Corona-Newsblog, Teil 90

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 7. bis 9. Dezember 2021

Die Ampel-Parteien haben im Bundestag ihre Pläne zur Einführung einer ersten Corona-Impfpflicht in Deutschland verteidigt.

Die Ampel-Parteien haben im Bundestag ihre Pläne zur Einführung einer ersten Corona-Impfpflicht in Deutschland verteidigt.

Bild: Michael Kappeler, dpa (Archiv)

Die Ampel-Parteien haben im Bundestag ihre Pläne zur Einführung einer ersten Corona-Impfpflicht in Deutschland verteidigt.

Bild: Michael Kappeler, dpa (Archiv)

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog-Archiv.
10.12.2021 | Stand: 13:40 Uhr

--- Hierbei handelt es sich um einen Archiv-Artikel. Zum Newsblog mit den aktuellen Nachrichten zur Corona-Lage im Allgäu, Deutschland und der Welt geht es hier. ---

Donnerstag, 9. Dezember, 22 Uhr: Bund und Länder wollen beim Impfen Tempo machen und gegen Corona-Hetze vorgehen

Geschwindigkeit beim Impfen - und kein weihnachtlicher Lockdown: Das ist die Linie, mit denen Bund und Länder in die letzten Wochen des neuen Jahres gehen. Gegen Corona-Hetze im Netz soll vorgegangen werden.

Donnerstag, 9. Dezember, 21 Uhr: Vorerst keine zusätzlichen Corona-Auflagen für Weihnachten

Bund und Länder planen vorerst keine zusätzlichen Corona-Beschränkungen über die Weihnachtsfeiertage, wollen die Lage aber weiter beobachten. In der nächsten Woche soll ein vorgesehener Expertenrat auch für genauere Einschätzungen zur neuen Virusvariante Omikron zusammenkommen, wie Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) nach Bund-Länder-Beratungen am Donnerstagabend in Berlin deutlich machte. Wenn nötig, solle mit diesem Erkenntnisgewinn dann auch agiert werden.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sagte, neue allgemeine Kontaktbeschränkungen hätten in der Runde keine Rolle gespielt. Er betonte, dass es nicht nötig sei, sich zu Weihnachten einzugraben. "Man kann Familie und Freunde treffen, die Frage ist: Wie?" Es sei nicht klug, mit 20 und mehr Menschen zusammenzukommen,ohne auf Schutz zu achten.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) machte deutlich, man wolle zunächst wissenschaftliche Expertise einholen und schauen, ob die Maßnahmen ausreichten. Notfalls würden kurzfristig auch weitere Entscheidungen auf die Tagesordnung kommen. Er betonte, dass die beschlossenen, sehr weitreichenden Beschränkungen vor allem für Ungeimpfte auch über die Weihnachtstage und das neue Jahr gelten.

Donnerstag, 9 Dezember, 20.20 Uhr: Wüst fordert schnelle Umsetzung der Impfpflicht

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat angesichts der zugespitzten Corona-Lage die neue Bundesregierung zu einer schnellen Umsetzung der Impfpflicht aufgefordert.

Lesen Sie auch
##alternative##
Corona-Newsblog, Teil 111

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 27. April bis 9. Mai 2022

Es gebe wissenschaftliche Zweifel, dass die bestehenden Corona-Schutzmaßnahmen ausreichten, wenn sich die Omikron-Variante weiter ausbreite, sagte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am Donnerstag in Berlin nach Beratungen der Länder mit dem neuen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

Die Impfpflicht in medizinischen Einrichtungen und Pflegeheimen zum Schutz besonders gefährdeter Menschen müsse "so schnell wie möglich" umgesetzt werden. Auch die Beratung über die allgemeine Impfpflicht dürfe sich nicht verzögern. Wegen der vierten Corona-Welle brauche es Tempo, um vor allem ältere Menschen zu schützen. "Das Impfen ist und bleibt die stärkste Waffe im Kampf gegen das Virus", sagte Wüst.

Wüst dankte der neuen Ampel-Koalition, das Infektionsschutzgesetz zu verschärfen und den Ländern mehr Möglichkeiten zu geben, die Menschen zu schützen. Es müsse weiter Voraussicht herrschen. "Wir müssen das Fernlicht nutzen und nicht nur auf Sicht fahren", sagte der CDU-Politiker.

Donnerstag, 9. Dezember, 20.15 Uhr: Scholz: Dringend mehr Corona-Auffrischimpfungen erreichen

Bundeskanzler Olaf Scholz hat gemeinsame Anstrengungen mit den Ländern zugesichert, um die Corona-Impfungen in Deutschland deutlich zu beschleunigen. Auch angesichts des Wissens um Veränderungen des Virusgeschehens sei es umso dringender, dass nun möglichst viele eine Auffrischimpfung bekämen, sagte der SPD-Politiker am Donnerstagabend in Berlin nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten mit Blick auf die neue Omikron-Variante.

Eine Sitzung des neuen Krisenstabs mit den Ländern solle in der kommenden Woche stattfinden, um weitere Impfangebote zu unterstützen, sagte Scholz. Auch der vorgesehene Corona-Expertenrat solle in der nächsten Woche zusammentreten. Die Lage solle immer aktuell verfolgt werden. Es sollten dann auch kurzfristig Entscheidungen von Bund und Ländern getroffen werden können.

Scholz bekräftigte das Ziel, bis Jahresende bis zu 30 Millionen Erst-, Zweit- und Auffrischimpfungen zu erreichen.

Donnerstag, 9. Dezember, 19.15 Uhr: Weniger Corona-Patienten in Bayerns Kliniken

Donnerstag, 9. Dezember, 19 Uhr: Masken-Verweigerer schlägt Mann in Berlin zusammen

Ein Masken-Verweigerer hat in Berlin einen 50-Jährigen schwer verletzt, weil dieser ihn in einer Straßenbahn auf die Maskenpflicht aufmerksam gemacht haben soll. Der 50-Jährige hatte in der Nacht zu Donnerstag in Friedrichshain drei Fahrgäste auf ihren fehlenden Mund-Nasen-Schutz hingewiesen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Daraufhin schlug ihm einer der Fahrgäste mehrmals mit der Faust ins Gesicht.

Es entstand ein Gerangel, welches sich nach draußen verlagerte, als die Straßenbahn anhielt. An der Haltestelle schlug der Mann ohne Maske den 50-Jährigen zu Boden und trat auf ihn ein. Der aggressive Mann hörte laut Polizei erst auf, als seine Begleiter ihn beruhigten. Die beiden Männer und die Frau ohne Masken konnten flüchten. Der 50-Jährige wurde mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Nähere Angaben zu dem Angreifer konnte die Polizei nicht machen.

Donnerstag, 9. Dezember, 18.15 Uhr: Ministerpräsidenten wollen von Scholz Klärungen zur Impfpflicht

Die Regierungschefs der Länder haben Klärungsbedarf bei der geplanten Impfpflicht. Die Ministerpräsidenten und -präsidentinnen erwarten nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur Aufklärung vom neuen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), ob die geplante Impfpflicht verschoben werden soll. In der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) am Donnerstag seien Ungereimtheiten bei den diesbezüglichen Plänen und Ankündigungen erörtert worden, hieß es aus Länderkreisen.

Im Entwurf zur Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes, das Bundestag und Bundesrat an diesem Freitag beschließen sollen, sei vorgesehen, dass zum 15. März 2022 eine sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht eingeführt werden solle. Betroffen wären davon etwa Beschäftigte in Kliniken, Pflegeheimen, Arztpraxen, bei Rettungsdiensten oder Entbindungseinrichtungen. Gleichzeitig habe Scholz die allgemeine Impfpflicht schon für Februar avisiert. Dies werfe die Frage auf, ob die Impfpflicht verschoben werde. Die MPK tauscht sich nach ihrer internen Besprechung mit Scholz aus. Die Ergebnisse sollten am Abend bekannt gegeben werden.

