Corona im Allgäu

Corona-Newsblog Teil 6: Alle Entwicklungen im Allgäu vom 6. bis 10. April

In diesem Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung aktuell über die Auswirkungen des Coronavirus im Allgäu. Lesen Sie hier im Rückblick die Entwicklungen in der Zeit vom 5. bis 10. April 2020.

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Bild: Ralf Lienert

In diesem Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung aktuell über die Auswirkungen des Coronavirus im Allgäu. Lesen Sie hier im Rückblick die Entwicklungen in der Zeit vom 5. bis 10. April 2020.

Bild: Ralf Lienert

In diesem Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung aktuell über die Auswirkungen des Coronavirus im Allgäu. Lesen Sie hier im Rückblick die Entwicklungen in der Zeit vom 06. bis 10. April 2020.

26.05.2020 | Stand: 11:39 Uhr

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Freitag, 10. April, 21.30 Uhr: Das war das Wichtigste des Tages

Die Digitalredaktion wünscht noch einen schönen Abend! Bleiben Sie gesund. 

Freitag, 10. April, 21 Uhr: Landkreis Oberallgäu: Wer krank ist, soll zum Arzt gehen - auch in Corona-Zeiten

Trotz der Corona-Pandemie muss niemand Befürchtungen haben, nicht rechtzeitig oder adäquat behandelt zu werden. Das erklärte das Landratsamt Oberallgäu am Freitag. „Durch die aktuelle Covid-19 –Situation kann es zu Ängsten kommen, sich bei medizinischen Behandlungen in Arztpraxen oder Kliniken anzustecken. Die Versorgungsqualität ist nach wie vor auf einem hohen Niveau gewährleistet“, erklärte Lutz Menthel, Versorgungsarzt der Stadt Kempten. Aktuell habe man ausreichend Kapazitäten und das System sei für alle Fälle leistungsbereit. Dies treffe sowohl auf die Haus- und Fachärzte als auch auf die Kliniken zu. Es werde strikt getrennt in infektiöse und saubere Bereiche, sodass auch die Fachbereiche im Klinikverbund Allgäu im bisherigen Umfang wie gewohnt leistungsfähig seien. Deshalb werden Patienten, die Hilfe benötigen, dazu angehalten nicht zu zögern und sich in ärztliche Behandlung zu begeben.

Die Infektionssprechstunden an den KVB-Bereitschaftspraxen sind ausgelagert an den Notaufnahmen der Kliniken Kempten und Immenstadt zu den gewohnten Zeiten geöffnet.

Freitag, 10. April, 18.10 Uhr: Heimbewohner aus Bad Wörishofen stirbt in Krankenhaus

Ein 89-jähriger Mann, der positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, ist am Donnerstag im Krankenhaus in Kaufbeuren gestorben. Es handelte sich um einen Bewohner des Kreis-Seniorenwohnheims Am Anger in Bad Wörishofen. Der Betroffene litt unter Vorerkrankungen. Das teilte das Landratsamt Unterallgäu am Freitag mit.

In dem Bad Wörishofer Heim gebe es bislang keinen weiteren Corona-Fall. Das Gesundheitsamt am Landratsamt habe nach Vorliegen des positiven Testergebnisses alle engen Kontaktpersonen des Erkrankten ermittelt. Die Kontakte des Infizierten beschränkten sich demnach auf neun Mitarbeiter, die das Gesundheitsamt sofort unter Quarantäne stellte. Die Testergebnisse von acht Mitarbeitern liegen bereits vor. Sie sind alle negativ. Getestet wurden auch alle anderen Mitarbeiter der Einrichtung. Hier stehen die Ergebnisse noch aus.

Freitag, 10. April, 16.25 Uhr: Leichte Entspannung in Österreich, USA erwartet Höhepunkt der Corona-Epidemie

Die Corona-Pandemie hält die Welt in Atem, auch an diesem Karfreitag. Ein kurzer Überblick über die aktuelle Situation in anderen Ländern:

In Österreich hat sich die Zahl der neuen Sars-CoV-2-Infektionen in den vergangenen Tagen positiv entwickelt, die tägliche Zuwachsrate liegt stets unter drei Prozent. Ab kommenden Dienstag öffnen daher in der Alpenrepublik wieder kleine Geschäfte sowie Bau- und Gartenmärkte. Im Gegenzug muss bei Lebensmitteleinkäufen und künftig neu auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

In Italien, das von der Corona-Pandemie extrem stark getroffen ist, sollen die Ausgangssperren nun bis 3. Mai verlängert werden. Zwar hatte sich die Ansteckungswelle zuletzt verlangsamt. Trotzdem meldete der Zivilschutz am Donnerstag 610 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden - und damit mehr als am Vortag. Insgesamt starben in Italien seit dem Beginn der Viruswelle im Februar 18.279 Infizierte. Rund 144.000 Menschen wurden positiv auf den Erreger getestet.

In Frankreich spitzt sich die Corona-Krise besonders in den Pflege- und Altersheimen zu. Bis Donnerstag starben dort offiziellen Angaben zufolge mehr als 4160 Menschen - das ist gut ein Drittel der insgesamt mehr als 12 200 bisher verzeichneten Todesfälle im Land. Es sei eine "beispiellose Herausforderung", sagte die Generaldirektorin der Pflegeheim-Kette Korian, Sophie Boissard, am Freitag dem Radiosender RTL. In den Einrichtungen der Gruppe mit landesweit rund 23.000 Bewohnern habe es bereits 356 Todesfälle gegeben.

Großbritannien hat erstmals mehr Todesfälle an einem einzigen Tag durch das Coronavirus verzeichnet als Italien. Die Zahl der Toten stieg bis Donnerstagabend um 980, wie der britische Gesundheitsminister Matt Hancock am Freitag mitteilte. Italien hatte an seinem bislang schlimmsten Tag am 27. März 969 Tote erfasst

Spanien hat im Kampf gegen das Coronavirus am Freitag die niedrigste Zahl neuer Todesfälle seit dem 24. März verzeichnet. Innerhalb von 24 Stunden seien 605 verstorbene Patienten erfasst worden, die Gesamtzahl belaufe sich nun auf rund 15 800, teilte das Gesundheitsministerium mit. Am Vortag waren noch 683 Tote registriert worden, zeitweise waren mehr als 900 Opfer pro Tag gemeldet worden. Auch die Zuwachsrate der Neuinfektionen ging weiter zurück: Sie lag nur noch bei drei Prozent. Die Gesamtzahl der verzeichneten Fälle belief sich auf 157.000. "Die absteigende Tendenz setzt sich fort", sagte die Sprecherin der Behörde für Gesundheitliche Notfälle (CCAES), María José Sierra.

US-Präsident Donald Trump hofft trotz dramatischer Todeszahlen in den USA auf eine baldige Besserung in der Krise. "Ich bin ziemlich sicher, dass wir auf dem Gipfel des Hügels sind. Und jetzt gehen wir herunter", sagte Trump bei einer Pressekonferenz. Alleine am Donnerstag starben nach Daten der Universität Johns Hopkins aber 1.783 Menschen in den USA nach einer Infektion mit dem Coronavirus. Die Zahl der Toten seit Beginn der Epidemie stieg damit auf rund 16.500 - mehr als Spanien und schon fast so viele wie in Italien.

Aus Asien kommen weiter gute Nachrichten in der Krise. Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea ist erstmals seit Februar auf unter 30 gefallen. Am Donnerstag seien nur 27 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Die Gesamtzahl stieg damit auf 10 450. Es wurden 208 Todesfälle mit dem Virus in Verbindung gebracht.

Freitag, 10. April, 15 Uhr: Karfreitags- und Oster-Gottesdienste live im Stream

Gemeinsam mit unseren Kollegen von allgäu.tv übertragen wir die Gottesdienste des ernannten Bischofs von Augsburg live im Stream. Sehen Sie den aktuellen Gottesdienst hier.

Freitag, 10. April, 13.05 Uhr: Polizei im Allgäu ahndet wieder Verstöße gegen Ausgangsbeschränkungen

Polizeibeamte haben Donnerstag und Karfreitag im Allgäu wieder etliche Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen geahndet.

In Sonthofen/Altstädten feierten vier junge Erwachsene in einem Waldstück eine Party. Dabei trank einer aus der Gruppe laut Polizei so viel Alkohol, so dass der alarmierte Rettungsdienst diesen ins Krankenhaus bringen musste. Wegen des unwegsamen Geländes war die Bergwacht Sonthofen mit fünf Rettern im Einsatz. Die Gruppe verstieß gegen die bestehende Ausgangsbeschränkung und wird nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. In Ruderatshofen trafen sich Donnerstagabend sechs Menschen zu einer Grillfeier. Nachdem die Polizei davon erfuhr, wurde die Feier aufgelöst und alle Beteiligten erhielten eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz. In Füssen am Bahnhof kontrollierten Polizeibeamte mehrere junge Männer auf einer Parkbank. Auf Nachfrage der Streifenbeamten konnten zwei der drei Männer keine triftigen Gründe nennen, weshalb sie trotz der aktuellen Ausgangsbeschränkung die Wohnung verlassen hatten. Sie wurden angezeigt. Gleiches galt laut Polizei für zwei Jugendliche, die abends in Füssen "trotz unterschiedlicher Wohnadressen zusammen unterwegs waren". Zudem sei von ihnen "der Mindestabstand nicht eingehalten" worden. In Tussenhausen im Unterallgäu kam es am Donnerstag wegen der Corona-Regeln sogar zu einer Tätlichkeit. Dort wurde ein 72-Jähriger in einem Supermarkt aufgefordert, einen Einkaufswagen zu nehmen. Nachdem der Mann sich weigerte, wurde er des Haues verwiesen. Dabei schlug der Rentner laut Polizei einer 22-jährigen Frau vom Sicherheitsdienst gegen den Arm und verletzte sie leicht. Der Mann wurde angezeigt.

Freitag, 10. April, 11.05 Uhr: Landratsamt Ostallgäu nimmt "Wanderverbot" für Touristen zurück

Das Landratsamt Ostallgäu hat sein für den südlichen Landkreis verhängtes Einreise- und Wanderverbot für Touristen wieder zurückgenommen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hatte am Donnerstag juristische Zweifel an den Beschränkungen geäußert. Denen fügte sich die Behörde. Man nehme die formaljuristischen Bedenken des Bayerischen Innenministeriums gegen die Allgemeinverfügung zur Kenntnis und werde diese akzeptieren. "Die Beschränkung des Ausflugsverkehrs war ein beherzter und mutiger Schritt, um die Weiterverbreitung des Virus zu verlangsamen, die Einsatzkräfte (Bergwacht, Polizei) zu entlasten und die Kapazitäten der Krankenhäuser nicht zu belasten", heißt es auf der Webseite des Kreises. "Nach den Erfahrungen der vergangenen Wochenenden, dass bloße Appelle nicht von allen ernst genommen werden, war es der Versuch, die Polizei bei ihren Kontrollen und die Gemeinden im touristischen Süden bei ihren Bemühungen zu unterstützen."

