Impfen und Testen

Regierung bereitet Bevölkerung auf Verbreitung von Delta-Variante vor

Gesundheitsminister Jens Spahn mahnte die Ungeimpften, sich testen zu lassen.

Gesundheitsminister Jens Spahn mahnte die Ungeimpften, sich testen zu lassen.

Bild: Wolfgang Kumm, dpa

Gesundheitsminister Jens Spahn mahnte die Ungeimpften, sich testen zu lassen.

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Die ansteckendere Delta-Variante legt in Deutschland zu. Die Infektionszahlen sollen niedrig gehalten werden. Dazu appelliert die Regierung an die Bevölkerung.
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dpa
01.07.2021 | Stand: 13:45 Uhr

Deutschland steht nach Einschätzung der Bundesregierung vor der weiteren Ausbreitung der ansteckenderen Delta-Variante in der Bevölkerung. Delta werde mit steigendem Anteil auch bald in Deutschland die dominierende Variante sein, nun müssten die absoluten Infektionszahlen möglichst niedrig gehalten werden, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Donnerstag in Berlin.

Gegen die Ausbreitung von Delta helfe das Impfen, mahnte Spahn. "Doppelt geimpft schützt gegen Delta", betonte der Minister. Dies sei mittlerweile erwiesen.

Die Menschen ohne Impfung mahnte Spahn, sich testen zu lassen. "Wir haben Tests en masse verfügbar." Spahn betonte: "Es liegt an uns, ob Delta eine Chance hat." Die Deutschen hätten es selbst in der Hand, ob nach einem schönen Urlaub auch eine schöne Zeit im Herbst komme. Die generelle Empfehlung an Ungeimpfte, sich regelmäßig testen zu lassen, gelte natürlich auch für Reiserückkehrer.

Deutlich mehr Möglichkeiten für Corona-Tests als 2020

"Wir haben deutlich mehr Möglichkeiten als vor einem Jahr", erklärte der Minister. Es gebe neben dem breiten Testangebot auch klare Regeln zu Beginn der Reisezeit. Um einen Eintrag aus anderen Ländern zu minimieren, gelte die "vergleichsweise strikte" Einreiseverordnung.

Möglichkeiten zur Kontrolle sind nach Darstellung Spahns amtlicherseits mittlerweile gegeben. Nach dem Sommer 2020 waren die Behörden bei der Nachverfolgung der Corona-Kontakte zunehmend an ihre Grenzen gestoßen. Spahn sagte, die Gesundheitsämter seien bei der Kontaktverfolgung durch sinkende Inzidenzen zunehmend entlastet. Sie könnten die Quarantäne der aus Corona-Gebieten eingereisten Menschen kontrollieren.

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