Donnerstag, 9. Dezember, 16.45 Uhr: Warum empfiehlt die Stiko Corona-Impfungen für Kinder nur eingeschränkt?

Die Ständige Impfkommission empfiehlt eine Corona-Impfung für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren nur eingeschränkt. Das sind die Gründe.

Donnerstag, 9. Dezember, 16.15 Uhr: Erster Omikron-Fall im Landkreis Augsburg nachgewiesen

Die Omikron-Variante ist im Landkreis Augsburg angekommen. Das gab das Landratsamt am Donnerstag bekannt.

Donnerstag, 9. Dezember, 15.30 Uhr: Stiko will Empfehlung für Kinder-Impfung anpassen

Die Ständige Impfkommission (Stiko) will die Corona-Impfung Kindern von fünf bis elf Jahren mit Vorerkrankungen und Kontakt zu Risikopatienten empfehlen. Aber auch gesunde Kinder sollen bei individuellem Wunsch geimpft werden können, hieß es ausdrücklich in einer Mitteilung des Expertengremiums vom Donnerstag zu einem Beschlussentwurf. Es handelt sich noch nicht um eine finale Stiko-Empfehlung.

Donnerstag, 9. Dezember, 14.35 Uhr: Nach Corona-Infektion: Kimmich fällt bis Weihnachten aus

FC Bayern München: Joshua Kimmich kehrt vor Weihnachten nicht zurück auf den Platz - obwohl seine Corona-Quarantäne mittlerweile beendet ist. Die Hintergründe.

Donnerstag, 9. Dezember, 14.30 Uhr: Impfgegnern drohen hohe Strafen: So soll die Impfpflicht in Österreich aussehen

Die Regierung in Österreich hat am Donnerstag vorgestellt, wie die Impfpflicht ab Februar aussehen soll. Wer sich nicht impfen lassen will, dem drohen Strafen. Die Details.

Donnerstag, 9. Dezember, 13.25 Uhr: Mediziner: Intensivstationen brauchen Inzidenz von unter 200

Nach Worten des Intensivmediziners Christian Karagiannidis braucht Deutschland eine Sieben-Tage-Inzidenz von unter 200, um seine Intensivstationen arbeitsfähig zu halten. Das sagte der wissenschaftliche Leiter des Divi-Intensivregisters dem "Spiegel". Der Inzidenzwert lag laut Robert Koch-Institut am Donnerstag bei 422,3 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche - also mehr als doppelt so hoch. "Wir haben die Fallzahlen viel zu lange viel zu weit nach oben schnellen lassen. Wir müssen jetzt mit den Inzidenzen dringend ein gutes Stück runter, damit wir für Omikron Platz haben."

Angesprochen auf die sich oftmals wiederholenden Appelle aus der Wissenschaft an die Politik sagte Karagiannidis: "Manchmal kann ich mich selbst schon nicht mehr hören." Die Politik habe die Delta-Welle total unterschätzt und sich im kritischsten Moment in den Bundestagswahlkampf verrannt. "Ich würde empfehlen, dass die nächste Bundestagswahl verlegt wird, sollte sie noch einmal in eine kritische Phase einer Pandemie fallen."

Donnerstag, 9. Dezember, 12.50 Uhr: Zoll findet 130.000 unsichere FFP2-Masken

Der Zoll hat rund 130.000 unsichere FFP2-Masken aus dem Verkehr gezogen. Die Masken hätten nicht nicht den vorgegebenen Normen entsprochen, teilte ein Sprecher des Hauptzollamts Regensburg am Donnerstag mit. Den Beamten waren demnach Anfang Dezember bei der Abfertigung der aus Südosteuropa kommenden Lieferung in Amberg wegen des fehlenden Namens und der nicht vorhandenen Kontaktanschrift des Herstellers Zweifel gekommen.

Die zuständige Marktüberwachungsbehörde bei der Regierung von Mittelfranken habe den Verdacht dann bestätigt. Auch sei die Kennzeichnung falsch gewesen.

Donnerstag, 9. Dezember, 12.45 Uhr: Streit wegen Maskenpflicht in Schnellrestaurant in Lindau eskaliert

In Lindau ist am Mittwochvormittag gegen 11.15 Uhr ein Streit wegen der Maskenpflicht in einem Schnellrestaurant im Bereich der Robert-Bosch-Straße eskaliert. Das berichtet die Polizei. Eine 43-jährige Frau hat zusammen mit zwei Begleitern das Restaurant betreten, ohne die erforderliche FFP2-Maske zu tragen. Ein Mitarbeiter des Restaurants machte die Drei auf die Maskenpflicht aufmerksam.

Daraufhin schlug die Frau mit der flachen Hand gegen die Brust des Mitarbeiters. Im Anschluss verließen die Gruppe das Restaurant. Der Mitarbeiter hat sich jedoch das Kennzeichen des Fahrzeugs der Frau notiert. So konnte die Polizei die Personalien feststellen. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen vorsätzlicher Körperverletzung und einem Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

Donnerstag, 9. Dezember, 12.35 Uhr: So viele Corona-Patienten liegen in den Allgäuer Krankenhäusern

In den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu werden täglich Corona-Patienten behandelt. Insgesamt liegen 62 Patienten auf der Normalstation und 23 auf der Intensivstation. Diese teilen sich wie folgt auf die Krankenhäuser im Allgäu auf:

  • Kempten: 21 Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, vier Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Immenstadt: Sieben Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, neun Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Sonthofen: Keine Covid-19-Patienten werden aktuell auf der Normalstation behandelt, keine Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Oberstdorf: Acht Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, keine Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Mindelheim: 14 Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, sechs Covid-19-Patienten auf der Intensivstation
  • Ottobeuren: Zwölf Covid-19-Patienten werden auf der Normalstation behandelt, vier Covid-19-Patienten auf der Intensivstation

Donnerstag, 9. Dezember, 12.20 Uhr: 69,3 Prozent voll geimpft - knapp eine Million weitere Booster

Fast eine Million weitere Menschen in Deutschland haben innerhalb eines Tages eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus bekommen. 992.000 Dosen wurden am Mittwoch als sogenannte Booster-Impfungen verabreicht, wie aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag hervorgeht. Insgesamt haben nun 16,6 Millionen Menschen die Auffrischung erhalten - das entspricht 20 Prozent der Bevölkerung. Am Mittwoch wurden insgesamt 1,1 Millionen Dosen Impfstoff gegen Corona verabreicht - darunter rund 80.500 Erstimpfungen.

Den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben mindestens 57,6 Millionen Menschen oder 69,3 Prozent der Bevölkerung. Mindestens 60,1 Millionen Menschen (72,3 Prozent) haben bisher mindestens eine Impfung.

Donnerstag, 9. Dezember, 12 Uhr: RKI: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt - kein Landkreis mehr über 1000

Die Corona-Inzidenz in Bayern sinkt seit fast zwei Wochen. Am Donnerstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut für den Freistaat einen Wert von 471,2. Das ist der 13. Rückgang in Folge - am Mittwoch war der Wert bei 493,2. Zudem lag am Donnerstag erstmals seit fast einem Monat kein Landkreis und keine kreisfreie Stadt mehr über der Inzidenzmarke von 1000, ab der aktuell schärfere Corona-Maßnahmen in Kraft gesetzt werden. Allerdings meldete das RKI auch einen Anstieg der bisher im Zusammenhang mit Corona verzeichneten Todesfälle in Bayern um 136 auf nun insgesamt 18.310.

Die höchsten Inzidenzwerte in Bayern finden sich demnach in den Landkreisen Freyung-Grafenau mit 945,7 und Weilheim-Schongau mit 864,6. Beide hatten am Mittwoch noch über 1000 gelegen. Bleiben sie vier weitere Tage unter der Marke, könnten sie frühestens ab Dienstag kommender Woche die verschärften Corona-Regeln für Hotspots beenden.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist allerdings zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Die Zahlen beruhen auf der Meldung des Robert Koch-Instituts vom Donnerstagmorgen, Stand 8.39 Uhr. Zunächst hatte es auf dem Dashboard des RKI offenbar Probleme mit den Zahlen gegeben.

