Bayerischer Bauernverband

Bayerische Bauern beraten über Herkunftsbezeichnung und warnen vor Preisverfall

Die Landwirte in Bayern kämpfen auf dem Markt mit den billigen Angeboten aus dem Ausland. Bayerns Bauernpräsident Walter Heidl rief die Verbraucher deswegen auf, gezielt Waren aus der Heimat zu kaufen.

Die Landwirte in Bayern kämpfen auf dem Markt mit den billigen Angeboten aus dem Ausland. Bayerns Bauernpräsident Walter Heidl rief die Verbraucher deswegen auf, gezielt Waren aus der Heimat zu kaufen.

Bild: Uwe Anspach, dpa (Symbolbild)

Die Landwirte in Bayern kämpfen auf dem Markt mit den billigen Angeboten aus dem Ausland. Bayerns Bauernpräsident Walter Heidl rief die Verbraucher deswegen auf, gezielt Waren aus der Heimat zu kaufen.

Bild: Uwe Anspach, dpa (Symbolbild)

Die Bauern in Bayern sind in Not: Hohe Preise, schlechtes Wetter und Corona machen den Landwirten zu schaffen. Der Bauernverband berät sich nun am Donnerstag.
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dpa
01.12.2021 | Stand: 18:44 Uhr

Der Bayerische Bauernverband will sich am Donnerstag (09.30) auf seiner Landesversammlung für eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel aussprechen. Es brauche EU-weit eine einheitliche Regelung, um zu verhindern, dass billige Produkte aus dem Ausland den regionalen Produkten den Rang ablaufen, hieß es vor dem digitalen Treffen der gut 200 Delegierten. Gäste sind die Direktorin der Akademie für Politische Bildung in Tutzing, Ursula Münch, und Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU).

Landesversammlung des Bayerischen Bauernverbandes - Präsident appelliert an Verbraucher

Angesichts der Corona-Pandemie und des Verfalls von Erzeugerpreisen warnte Bayerns Bauernpräsident Walter Heidl im Vorfeld des Treffens vor Folgen für die Tierhaltung in Bayern. Die Krise am Markt sei für die Schweinehalter katastrophal. Wegen der Pandemie habe es nahezu keine Feste und Veranstaltungen gegeben. Hinzu kämen verregnete Sommer und die geplatzte Grillsaison. (Lesen Sie auch: Massiver Druck auf Bauern - nun unterstützen auch Oberallgäuer Kreisräte einen Brandbrief)

Zugleich explodierten die Kosten für Diesel, Dünger und Futtermittel. Heidl, der im nächsten Jahr nicht mehr als Präsident kandidieren will, rief die Verbraucher auf, gezielt Waren aus Bayern zu kaufen. Das unterstütze die bäuerlichen Familienbetriebe und damit eine regionale Lebensmittelversorgung. (Lesen Sie auch: "Eine unglaublich spannende Zeit": Dieser Mann erlebte den Aufstieg von Fendt hautnah mit)