Extremismus in Bayern

Extremismus und Terrorismus in Bayern: Zentralstelle verzeichnet mehr als 1000 Verfahren

Beschlagnahmte Gegenstände (Waffen, Munition und CDs) aus der rechtsextremen Szene sind während einer Pressekonferenz der bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) zu sehen.

Beschlagnahmte Gegenstände (Waffen, Munition und CDs) aus der rechtsextremen Szene sind während einer Pressekonferenz der bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) zu sehen.

Bild: Sven Hoppe

Beschlagnahmte Gegenstände (Waffen, Munition und CDs) aus der rechtsextremen Szene sind während einer Pressekonferenz der bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) zu sehen.

Bild: Sven Hoppe

Seit der Gründung der Extremismus Zentralstelle haben die Ermittler 1036 Verfahren eingeleitet. in den meisten Fällen ging es um eine islamistische Motivation.
##alternative##
dpa
26.04.2021 | Stand: 14:27 Uhr

Ermittler der bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) haben seit der Gründung vor vier Jahren 1036 Verfahren eingeleitet. In rund 60 Prozent der Fälle ging es um eine islamistische Motivation, bei knapp 30 Prozent lagen rechtsextreme Beweggründe vor, wie Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU) am Montag in München sagte.

Die Zahl der Verfahren wegen rechtsexrtremer und antisemitscher Straftaten steigen

Allerdings sinken die Zahlen im Bereich Islamismus seit 2017, wie der Minister mitteilte. Dagegen steige aber die Zahl bei Verfahren wegen rechtsextremistischer und antisemitischer Straftaten.

Die ZET führt besonders herausgehobene Strafverfahren in den Bereichen Extremismus und Terrorismus und ist die zentrale Schnittstelle der bayerischen Justiz zum Generalbundesanwalt und zum Landesamt für Verfassungsschutz. Allein im vergangenen Jahr seien insgesamt 408 Verfahren eingeleitet worden.

Lesen Sie auch: Politischer Extremismus: Straftaten nehmen auch im Allgäu zu