Corona-Pandemie

Lauterbach wirbt für weitere Kontaktbeschränkungen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat vor der Bund-Länder-Runde zu Corona seine Forderung nach weiteren Kontaktbeschränkungen noch einmal bekräftigt.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat vor der Bund-Länder-Runde zu Corona seine Forderung nach weiteren Kontaktbeschränkungen noch einmal bekräftigt.

Bild: Michael Kappeler, dpa

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat vor der Bund-Länder-Runde zu Corona seine Forderung nach weiteren Kontaktbeschränkungen noch einmal bekräftigt.

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Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat seine Forderung nach weiteren Kontaktbeschränkungen zu Eindämmung des Corona-Virus bekräftigt.
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dpa
05.01.2022 | Stand: 22:05 Uhr

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat vor neuen Bund-Länder-Beratungen über die Corona-Pandemie seine Forderung nach weiteren Kontaktbeschränkungen bekräftigt. Er halte dies angesichts der Omikron-Welle für notwendig, sagte der SPD-Politiker am Mittwochabend im ZDF-"heute journal".

Zwar müsse man mit Augenmaß vorgehen. Lauterbach betonte aber auch: "Wir werden wahrscheinlich noch einmal zulegen müssen." Erforderlich seien zudem angepasste Quarantäne-Regeln sowie eine Fortführung der Booster-Kampagne. Die Auffrischungsimpfungen seien der beste Schutz vor der Omikron-Variante. Lauterbach rief dazu auf, das hohe Impftempo wie vor Weihnachten wieder aufzunehmen.

Schule: Lauterbach für Tragen von Masken

Für die Schulen sprach sich der Minister für das Tragen von Schutzmasken aus. Diese würden sehr gut gegen die Omikron-Variante wirken. Lauterbach appellierte an die Länder, das Tragen von Masken zur Vorgabe zu machen. Empfehlenswert wären hier FFP2-Masken. Leider gebe es für viele Kinder, vor allem kleinere, keine passenden Masken.

Lauterbach verteidigte zugleich die von der Gesundheitsministerkonferenz vorgeschlagenen geänderten Quarantäneregeln mit kürzeren Auszeiten für Personal in wichtigen Versorgungsbereichen geknüpft an PCR-Tests. Damit würden diese Bereiche lebensfähig gehalten. Genügend PCR-Tests seien dafür vorhanden. Pro Woche könnten bis zu 2,3 Millionen PCR-Tests vorgenommen werden.

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