Freitag, 10. April, 09.25 Uhr: Helfer richten Fieberambulanz in der bigBOX in Kempten ein

Um auf eine größere Zahl an COVID-19 erkrankten Patienten vorbereitet zu sein, richtet das Technische Hilfswerk gemeinsam mit der Johanniter-Unfall-Hilfe eine sogenannte „Fieberambulanz“ eingerichtet. Auch an Ostern wird in der bigBOX Allgäu gearbeitet. In der größten Veranstaltungshalle der Region werden nun Räume abgetrennt, Lichter installiert, Waschbecken und Betten aufgestellt. Da es sich um eine rein vorbereitende Maßnahme handelt, ist noch kein Zeitpunkt der Inbetriebnahme bekannt. Sollte die Patientenzahl derart ansteigen, dass die hausärztliche Versorgung nicht mehr garantiert werden kann, wird diese Fieberambulanz mit zwölf Stunden täglich an sieben Tagen in der Woche von allen niedergelassenen Ärzten betrieben werden.

Freitag, 10. April, 07.52 Uhr: Ostern mit den Eltern feiern? Eier-Suche im Freien? Diese Regeln sollte man kennen

Ostern steht vor der Tür, die Wetteraussichten sind prima - doch viele Menschen in Bayern sind verunsichert. Die strengen Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus gelten weiterhin. Was ist zu Ostern in Bayern erlaubt und was nicht? Die wichtigsten Fragen und Antworten haben wir hier im Überblick zusammengestellt.

Freitag, 10. April, 07 Uhr:

Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung. Auch heute halten wir Sie an dieser Stelle wieder über die Corona-Situation in der Region und der Welt auf dem Laufenden.

 

Donnerstag, 09. April, 22.30 Uhr: Das ist am Donnerstag passiert

Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung ist auch am Karfreitag für Sie da. Kommen Sie gut und gesund durch die Nacht!

Donnerstag, 09. April, 21.30 Uhr: Lebenshilfe Kempten bekommt Corona-Schutz-Schilder aus 3-D-Drucker und Lasercutter

Im Allgäu sind derzeit 34 Besitzer von privaten 3-D-Druckern und Lasercuttern nahezu rund um die Uhr am Drucken von sogenannten „FaceShields“. Am heimischen 3-D-Drucker entstehen ein verstellbarer Kopfriemen und der Gummi-Abschluss für den Gesichtsschutz. Von der Firma Südpack kam eine große Rolle der durchsichtigen PET Folie, die dann mit dem Laser auf Maß zugeschnitten wird. „Wir haben derzeit zwei Sammelstellen in Kempten und Memmingen eingerichtet, wo die Maker ihre fertigen Schilder abliefern und ihren Materialnachschub abholen können“, erklärt Stefan Keppeler von der Aktionsgruppe makervsvirus.org.

Anfragen kommen im Allgäu von den humanitären Organisationen, Einrichtungen für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderung wie die Lebenshilfe, aber auch Zahnärzte, Ärzte, Physiotherapie Praxen. Auch die ersten Gastwirte melden schon Bedarf für die Zeit an, wenn Sie wieder öffnen dürfen. Bis Donnerstagabend wurden 500 Gesichtsschilde gefertigt.

Donnerstag, 09. April, 20.50 Uhr: Allgäuer Filmemacher Thomas Pfaus versorgt Senioren- und Pflegeheime zu Ostern mit Videos aus Memminger Kirchengemeinden

Viele ältere Menschen in der Region müssen die Osterfeiertage in den Senioren- oder Pflegeheimen ohne die Besuche ihre Liebsten verbringen. Wegen Corona gibt es strikte Betretungsverbote. Vor diesem Hintergrund startete die Kirchengemeinde "Unser Frauen" in Memmingen zusammen mit Filmemacher Thomas Pfaus (Fischertag - Der Film) die Initiative "Kirche dahoiMM". Dabei werden die Memminger Senioren- und Pflegeheime zu Ostern mit Videos aus Memminger Kirchengemeinden - evangelisch wie katholisch - versorgt.

Neben einem Grußwort des Memminger Oberbürgermeisters Manfred Schilder werden Beiträge aus der Martinskirche (Dekan Christoph Schieder), St. Josef (Dekan Ludwig Waldmüller) und Dickenreishausen (Pfarrer Markus Müller), sowie der Ostergottesdienst aus der Frauenkirche Memmingen (Pfarrer Christian Kunzmann) vorgeführt.

Wie die Pfarreien und Gemeinden im Oberallgäu ihre Gläubigen einbinden und welche Angebote es dort gibt, lesen Sie hier.

Donnerstag, 09. April, 20.25 Uhr: Innenminister Hermann hat juristische Zweifel am Verbot touristischer Aktivitäten im Ostallgäu

Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann äußert juristische Zweifel am Verbot aller touristischen Aktivitäten, das das Landratsamt Ostallgäu an Ostern für den südlichen Landkreis erlassen hat. "Ich habe leider der Polizei heute sagen müssen, dass wir diese Anordnung vom Ostallgäu nicht zur Grundlage polizeilichen Handelns machen können“, sagte Herrmann dem BR am Donnerstag. Wie berichtet, hatte das Landratsamt Wandern und andere Ausflugs-Aktivitäten am langen Osterwochenende für Auswärtige verboten.

Herrmann zweifelt nun aber an der juristischen Rechtmäßigkeit der Verordnung. Dies habe er dem Landratsamt mitgeteilt, das nach seinen Worten nun selbst schauen müsse, wie es damit umgehe. Heißt: Wer sich nicht an diese Allgemeinverfügung hält, könnte bei einer Polizeikontrolle unter Umständen ohne Bußgeld davonkommen.

Die Polizei werde im südlichen Ostallgäu dennoch wie überall anders kontrollieren, ob die Ausgangsbeschränkungen eingehalten werden. Herrmann empfiehlt daher dringend, die Regeln einzuhalten. Besonders an Wanderparkplätzen und Treffpunkten für beliebte Ausflugsziele liegt ein Schwerpunkt der Kontrollen, hatte die Polizei schon unter der Woche mitgeteilt. Auch die Bergwacht appelliert an alle, auf Wanderungen in den Alpen zu verzichten – Rettungskapazitäten würden derzeit dringend anderweitig gebraucht.

Donnerstag, 09. April, 19.30 Uhr: An Ostern: Allgäuer Künstler und Bands kostenlos im Live-Stream erleben

Schöne Idee: Um Allgäuer Künstler in Corona-Not zu unterstützen und um für etwas Abwechslung zuhause über Ostern zu sorgen, veranstaltet der Energieversorger AÜW kostenlose Livestream-Konzerte. Von Samstag bis Ostermontag gibt es jeweils ab 19.30 Uhr Sängerin Leonie Leuchtenmüller (Sa.), Murat Parlak und Claus Barensteiner von den Soul Babies (So.) und "Die Wendejacken" (Mo.) im Stream zu sehen.

Gleichzeitig können die Zuschauer im Internet für die Künstler aus dem Allgäu spenden, die wegen Corona etliche Auftritte absagen mussten. Wie das funktioniert, lesen Sie hier.

Donnerstag, 09. April, 17.40 Uhr: Reihentests in Kemptener Senioren-Heim

In der Seniorenbetreuung Altstadt Kempten (SBA) sind - aktuell - drei Bewohner positiv auf COVID-19 getestet worden. Davon ist wie berichtet ein Bewohner mit Vorerkrankungen nach Einlieferung ins Klinikum Kempten verstorben. Zudem ist eine Mitarbeiterin ebenfalls positiv getestet worden.

Nachdem alle Bewohnerinnen und Bewohner isoliert waren, wurden bei ihnen Reihentestungen durchgeführt. Am Donnerstag waren nun die Mitarbeiter der Einrichtung dran. Die Tests wurden zum Teil im Außenbereich der Seniorenbetreuung durchgeführt. Nun muss auf die Ergebnisse gewartet werden. Das THW unterstützte den Einsatz des Gesundheitsamts.

Donnerstag, 09. April, 16.30 Uhr: Merkel sieht Hoffnungsschimmer - Spahn nennt Osterwochenende "Weggabelung"

Kurz vor den Ostertagen sieht Bundeskanzlerin Angela Merkel Fortschritte im Kampf gegen die Corona-Krise in Deutschland. Es gebe einen "Hoffnungsschimmer", sagte Merkel am Donnerstag nach Angaben von Teilnehmern in einer Videokonferenz der Bundestagsfraktion von CDU und CSU. Es sei bisher ganz gut gelungen, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten, wurde die Kanzlerin zitiert. Es dauere mittlerweile zum Beispiel länger, bis sich die Zahl der Infizierten verdopple.

Gesundheitsminister Jens Spahn nannte das anstehende Osterfest eine "Weggabelung", die über die Lockerung der strengen Regeln für Bürger und Wirtschaft entscheide.

"Bleiben wir auch übers Wochenende konsequent, wird die schrittweise Rückkehr zur Normalität wahrscheinlicher. Werden wir jetzt nachlässig, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass eine Verlängerung der Auflagen nötig wird", sagte Spahn. Die Einschnitte in den Alltag zeigten Wirkung. So gebe es bei fast 110.000 Infizierten mehr als 50.000 Gesundete. Die Zahl neu gemeldeter Infektionen flache ab.

Es gelte nun aber, diese ersten Erfolge nicht zu gefährden. Es müsse noch über Wochen und Monate etwa auf Festivals, Clubbesuche oder Volksfeste verzichtet werden.

Merkel machte in der Fraktionssitzung den Angaben zufolge auch klar, dass die Bürger in Deutschland sich darauf einstellen müssten, mit der Corona-Pandemie zu leben.

Donnerstag, 09. April, 16.05 Uhr: Nicht genügend Schutzkleidung vorhanden - Blutspendetermin in Oberstaufen abgebrochen

Der Blutspendetermin des Roten Kreuzes am Donnerstag, 8. April, in Oberstaufen musste kurzfristig abgebrochen werden. Der Grund: Es war zu wenig Schutzkleidung vorhanden. „In Folge eines logistischen Fehlers und des daraus resultierenden Engpasses an Schutzkleidung konnte der Termin unter Einhaltung der gebotenen Sicherheitsvorkehrungen nicht zu Ende geführt werden“, sagt Alexander Schwägerl, Kreisgeschäftsführer der BRK Oberallgäu. Weil das Blutspende-Team kein erhöhtes Risiko eingehen wollte, habe es zu dieser drastischen Maßnahme gegriffen. Bei den erschienenen Spendern „möchten wir uns in aller Form für die entstandenen Umstände entschuldigen“, erklärt Schwägerl. (ab)

Donnerstag, 09. April, 15.30 Uhr: Pressekonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel jetzt im Live-Stream

 

 

Donnerstag, 09. April, 15.15 Uhr: Jetzt 31 Todesfälle und 1.117 Infektionen im Allgäu

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat am Donnerstagnachmittag aktuelle Zahlen zur Corona-Infektion in den Allgäuer Landkreisen und Städten veröffentlicht. In der Region liegt die Zahl der an Covid-19-Erkrankten bei 1.117 Personen. Besonders viele Infektionen sind im Landkreis Ostallgäu aufgetreten. In der Stadt Memmingen dagegen gibt es inzwischen schon den fünften Tag in Folge keine erkannten Neuinfektionen.

31 Menschen im Allgäu starben infolge einer Corona-Infektion. Die Zahlen der Landkreise und Städte im Überblick:

Kaufbeuren: 69 Corona-Fälle, zwei Todesfälle.Kempten: 66 Fälle, fünf Tote.Memmingen: 40 Fälle, keine Toten.Landkreis Lindau: 207 Fälle, vier Tote.Oberallgäu: 147 Fälle, drei Tote.Ostallgäu: 368 Fälle, 13 Tote.Unterallgäu: 220 Fälle, vier Tote.

