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Feuergefahr

War Leinöl Schuld am Brand der Wertacher Mühle?

Brand in Wertach Vorderschneid

Am 22. März brannte die Alte Mühle, ein Feriendomizil für Alleinerziehende in Wertach, weitgehend ab. Feuerwehren aus der gesamten Umgebung waren beim Löschen. Die Brandursache ist immer noch nicht klar, von „fahrlässiger Brandstiftung“ sprach die Polizei vor einigen Wochen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun unter anderem, ob mit Leinöl getränkte Lumpen, die nach der Holzpflege im Haus liegengelassen wurden, die Brandursache gewesen sein könnten.

Bild: Matthias Becker (Archivfoto)

Am 22. März brannte die Alte Mühle, ein Feriendomizil für Alleinerziehende in Wertach, weitgehend ab. Feuerwehren aus der gesamten Umgebung waren beim Löschen. Die Brandursache ist immer noch nicht klar, von „fahrlässiger Brandstiftung“ sprach die Polizei vor einigen Wochen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun unter anderem, ob mit Leinöl getränkte Lumpen, die nach der Holzpflege im Haus liegengelassen wurden, die Brandursache gewesen sein könnten.

Bild: Matthias Becker (Archivfoto)

Zum Einreiben von Holz hat das Öl Tradition. Aber Vorsicht: Gestapelte, ölige Tücher können sich selbst entzünden. Im Fall Wertach laufen Ermittlungen.
06.06.2021 | Stand: 14:28 Uhr

Leinöl ist ideal fürs Pflegen von Holz- und Holzböden. Dieses naturreine Öl ist beliebt. Da ist nichts Umweltschädliches drin. Dennoch kann durch den Einsatz von Leinöl großer Schaden angerichtet werden: Wirft man nach dem Einölen des Holzes die benutzten Lappen auf einen Haufen, können sie sich selbst entzünden. So geschehen vor einigen Monaten in der Gemeinde Sulzberg – und wohl auch in Wertach beim Brand der Alten Mühle mit einem Schaden von mehr als einer halbe Million Euro.

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