Donnerstag, 9. Dezember, 11.50 Uhr: Erzbischof: Ungleiche Verteilung von Impfstoff verletzt Menschenrecht

Die ungleiche Verteilung von Impfstoffen auf der Welt ist nach den Worten des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick eine "Verletzung der Menschenrechte". In Europa werde bereits mit der dritten Impfung geboostert und über eine allgemeine Impfpflicht diskutiert, während in einigen Entwicklungsländer die Impfquote im einstelligen Bereich liege, kritisierte Schick am Donnerstag in einer Mitteilung zum Tag der Menschenrechte am Freitag. "Es gibt ein Recht auf Impfung für alle."

Durch das Coronavirus sei das Menschenrecht auf Gesundheit derzeit für alle bedroht, sagte Schick. Der Erzbischof rief die Politik auf, gut abzuwägen, welche Freiheitsrechte im Kampf gegen die Pandemie eingeschränkt werden dürften und wie stark. Es gebe eine "moralische Impfpflicht". Sie fordere von jedem, sich im Gewissen der Pflicht zu stellen, sich und andere gesund zu erhalten, die Pandemie zu bekämpfen und die Gesundheitssysteme funktionsfähig zu erhalten. Da dies durch die Impfung ermöglicht werde, dürfe man sich ihr nur aus noch schwerwiegenderen Gründen entziehen.

Donnerstag, 9. Dezember, 11.05 Uhr: Corona-Pandemie führt zu Übersterblichkeit in Deutschland

Die Corona-Wellen haben in Deutschland zu einer Übersterblichkeit geführt. Zu diesem Befund kommt das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis einer Auswertung der Sterbefallstatistik im bisherigen Pandemieverlauf. Das führt auch zu erhöhten Sterbefallzahlen im gesamten bisherigen Zeitraum der Pandemie.

"Von März 2020 bis Mitte November 2021 sind in Deutschland mehr Menschen verstorben, als unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung zu erwarten gewesen wäre. Der Anstieg der Sterbefallzahlen ist nicht allein durch die Alterung der Bevölkerung erklärbar, sondern maßgeblich durch die Pandemie beeinflusst", sagte Christoph Unger, Vizepräsident des Statistischen Bundesamtes, am 9. Dezember 2021 bei einer Pressekonferenz in Wiesbaden.

Donnerstag, 9. Dezember, 11 Uhr: WHO-Beirat weiter gegen Auffrischimpfungen für alle

Der Impfrat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt weiterhin keine allgemeine Corona-Auffrischimpfung, wie sie Deutschland und viele andere Länder bereits anbieten. Es gehe um faire Impfstoffverteilung, sagte der Vorsitzende des unabhängigen Beirats für Immunisierungsfragen (SAGE), Alejandro Cravioto, am Donnerstag in Genf. Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem sei die Lage anders, für sie hat der Rat schon zuvor eine dritte Impfdosis empfohlen.

So lange nicht genügend Impfstoffe vorhanden seien, müsse es Priorität bleiben, jedem Menschen der Welt eine Grundimpfung mit ein oder zwei Dosen anzubieten. Eine volle Impfung - im Fall von Pfizer/Biontech oder Moderna zwei Dosen - schütze mindestens sechs Monate gut vor einem schweren Krankheitsverlauf, sagte Cravioto.

Der Impfrat empfiehlt, dass die erste und zweite Dosis möglichst mit dem gleichen Impfstoff erfolgen. Dort, wo es Kapazitätsprobleme gebe, könne auch ein anderer Impfstoff zum Einsatz kommen. Mit der Frage, ob eine Auffrischimpfung womöglich mit einem anderen Impfstoff Sinn mache, um einen breiteren Schutz zu erzeigen, befasst sich der Rat noch und hat Empfehlungen in Kürze in Aussicht gestellt.

Donnerstag, 9. Dezember, 10.15 Uhr: RKI registriert 70.611 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 422,3

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ist erneut leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 422,3 an. Am Vortag hatte der Wert bei 427 gelegen, vor einer Woche bei 439,2 (Vormonat: 213,7). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 70.611 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 7.55 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 73.209 Ansteckungen.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 465 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 388 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.362.232 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 5,79 an (Dienstag: 5,45). Die Zahl der Genesenen lag am Donnerstag bei 5.278.300. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 104.512.

Donnerstag, 9. Dezember, 9.30 Uhr: Nach SOS-Signal: Jetzt unterstützt die Bundeswehr Ostallgäuer Pflegekräfte

Das Klinikpersonal in Kaufbeuren und dem Ostallgäu ist am Limit. Soldaten packen jetzt mit an, um bei der Bewältigung der dramatischen Corona-Lage zu helfen. Die Hintergründe erfahren Sie hier.

Donnerstag, 9. Dezember, 7.45 Uhr: Lauterbach: Brauchen drei Impfungen für Schutz gegen Omikron

Der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat die Wichtigkeit der Auffrischungsimpfungen im Kampf gegen die neue Corona-Variante Omikron unterstrichen. Mehr dazu.

Donnerstag, 9. Dezember, 6.30 Uhr: Booster erhöhen Impfschutz deutlich

Knapp 16 Millionen Menschen in Deutschland haben bislang ihre Grundimmunisierung gegen das Coronavirus auffrischen lassen. Wie gut der Booster wirkt, zeigen nun Daten aus Israel.

Donnerstag, 9. Dezember, 6 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen des RKI noch nicht vorhanden

Die aktuellen Corona-Zahlen des RKI für Deutschland insgesamt liegen in den frühen Morgenstunden noch nicht vor. An dieser Stelle informieren wir sie, sobald die Daten da sind.

Mittwoch, 8. Dezember, 22 Uhr: Statistiker informieren am Donnerstag über Corona-Pandemie

Das Statistische Bundesamt legt an diesem Donnerstag (11.00 Uhr) eine umfangreiche Analyse zur Corona-Pandemie vor. Das Amt berichtet zum einen über die Sterbefallzahlen im November. Zum anderen soll die Statistik über Todesursachen und Krankenhausaufenthalte 2020 wichtige Erkenntnisse liefern.

Die Statistiker wollen unter anderem darlegen, wie sich die Sterblichkeit in Deutschland durch die Pandemie verändert hat. Dabei geht es auch um die Frage, wie viele Menschen 2020 "an" Covid-19 als Grundleiden starben und welche Vorerkrankungen sie hatten - und wie viele Menschen "mit" Covid-19 als Begleiterkrankung starben.

Dazu kommen Zahlen über Krankenhausaufenthalte im Jahr 2020. Aus ihnen soll hervorgehen, wie viele Menschen mit oder wegen Covid-19 stationär behandelt wurden, wie viele auf eine Intensivstation mussten und wie viele im Krankenhaus verstarben.

Mittwoch, 8. Dezember, 21.33 Uhr: Rund 1000 Menschen bei Corona-Demo in München

In München haben sich am Mittwochabend zahlreiche Kritiker von Corona-Maßnahmen und Impfgegner versammelt. Rund 1000 Menschen beteiligten sich an der angemeldeten Demonstration rund um den Wittelsbacherplatz, wie die Polizei mitteilte. Es sei zu Verstößen gegen die Maskenpflicht gekommen, sagte ein Sprecher. Größere Zwischenfälle habe es nach ersten Erkenntnissen aber nicht gegeben. Gegen 20.00 Uhr habe sich die Demonstration allmählich aufgelöst.

