Kinder- und Jugendkanal

25 Jahre Kika: Mit Kinder-Redaktionsrat Neues entwickeln

Der Kika wird 25 Jahre alt.

Der Kika wird 25 Jahre alt.

Bild: Jens Kalaene, dpa (Symbolbild)

Der Kika wird 25 Jahre alt.

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Kika wird 25 Jahre alt. Der öffentlich-rechtliche Kinder- und Jugendkanal plant unter anderem neue Produktionen und digitale Weiterentwicklungen.
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dpa
13.01.2022 | Stand: 13:15 Uhr

Auch soll im Frühjahr ein Redaktionsrat mit zehn Kindern ins Leben gerufen werden. Im Moment laufe die Bewerbungsphase, die sich an Kinder zwischen 9 und 13 Jahren richte, sagte Kika-Programmgeschäftsführerin Astrid Plenk am Donnerstag in Erfurt. Man wolle über das gesamte Geburtstagsjahr hinweg "noch stärker versuchen, Kinder in die Arbeiten des Kikas einzubinden und mit entscheiden zu lassen".

MDR-Intendantin Karola Wille sagte: "Ich bin mir ganz sicher, dass der Bedarf und die Existenz eines öffentlich-rechtlichen Kinderangebotes unbestritten ist." Der Kika vermittle bis heute Wissen und Werte und sei mit seinen Einordnungen "wichtiger denn je".

ZDF steht "100 Prozent hinter diesem Angebot"

ZDF-Intendant Thomas Bellut betonte: "Wir stehen 100 Prozent hinter diesem Angebot." Das Programm werde zugleich stetig überprüft und überarbeitet, fügte Wille hinzu. So habe man sich in den vergangenen Jahren etwa mit mehr starken Mädchen in der Heldenrolle diverser aufgestellt. "Da hat sich eine ganze Menge geändert", so Wille.

Auch die Kinder selbst haben sich laut Plenk in den vergangenen 25 Jahren verändert. Zwar herrschten bei der Altersgruppe immer noch Themen wie Freundschaft und Miteinander vor - "das sind Dauerbrenner und die verändern sich auch nicht" - doch seien die jungen Menschen von heute wieder engagierter. Sie interessierten sich für Nachhaltigkeit, Teilhabe und Diversität und stellten etwa Fragen wie: "Wie kann ich anderen helfen?" und "Was kann ich entwickeln, um das Leben leichter zu machen?"

Zusätzliches Programm für den "Tigerenten Club" geplant

Auch für das zweite Geburtstagshalbjahr hat sich der Sender viel vorgenommen. So soll etwa kika.de komplett neu starten. "Zusätzlich werden wir mir einer Wissens-App an den Start gehen", kündigte Plenk an. Der "Tigerenten Club" soll ein zusätzliches Programm bekommen, neue Animationen sollen zu sehen sein. Auch wolle man stärker auf Grundschulkinder eingehen sowie das Elternangebot weiterentwickeln.

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Und auch, wenn das Kikaninchen dreidimensional werden soll und Maus und Elefant eine Jubiläumssendung anlässlich des Kika-Geburtstags planen; live und in Farbe wird erst einmal nicht gefeiert. Mit Blick auf Corona hoffe man, zumindest im Sommer deutschlandweit gemeinsam mit dem Kikaninchen, Bernd dem Brot, der Maus und all den anderen gemeinsam feiern und zu Live-Musik tanzen zu können, sagte Plenk.

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