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Waldbrand in Pinswang

So hat die Feuerwehr Schwangau den Waldbrand in Pinswang erlebt: „So etwas kennt man bisher nur aus dem Süden“

Gegen Glutnester: Durch die extreme Trockenheit im März flammte der Brand immer wieder auf.

Gegen Glutnester: Durch die extreme Trockenheit im März flammte der Brand immer wieder auf.

Bild: Freiwillige Feuerwehr Schwangau

Gegen Glutnester: Durch die extreme Trockenheit im März flammte der Brand immer wieder auf.

Bild: Freiwillige Feuerwehr Schwangau

Feuerwehr-Kommandant Martin Schweiger berichtet im Gemeinderat Schwangau vom Einsatz in Pinswang. Tagelang brannte ein Waldstück. Das soll nun passieren.
06.04.2022 | Stand: 18:09 Uhr

Es war durchaus ein außergewöhnlicher Einsatz, berichtet der Schwangauer Feuerwehrkommandant Martin Schweiger gegenüber den Gemeinderäten. 19 Tage lang brannte der Waldhang zwischen Pinswang und Hohenschwangau. Der Auslöser könnte eine Zigarette oder ein kleines Lageerfeuer gewesen sein, so Schweiger. In den ersten Einsatztagen waren zwischen 170 und 220 Einsatzkräfte täglich vor Ort – diese kamen aus dem kompletten Außerfern, Landeck, Imst, Innsbruck und Deutschland. Bürgermeister Stefan Rinke (CSU) macht mit Blick auf die Klimakrise deutlich: „Wir sind mit dem Klima konfrontiert.“