Donnerstag, 09. April, 13.45 Uhr: 42-Jähriger hat nach Corona-Party erneut Besuch in seiner Wohnung

Als die Polizei eine Wohnung in Kaufbeuren überprüfte, wollten die Beamten eigentlich nur herausfinden, ob der Bewohner gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen hat. Doch dann kam ihnen beim Öffnen der Tür eine Marihuana-Wolke entgegen. Die Polizisten durchsuchten daraufhin die Wohnung und entdeckten neben einer geringen Menge Cannabis mehrere Einhandmesser und ein verbotenes Springmesser. Wie sich herausstellte hatte der Wohnungsinhaber vergangene Woche eine Corona-Party gefeiert, die die Polizei auflösen musste. Jetzt hatte der 42-Jährige erneut unbefugten Besuch. Als sein Gast die Polizisten sah, suchte er das Weite. Da der Wohnungsbesitzer erneut gegen die Ausgangsbeschränkungen verstoßen hat, brummte ihm die Polizei ein noch höheres Bußgeld auf. Zudem wurde er wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz angezeigt.

Donnerstag, 09. April, 12.35 Uhr: Allgäuerin dreht Yoga-Video zum Mitmachen

Serena Ostheimer aus Kempten hat sich überlegt, wie sie anderen trotz der Ausgangsbeschränkungen vermitteln kann, wie man seinen Geist zur Ruhe kommen lassen kann. Und so kam der 27-Jährigen die Idee, ein Yoga-Video zu drehen. Das ließ sie zunächst nur ihrer Familie und Freunden zukommen. Mittlerweile ist der Kreis der Teilnehmer größer geworden. Wer auch in den eigenen vier Wänden mitmachen will, findet das Video hier.

Donnerstag, 09. April, 12.12 Uhr: Auch im Unterallgäu öffnen mehrere Wertstoffhöhe

In der Woche nach Ostern, von Dienstag, 14., bis Samstag, 18. April, öffnen weitere Wertstoffhöfe im Unterallgäu. Die Abfallwirtschaft des Landkreises bittet weiterhin, die Einrichtungen nur in dringenden Fällen aufzusuchen. Zu den regulären Zeiten mit den üblichen Abgabemöglichkeiten öffnen die Wertstoffhöfe in Babenhausen, Dirlewang, Heimertingen, Oberschönegg, Pfaffenhausen, Woringen und die Kompostanlage Hawangen. Ebenfalls öffnen die Wertstoffhöfe in Kirchheim, Markt Rettenbach, Memmingerberg und Sontheim - dort werden aber keine Gartenabfälle angenommen. Besondere Zeiten und Annahmebedingungen haben weiterhin die Wertstoffhöfe in Bad Wörishofen, Bad Grönenbach/Wolfertschwenden, Mindelheim, Türkheim und Ottobeuren. An allen Wertstoffhöfen wird mit Blockabfertigung gearbeitet.

Geschlossen bleiben vorerst: Buxheim (Wertstoffhof und Kompostanlage), Boos, Erkheim, Ettringen, Legau, Markt Wald, Stetten und Tussenhausen sowie die Bauschuttdeponie Breitenbrunn. An den Sammelstellen werden in erster Linie private Anlieferungen angenommen. Es dürfen nur wenige Menschen gleichzeitig in die Anlage. Gewerbliche Anlieferer sollen die Umladestation Breitenbrunn nutzen, um die Wertstoffhöfe zu entlasten. Für private Anlieferer ist die Umladestation noch geschlossen. Alle Öffnungszeiten der Unterallgäuer Wertstoffhöfe gibt es hier.

Donnerstag, 09. April, 12.10 Uhr: Mehrere Wertstoffhöhe im südlichen Oberallgäu öffnen ab Dienstag wieder

Ab kommender Woche soll sich die Situation in den Wertstoffhöfen entspannen. So öffnet der Werstoffhof in Sonthofen ab Dienstag, 14. April, zu den gewohnten Zeiten seine Tore: Montags bis freitags von 13.30 bis 17.30 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr. Außerdem öffnet der Wertstoffhof Fischen ab Mittwoch, 15. April: Montags, mittwochs und freitags von 14.30 bis 16.30 Uhr sowie samstags von 10 bis 12 Uhr. Für die Entsorgung der Gelben Säcke steht das Kompostwerk OA-Süd (Am Roßbach 1 in Burgberg) zur Verfügung: Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr sowie samstags von 9 bis 12 Uhr. Das teilte der Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten (ZAK) mit.

 

Donnerstag, 09. April, 11.10 Uhr: Rotes Kreuz richtet Hotline für Einkaufshilfe in Kempten und im Oberallgäu ein

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) bietet ab sofort in der Stadt Kempten und im Landkreis Oberallgäu einen Einkaufsservice für Risikogruppen und Menschen in häuslicher Quarantäne an. Helfer beorgen anhand einer vorgegebenen Einkaufsliste die wichtigsten Dinge und bringen sie zu den Menschen nach Hause. Die Waren müssen bezahlt werden, die Lieferung ist kostenlos. Interessierte melden sich unter der Telefon-Hotline 0831/52292-799. Die Wärmestube des BRK in Kempten ist zurzeit nur für nachweislich bedürftige Menschen und nur von 12 bis 13 Uhr zur Essensausgabe geöffnet. Darüber hinaus bittet das BRK die Bevölkerung, die Notrufnummer 112 nur in Notfällen wie Feuer, Autounfall oder akuten gesundheitlichen Problemen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall zu wählen. Wer dennoch die 112 wählt, blockiere die Leitungen "für die Anrufer, die dringend schnelle Hilfe benötigen“, appelliert Ines Brutscher. Wenn die Arztpraxis geschlossen hat und gesundheitliche Beschwerden wie Fieber oder Schnupfen auftreten, die nicht bis zum nächsten Werktag warten können, sollen Betroffene die Rufnummer 116 117 wählen. Für Fragen zum Coronavirus steht die Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter 09131/6808-5101 zur Verfügung.

Donnerstag, 09. April, 10.50 Uhr: Stadt Memmingen sagt weitere Großveranstaltungen ab

Die Stadt Memmingen sagt wegen der Corona-Pandemie Großveranstaltungen bis zum Sommer 2020 ab. Das heißt: Das Kulturfestival Memminger Meile, das im Juni/Juli geplant war, und das Memminger Kinderfest mit tausenden Zuschauern auf dem Marktplatz und während des Kinderfestumzugs am Straßenrand werden heuer nicht stattfinden. Zudem wird das Memminger Stadtfest abgesagt. „Die Entscheidung ist uns sehr, sehr schwer gefallen, doch die Absagen sind unausweichlich“, sagt Oberbürgermeister Manfred Schilder. Oberste Priorität habe es derzeit, die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. Die Memminger Meile zieht jährlich rund 10.000 Zuschauer an. Ab 25. Juni waren drei volle Veranstaltungswochen geplant, nun entfallen Ausstellungen, Workshops und ein vielfältiges Bühnenprogramm. „Ob und in welcher Form wenigstens Teile des Angebots auf den Herbst verlegt oder über das Jahr verteilt werden können, ist noch offen und hängt von der Entwicklung in den nächsten Monaten ab“, sagt Kulturamtsleiter Dr. Hans-Wolfgang Bayer.

Donnerstag, 09. April, 10.20 Uhr: Hilfe für Schwangere im Unterallgäu auch in Corona-Zeiten

Die Schwangerenberatungsstelle am Landratsamt Unterallgäu steht werdenden Eltern weiterhin zur Seite. Rita Heidorn von der Beratungsstelle weist darauf hin, dass Schwangere sich jederzeit mit ihren Fragen melden können: montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr unter Telefon 08261/995-410, -411, -412 oder -650 sowie per E-Mail an: schwangerenberatung@lra.unterallgaeu.de. Weitere Informationen auf der Internetseite der Beratungsstelle.

Donnerstag, 09. April, 9.20 Uhr: Blutspenden trotz Corona: Fiebermessen und Mindestabstand - aber mehr Erstspender als sonst

Auch in Corona-Zeiten ist Blutspenden wichtig. Ein Ortstermin in Kempten zeigt: Zahlreiche Menschen wollen helfen, Angst spielt kaum eine Rolle. Unsere Reportage lesen Sie hier.

Donnerstag, 09. April, 9.03 Uhr: Wallenstein in Memmingen findet heuer nicht statt

Das Wallenstein-Fest in Memmingen ist heuer wegen der Corona-Krise abgesagt. Das bestätigte der Vorstand des veranstaltenden Fischertagsvereins auf Nachfrage der Allgäuer Zeitung. Eigentlich hätte das Historienspektakel mit rund 4000 Mitwirkenden vom 19. bis 26.Juli stattfinden sollen. Bei einer Umfrage unter anderem mit den Gruppenleitern sprach sich eine Mehrheit jedoch für eine Verschiebung der Veranstaltung ins nächste Jahr aus, die ansonsten alle vier Jahre über die Bühne geht. Doch nicht nur Wallenstein findet heuer nicht statt – wohl auch der traditionelle Fischertag sowie das Kinderfest werden wegen Corona abgesagt. Offiziell will sich der Fischertagsverein nach Rücksprache mit der Stadt Memmingen im Laufe des Gründonnerstags äußern. (arz)

Donnerstag, 09. April, 8.15 Uhr: Robert-Koch-Institut veröffentlicht jetzt täglich die geschätzte Zahl der Genesenen

Das Robert-Koch-Institut veröffentlicht täglich online in seinem Covid-19-Dashboard die Zahl der Menschen, die nach einer Corona-Infektion wieder gesund sind - allerdings nur für Deutschland und die Bundesländer, nicht für die Landkreise. Dabei handelt es sich aber um eine geschätzte Zahl, sagte eine Sprecherin gegenüber unserer Redaktion. Demnach gab es bundesweit 49.926 Genesene (Mittwoch: 46.263) bei insgesamt 108.202 Corona-Infizierten. Das entspricht einem Anteil von etwa 46,1 Prozent. In Bayern gelten inzwischen wieder 10.138 ehemals Erkrankte (Mittwoch: 9.269) als gesund bei insgesamt 28.827 Fällen - ein Anteil von 35,2 Prozent. Wie die Corona-Zahlen erfasst werden, lesen Sie hier.

Donnerstag, 09. April, 7.50 Uhr: Worauf Ehrenamtliche beim Nähen von Masken achten müssen

Die Gerüchte über angebliche Abmahnungen von Helfern, die überall in der Region Behelfsmasken nähen, häufen sich. Der Kemptener Rechtsanwalt und Bundestagsabgeordnete Stephan Thomae (FDP) erklärt im Interview, worauf Ehrenamtliche achten müssen.

 

Donnerstag, 09. April, 7.10 Uhr: Regenbogen als Hoffnungssymbol vor Bäcker- und Konditoreien

Vor den Brommler-Filialen in Memmingen und Kempten soll die Hoffnung greifbar gemacht werden: Als Osterbotschaft hat Geschäftsführer Christian Brommler vor den Bäcker- und Konditoreien jeweils ein Regenbogen und ein Kreuz aufgestellt. Die Menschen können laut Geschäftsführer Andreas Brommler ihre Sorgen auf Steine schreiben oder malen und diese dann unter den Regenbogen-Kreuzen ablegen. So sollen sie in der Krise die Gelegenheit haben, „bei Jesus ihre Lasten ganz realistisch ablegen zu können“. Die Steine stehen dabei als Symbol für Last und Sorge. Für viele sei ein bunter Regenbogen ein Zeichen der Hoffnung, sagt Brommler.

