Corona-Krise

Spahn zu Spanien-Reisewarnung: "Partyurlaub ist unverantwortlich"

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Reisewarnung für Spanien verteidigt. Ausgenommen sind nur die Kanarischen Inseln.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Reisewarnung für Spanien verteidigt. Ausgenommen sind nur die Kanarischen Inseln.

Bild: picture alliance/Michael Kappeler/dpa, Archivfoto

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Reisewarnung für Spanien verteidigt. Ausgenommen sind nur die Kanarischen Inseln.

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Reisewarnung der Bundesregierung für fast ganz Spanien verteidigt.
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Reisewarnung für Spanien verteidigt. Ausgenommen sind nur die Kanarischen Inseln.
dpa
15.08.2020 | Stand: 12:16 Uhr

"Das ist kein Reiseverbot, aber die klare Ansage: Wer aus dem Spanienurlaub kommt, muss in Quarantäne, solange er kein negatives Testergebnis hat", sagte Spahn der "Bild am Sonntag". "Und wer trotz der Warnung nach Spanien fährt, sollte sich und andere auch im Urlaub schützen. Partyurlaub ist in dieser Pandemie unverantwortlich."

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Er wisse, was diese Entscheidung der Regierung für viele Urlauber, für Reisebüros oder auch für Spanien bedeutet, sagte Spahn weiter. "Aber leider steigen die Infektionszahlen dort stark, zu stark."

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Die Bundesregierung hatte am Freitag die bislang für einige spanische Regionen geltende Reisewarnung auf das gesamte spanische Festland sowie die Balearen ausgedehnt. Zu dieser Inselgruppe gehört die beliebte Ferieninsel Mallorca.

Ausgenommen von der Reisewarnung, die Pauschaltouristen eine kostenlose Kündigung des Reisevertrages ermöglicht, sind nur die Kanarischen Inseln.