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Massentourismus im Allgäu

„Die Menschen kennen keine Grenzen mehr“: Die Sorgen eines Wegewarts zum Wandertourismus am Gaisalpsee und Rubihorn

Ehrenamtlichen Wegewarten wie Luis Heinze vom DAV Oberstdorf bereiten die Unmengen an Wanderern in den Allgäuer Bergen nicht nur Sorgen, sondern auch deutlich mehr Arbeit.

Ehrenamtlichen Wegewarten wie Luis Heinze vom DAV Oberstdorf bereiten die Unmengen an Wanderern in den Allgäuer Bergen nicht nur Sorgen, sondern auch deutlich mehr Arbeit.

Bild: Lena Lingg/Almacellas Almut Kammerl

Ehrenamtlichen Wegewarten wie Luis Heinze vom DAV Oberstdorf bereiten die Unmengen an Wanderern in den Allgäuer Bergen nicht nur Sorgen, sondern auch deutlich mehr Arbeit.

Bild: Lena Lingg/Almacellas Almut Kammerl

Die vielen Wanderer am Gaisalpsee und Rubihorn bezeichnen einige als Overtourism. Was Experten sagen und wie die Lage einem jungen Wegewart zu schaffen macht.
15.07.2020 | Stand: 09:53 Uhr

Die Sonne strahlt mit all ihrer Kraft und am Himmel sind nur vereinzelt kleine „Schäfchenwolken“ zu erkennen. Luis Heinze, Wegewart beim Deutschen Alpenverein, schaut fast schon besorgt zum strahlend blauen Himmel. „Schönes Wetter, langes Wochenende, absolutes Chaos“, murmelt der Oberstdorfer. Ein mancher würde es als verrückt bezeichnen, an einem Brückentag-Freitag im Juni zum Gaisalpsee aufzusteigen. Der Bergsee ist eines der beliebtesten Ausflugsziele im Allgäu, weshalb besonders in den vergangenen Monaten unzählige Touristen dorthin strömten.

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