 

Donnerstag, 09. April, 7 Uhr: Testergebnisse könnten bald online abgefragt werden

Das Kemptener Labor AllgäuLab versucht derzeiit mit einem Software-Anbieter, ein System zu entwickeln, über das die getesteten Personen ihre Ergebnisse anonymisiert und online abrufen können. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 09. April, 6.45 Uhr: Spahn stellt Lockerung der Beschränkungen in Aussicht

Einen guten Morgen aus der Online-Redaktion - wir starten heute mit einer aussichtsreichen Nachricht in den Tag: Das Corona-Virus wirbelt schon seit Wochen den Alltag vieler Menschen durcheinander: Ausgangsbeschränkungen, geschlossene Geschäfte und Absagen von Veranstaltungen. Aber wie lange geht das noch so weiter? Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält eine erste Lockerung der Auflagen nach den Osterferien für möglich. Bei der Entwicklung der Infektionszahlen sei ein "positiver Trend" zu beobachten. Doch dieser müsse sich noch "verstetigen", sagte Spahn dem "Handelsblatt". Vorausgesetzt, die Bevölkerung halte sich auch über die Osterfeiertage an die Beschränkungen. Bis aber Großveranstaltungen wie Fußballspiele stattfinden, werde es noch längere Zeit dauern bis wieder Normalität einkehre. Unternehmern stellt der CDU-Politiker als Bedingung für eine Rückkehr in das Arbeitsleben, "dass man die Fabrik oder das Geschäft sicher für Mitarbeiter und Kunden organisieren kann". Wer nachweisen könne, dass er in der Firma Hygiene- oder Abstandsregeln sicherstellt, könne leichter zurück in den Alltag.

 

Mittwoch, 08. April, 22.15 Uhr: Das ist am Mittwoch passiert

Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung ist auch am Gründonnerstag ab 6.30 Uhr wieder für Sie da. Kommen Sie gut und gesund durch die Nacht!

Mittwoch, 08. April, 21.05 Uhr: Mitarbeiter der Wertachtal-Werkstätten wollen 10.000 Mund- und Nasen-Masken nähen

200 nicht-behinderte Mitarbeiter der Wertachtal-Werkstätten, einer Einrichtung der Lebenshilfe Ostallgäu, wollen 10.000 Mund- und Nasen-Masken nähen. Die Aktion geht auf die Initiative des Kaufbeurers Michael Heppner zurück, der lange in Tschechien lebte und hautnah mitbekam, wie „sehr die dort herrschende allgemeine Pflicht zum Tragen solcher Masken die Ausbreitung des Corona-Virus verhindert hat“.

Bei einer Einwohnerzahl von 10,5 Millionen Menschen seien bisher in Tschechien erst 70 Menschen gestorben. Die Masken sollen an Alten- und Pflegeheime, Firmen und auch Privatleute verteilt werden.

Mittwoch, 08. April, 20.35 Uhr: Corona-Todesfall in Kemptener Seniorenheim

Nächste traurige Nachricht aus einem Allgäuer Seniorenheim: Ein Bewohner der Seniorenbetreuung Altstadt Kempten (SBA), der sich mit Corona angesteckt hatte, ist nach Mitteilung der Stadt am Mittwoch im Krankenhaus gestorben. Er habe bereits Vorerkrankungen gehabt. Auch zwei andere Bewohner sowie eine Mitarbeiterin sind demnach infiziert. Sämtliche Bewohner wurden isoliert und getestet. Die Mitarbeiter sollen am Donnerstag getestet werden.

Mittwoch, 08. April, 20.25 Uhr: Landkreis Ostallgäu sucht dringend freiwillige Helfer für Betreuungs- und Pflege-Einrichtungen

Nach dem Drama in einer Pflege-Einrichtung in Waal will der Landkreis Ostallgäu über den Pflegepool Bayern weiteres Personal für Pflege- und Senioren-Heime rekrutieren. Die Vereinigung der Pflegenden in Bayern richtet derzeit einen solchen Pool an freiwilligen Helfern ein, auf die Einrichtungen im Bedarfsfall zugehen können.

Für diesen Pool melden (dazu hier klicken) können sich beispielsweise alle, die eine pflegerische oder pädagogische Ausbildung haben, aber aktuell nicht in diesem Bereich arbeiten. Außerdem alle, die bereits in der Betreuung oder Pflege tätig waren, die im privaten Umfeld Angehörige gepflegt haben oder die das Personal vor Ort durch Unterstützungstätigkeiten (Hauswirtschaft, Küche) entlasten können.

Im Ostallgäu leben in 13 Seniorenheimen und vier Einrichtungen für Menschen mit Behinderung knapp 1.100 Menschen.

Mittwoch, 08. April, 20 Uhr: EU-Kommission für Verlängerung des Einreisestopps bis 15. Mai

Der weitgehende Stopp der Einreisen in die Europäische Union soll nach Ansicht der EU-Kommission bis zum 15. Mai verlängert werden. Dies schlug die Brüsseler Behörde am Mittwoch vor; die Entscheidung darüber kann jedoch jedes Land für sich treffen.

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hatten sich Mitte März alle EU-Staaten außer Irland sowie die Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, nicht zwingend notwendige Reisen in die EU zunächst für 30 Tage einzuschränken.

Mittwoch, 08. April, 18.30 Uhr: Drama in Waal: Schon sechs Tote im Senioren-Heim, auch Mitarbeiter stirbt an Covid-19-Infektion

Das Drama am Senioren- und Pflege-Heim Waal im Ostallgäu spitzt sich zu. Wie berichtet, grassiert in der Einrichtung das neuartige Coronavirus - 53 Menschen wurden positiv getestet. Am Donnerstag gab das Landratsamt bekannt, dass inzwischen sechs Menschen verstorben seien, fünf Bewohner im Alter von 47 bis 99 Jahren und ein Mitarbeiter. Alles dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 08. April, 17.25 Uhr: Memminger Dekane rufen zum gemeinsamen "Home-Office"-Singen am Ostersonntag auf

Gemeinsam rufen die Memminger Dekane Claudia und Christoph Schieder und Ludwig Waldmüller zu einem Auferstehungs-Singen am Ostersonntag auf. Sie ermutigen alle Christinnen und Christen der Stadt, am Ostersonntag um 15 Uhr miteinander in den Wohnungen und Häusern das Lied "Christ ist erstanden" zu singen.

Zu Beginn der Aktion werden die beiden Dekane Christoph Schieder und Ludwig Waldmüller, die beide Trompete spielen, am Ostersonntag um 15 Uhr von den Kirchtürmen der beiden größten Memminger Kirchen einander das Lied zublasen – Dekan Schieder vom Martinstum, Dekan Waldmüller von einem der Türme von Sankt Josef.

Der Bläserchor von Sankt Martin habe eine Version des Liedes "im Home-Office" aufgenommen, heißt es in einer Mitteilung. Auch der Chordirektor von Sankt Josef, Maximilian Pöllner, habe das Lied auf der Jann-Orgel von Sankt Josef eingespielt. Von beiden musikalischen Aktionen gibt es Videos, die auf den Homepages der evangelischen wie der katholischen Gemeinden am Ostersonntag zu sehen sein werden. Die Gläubigen sollen dann zuhause zur Begleitung von Bläserchor oder Orgelspiel gemeinsam singen.

Mittwoch, 08. April, 16.20 Uhr: Für Auswärtige: Landratsamt Ostallgäu verbietet touristische Aktivitäten an Ostern im südlichen Landkreis

Gleich mehrfach musste die Bergwacht im Allgäu am vergangenen Wochenende ausrücken – darunter auch zu einem tödlicher Bergunglück im Raum Füssen/Schwangau. Für das Osterwochenende bis einschließlich Ostermontag hat das Landratsamt Ostallgäu jetzt eine Allgemeinverfügung erlassen, die touristische Aktivitäten im südlichen Landkreis – wie beispielswiese Wandern – untersagt. Sie gilt für alle, die außerhalb des Landkreises Ostallgäu wohnen und kommt laut Landratsamt in folgenden Gemeindegebieten zur Anwendung: Rückholz, Seeg, Roßhaupten, Lechbruck am See, Nesselwang, Eisenberg, Hopferau, Rieden am Forggensee, Halblech, Schwangau, Pfronten und Füssen.

Ausgenommen seien nur Personen mit Wohnsitz im Landkreis oder in den benachbarten Gemeinden Oy-Mittelberg, Wertach, Bad Hindelang, Bernbeuren, Steingaden, Prem, Wildsteig und Bad Saulgrub. Hintergrund ist unter anderem das vorhergesagte schöne Wetter für die Osterfeiertage, so das Landratsamt. Dort befürchtet man, dass erneut Rettungskapazitäten gebunden würden, die im derzeitigen Kampf gegen das Coronavirus an anderer Stelle gebraucht werden.

Dazu heißt es: Mit dem Verbot soll die Möglichkeit, die Region als Wander- oder Freizeitziel zu besuchen, eingedämmt werden. Aber auch an die Ostallgäuer Bürgerinnen und Bürger wird appelliert, zu Hause zu bleiben und nur in der Umgebung des Wohnortes spazieren zu gehen. Im Klartext: Keine Ausflüge, keine Berg-Wanderungen. Die Polizei wird verstärkt kontrollieren.

Mittwoch, 08. April, 15.30 Uhr: Infektpraxen in Memmingen und Mindelheim nehmen Betrieb auf

Im Landkreis Unterallgäu und in der Stadt Memmingen nimmt am morgigen Donnerstag jeweils eine eigens eingerichtete Infektpraxis die Arbeit auf. Sie richtet sich an Patienten, die sich möglicherweise mit dem Virus infiziert haben. Damit soll verhindert werden, dass diese in die Hausarztpraxen kommen, das Personal anstecken und die Praxen dadurch schließen müssen.

Für den Landkreis ist die Infektpraxis im ehemaligen Riebelgebäude in der Reinpoldstraße 5 in Mindelheim untergebracht. In Memmingen ist sie in den ehemaligen Büroräumen des Maximilian-Kolbe-Hauses in der Donaustraße 1 zu finden.

 

 

Mittwoch, 08. April, 14.45 Uhr: Jetzt 30 Todesfälle und 1.060 Infektionen im Allgäu

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat am Mittwochnachmittag aktuelle Zahlen zur Corona-Infektion in den Allgäuer Landkreisen und Städten veröffentlicht. In der Region liegt die Zahl der an Covid-19-Erkrankten bei 1.060 Personen. Besonders viele Infektionen sind im Landkreis Ostallgäu aufgetreten. Hier ist das Pflege- und Seniorenheim in Waal bei Buchloe ein besonderer Hotspot. Allein dort sind bislang 53 Erkrankungen bekannt.

30 Menschen im Allgäu starben infolge einer Corona-Infektion. Die Zahlen der Landkreise und Städte im Überblick:

Kaufbeuren: 66 Corona-Fälle, zwei Todesfälle.Kempten: 60 Fälle, vier Tote.Memmingen: 40 Fälle, keine Toten.Landkreis Lindau: 201 Fälle, vier Tote.Oberallgäu: 143 Fälle, drei Tote.Ostallgäu: 339 Fälle, 13 Tote.Unterallgäu: 211 Fälle, vier Tote.