Mittwoch, 8. Dezember, 21.23 Uhr: Nach negativem Test: Quarantäne von Kimmich endet

Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich steht dem FC Bayern München nach einem negativen Corona-Test ab diesem Donnerstag wieder zur Verfügung. Sportvorstand Hasan Salihamidzic sagte am Mittwochabend vor dem Champions-League-Spiel des deutschen Rekordmeisters gegen den FC Barcelona: "Frei getestet ist er, heute Nacht endet seine Quarantäne."

Nun werde es natürlich Untersuchungen geben. "Ich kenne unseren Jo, der wird natürlich alles geben, um schnell wieder zurückzukommen", sagte Salihamidzic bei DAZN, "aber wir müssen vernünftig sein." Man werde sich mit Trainer Julian Nagelsmann und den Ärzten zusammensetzen und entscheiden, was das Beste sei.

Nagelsmann hatte bereits darauf hingewiesen, Kimmich behutsam wieder in das Team zurückführen zu wollen. Er wies in diesem Zusammenhang auf die rund vierwöchige Pause des 26-Jährigen als Kontaktperson und Corona-Infizierter hin.

Mittwoch, 8. Dezember, 21.15 Uhr: Impfungen wohl weniger effektiv gegen Omikron

Seit der Entdeckung von Omikron in Südafrika fürchten Experten, die Variante könne der Schutzwirkung der Impfungen entgehen. Nun liegen erste Labor-Daten vor. Doch damit sind längst nicht alle Fragen geklärt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 8. Dezember, 20.30 Uhr: Plan B: Boris Johnson kündigt Verschärfung von Corona-Regeln an

Der britische Premierminister Boris Johnson hat eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen in England angekündigt. "Es ist zunehmend klar geworden, dass Omikron sich sehr viel schneller ausbreitet als die Delta-Variante", sagte der konservative Regierungschef am Mittwoch bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz in der Londoner Downing Street.

In Großbritannien wurden Johnson zufolge bisher durch Genom-Sequenzierung bereits 568 Omikron-Fälle bestätigt. Die wahre Zahl sei aber wohl noch viel höher und verdopple sich derzeit wohl alle zwei bis drei Tage, fuhr der Premier fort. Regierungsexperten zufolge könnte Omikron schon in wenigen Wochen für die Mehrheit der Neuinfektionen in Großbritannien verantwortlich sein.

Die Maßnahmen sehen unter anderem die Aufforderung zum Arbeiten von zuhause vor, zudem eine Maskenpflicht für Theater und andere Innenräume sowie die Pflicht zum Vorlegen eines Immunitätsnachweises oder eines negativen Testergebnisses beim Einlass zu Großveranstaltungen und Nachtclubs. Die Regelungen sollen im Laufe der kommenden sieben Tage schrittweise in Kraft treten.

Mittwoch, 8. Dezember, 20 Uhr: 2G-Regel im Einzelhandel: So geht es Marktoberdorfer Händlern und Kunden

Seit Mittwoch gilt die 2G-Regel im Einzelhandel. Nur noch Geimpfte und Genesene dürfen shoppen gehen. Ein Streifzug durch Marktoberdorf an Tag eins.

Mittwoch, 8. Dezember, 19.10 Uhr: Fauci: Definition von "vollständig geimpft" könnte sich bald ändern

Der US-Immunologe Anthony Fauci erwartet eine baldige Änderung der Definition, wer in den USA als vollständig gegen Corona geimpft gilt. "Es wird eine Frage des Wann und nicht des Ob sein", sagte der Immunologe am Mittwoch dem Sender CNN mit Blick auf die Frage, ob eine Auffrischungsimpfung notwendig sein werde, um als vollständig geimpft zu gelten. Es werde niemand bestreiten, dass es für einen optimalen Schutz eine dritte Spritze brauche - unabhängig von der Definition, sagte Fauci. "Holen Sie sich Ihre dritte Impfung. Denken sie nicht daran, was die Definition ist. Ich möchte nur, dass die Menschen optimal geschützt sind."

Nach Angaben der Impfstoffhersteller Biontech und Pfizer sind für einen ausreichenden Schutz vor der Omikron-Variante des Coronavirus drei Dosen ihres Produktes nötig. Ersten Labordaten zufolge schützten zwei Dosen nicht ausreichend vor einer Infektion mit der kürzlich entdeckten Variante, hieß es. Sie gehen allerdings davon aus, dass der Schutz vor einer schweren Erkrankung weiterhin gegeben ist. Diese Nachrichten der Herstellern ließen ihn ein wenig aufatmen, sagte Fauci, der auch den US-Präsidenten berät.

Angesichts der Omikron-Variante hatte die US-Regierung die Regeln für Corona-Tests für Einreisen in die USA verschärft. Ein Negativ-Test darf höchstens 24 Stunden vor der Abreise in die USA erfolgt sein. Bislang gilt eine Frist von drei Tagen. Zusätzlich mussten Ausländer in der Regel auch schon zuvor eine vollständige Covid-19-Impfung nachweisen, bevor sie eine Flugreise in die USA antreten können.

Mittwoch, 8. Dezember, 18.50 Uhr: Junge Menschen in Kempten leiden besonders unter Corona

Für junge Menschen fällt die Corona-Krise in eine besonders sensible Zeit, sagen Jugendarbeiter in Kempten. Noch sei unklar, welche Folgen das langfristig hat. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 8. Dezember, 18.30 Uhr: WHO: Omikron-Virusvariante inzwischen in 57 Ländern

Die Omikron-Variante des Coronavirus ist bereits in mindestens 57 Ländern nachgewiesen worden. Das berichtete der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, am Mittwoch in Genf. Die Zahl der Omikron-Infektionen steige in Südafrika stark, aber es sei zu früh zu sagen, ob sich das Virus in anderen Weltregionen ähnlich ausbreite. "In Südafrika steigen die Omikron-Fälle schnell, aber Omikron wurde dort entdeckt, als die Übertragung der Delta-Variante niedrig war, so hatte es wenig Konkurrenz", sagte Tedros.

Auch erste Meldungen, die darauf hindeuten, dass Omikron in Südafrika einen milderen Krankheitsverlauf verursacht, seien noch mit Vorsicht zu genießen. Es sei zu früh für konkrete Aussagen. Tedros rief Regierungen auf, Corona-Schutzmaßnahmen ernstzunehmen und umzusetzen. "Wenn Länder warten, bis sich die Krankenhäuser füllen, ist es zu spät", warnte er.

Mittwoch, 8. Dezember, 18 Uhr: Lauterbach: Beenden der Corona-Pandemie wichtigste Aufgabe

Der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat einen entschiedenen Kampf gegen die Corona-Krise angekündigt. "Die wichtigste Aufgabe für das Haus ist, die Pandemie für Deutschland zu beenden", sagte der SPD-Politiker am Mittwoch bei der Amtsübernahme in Berlin. Es solle alles daran gesetzt werden, mit der neuen Virusvariante Omikron fertig zu werden. Auffrischimpfungen sollten so schnell wie möglich in der Fläche fortgesetzt werden. "Wir werden so lange Boostern und Impfen, bis wir die Pandemie zu einem Ende gebracht haben", sagte Lauterbach. Dies sei gemeinsam zu schaffen.

Lauterbach dankte seinem ausgeschiedenen Vorgänger Jens Spahn (CDU). Es sei auch dessen Arbeit zu verdanken, dass Deutschland besser durch die ersten drei Corona-Wellen gekommen sei als fast alle anderen europäischen Länder. "Diese Arbeit möchten wir fortsetzen." Der neue Minister machte deutlich, dass er von seiner Herangehensweise her sehr stark wissenschaftlich geprägt sei. Gesundheitspolitik könne nur erfolgreich sein, wenn sie sich in der Wissenschaft verankert finde.

