Tannheimer Berge

Wanderung zur Oberen Traualpe in den Tannheimer Bergen: Lamas beim Grasen zusehen

Lamas, die an der Oberen Traualpe in den Tannheimer Bergen in der Sommerfrische weiden, amüsieren die Wandernden. Die von Juli bis Oktober bewirtschaftete Alpe am gleichnamigen See ist eines der zehn Ziele unserer Sommeraktion.

Lamas, die an der Oberen Traualpe in den Tannheimer Bergen in der Sommerfrische weiden, amüsieren die Wandernden. Die von Juli bis Oktober bewirtschaftete Alpe am gleichnamigen See ist eines der zehn Ziele unserer Sommeraktion.

Bild: Michael Munkler

Lamas, die an der Oberen Traualpe in den Tannheimer Bergen in der Sommerfrische weiden, amüsieren die Wandernden. Die von Juli bis Oktober bewirtschaftete Alpe am gleichnamigen See ist eines der zehn Ziele unserer Sommeraktion.

Bild: Michael Munkler

Bei unserer AZ-Sommeraktion geht es zur Oberen Traualpe in den Tannheimer Bergen. Dort können Wanderer Lamas beobachten. Die Tour hat aber noch mehr zu bieten.
29.07.2022 | Stand: 13:09 Uhr

Ihre Laute klingen fast wie ein herzhaftes Lachen: Die Lamas, die an der Oberen Traualpe in den Tannheimer Bergen in der Sommerfrische weiden, amüsieren die Wandernden. Die von Juli bis Oktober bewirtschaftete Alpe am gleichnamigen See ist eines der zehn Ziele unserer Sommeraktion in Zusammenarbeit mit Mineralbrunnen Krumbach und der Käserei St. Mang als Hauptpartnern. Preise im Gesamtwert von 5000 Euro werden im Herbst unter allen Teilnehmenden verlost. Der kürzeste Zustieg zu dem auf etwa 1600 Meter Höhe gelegenen Traualpsee beginnt am Ufer des Vilsalpsees oberhalb von Tannheim und dauert etwa eineinhalb Stunden. Der Weg ist steil, aber mit Bergschuhen gut zu begehen.

Wer länger unterwegs sein will, nimmt am besten die Bergbahn aufs Neunerköpfle (1862 Meter). Dort folgen wir dem gut begehbaren und markierten Weg in Richtung Landsberger Hütte und stoßen an der Strindenscharte auf den Saalfelder Höhenweg. Etwas später kann kurz vor der Gappenfeldscharte über einen markierten Steig in etwa 45 Minuten die Sulzspitze (2084 Meter) bestiegen werden. Wieder zurück auf dem Höhenweg, folgen wir dem Weg in Richtung Landsberger Hütte.

AZ-Sommeraktion: Lamas grasen rund um die Obere Traualpe in den Tannheimer Bergen

Ein weiterer Gipfel-Abstecher bietet sich an: Dem Hinweisschild folgend, stehen wir in nur 15 Minuten auf der Schochenspitze (2069 Meter). Nach etwa drei Stunden ist der kleine Bergsee Lache erreicht und die Landsberger Hütte (1810 Meter) schon in Sichtweite. Nach einer Rast führt der Weg steil hinunter in 40 Minuten zum Traualpsee und der gleichnamigen Alpe. Neben den Rindern grasen rund um die Alpe friedlich die Lamas und geben ihre seltsamen Geräusche von sich. Wanderer zücken ihr Handys, machen Bild- und Tonaufnahmen.

Einige nehmen ein erfrischendes Bad in dem 15 Hektar großen Bergsee, dessen Wasser auch in heißen Sommern selten wärmer als etwa 15 oder 16 Grad wird. Deftige Brotzeiten, Suppen und Kaiserschmarrn werden auf der Alpe angeboten. (Lesen Sie auch: Der Rottachsee ist der größte Badesee im Oberallgäu)

Wanderung zur Oberen Traualpe: Sechs- bis siebenstündige Rundtour auch für Kinder geeignet

Von der Alpe geht es in knapp einer Stunde anfangs steil bergab, dann durch den Wald zum Vilsalpsee. Von dort gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder zu Fuß zum Ausgangspunkt Tannheim (Neunerköpflebahn-Talstation) oder mit dem regelmäßig verkehrenden Bummelzug „Alpenexpress“ zurück. Für Autos ist die Zufahrtsstraße von Tannheim zum Nordparkplatz am See möglich, allerdings ist diese von 10 bis 17 Uhr gesperrt. Geeignet ist die etwa sechs bis siebenstündige Rundtour auch für Kinder, die gerne wandern.

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Inwieweit die ursprünglich aus Südamerika stammenden Lamas als Herdenschutztiere gegen einzelne Wölfe eingesetzt werden können, wird übrigens in einem Pilotprojekt in der Schweiz erforscht. Die Grundüberlegung: Lamas gelten wie Alpakas als große und stolze Tiere und wirken dadurch schon abschreckend. Sie sind keine Fluchttiere, sondern stoßen bei Gefahr einen Warnschrei aus und stellen sich zwischen einen Angreifer und die Herde. Zudem versuchen sie, einen Wolf mit heftigem Stampfen, Ausschlagen, Beißen und Spucken zu vertreiben. Oder lässt sich Meister Isegrim durch die lachenden Laute in die Flucht schlagen?

Alle Infos zur Wanderaktion unserer Zeitung in Zusammenarbeit mit Mineralbrunnen Krumbach und dem Käsewerk St. Mang gibt es hier.