Mittwoch, 08. April, 12.50 Uhr: Polizei löst Geburtstags-Partys in Kempten auf

Neun Menschen haben in der Nacht auf Mittwoch ausgiebig den Geburtstag eines Heranwachsenden in einem Schrebergarten Im Seggers in Kempten gefeiert - bis die Polizei eintraf. Die Beamten lösten die Feier auf und zeigten diee Partygäste wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz an. Wie auch sechs andere Menschen, die am Dienstagnachmittag am Weidacher Weg auf den Geburtstag eines Mannes angestoßen hatten. Die Polizei löste diese Feier ebenfalls auf.

Auch in Immenstadt gab es am Dienstagabend mehrere Verstöße. Ein 15-Jähriger, der mit einem 34-Jährigen an einer Bushaltestelle zusammen Bier trank, hatte erneut gegen das Gesetz verstoßen. Als er in Gewahrsam genommen wurde, wehrte er sich dagegen und verletzte einen Beamten am Daumen. Zudem beleidigte der Jugendliche die Polizisten.

Mittwoch, 08. April, 12.28 Uhr: FC Memmingen gibt Entwarnung

Nach Wochen der Ungewissheit gibt Armin Buchmann, Präsident des ranghöchsten Allgäuer Fußballclubs FC Memmingen, Entwarnung: Spielergehälter dürfen eingefroren werden, Sponsoren bleiben bei der Stange. Wie der Verein weiter durch die Corona-Krise kommen will, lesen Sie im Interview mit Armin Buchmann.

 

Mittwoch, 08. April, 12.10 Uhr: Offenbar keine Neuinfizierten seit Freitag in Memmingen

Anders als andere kreisfreien Städte und Landkreise gibt es in Memmingen seit mehreren Tagen keine Neuinfizierten mehr. Laut Statistik des Robert-Koch-Instituts sind in der Stadt seit Freitag 40 Corona-Fälle gemeldet. Bis gestern um Mitternacht sind offenbar keine neuen hinzugekommen. Warum es allerdings unterschiedliche Zahlen auch im Allgäu zu den Corona-Fällen gibt, lesen Sie hier.

 

Mittwoch, 08. April, 11 Uhr: Wärmestube in Kempten weiterhin geöffnet

Nach wie vor geöffnet ist die Wärmestube vom Bayerischen Roten Kreuz (BRK) in Kempten. Bedürftige und Obdachlose bekommen weiterhin an sieben Tagen die Woche eine frisch gekochte Mahlzeit. Darüber hinaus kann man ein paar aufmunternde Worte mit den BRK-Helfern wechseln, die die Gäste teilweise seit Jahren ehrenamtlich bekochen und persönlich kennen. Das ist in der jetzigen Ausnahmesituation ganz besonders wichtig: Viele Menschen brauchen gerade Kontakt und Zuspruch von einem Gegenüber, der sie kennt und um ihre Situation Bescheid weiß. Für viele ist dies der einzige Kontakt - nicht nur in Zeiten von Corona.

„Wir sind für euch da – solange wir können und dürfen“ ist deswegen auch der Slogan der Wärmestube. Das geschieht unter strenger Beachtung aller sinnvollen Schutzmaßnahmen. Beispielsweise wird das Essen im Freien ausgegeben und konsequent auf ausreichend Abstand geachtet. Zudem stellt die Dietmannsrieder Schreinerei Hartmann einen Schutz aus Plexiglas zur Verfügung.

Mittwoch, 08. April, 9.35 Uhr: Pfarreiengemeinschaft Memmingen verschiebt Erstkommunion und Firmung

Die ersten Pfarreien im Allgäu sagen die für Ende April und Anfang Mai geplanten Erstkommunionen und Firmungen erst mal ab: Die Pfarreiengemeinschaft Memmingen verschob diese Feiern auf einen späteren Zeitpunkt in diesem Jahr. Wann genau das sein wird, kann der katholische Dekan Ludwig Waldmüller noch nicht sagen. Der Pfarrer verschickte diese Nachricht bereits an die Erstkommunionkinder und Firmbewerber.

Mittwoch, 08. April, 9.30 Uhr: Malteser Memmingen und Kartei der Not bieten Hilfe an

Die Malteser und die Kartei der Not, das Leserhilfswerk der Allgäuer Zeitung, sind auch in der Corona-Krise weiterhin für Bedürftige und Hilfesuchende da. So würden die Angebote angepasst, sagt Gertrud Brenner, Leiterin der sozialen Dienste der Malteser in Memmingen. Das betrifft etwa die Auslieferung der Lebensmittelpakete für bedürftige Senioren mit Grundnahrungsmitteln, frischem Obst und Gemüse. "Gerade jetzt wird die Altersarmut besonders deutlich und es ist in dieser Zeit der sozialen Isolation besonders wichtig auch weiterhin die wirklich dringend benötigten Lebensmittelpakete zu liefern den Kontakt zu diesen Menschen zu halten", sagt Monika Baum, ehrenamtliche Helferin bei diesem Projekt.

Als weiteres Projekt bieten die Malteser die kostenlose Einkaufshilfe für Senioren an. Wer Hilfe benötigt, meldet sich unter Telefon 08331/9241720 von Montag bis Freitag von 9 bis 12 bei den Maltesern in Memmingen.

Mittwoch, 08. April, 8.55 Uhr: Drei Tote in Pflegeheim in Waal

Die Lage im Senioren- und Pflegeheim in Waal (Kreis Ostallgäu) spitzt sich zu: Dort sind nach Angaben des Landratsamtes zwei weitere Bewohner an Covid-19 gestorben. Bereits vor einigen Tagen war ein Senior der Lungenkrankheit erlegen.

Ende März wurde bekannt, dass das Virus in das Heim eingeschleppt wurde. Damals hieß es noch, dass fünf Bewohner und neun Mitarbeiter infiziert seien. Inzwischen haben sich die Zahlen deutlich erhöht. Laut Landratsamt Ostallgäu sind jetzt 36 Bewohner und 17 Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt. Zudem gibt es nun drei Todesopfer zu beklagen. Laut Landratsamt hatten die Betroffenen an Vorerkrankungen gelitten. Der Landkreis Ostallgäu ist der Träger des Heims in Waal nahe Buchloe.

Ein neu bestellter Heimarzt sei nun für die medizinische Überwachung des Hauses zuständig, heißt es beim Landratsamt. Der Arzt entscheidet auch, ob Bewohner in eine Klinik verlegt werden müssen. Die Waaler Heimleitung hat die erkrankten Bewohner isoliert, die betroffenen Mitarbeiter sind in häuslicher Quarantäne.

Die Pflege der Bewohner in Waal ist nach Angaben des Landratsamts durch das verbliebene Personal und Kräfte aus dem „Pflegepool Bayern“ gesichert. Insgesamt arbeiten 54 Menschen in dem Heim, die Zahl der Bewohner liegt bei 70. Das Senioren- und Pflegeheim in Waal habe, wie andere Einrichtungen auch, in den vergangenen Tagen Schutzausrüstung für die Pflegekräfte bekommen, heißt es in einer Pressemitteilung des Ostallgäuer Landratsamtes. Und das Haus werde auch „bei weiteren Lieferungen berücksichtigt“

 

Mittwoch, 08. April, 7.25 Uhr: Allgäuer Reisebüros haben Angst vor dem Ruin

Viele Allgäuer haben wegen der Corona-Krise ihre geplanten Urlaubsreisen storniert. Deswegen fürchten Reisebüros, dass ihnen rückwirkend die Provisionen gestrichen werden. Eine Inhaberin sagt: „Das wäre für 50 Prozent von uns der Ruin“. Wie dramatisch die Situation ist, lesen Sie hier.

Mittwoch, 08. April, 7.10 Uhr: Blutplasma könnte Schwerkranken das Leben retten

Wer eine Krankheit durchgemacht hat, bildet Antikörper gegen die Erreger und ist künftig immun. Die Abwehrkräfte anderer sollen jetzt schwerkranken Covid-19-Patienten in Deutschland helfen. Mehrere Kliniken suchen zurzeit genesene Corona-Patienten, die Blutplasma für eine Behandlung der Schwerkranken spenden. Das soll nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur den Krankheitsverlauf mildern und verkürzen. Das zeigen Erfahrungen aus China. Das Paul-Ehrlich-Institut im hessischen Langen wies allerdings darauf hin, dass weitere klinische Studien zur Wirksamkeit der Blutplasma-Therapie unerlässlich seien.

In China haben Forscher deren Wirkung jüngst an zehn Covid-19-Erkrankten untersucht. Die Ergebnisse veröffentlichten sie nun in der Online-Ausgabe des Fachjournals "Proceedings". Danach verbesserte sich der Zustand der Patienten innerhalb von drei Tagen nach der Transfusion. Die Ergebnisse zeigten, dass die Blutplasma-Therapie ein großes Behandlungspotenzial bei Covid-19-Patienten habe und gut vertragen werde, schrieben die Autoren. Das Universitätsklinikum Erlangen ist eigenen Angaben nach eine der ersten Einrichtungen in Deutschland, die eine Erlaubnis bekommen haben, das therapeutische Plasma herzustellen. Die Idee, Viruserkrankungen mit Antikörpern aus Blutplasma zu bekämpfen, ist nicht neu. Auch bei Sars 1, Mers und Ebola ist dieses Verfahren zum Einsatz gekommen.

Mittwoch, 08. April, 6.50 Uhr: Luftbrücke für Schutzmaterial aus China

Der Bund hat eine Luftbrücke für Transporte mit dringend benötigter Schutzausrüstung aus China nach Deutschland auf die Beine gestellt. Laut Bundesgesundheits-Ministerium ist man damit in der Lage, täglich eine Passagiermaschine der Lufthansa für 25 Tonnen Fracht nach Shanghai zu schicken. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Hinzu kommen weitere Transport-Optionen über das Verteidigungsministerium. Beide Maßnahmen sollen dazu dienen, flexibel auf Warenströme zu reagieren. Am Dienstagabend waren außerdem acht Millionen Schutzmasken mit einem Frachtflugzeug aus China angekommen.

Mittwoch, 08. April, 6.30 Uhr: Fast 2.000 Corona-Tote innerhalb von 24 Stunden in den USA

Guten Morgen vom Digitalteam der Allgäuer Zeitung - heute anfangs leider mit einer schlimmen Nachricht: 1.939 Menschen sind innerhalb von 24 Stunden in den USA an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Das sind so viele Tote an einem Tag wie in keinem anderen Land der Welt. Insgesamt starben in den USA laut den Zahlen der Johns-Hopkins-Universität vom Dienstagabend über 12.900 Menschen in den USA an den Folgen des Corona-Virus.

Dienstag, 07. April, 22 Uhr: Das Wichtigste zur Corona-Situation im Allgäu im Überblick

Dienstag, 07. April, 20.45 Uhr: Oberstdorfer täuscht Corona-Erkankung vor

Ein Mann aus Oberstdorf hat vorgetäuscht, an Corona erkrankt zu sein. Damit löste er einen Polizeieinsatz aus. Der 25-Jährige wollte auf diese Weise einer Kündigung seines Mietverhältnisses entgehen: Wegen der Quarantäne könne er seine Wohnung zwei Wochen lang nicht verlassen, argumentierte der Oberallgäuer. Doch der Mann flog auf.