Spahn wünschte seinem Nachfolger Kraft, Erfolg und Ausdauer. Er betonte erneut, dass mehr als genug Impfstoff verfügbar sei, das erklärte Ziel von bis zu 30 Millionen Impfungen bis Jahresende werde erreicht werden. Es sei im Verlauf der Pandemie immer nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und entschieden worden, auch unter großer Unsicherheit und mit vielen Unwägbarkeiten. "Es war die bisher größte Aufgabe meines Lebens mit allen Höhen und mit allen Tiefen. Und dennoch würde ich keinen Tag tauschen wollen", sagte Spahn. Mit dem Wissen von heute würde er aber manches anders entscheiden und kommunizieren. "Ja, bei der nächsten Pandemie wüsste ich manches besser zu machen."

Mittwoch, 8. Dezember, 17.30 Uhr: Morddrohungen gegen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer

In einem Messenger-Dienst sind Morddrohungen gegen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer aufgetaucht. Er will sich davon nicht einschüchtern lassen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Nach Morddrohungen gegen Sachsen Ministerpräsident Michael Kretschmer lief am Mittwochmorgen ein Polizeieinsatz.
Nach Morddrohungen gegen Sachsen Ministerpräsident Michael Kretschmer lief am Mittwochmorgen ein Polizeieinsatz.
Bild: Robert Michael, dpa

Mittwoch, 8. Dezember, 17.21 Uhr: Kaufhauskette Woolworth klagt gegen 2G-Regel

Die Kaufhauskette Woolworth hat beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen Klage gegen die 2G-Regelung im Einzelhandel eingereicht. Ein Gerichtssprecher sagte am Mittwoch in Münster, das Unternehmen wolle im Eilverfahren die vorläufige Außervollzugsetzung der Regelung im bevölkerungsreichsten Bundesland erreichen. Nach der 2G-Regelung haben nur Geimpfte und Genesene Zutritt zu vielen Läden. Ausgenommen von der Verschärfung der Corona-Regeln sind Läden des täglichen Bedarfs, also etwa Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte und Drogerien.

Das Unternehmen sehe in der 2G-Regel einen unangemessenen Eingriff in die grundgesetzlich garantierte Berufsfreiheit und die Eigentumsgarantie, sowie einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz, sagte der Gerichtssprecher. Woolworth argumentiere, dass die Einführung der 2G-Regel unverhältnismäßig und unangemessen sei. Denn es sei zweifelhaft sei, ob vom Einzelhandel angesichts der vorhandenen Schutzmaßnahmen wie der Maskenpflicht überhaupt signifikante Infektionsgefahren ausgingen.

Mit einer Entscheidung über den Eilantrag sei in dieser Woche nicht mehr zu rechnen sagte der Sprecher. Hätte die Kaufhauskette mit ihrer Normenkontrollklage Erfolg, würden davon nicht nur die Woolworth-Filialen profitieren, sondern auch alle anderen Einzelhändler in NRW. Von Woolworth war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Mittwoch, 8. Dezember, 17.15 Uhr: Scholz zu Corona-Pandemie: "Die Gesellschaft ist nicht gespalten"

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sieht mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie keine Spaltung der Gesellschaft. "Die Gesellschaft ist nicht gespalten", sagte Scholz am Mittwoch dem Fernsehsender "Welt". "Die allermeisten Bürgerinnen und Bürger haben sich impfen lassen", erklärte er weiter. Es sei nun Aufgabe der neuen Bundesregierung, diejenigen zu überzeugen, die sich bislang gegen eine Impfung entschieden hätten. "In der Demokratie hilft nur Überzeugung und das Wort", erklärte der SPD-Politiker, der am Morgen im Bundestag zum neunten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt worden war.

Scholz warb noch einmal eindringlich für eine Impfung gegen das Coronavirus. Gerade für diejenigen, die noch nicht geimpft seien, seien nun "sehr weitreichende Einschränkungen" auf den Weg gebracht worden, die aber notwendig seien, um die gesamte Bevölkerung zu schützen, betonte Scholz.

Die neue Bundesregierung werde weiterhin intensiv daran arbeiten, dass sich möglichst viele impfen ließen und ihre Auffrischungsimpfungen erhielten, sagte Scholz. Das werde auch der frisch vereidigte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) tun. "Es ist sehr gut, dass Karl Lauterbach vom Fach ist", sagte Scholz. Er kenne sich gut aus und stehe "auf der Höhe der wissenschaftlichen Debatte". Es gehe nun darum, die Krise zu bekämpfen und auch die bestehenden Schwachstellen im Gesundheitswesen anzupacken, erklärte er.

Mittwoch, 8. Dezember, 17 Uhr: Wiener Opernball wegen Corona erneut abgesagt

Der Wiener Opernball 2022 wird nicht stattfinden. Der Opernball mit seinen Tausenden Gästen wäre in der jetzigen Corona-Situation das falsche Signal, sagte Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) am Mittwoch der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Statt weiter für das als gesellschaftlicher Höhepunkt geltende Ereignis zu planen, habe die Staatsoper nun die Möglichkeit in den durch die Absage freiwerdenden Tagen "ein schönes Programm für Jung und Alt zusammenzustellen". Der Ball sollte am 24. Februar stattfinden.

Zum stets ausverkauften Opernball kommen rund 5300 Gäste. Außerdem arbeiten etwa 2000 Menschen vor und hinter den Kulissen. Bereits 2021 war der Opernball wegen der Pandemie abgesagt worden.

Mittwoch, 8. Dezember, 16.40 Uhr: Auf einen Blick: Diese Corona-Regeln gelten aktuell im Allgäu

Die Corona-Zahlen in Bayern bleiben hoch, die Krankenhausampel steht auf Rot. Aber welche Corona-Regeln gelten aktuell in meinem Landkreis? Hier finden Sie den Überblick für Ihre Stadt oder Ihren Landkreis:

Mittwoch, 8. Dezember, 16.10 Uhr: Klinikverbund Allgäu meldet drei Corona-Tote

Drei Menschen sind am Dienstag an oder mit dem Corona-Virus in den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu gestorben - jeweils einer in der Klinik in Kempten, in Immenstadt und in Mindelheim. In den insgesamt sechs Krankenhäusern liegen insgesamt 61 Covid-Patienten auf der Normalstation sowie 22 auf der Intensivstation. Die Zahlen im Detail:

  • Klinikum Kempten: 21 Covid-Patienten auf der Normalstation, 5 auf der Intensivstation
  • Klinikum Immenstadt: 4 Covid-Patienten auf der Normalstation, 8 auf der Intensivstation
  • Klinikum Sonthofen: Keine Covid-Patienten auf der Normalstation, keine auf der Intensivstation
  • Klinikum Oberstdorf: 9 Covid-Patienten auf der Normalstation, keine auf der Intensivstation
  • Klinikum Mindelheim: 16 Covid-Patienten auf der Normalstation, 5 auf der Intensivstation
  • Klinikum Ottobeuren: 11 Covid-Patienten auf der Normalstation, 4 auf der Intensivstation

Mittwoch, 8. Dezember, 16 Uhr: Wöchentliche Impfungen in Bayern kratzen an Millionen-Marke

Die Zahl der wöchentlichen Impfungen in Bayern ist Anfang Dezember auf fast eine Million gestiegen. Zwischen dem 29. November und 5. Dezember seien im Freistaat 971.300 Dosen gegen Corona verabreicht worden, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. In der Woche zuvor waren es noch rund 793.000 gewesen, Anfang November nur knapp 180.000. "Bayerns Impfkampagne ist wieder auf hohem Niveau", sagte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) in München. "Aber klar ist auch: Wir dürfen jetzt nicht nachlassen und müssen in diesem hohem Tempo weiterimpfen."

Allein am Dienstag wurden den Angaben zufolge fast 169.000 Menschen in Bayern gegen Corona geimpft, rund 13.000 davon zum ersten Mal. Im Wochenvergleich sank die Zahl der Erstimpfungen nach Angaben des Ministeriums aber erstmals seit Anfang November wieder - von rund 109.000 auf etwa 100.000. Die Zahl der Auffrischungsimpfungen stieg im Gegensatz dazu von knapp 619.000 auf fast 793.000.

