Unternehmen und quasi deine Visitenkarte. Mit ihr machst du Werbung in eigener Sache.

Bild: Daniel Berkmann / Adobe Stock Foto

Überzeugend, fehlerfrei und vollständig sollte deine Bewerbung sein. Sie ist der erste Kontakt zum Unternehmen und quasi deine Visitenkarte. Mit ihr machst du Werbung in eigener Sache.

Bild: Daniel Berkmann / Adobe Stock Foto

Bewerbungsunterlagen sind der Türöffner zur Ausbildung. Mit den folgenden Tipps bist du deinem Ausbildungsplatz oder Praktikum schon einen Schritt näher.
30.12.2021 | Stand: 09:11 Uhr

PDF erstellen

Von deinem einzelnen Dokument kannst du ganz einfach aus deinem Textprogramm ein PDF erzeugen. Bei „Speichern unter“ musst du dazu das Dateiformat „PDF“ wählen. Hast du von deinem (Deckblatt), Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse und Bescheinigungen jeweils ein PDF erstellt, musst du diese noch zusammenbringen – und zwar in genau dieser Reihenfolge. Das geht online oder mit Programmen, die du dir kostenlos herunterladen kannst. Gib dazu einfach „PDF zusammenführen“ im Browser ein und wähle dir deine Plattform aus. Nachdem du dir die zusammengeführte Datei heruntergeladen hast, speicherst du sie dir am besten unter „Bewerbung_Name“ ab.

Inhaltliche Tipps

Floskeln vermeiden: Teamfähig, flexibel, kommunikativ, kreativ: Mit solchen Floskeln können Personalverantwortliche nicht viel anfangen. Man findet sie in beinahe jeder Bewerbung.

Besser ist es, konkret zu werden: Belastbarkeit kann man etwa damit belegen, dass man sich während der Schulzeit ehrenamtlich engagiert hat, beispielsweise in einem Verein.

Kein Konjunktiv – hätte, würde, sollte – einen Konjunktiv kannst du ganz einfach vermeiden. „Ich würde mich über eine Antwort freuen.“ Wird zu „Ich freue mich über eine Antwort.“ Es entscheidet zwar nicht über eine Zu- oder Absage, lässt dich aber selbstsicherer wirken.

Zeige dem Leser, dass du dich mit dem Unternehmen befasst hast: Kein Personaler möchte heute noch lesen: „Mit Freude habe ich Ihre Stellenanzeige gelesen und bewerbe mich hiermit für die ausgeschriebene Position.“ Zeige lieber, was für dich das Unternehmen so interessant macht. Warum bewirbst du dich gerade dort?

Lesen Sie auch
##alternative##
Bad Wörishofen

Elfjährige mit Hauptrolle im Münchner Staatstheater: „Als der Vorhang aufging, war ich stolz auf mich“

Einen guten Einstieg kann man finden, wenn man sich das Employer Branding des Arbeitgebers anschaut: Gibt es Leitlinien? Worauf legt das Unternehmen wert? Was macht es attraktiv?

Formelle Tipps

Kontrolliere deine Rechtschreibung, denn Rechtschreibfehler befördern Bewerbungen oftmals direkt in den Papierkorb. Sie sind Zeichen mangelnder Sorgfalt – besonders Fehler im Namen des Ansprechpartners.

Alle Dokumente als eine gesammelte pdf-Datei verschicken: Digitale Unterlagen kann man entweder in einer pdf-Datei verschicken oder auf zwei pdf-Dateien aufteilen: Anschreiben und Lebenslauf kommen in die erste, Arbeitsproben, Zeugnisse und alles Weitere in die zweite. Übrigens: Eine seriöse E-Mail-Adresse sollte beim Verschicken der Unterlagen selbstverständlich sein.

Finde deinen Ansprechpartner: Meistens findest du deinen Ansprechpartner, an den du die Bewerbung richtest schon in der Stellenanzeige. Ist das nicht der Fall findest du vielleicht Hinweise auf der Karriereseite des Arbeitgebers. Teilweise auch auf der Webseite des Unternehmens, wenn die Personalabteilung dort detailliert aufgeführt wird. Auch kannst du über das Impressum der Website an die Telefonnummer gelangen und dich zur Personalabteilung durchfragen. Fakt ist: „Sehr geehrte Frau Hofmann“ klingt besser als „Sehr geehrte Damen und Herren“.

Überzeug den Computer!

Bewirbst du dich bei einem großen Unternehmen, musst du davon ausgehen, dass vereinfacht gesagt erstmal ein Computer über die Bewerber entscheidet. Der prüft nicht nur klassische Lebenslauf-Sünden wie Rechtschreibfehler, sondern auch formelle Fehler sowie ob wichtige Schlüsselbegriffe enthalten sind. Schau dir die Stellenanzeige gründlich an und such Schlagwörter heraus, die dir wichtig erscheinen. Verwende sie dann auch in deiner Bewerbung, um so die Kriterien des Computers zu erfüllen.

Quelle: djd / Randstad