Zuvor hatte der 25-Jährige der Polizei mehrmals einen Streit mit seinem Vermieter gemeldet. Dabei gab er auch an, positiv auf Covid-19 getestet worden zu sein. Die Beamten zogen Schutzkleidung an und fuhren nach Polizeiangaben zu der Wohnung des Mannes. Dort trafen sie ihn allerdings nicht an. Als er sich wiederholt meldete, fuhr erneut eine Streifenbesatzung in Schutzkleidung zu der Adresse. Diesmal war der Mann zuhause: Er könne wegen seiner Erkrankung die von seinem Vermieter gekündigte Wohnung nicht verlassen, sagte er.

Die Beamten glichen die Daten des Mannes mit dem Gesundheitsamt ab. Dort war der 25-Jährige nicht als Corona-Patient gemeldet. Gegen den Oberstdorfer wird jetzt ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, da er Einsätze unter Schutzvorkehrungen ausgelöst hat.

Dienstag, 07. April, 19.15 Uhr: Tonnenweise Schutzmasken aus China: Buchloer Firma sorgt für Nachschub

Knapp 700 Tonnen Masken, Kittel und Overalls aus China werden in den nächsten Wochen per Charterflug in Deutschland eintreffen. „Geplant sind insgesamt fünf Flüge. Das sind etwa 4.000 Paletten und entspricht knapp 130 Lkw-Zügen“, sagen Achim und Axel Theiler, Geschäftsführer des Buchloer Schutzbekleidungsherstellers Franz Mensch. „Wir setzen alle Hebel in Bewegung, um Nachschub nach Deutschland zu holen. Der große Notstand wird sich damit deutlich verbessern.“ Einen Teil der Ware erhält direkt die Bundesregierung.

„Der Markt wird regelrecht leer gekauft. Zum Teil stornieren unsere Produzenten in China unsere Aufträge, weil die USA im großen Stil Produktionskapazitäten aufkaufen“, sagt Achim Theiler, der kürzlich mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn wegen der Versorgung mit Schutzkleidung telefoniert hat. „Mein Ärger hat sich gelegt“, sagt Theiler, der die Behörden Anfang Februar auf einen Masken-Engpass hingewiesen und dann wochenlang nichts gehört hatte. Weil China ein ganz spezieller Markt sei, greife Minister Spahn nun auf die Erfahrung des Buchloer Unternehmens zurück.

Dienstag, 07. April, 18.30 Uhr: Corona-Karte für das Ostallgäu - Landkreis Oberallgäu verbietet Mottfeuer

Der Landkreis Ostallgäu hat auf seiner Website eine interaktive Karte mit aktuellen Zahlen zu Corona-Infektionen veröffentlicht. „Diese Karte ist sehr übersichtlich und schafft für jeden Bürger Transparenz zum Verlauf der Pandemie in der Region“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Die Karte finden Sie hier. Sie listet die registrierten Corona-Infektionsfälle je Gemeinde sowie die Fallzahl pro 1000 Einwohner auf.

Unterdessen hat der Landkreis Oberallgäu Mottfeuer per Allgemeinverfügung untersagt. Aufgrund der Corona-Pandemie seien alle Einsatzkräfte zu deren Bewältigung gebündelt, teilt das Landratsamt mit. Das Verbrennen pflanzlicher Abfälle aus Land-, Forst-, Almwirtschaft und gewerblichem Gartenbau nach der Bayerischen Pflanzen-Abfallverordnung ist deshalb verboten.

Die Pflege der Bewohner in Waal ist nach Angaben des Landratsamts durch das verbliebene Personal und Kräfte aus dem „Pflegepool Bayern“ gesichert. Insgesamt arbeiten 54 Menschen in dem Heim, die Zahl der Bewohner liegt bei 70. Das Senioren- und Pflegeheim in Waal habe, wie andere Einrichtungen auch, in den vergangenen Tagen Schutzausrüstung für die Pflegekräfte bekommen, heißt es in einer Pressemitteilung des Ostallgäuer Landratsamtes. Und das Haus werde auch „bei weiteren Lieferungen berücksichtigt“

Dienstag, 07. April, 16.33 Uhr: Oster-Gottesdienste des ernannten Augsburger Bischofs werden als Livestream übertragen

Gottesdienste mit Gläubigen in der Kirche sind derzeit wegen der Ausgangsbeschränkungen bekanntlich nicht möglich. Die Gottesdienste des ernannten Bischofs von Augsburg, Dr. Bertram Meier, während der Kar- und Ostertage werden deshalb als Livestream im Internet und im TV übertragen. Das teilte das Bistum Augsburg mit. Die Zeiten:

Gründonnerstag, 9. April, 19.00 Uhr Karfreitag, 10. April, 15.00 Uhr Osternacht, 11. April, 21.00 Uhr Ostersonntag, 12. April, 10.00 Uhr Ostermontag, 13. April, 10.00 Uhr

Zu sehen sind die Übertragungen auf der Seite von katholisch1.tv, der Bistumshomepage sowie auf dem Facebook-Auftritt des Bistums zu den angegebenen Uhrzeiten live zu sehen. Bis auf die Messe am Gründonnerstag werden sie zudem alle auf den regionalen Fernsehsendern a.tv und Allgäu-TV live übertragen. Musikalisch gestaltet werden die Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen von jeweils einem Organisten und einem Kantor – mit Ausnahme der Karfreitagsliturgie, bei der die Orgel stumm bleibt.

 

Dienstag, 07. April, 15.25 Uhr: Söder erwartet Maskenpflicht und verlängerte Ausgangsbeschränkungen

Was hat Bayerns Ministerpräsident Söder in der Pressekonferenz gesagt? Hier nochmal die Zusammenfassung:

Im Kampf gegen das Coronavirus müssen sich die Menschen in Bayern noch auf längere Schulschließungen, geschlossene Geschäfte und Restaurants und Beschränkungen des öffentlichen Lebens einstellen. Es werde nach Ostern nicht einfach so weitergehen wie bisher, sagte Markus Söder. Man dürfe die Dinge nicht zu frühzeitig lockern, sondern müsse in Stufen vorgehen. "Nach Ostern werden Perspektiven entwickelt und abgestimmt." Dabei nannte der CSU-Chef eine Maskenpflicht "hochwahrscheinlich": "Natürlich wird es am Ende eine Form von Maskenverpflichtung geben." Überall dort, wo man Entwicklungen erlaube, brauche es Auflagen, Abstände, Desinfektionen - und mehr Masken. Das gelte nicht nur für Geschäfte, sondern etwa auch für den öffentlichen Nahverkehr. Bei den Schulen müsse man "sehr klug überlegen und sehr sensibel damit umgehen". "Aus meiner Sicht ist klar: Wir wollen erreichen, dass diejenigen, die Abschlussklassen haben, eine Möglichkeit haben, diese zu bestehen", sagte Söder. "Das muss nicht automatisch durch den Schulunterricht erfolgen. Das kann auch in anderer Form sein." Und man müsse die Lehrpläne für das laufende Schuljahr anpassen.

Dienstag, 07. April, 14.45 Uhr: Tolle Geste: Christian Henze verpflegt THW-Helfer

Das Technische Hilfswerk in Kempten baut gerade eine Fieberambulanz in der bigBOX Allgäu auf und hilft bei der Probenannahme in der Ari-Kaserne. Der Kemptener TV-Koch Christian Henze hatte in der Allgäuer Zeitung über die Corona-Einsätze des THW gelesen und spendiert den 30 Ehrenamtlichen eine Woche lang Henze-Menüs. Unser Bild zeigt von links Christian Henze mit Philip Rother und Melanie Englisch.

 

Dienstag, 07. April, 13.20 Uhr: Pflegekräfte bekommen 500-Euro-Bonus

Bayerische Pflegekräfte bekommen die 500-Euro-Prämie. Das hat heute das bayerische Kabinett beschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder auf Twitter bekannt gab. Er hatte bereits am Wochenende von den Plänen für die steuerfreie Zahlung berichtet. Sie ist für etwa 250.000 Pflegekräfte in den Kliniken, Pflege- und Behindertenheimen gedacht. Unterm Strich kostet das den Freistaat gut 126 Millionen Euro, so Söder.

Dienstag, 07. April, 12.55 Uhr: Pressekonferenz mit Markus Söder im Live-Stream

Corona-Pandemie in Bayern: Ministerpräsident Markus Söder tritt ab 13 Uhr erneut vor die Presse. Sein Statement verfolgen sie live hier:

Dienstag, 07. April, 11.45 Uhr: Knapp 33.000 Infizierte in Deutschland wieder gesund

Eine "erfreuliche Zahl" verkündete der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler: Inzwischen seien 33.000 Infizierte wieder genesen. Das entspricht fast einem Drittel der Zahl der Gesamtinfizierten (99.225). Dennoch müsse man "in den nächsten Tagen abwarten, ob sich ein Trend abzeichnet".

 

Außerdem schwanke die Reproduktionszahl der Infektionen mit dem Coronavirus zwischen 1,2 und 1,5 - damit sei sie wieder etwas höher als vorige Woche. Wieler hatte am Freitag den Wert mit 1 beziffert. Soll heißen: Ein Infizierter steckt einen anderen Menschen mit dem Virus an.

Eine Pandemie ist Virologen zufolge eingedämmt, wenn die Zahl auf unter 1 sinkt.

 

Dienstag, 07. April, 11.30 Uhr: Klinikum Kempten - Eingang für Patienten und Rettungsdienste nur noch durch Sichtungszelt

Ab sofort gelangen Rettungsdienste und Patienten nur noch über ein sogenanntes Sichtungszelt in die Notaufnahme am Klinikum Kempten. So sollen Corona-Infizierte von anderen Patienten getrennt werden, um die reguläre Versorgung aufrecht zu erhalten, erklärt Chefärztin Dr. Dagmar Strauß. Auch in den Verbundkliniken Immenstadt und Mindelheim werden Infizierte frühzeitig identifiziert und isoliert, bevor sie in die Notaufnahme gelangen.

Bei den Erkrankten werden unter anderem Fieber gemessen und die Sauerstoffsättigung des Körpers ermittelt. Wer infiziert ist und stationär behandelt werden muss, kommt in einen gesonderten Bereich. Auch am Haupteingang des Kemptener Klinikums werde ein Screening mittels Fragebogen auf Covid-Risiko gemacht. „Niemand kommt mehr unkontrolliert ins Haus“, sagt Strauß.

Dienstag, 07. April, 11.10 Uhr: Solidaritätsaktion für das Füssener Festspielhaus

Die Corona-Krise hat auch das Festspielhaus in Füssen schwer erwischt: Die Ticketverkäufe brechen ein, die monatlichen Kosten müssen selbst geschultert werden, sagt Theaterleiter Benjamin Sahler. Ohne Unterstützung könne man das nur begrenzt durchhalten.

Darum hat das Festspielhaus eine Solidaritätsaktion ins Leben gerufen: Besucher können Gutscheine mit Rabatt für Musicals kaufen, die nach der Krise über die Bühne gehen. Davon würden alle profitieren: Die Zuschauer erhielten vergünstigte Tickets, ohne sich schon jetzt für keine konkrete Vorstellung entscheiden zu müssen. Das Theater kann weiter Einnahmen generieren, um die Grundkosten des Hauses zu erwirtschaften.

Die rabattierten Gutscheine für die Musicals Ludwig², Die Päpstin, Der Ring und Zeppelin gibt es hier.