Mittwoch, 8. Dezember, 15.50 Uhr: Hospitalisierungs-Inzidenz in Bayern steigt leicht auf 7,3

Laut LGL wurden in den letzten sieben Tagen 964 Menschen wegen Corona in Bayerns Krankenhäuser eingeliefert. Die 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz pro 100.000 Einwohner steigt auf 7,3. Weitere Zahlen zur Situation in Bayerns Krankenhäusern finden Sie hier.

Mittwoch, 8. Dezember, 15.40 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte für das Allgäu (LGL)

Der Landkreis Unterallgäu bleibt Spitzenreiter bei der 7-Tage-Inzidenz im Allgäu. Der Wert ist hier auf 821 gestiegen. In den anderen Kreisen und Städten sind die Zahlen fast überall gesunken. Die aktuellen Daten finden Sie hier.

Mittwoch, 8. Dezember, 15.20 Uhr: Firmeninsolvenzen: Ist die Pleitewelle nur aufgeschoben?

Seit Beginn der Corona-Pandemie stützt der Staat die deutsche Wirtschaft mit Milliarden. Die Zahl der Firmeninsolvenzen sinkt auf ein Rekordtief. Ist die befürchtete Pleitewelle damit nur aufgeschoben? Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 8. Dezember, 14.45 Uhr: Lockdown in Österreich endet nur für Geimpfte und Genesene

Der Corona-Lockdown in Österreich endet in der Nacht zum Sonntag. Das haben Regierung und Länder beschlossen. Das gilt aber nur für Geimpfte und Genesene. Welche Regeln dann in Österreich gelten, lesen Sie hier.

Mittwoch, 8. Dezember, 14.22 Uhr: Virologe Drosten dämpft Hoffnungen auf Ende der Pandemie im Frühjahr

Die Omikron-Variante des Coronavirus breitet sich mancherorts rasend schnell aus. Was das für den weiteren Verlauf der Pandemie in Deutschland bedeutet, lesen Sie hier.

Die Corona-Pandemie könnte sich nach Einschätzung des Berliner Virologen Christian Drosten noch länger hinziehen.
Die Corona-Pandemie könnte sich nach Einschätzung des Berliner Virologen Christian Drosten noch länger hinziehen.
Bild: Michael Kappeler, dpa

Mittwoch, 8. Dezember, 12.55 Uhr: Corona-Kontrollen im Stadtbus Lindau

Am Dienstagnachmittag haben zwei Polizisten und drei Fahrkartenkontrolleure eine gemeinsame Kontrolle im Stadtbus Lindau durchgeführt. Neben den Fahrkarten kontrollierten sie auch die Corona-Nachweise der Fahrgäste. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt aktuell 3G.

Wie aus einem Polizeibericht hervorgeht, wurden insgesamt 70 Menschen kontrolliert. Schwarzfahrer waren darunter keine. In zwei Fällen wurde gegen die Corona-Vorschriften verstoßen. Ein Fahrgast hatte den erforderlichen Testnachweis nicht dabei, legte ihn aber im Nachhinein der Polizei vor. Ein anderer Fahrgast war nach eigener Aussage geimpft, führte den entsprechenden Nachweis aber nicht mit. Die Polizei muss jetzt noch abklären, ob ein gültiges Impfzertifikat vorliegt.

Mittwoch, 8. Dezember, 12.50 Uhr: Gruppe trifft sich trotz Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte in Memmingen

Am frühen Dienstagabend hat die Polizei eine siebenköpfige Gruppe auf dem Markplatz in Memmingen kontrolliert. Dabei konnte keiner der Anwesenden eine Impfbescheinigung oder einen Genesenenausweis vorzeigen, so die Polizei. Aufgrund der aktuell geltenden Corona-Regeln mit Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte sprachen die Beamten einen Platzverweis aus. Die Gruppe muss nun mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige rechnen.

Mittwoch, 8. Dezember, 12.45 Uhr: Am Sonntag wird in Kempten geboostert - es gibt noch freie Termine

Am kommenden Sonntag, 12. Dezember, finden im Impfzentrum und im Impfpoint Booster-Impfungen statt. Es gibt noch freie Termine. Eine Anmeldung ist notwendig. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Mittwoch, 8. Dezember, 12.20 Uhr: Fast eine Million Impfungen am Dienstag - 15,6 Millionen geboostert

In Deutschland haben mittlerweile 15,6 Millionen Menschen eine zusätzliche Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Das entspricht 18,7 Prozent der Gesamtbevölkerung, wie aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch hervorgeht. Demnach sind allein am Dienstag 833 000 Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Insgesamt gab es am Dienstag 973 000 Impfungen gegen das Virus.

Den vollständigen Grundschutz mit der meist nötigen zweiten Spritze haben 57,5 Millionen Menschen (69,2 Prozent der Gesamtbevölkerung). Mindestens eine erste Impfung haben 60,0 Millionen Menschen (72,2 Prozent der Gesamtbevölkerung) bekommen. Das RKI geht davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen: Eine hundertprozentige Erfassung der Impfungen könne durch das Meldesystem nicht erreicht werden, heißt es auf der Impfübersicht des RKI.

Weiterhin gibt es beim Stand der Impfungen gegen das Coronavirus erhebliche regionale Unterschiede: Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 84,1 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter. In dem Bundesland sind mittlerweile 80,8 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Sachsen ist Schlusslicht: Die Quote bei den Erstimpfungen liegt hier bei 61,3 Prozent, vollständig geimpft sind laut RKI 58,6 Prozent.

Mittwoch, 8. Dezember, 11.30 Uhr: Bund organisiert zusätzliche Biontech-Impfdosen

Der Bund hat zur Beschleunigung der Corona-Impfungen drei Millionen zusätzliche Impfdosen von Biontech organisiert, die andere EU-Staaten aktuell nicht benötigen. Sie sollen in dieser und zu Beginn der kommenden Woche den Ländern für die Impfzentren zur Verfügung gestellt werden, wie aus einem Bericht des scheidenden Gesundheitsministers Jens Spahn (CDU) von Mittwoch an seine Länderkollegen hervorgeht. Auch über den Großhandel sollen demnach mehr Biontech-Dosen an Praxen gehen. Insgesamt soll der Bund damit in der Woche vom 13. Dezember acht Millionen Dosen Biontech und mehr als zehn Millionen Dosen von Moderna für Auffrischungsimpfungen ausliefern.

Bei vielen Ärzten und anderen Impfstellen hat es Proteste ausgelöst, dass der Bund für den meistgenutzten Impfstoff von Biontech kürzlich Bestell-Obergrenzen eingeführt hatte - da sich die Lager sonst zu schnell zu leeren drohten. Bund, Länder und Wissenschaftler betonen, dass Biontech wie Moderna für Verstärkungen ("Booster") schon länger zurückliegender Impfungen gleichermaßen verwendet werden können.

Mittwoch, 8. Dezember, 10.35 Uhr: Wie gut schützt die Biontech-Impfung vor Omikron wirklich? Forscher sind in Sorge

Große Sorge wegen Omikron: Der Impfstoff Biontech schützt gegen die neue Corona-Variante womöglich nur teilweise. Das ist das Ergebnis einer ersten Studie.

Mittwoch, 8. Dezember, 9.35 Uhr: Wie gefährlich werden die Corona-Leugner für unsere Demokratie?

Proteste schlagen teils in Gewalt um. Experten fürchten weitere Eskalation bei Einführung einer Impfpflicht. Extremismus-Forscher Peter Neumann ist alarmiert. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 8. Dezember, 8.55 Uhr: Weihnachtsfeier während Corona-Lockdown? Englands Premier Johnson unter Druck

Haben britische Regierungsbeamte 2020 gemeinsam an einer Weihnachtsfeier teilgenommen - trotz Lockdown? Diese Frage setzt Premier Johnson derzeit erheblich zu. Mehr Infos gibt es hier.

Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, soll nicht bei der mutmaßlichen Weihnachtsfeier in seinem Amtssitz teilgenommen haben. Er weist die Vorwürfe gegen seine Regierungsbeamten klar zurück.
Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, soll nicht bei der mutmaßlichen Weihnachtsfeier in seinem Amtssitz teilgenommen haben. Er weist die Vorwürfe gegen seine Regierungsbeamten klar zurück.
Bild: Hollie Adams, dpa (Archiv)

Mittwoch, 8. Dezember, 8.30 Uhr: Corona in Bayern: 2G im Einzelhandel ab heute

Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss in Bayern ab Mittwoch in vielen Geschäften draußen bleiben. Doch es gibt für Kunden einige Ausnahmen von der 2G-Regel. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 8. Dezember, 6.55 Uhr: Dehoga-Chefin: Pandemie hat Gastgewerbe 100.000 Mitarbeiter gekostet

Die Corona-Krise könnte den Personalmangel im Gastgewerbe nach Ansicht des Dehoga abermals deutlich verschärfen. "Rund 100 000 Beschäftigte hat das Gastgewerbe durch die Pandemie bis September 2021 verloren", sagte die Chefin des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga, Ingrid Hartges, am Mittwoch den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gastgewerbe habe im September bei knapp 1 026 000 gelegen, 8,4 Prozent unter der im September 2019.

"Wenn die Covid-19-Pandemie nicht schnellstmöglich erfolgreich bekämpft wird, befürchte ich Schlimmeres", sagte Hartges. "Ein maximal professionelles Impfmanagement ist jetzt endlich geboten!"

Mittwoch, 8. Dezember, 6.50 Uhr: Inzidenz im Allgäu sinkt mit Ausnahme eines Landkreises

Die 7-Tage-Inzidenz ist in fast allen Allgäuer Landkreisen und Städten gesunken, mit Ausnahme eines Landkreises. Das gab das RKI am Mittwoch bekannt. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Mittwoch, 8. Dezember, 6.45 Uhr: Deutsche Bahn verschärft 3G-Kontrollen im Nahverkehr

Ab diesem Mittwoch verschärft die Deutsche Bahn die sogenannten 3G-Kontrollen im Regionalverkehr. Fortan sollen auch die sogenannten Kundenbetreuer, also Schaffnerinnen und Schaffner, bei der Ticketkontrolle überprüfen, ob die Fahrgäste geimpft, genesen oder getestet (3G) sind. Bislang hatten das im Nahverkehr vor allem die Sicherheits-Mitarbeiter übernommen. Allerdings bleibe es bei stichprobenhaften Überprüfungen, sagte die Bahn. Es werde nur dann nach dem 3G-Nachweis gefragt, wenn die Kontrolleure von Sicherheitspersonal begleitet werden. Es würden stets zwei Mitarbeitende bei der Kontrolle eingesetzt, um größtmögliche Sicherheit für die Kundenbetreuer im Nahverkehr zu gewährleisten, hieß es.

Bereits seit dem 24. November gilt die 3G-Pflicht im Regional- und im Fernverkehr. Wer keinen entsprechenden Nachweis vorweisen kann, wird dazu aufgefordert, den Zug an der nächsten Station zu verlassen. Es droht ein Bußgeld von bis zu 2500 Euro.

Der Bahn zufolge war stets geplant, dass auch die Schaffnerinnen und Schaffner im Nahverkehr kontrollieren sollen. Vor ihrem erweiterten Einsatz mussten sie demnach noch speziell geschult werden.

"Nach ersten Erhebungen zeichnet sich auch im Regional- sowie im S-Bahnverkehr eine sehr hohe Akzeptanz der neuen Regeln bei unseren Fahrgästen ab", teilte das Unternehmen mit. "Hier konnten rund drei Prozent der kontrollierten Reisenden keinen 3G-Nachweis vorzeigen."

Mittwoch, 8. Dezember, 6.40 Uhr: RKI registriert 69 601 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 427

Die Zahl der binnen eines Tages gemeldeten Corona-Toten hat den höchsten Stand seit Februar erreicht. Die Gesundheitsämter übermittelten dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 527 Fälle von Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind, wie aus RKI-Zahlen von Mittwochmorgen hervorgeht. Momentan ist die Zahl der täglich übermittelten Corona-Toten noch deutlich kleiner als zum Höhepunkt der zweiten Corona-Welle Ende vergangenen Jahres - und das, obwohl es momentan wesentlich mehr Ansteckungen gibt als damals. Experten führen das auf den positiven Effekt der Impfung zurück, die wirksam vor schweren Krankheitsverläufen schützt.

Die 7-Tage Inzidenz gab das RKI mit 427 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 432,2 gelegen – allerdings gab es dabei technische Schwierigkeiten bei der Übermittlung der Zahlen aus Sachsen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 442,9 (Vormonat: 201,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 69 601 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.28 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 67 186 Ansteckungen.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6 291 621 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Dienstag mit 5,45 an (Montag: 5,32). Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Mittwoch mit 5 225 700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 104 047.

Dienstag, 7. Dezember, 20.11 Uhr: Drosten befürchtet Omikron-Problem in Deutschland im neuen Jahr

Der Virologe Christian Drosten befürchtet ab Anfang kommenden Jahres Schwierigkeiten mit der Omikron-Variante des Coronavirus auch hierzulande. "Das Virus wird auch in Deutschland zuwachsen", sagte der Wissenschaftler von der Berliner Charité am Dienstag im Podcast "Coronavirus-Update" bei NDR-Info. "Ich denke, ab Januar werden wir mit Omikron in Deutschland ein Problem haben."

Dieses Problem könne bis in den Sommer andauern, warnte er. In Südafrika seien die Zuwachsraten trotz des dort einsetzenden Sommers hoch. "Und darum würde ich im Moment auch nicht sagen, bis Ostern ist in Deutschland die Pandemie vorbei, wenn Omikron übernimmt." Bisher seien ihm hierzulande aus dem Austausch mit Kollegen ungefähr 25 bis 30 Omikron-Fälle bekannt, berichtete Drosten. Die Zahl sei nicht vollständig und werde "in ganz kurzer Zeit" zunehmen.

Dienstag, 7. Dezember, 19.35 Uhr: Fauci sieht Hinweise für mildere Krankheitsverläufe bei Omikron

Nach Angaben des US-Immunologen Anthony Fauci könnte die Omikron-Variante des Coronavirus weniger schwere Krankheitsverläufe hervorrufen. Fauci mahnte allerdings am Dienstag, dass es noch zu früh für eine abschließende Bewertung sei.

Bei den Fällen, die man aktuell auswerte, beobachte man verhältnismäßig milde Krankheitsverläufe. Dies könne aber beispielsweise auch daran liegen, dass bei diesen Fällen vor allem jüngere Leute betroffen seien. "Ich würde also sagen, dass wir keine endgültigen Schlussfolgerungen ziehen sollten."

Gerade bei der Frage nach der Schwere des Krankheitsverlaufs gebe es datentechnisch immer Verzögerungen. "Ich könnte mir vorstellen, dass es noch mindestens ein paar Wochen dauern wird, bis wir einen guten Überblick haben - und dann erst ein paar Wochen später einen wirklich guten Überblick", sagte der Präsidentenberater. Schaue man auf die Übertragbarkeit, gebe es Beweise dafür, dass die Omikron-Variante hochansteckend und gegenüber anderen Varianten wie Delta dominant sei.

Immunologe Anthony Fauci berät den US-Präsidenten in der Pandemie.
Immunologe Anthony Fauci berät den US-Präsidenten in der Pandemie.
Bild: Michael Reynolds/dpa

Dienstag, 7. Dezember, 16.45 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen sackt ab - Aber starke Zweifel an Zahlen

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Corona-Hotspot Sachsen ist nach einer am Dienstag vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Statistik deutlich gesunken. Demnach betrug die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner am Dienstag 1082,1, nachdem sie am Montag bei 1234,4 gelegen hatte. Allerdings gibt es starke Zweifel an den Zahlen, weil offensichtlich nicht alle Daten aus dem Freistaat an das RKI übermittelt werden konnten.