Dienstag, 07. April, 10.05 Uhr: Hilfsbereitschaft: Wie Obdachlose im Allgäu noch eine Unterkunft finden

Corona trifft uns alle hart - aber was ist mit den Ärmsten der Armen im Allgäu? Obdach- und Wohnsitzlose, die unter Umständen nirgends mehr hinkönnen, weil Wärmestuben und Unterkünfte wegen der Infektionsgefahr geschlossen bleiben. Die gute Nachricht: Gemeinden, Verbände und viele ehrenamtlich Engagierte tun alles, damit im Allgäu niemand abgewiesen wird. Wie das klappen kann, lesen Sie hier.

Dienstag, 07. April, 08.40 Uhr: RKI: Corona-Todesfälle wieder stärker gestiegen - keine Entwarnung

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Dienstagmorgen insgesamt 99.225 Infektionsfälle in Deutschland bestätigt. Die Zahl der verstorbenen Patienten liegt nun bei 1.607 und stieg um 173 innerhalb eines Tages. RKI-Präsident Lothar Wieler sagte am Dienstag: "Von einer Entspannung kann noch nicht ausgegangen werden." Es sei vor allem mit einem weiteren Anstieg der Todesfälle in Deutschland zu rechnen.

Dienstag, 07. April, 08.25 Uhr: Welche Allgäuer Reha-Einrichtungen jetzt als Notfall-Kliniken umgestaltet werden

Das Ziel ist klar: „Alle Kapazitäten maximal hochfahren“, sagt Gerhard Zipperlen. Es geht darum, auf möglichst viele Betten zurückgreifen zu können, wenn die Zahl der Corona-Patienten stark ansteigt. Der Kemptener Anästhesist Zipperlen spielt dabei eine Schlüsselrolle. Er wurde, wie kurz berichtet, zum Ärztlichen Leiter im Gebiet des Allgäuer Rettungszweckverbandes ernannt. Mehrere Reha-Kliniken in der Region sollen laut seines Konzepts im Notfall in Akutkrankenhäuser umgewandelt werden. Wie viele und welche das im Allgäu sind, lesen Sie hier.

Dienstag, 07. April, 07.20 Uhr: Wann fällt die Entscheidung über die Allgäuer Festwoche 2020?

Was dem Münchner das Oktoberfest, das ist dem Allgäuer die Festwoche in Kempten. Doch genau wie die Wiesn ist auch die Allgäuer Festwoche 2020 wegen Corona in ernsthafter Gefahr. Noch ist keine Entscheidung gefallen, ob die größte Messe samt Party in der Region heuer stattfinden kann. Wann dies spätestens sein soll, lesen Sie hier.

Dienstag, 07. April, 06.35 Uhr: Allgäuer Krankenhäuser in der Corona-Pandemie: 900 Freiwillige melden sich beim Klinikverbund Allgäu

Guten Morgen vom Digitalteam der Allgäuer Zeitung. "Zurzeit sind wir im Allgäu kein Corona-Hotspot", sagt Andreas Ruland, Geschäftsführer des Klinikverbunds Allgäu. Dennoch wollen und müssen die Krankenhäuser in Kempten, Immenstadt, Sonthofen, Oberstdorf, Ottobeuren und Mindelheim vorbereitet sein. Deshalb haben sie in den vergangenen Wochen freiwillige Helfer gesucht - und die Resonanz und Hilfsbereitschaft ist groß. 900 Menschen haben nach einem Aufruf reagiert und ihre Bereitschaft signalisiert, mögliche Personalengpässe aufzufangen.

Davon haben 250 Personen einen medizinischen Hintergrund – darunter sind Ärzte und Pfleger im Ruhestand. „Wir prüfen gerade, wie wir die Menschen einsetzen können, und bilden einen Pool“, sagt Ruland. Die Kliniken benötigten nicht nur medizinisches Personal: Die Stationen müssten beliefert werden, außerdem brauche es auch Mitarbeiter bei der Essensausgabe. Dafür haben sich etwa Metzger gemeldet. Ruland will vorbereitet sein, sollte die Anzahl der Infizierten schnell ansteigen, die klinisch behandelt werden müssen: „Würden wir schlagartig viele Patienten bekommen, wäre unser derzeitig vorhandenes Personal überfordert."

Montag, 6. April, 22.35 Uhr: Das Wichtigste des Tages im Überblick

In Deutschland sind rund 100.000 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor. Besonders hohe Zahlen haben laut dpa Bayern mit mehr als 25.300 nachgewiesenen Fällen und mindestens 444 Toten sowie Nordrhein-Westfalen mit mehr als 20.700 Fällen und mindestens 302 Toten. Auch im Allgäu gibt es immer mehr Infizierte:

Kommen Sie gut und vor allem gesund durch die Nacht. Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung ist auch morgen ab 6.30 Uhr wieder für Sie da.

Montag, 6. April, 21.40 Uhr: Söder: Bestimmte Anti-Corona-Maßnahmen sicher noch für längere Zeit

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat angesichts der Ausbreitung des Coronavirus noch länger andauernde Beschränkungen etwa in der Gastronomie in Aussicht gestellt. Zudem stimmte er die Menschen am Montagabend darauf ein, dass das Tragen von Masken in Zukunft immer mehr ausgeweitet werden dürfte. "Wir müssen die Menschen auf ein Leben mit der Pandemie vorbereiten. Dazu gehört natürlich das verstärkte Tragen von Masken dazu", sagte der CSU-Vorsitzende in der ARD.

Über die Ankündigungen von Österreichs Bundeskanzler Kurz zur langsamen Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen sagte Söder: "Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob das Modell eins zu eins taugt, denn es ist an einigen Stellen nicht sehr konsequent." In Deutschland sei man nun besser beraten, die Maßnahmen fortzusetzen und deren Wirkung abzuwarten.

Wir müssen die Menschen auf ein Leben mit der Pandemie vorbereiten. Dazu gehört natürlich das verstärkte Tragen von Masken dazu.Markus Söder

Montag, 6. April, 21.15 Uhr: Corona-Infektion: Britischer Premierminister auf Intensivstation

Der Zustand des mit dem Coronavirus infizierten britischen Premierministers Boris Johnson hat sich verschlechtert. Er sei auf eine Intensivstation gebracht worden, bestätigte eine Regierungssprecherin am Montagabend der Deutschen Pesse-Agentur in London.

Montag, 6. April, 20.35 Uhr: Testergebnisse aus Fachklinik bei Oberstdorf liegen vor

In einer psychosomatischen Fachklinik bei Oberstdorf, in der es vergangene Woche zu einem Corona-Ausbruch gekommen war, sind acht von 129 Mitarbeitern positiv getestet worden. Sie sind zu Hause in Isolation. 110 hatten ein negatives Ergebnis. Bei elf Mitarbeitern stehe das Resultat noch aus, teilte das Oberallgäuer Landratsamt mit. Von den 43 Patienten sind sieben positiv, alle anderen negativ auf das Corona-Virus getestet worden. Keine dieser positiv getesteten Personen musste ins Krankenhaus. Alle Betroffenen sind vor Ort isoliert.

Montag, 6. April, 19.05 Uhr: Steinmeier hält am Karsamstag Fernsehansprache zu Corona

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am Karsamstag eine Fernsehansprache zur aktuellen Situation in der Corona-Pandemie halten. Die Ansprache werde in ARD und ZDF jeweils im Anschluss an die Hauptnachrichtensendungen am Abend ausgestrahlt. Es ist das erste Mal, dass ein Bundespräsident in dieser Form auf ein aktuelles Ereignis eingeht, normalerweise hält er solche Ansprachen nur jedes Jahr an Weihnachten. Steinmeier hat in den vergangenen Tagen mehrfach in Videobotschaften die Bürger zu Zusammenhalt und Geduld angesichts der verordneten Beschränkungen in der Corona-Krise aufgerufen.

Montag, 6. April, 18.10 Uhr: Reifen dürfen trotz Ausgangsbeschränkungen in Werkstätten gewechsel werden

Das Wetter ist gut, Frost und Schnee sind derzeit nicht vorhergesagt - deshalb wollen viele jetzt die Sommerreifen aufziehen. Aber darf ich zum Reifenwechsel in die Werkstatt fahren? Diese Frage wird am Corona-Bürgertelefon derzeit besonders häufig gestellt, berichtet das Landratsamt Unterallgäu. Die eindeutige Antwort: Ja, man darf. Laut bayerischem Innenministerium ist die Fahrt zu einer Kfz-Werkstatt grundsätzlich ein triftiger Grund, die Wohnung zu verlassen. Der Wechsel von Winter- auf Sommerreifen oder auch ein Reifenwechsel aus sicherheitsrelevanten Gründen (zum Beispiel, weil die Reifen abgefahren sind) ist erlaubt.

Montag, 6. April, 16.55 Uhr: Merkel: Keine Lockerungen in Deutschland, Mundschutzpflicht nicht ausgeschlossen

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Coronakrise als „größte Bewährungsprobe“ seit der Gründung der EU bezeichnet. Das sagte sie bei der Pressekonferenz am Nachmittag im Kanzleramt. „Wir leben weiter in der Pandemie“, betonte sie. Angesprochen auf mögliche Lockerungen sagte sie: „Die Bundesregierung wäre eine schlechte, wenn sie schon jetzt ein Datum für das Ende der Einschränkungen des nennen würde.“ An den Maßnahmen, die bis zum 19. beschlossen sind, werde sich nichts ändern.

Bei der Pressekonferenz ging es auch um eine mögliche Maskenpflicht in Deutschland: Die Bundesregierung höre sich derzeit die Vorschläge aller Experten an. Wenn es eine Maskenpflicht gäbe, wäre auf jeden Fall auch die richtige Pflege dieser Masken (richtiges Waschen und Erhitzen, nicht zu langes tragen) zu beachten.

Montag, 6. April, 16.10 Uhr: Pressekonferenz: Merkel äußert sich zu neuen Maßnahmen in der Corona-Krise

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gibt gleich eine Pressekonferenz zu den weiteren Maßnahmen der Bundesregierung im Zusammenhang mit der Corona-Krise. Hier können Sie die Pressekonferenz live verfolgen.

Montag, 6. April, 15.25 Uhr: Jetzt 23 Todesfälle und 982 Infektionen im Allgäu

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat am Montagnachmittag aktuelle Zahlen zur Corona-Infektion in den Allgäuer Landkreisen und Städten veröffentlicht. In der Region stieg die Zahl der an Covid-19-Erkrankten von 937 auf 982. 23 Menschen im Allgäu starben infolge einer Corona-Infektion. Die Zahlen der Landkreise und Städte im Überblick:

Kaufbeuren: 61 Corona-Fälle, zwei Todesfälle. Kempten: 58 Fälle, drei Tote. Memmingen: 40 Fälle, keine Toten. Landkreis Lindau: 190 Fälle, vier Tote. Oberallgäu: 137 Fälle, drei Tote. Ostallgäu: 312 Fälle, sieben Tote. Unterallgäu: 184 Fälle, vier Tote.

Die Zahl der Personen, die wieder gesund sind, ist nicht meldepflichtig und wird von den Behörden nicht ausgewiesen,

Montag, 6. April, 14.45 Uhr: Trotz Lockerungen in Österreich: Freistaat bekräftigt Zeitplan

Die bayerische Staatsregierung bleibt auch nach der angekündigten Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen in Österreich beim zwischen Bund und Ländern verabredeten Zeitplan: Erst am Dienstag nach Ostern (14. April) wollen die Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über das weitere Vorgehen beraten. An diesem Zeitplan, auf den sich die Runde zuletzt verständigt hatte, ändere sich nichts, hieß es heute in Regierungskreisen.

Bayern hatte seine umfangreichen Ausgangsbeschränkungen und weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens zuletzt bis einschließlich 19. April verlängert. Ob und wann und für welche Bereiche die Fristen dann erneut nach hinten verschoben werden müssen, ist offen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat aber wiederholt betont, es sei nicht zu erwarten, dass ab dem 20. April plötzlich wieder alles so sein werde wie vorher.

Montag, 06. April, 13.25 Uhr: ADAC warnt erstmals seit Jahren nicht vor Staus an Ostern

Vollgestopfte Autobahnen im Allgäu an Ostern? Urlauber, die in Richtung Berge, Österreich oder Italien ziehen? Beides wird es dieses Jahr so gut wie nicht geben. Zum ersten Mal seit vielen Jahren hat der ADAC für das Osterwochenende keine Warnung vor langen Staus ausgegeben.

ADAC-Präsident August Markl rechnet angesichts der Corona-Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen mit freien Autobahnen an Ostern. Lediglich am Gründonnerstag und Ostermontag erwartet der Automobilclub etwas vollere Straßen - dies liege an den Pendlern.

Ebenfalls ungewöhnlich: Trotz der Feiertage müssen man mit Lastwagen auf den Autobahnen rechnen: Um die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln zu sichern, wurde in allen Bundesländern das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw befristet aufgehoben.

Montag, 06. April, 12.40 Uhr: Corona-Handy-App soll schon bald einsatzbereit sein

Die geplante Handy-App zur Analyse der Corona-Infektionswege könnte schon "sehr bald" einsatzbereit sein. Das sagte Kanzleramtschef Helge Braun am Montagvormittag zu RTL/ntv. Die Corona-App solle bereits in den kommenden Tagen oder spätestens Wochen zur Verfügung stehen. Die Tracking-App, die laut Braun "dem EU-Datenschutz genügen muss", sei Teil der Exit-Strategie der Bundesregierung, um Beschränkungen nach den Osterferien schrittweise lockern zu können.

Als elementare Teile der Exit-Strategie nannte Braun:

die verbesserte Kontaktverfolgung von Infizierten via App. mehr Intensivbetten in den Kliniken und Krankenhäusern. mehr Personal für die Gesundheitsämter.

Montag, 06. April, 12.15 Uhr: Zweiwöchige Quarantäne für alle Rückkehrer nach Deutschland geplant

Deutsche, EU-Bürger oder langjährig in Deutschland wohnhafte Personen, die nach mehrtägigem Auslandsaufenthalt in die Bundesrepublik zurückkehren, sollen künftig zwei Wochen in Quarantäne. Das empfahl das sogenannte Corona-Krisenkabinett nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Montag den Bundesländern.

Für Pendler sowie Geschäftsreisende und Servicetechniker, die für wenige Tage beruflich ein- oder ausreisen müssen, werde keine Quarantäne angeordnet, heißt es in dem Beschluss weiter. Gleiches gelte für Personen, die beruflich grenzüberschreitend Menschen, Waren und Güter auf der Straße, auf der Schiene, per Schiff oder per Flugzeug transportieren müssten sowie für Reisende im Transit auf dem Weg in das Land ihres ständigen Aufenthalts.

Personen, die für einen mehrwöchigen Arbeitsaufenthalt einreisen wollen, müssten nachweisen können, dass eine zweiwöchige Quarantäne sichergestellt sei oder gleichwertige betriebliche Hygienemaßnahmen und Vorkehrungen zur Kontaktvermeidung gelten. Damit soll Saisonarbeitern vor allem in der Landwirtschaft die Tätigkeit in Deutschland ermöglicht werden.

Montag, 06. April, 11.20 Uhr: Österreich will Geschäfte nach Ostern schrittweise wieder öffnen

In Sachen Ausgangsbeschränkungen und "Lockdown" orientierte sich Bayern in den vergangenen Wochen meist an den österreichischen Nachbarn. Dort sollen kleinere Geschäfte bis 400 Quadratmeter Fläche und Bau- und Gartenmärkte ab dem 14. April wieder öffnen dürfen - unter strengen Sicherheitsvorgaben. Das verkündete der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz am Montag. Die Ausgangsbeschränkungen in Österreich werden dagegen bis Ende April verlängert.

Ab 1. Mai sollen dann alle Geschäfte, Einkaufszentren und Friseure in Österreich wieder öffnen dürfen. Hotels und die Gastronomie sollen frühestens Mitte Mai folgen. Die Schulen bleiben bis Mitte Mai zu. Veranstaltungen sollen bis Ende Juni nicht stattfinden. Zudem wird das Tragen eines Mundschutzes künftig in vielen Bereichen Pflicht.

Montag, 06. April, 10.25 Uhr: Fällt auch das Münchner Oktoberfest 2020 Corona zum Opfer?

Tausende Allgäuer pilgern Jahr für Jahr zum Oktoberfest in München. Doch wie bei den Volksfesten in der Region gilt auch hier: Noch ist unklar, ob die Wiesn 2020 überhaupt stattfinden kann. Die Verantwortlichen wollen für die Entscheidung jetzt Zeit gewinnen. Was eine Absage bedeuten würde, lesen Sie hier.

Montag, 06. April, 09.45 Uhr: Beerdigungen: Allgäuer bietet virtuelle Trauerfeiern per Live-Stream und auf DVD an

Das Veranstaltungsverbot in Bayern betrifft in der Corona-Krise auch Beerdigungen. Man mag sich kaum ausmalen, wie schlimm dies für Familie und Angehörige eines Verstobenen ist. In Memmingen beispielsweise sind zu Trauerfeiern und Bestattungen auf dem Waldfriedhof derzeit nur noch die engsten Verwandten zugelassen - maximal zehn Personen.

Um in dieser schlimmen Zeit dennoch angemessen trauern zu können, hat ein ehemaliger Allgäuer Pfarrer ein besonderes Angebot ins Leben gerufen: Er bietet virtuelle Trauerfeiern an, bei denen Hinterbliebene online per Live-Stream Abschied nehmen können. Im Anschluss gibt es die Zeremonie auch auf DVD. Alles dazu lesen Sie hier.

Montag, 06. April, 09.10 Uhr: So beantragen kriselnde Firmen Förderkredite

Einnahmen, die teilweise komplett wegbrechen, und laufende Kosten, die bezahlt werden müssen: Die Corona-Krise bereitet vielen Unternehmern in der Region Kopfzerbrechen. Sie müssen vor allem darauf achten, dass ihre Firma flüssig, sprich zahlungsfähig bleibt. Unternehmen, die wegen der Coronakrise finanzielle Schwierigkeiten haben, können staatliche Förderkredite in Anspruch nehmen. Wie das funktioniert, erklären hier Experten der Sparkasse Allgäu.

Montag, 06. April, 08.35 Uhr: Zwei weitere Menschen im Allgäu sterben nach Covid-19-Erkrankung

Traurige Nachrichten erreichen unsere Redaktion am Montagmorgen aus dem Unterallgäu und der Stadt Kaufbeuren: Dort gibt es jeweils ein weiteres Todesopfer infolge der Corona-Pandemie zu beklagen. Die Zahl der Verstobenen im Zusammenhang mit Covid-19 steigt im Allgäu auf 23.

Im Laufe des Tages erwartet wir aktualisierte Ziffern zu den Neu-Infektionen in den Allgäuer Landkreisen und Städten.

Montag, 06. April, 07.43 Uhr: RKI: Zahl der Neuinfektionen in Deutschland weiter rückläufig

Auch am vierten Tag in Folge ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland rückläufig. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Montag weitere 3.677 bestätigte Fälle. Damit stieg die Zahl in der RKI-Statistik (abweichende Zahlen bei der Johns Hopkins Universität) auf insgesamt 95.391. Die Zahl der Toten stieg um 92 auf 1.434.

Montag, 06. April, 07.15 Uhr: Wegen Corona: Mindelheimer Freibad bleibt das ganze Jahr geschlossen

Der Frühling und die warmen Temperaturen in dieser Woche geben uns einen Vorgeschmack auf die Badesaison. In Mindelheim im Unterallgäu fällt die jedoch flach: Das Freibad Mindelheim bleibt dieses Jahr komplett geschlossen, teilt die Stadtverwaltung auf ihrer Homepage mit.

Man habe sich dazu entschieden, da nicht absehbar sei, "wie sich die Corona-Pandmie und die damit verbundenen Beschränkungen der Freizeitaktivitäten im Jahr 2020 entwickeln." Nun wolle man die ohnehin geplante Sanierung vorziehen. Die Bauarbeiten am Schwimmbad hätten ursprünglich im Herbst dieses Jahres starten sollen.

Badegäste, die schon eine Jahreskarte gekauft haben, können laut Stadtverwaltung entweder die Bäder in Bad Wörishofen und Türkheim besuchen oder "sich den Betrag gegen Rückgabe der Karte anteilig zurückerstatten zu lassen", heißt es weiter.

Montag, 06. April, 06.35 Uhr: Bayerns Bischöfe in der Karwoche: "Wüstenzeit" oder "Ostern bleibt Ostern"?

Guten Morgen vom Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Auch wenn es sich für viele derzeit nicht so anfühlt: Der heutige Montag ist der erste offizielle Tag der Osterferien in Bayern - und der Start in die Karwoche. Wir steuern auf ein Osterfest zu, das heuer in vielerlei Hinsicht anders als gewohnt verlaufen wird. Auch Bayerns Bischöfe haben sich betroffen und traurig darüber gezeigt, das höchste christliche Fest in diesem Jahr nicht mit Gottesdiensten feiern zu können. "Wir feiern heuer eine Karwoche im Ernstfall", sagte der ernannte Augsburger Bischof Bertram Meier. "Es geht nicht um liturgisch schöne Riten, auf die wir leider verzichten müssen; es ist wirklich Wüstenzeit – nicht nur für Gläubige, sondern auch für Diakone, Priester und Bischöfe."

Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, betonte in einer Video-Botschaft: "Ostern bleibt Ostern, auch wenn die Umstände in diesem Jahr sehr schwierig sind." Denn es gehe nicht um das Datum. "An Ostern bekennen wir: Jesus ist auferstanden", sagte Marx. "Das ist unsere Überzeugung, und die kann uns auch die jetzige Krise nicht wegnehmen."

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen schönen und gesunden Wochenstart. Wir sind natürlich täglich für Sie da und informieren über die aktuelle Lage im Allgäu.

Sonntag, 5. April, 21.45: Das Wichtigste des Tages zur Corona-Situation im Allgäu

Das Digitalteam der Allgäuer Zeitung wünscht Ihnen eine gute Nacht. Bleiben Sie gesund. Wir sind morgen ab etwa 6.30 Uhr wieder für Sie da.

 

 

<< Alle Entwicklungen vom 30. März bis 05. April lesen Sie in Teil 5 des Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >>

<< Alle Entwicklungen von 23. bis 29. März lesen Sie in Teil 4 des Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu. >> 

<< Alle Entwicklungen von 16. bis 22. März lesen Sie hier, in Teil 3, des Newsblogs zur Corona-Krise. >>

<< Alle Entwicklungen von 16. bis 22. März lesen Sie hier, in Teil 3, des Newsblogs zur Corona-Krise. >>

<< Alle Entwicklungen von 9. bis 15. März lesen Sie hier, in Teil 2, des Newsblogs zur Corona-Krise. >>

<< Hier geht es zu Teil 1 unseres News-Blogs zur Corona-Krise im Allgäu (bis 8. März). >>