Das sächsische Sozialministerium gab die Zahl der festgestellten Neuinfektionen binnen 24 Stunden am Dienstagnachmittag mit 7974 an. Beim RKI waren es am Morgen lediglich 949. Auch die Zahl der Todesfälle lag mit 33 beziehungsweise 12 weit auseinander. Bei der Inzidenz wurden allerdings die gleichen Werte ausgewiesen.

Das Sozialministerium räumte auf Nachfrage ein technisches Problem ein. Allerdings blieb unklar, warum das RKI die Daten nicht hochladen konnte. Bei der Datenlieferung sei keine Fehlermeldung erfolgt, hieß es im Ministerium. Man habe dem RKI die Daten am Morgen noch einmal nachträglich per E-Mail gesendet.

Sozialministerin Petra Köpping (SPD) hatte wiederholt klargestellt, dass wegen Überlastung der Ämter womöglich nicht alle Infektionszahlen pünktlich gemeldet werden können. Das Landratsamt Zwickau räumte am Dienstag auf Anfrage ein, dass es einen "Erfassungsrückstand" im Gesundheitsamt gebe. Auch in der Behörde falle Personal aus, wegen Infektionen und Quarantäneanordnungen.

Dienstag, 7. Dezember, 16.30 Uhr: München verbietet Alkoholkonsum in der Fußgängerzone

Die Stadt München hat wegen der Corona-Pandemie ein Alkoholverbot in der Fußgängerzone und am Viktualienmarkt erlassen. Das Verbot gelte von Mittwoch an täglich zwischen 11.00 und 23.00 Uhr, teilte die Stadt am Dienstag mit. An Silvester und Neujahr gelte das Verbot durchgehend vom 31. Dezember um 11.00 Uhr bis zum 1. Januar um 23.00 Uhr. Es wäre unverständlich, den Christkindlmarkt abzusagen, aber zugleich Alkoholkonsum auf stark frequentierten Flächen in der Innenstadt weiter zuzulassen, sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD).

Dienstag, 7. Dezember, 15.45 Uhr: Arzneimittel Roactemra von Roche erhält EU-Zulassung bei Covid-19

Einen Tag nach der Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel der europäischen Arzneimittelbehörde EMA hat das Pharmaunternehmen Roche die EU-Zulassung für sein Medikament Roactemra bei Covid-19 erhalten. Eingesetzt werden darf das Tocilizumab-haltige Mittel künftig auch zur Behandlung von Covid-19-Patienten, wie Roche am Dienstag mitteilte. Roactemra ist das vierte in der EU zugelassene Covid-Medikament. Konkret geht es um Patienten mit einem schweren Verlauf, die eine systemische Behandlung mit bestimmten Hormonen (Kortikosteroiden) erhalten und zusätzlichen Sauerstoff oder mechanische Beatmung benötigen.

Bislang ist das Mittel zur Behandlung von Entzündungskrankheiten wie der rheumatoiden Arthritis, der Riesenzellarteriitis oder des Zytokinfreisetzungssyndroms (CRS) zugelassen. Der Ausschuss für Humanarzneimittel der EMA hatte erst am Montag seine Empfehlung ausgesprochen, das Anwendungsgebiet von Roactemra auf die Behandlung von Erwachsenen mit dem Coronavirus zu erweitern. Die schnelle Zulassung reflektiere den dringenden Bedarf an dem Medikament als potenzielle Behandlungsoption während der Covid-19-Krise, heißt es in der Mitteilung weiter.

Dienstag, 7. Dezember, 15.15 Uhr: "Wir lieben Impfen": Wirtschaft startet Sozial-Media-Offensive

Der Onlinehändler Otto wirbt: "Impfen ... find ich gut". Nespresso fragt: "Impfen. What else?", und der Süßwarenhersteller Katjes jubiliert "Impfen jes jes jes". Mehr als 150 bekannte Unternehmen und Marken haben am Dienstag in Deutschland eine großangelegte Social-Media-Kampagne gestartet, um angesichts der hohen Corona-Inzidenzzahlen zum Impfen aufzurufen. Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) lobte die Initiative der Mitteilung zufolge als ein "herausragendes Zeichen gesellschaftlicher Verantwortung und Eigeninitiative".

Mit dabei ist fast alles, was in der deutschen Wirtschaft Rang und Namen hat: Unter anderem BMW, Mercedes-Benz, Edeka, Lidl, Henkel, die Sparkasse und die Volksbanken, aber auch Burger King und McDonald's. Um die Menschen für das Impfen zu gewinnen, setzen die Unternehmen vielfach ihre bekannten Markenslogans ein - in abgewandelter, zugespitzter Form. So wirbt Lidl mit dem Slogan: "Impfen lohnt sich", Edeka mit "Wir lieben Impfen" und Persil mit "Impfen: Da weiß man, was man hat". In den sozialen Medien war die Reaktion geteilt. Neben viel Lob, gab es auch Boykottankündigungen von Impfgegnern gegen die beteiligten Unternehmen.

Die ungewöhnliche, markenübergreifende Kampagne war von der Berliner Werbeagentur Antoni erdacht worden. Überschrift der Kampagne ist der auch von der Bundesregierung genutzte Slogan "#ZusammenGegenCorona". Die Unternehmen sollen unter diesem Hashtag auf ihren Social-Media-Kanälen aber jeweils mit eigenen Slogans für die Impfung werben.

Zuvor hatte auch schon der deutsche Einzelhandel eine Impfkampagne unter dem Motto "Leben statt Lockdown. Lass dich impfen" gestartet. Bisher wurden nach Angaben des Handelsverbandes Deutschland (HDE) mehr als 250 000 Impfdosen auf Parkplätzen vor Geschäften oder in Einkaufszentren verimpft. Auch am vergangen Wochenende fanden laut HDE in zahlreichen Einkaufszentren in Deutschland Impfaktionen statt.

Dienstag, 7. Dezember, 13.43 Uhr: So verteidigen die Ampel-Parteien im Bundestag die erste Corona-Impfpflicht

SPD, Grüne und FDP verteidigen im Bundestag ihre Pläne zur Einführung einer ersten Corona-Impfpflicht in Deutschland. Wie die Ampel-Parteien diesen Schritt begründen, lesen Sie hier.

Dienstag, 7. Dezember, 13.25 Uhr: Polizei stellt mehrere gefälschte Impfpässe im Allgäu sicher

Die Polizei hat in Memmingen, Lindau und Sonthofen mehrere gefälschte Impfpässe sichergestellt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 7. Dezember, 13 Uhr: Die Ergebnisse der Kabinetts-Sitzung im Überblick

Das bayerische Kabinett will eine Corona-Testpflicht auch für Kita-Kinder und schwächt die Regeln für Skigebiete etwas ab. Die Ergebnisse finden Sie in unserem Überblick.

Dienstag, 7. Dezember, 12.30 Uhr: Scholz: Infektionsgeschehen rührt von den Ungeimpften her

"Das heute uns alle beeinträchtigende Infektionsgeschehen rührt von den Ungeimpften her", sagte der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz am Dienstag nach der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags der Ampelpartner in Berlin. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 7. Dezember, 12 Uhr: Jetzt im Live-Stream: So geht Bayern weiter im Kampf gegen Corona vor

Das bayerische Kabinett kam am Dienstag erneut zusammen, um über die Corona-Lage im Freistaat zu beraten. Die Ergebnisse der Sitzung stellen Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann, Gesundheitsminister Klaus Holetschek, Digital-Ministerin Judith Gerlach (alle CSU) sowie Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) bei einer Pressekonferenz vor - hier im Live-Stream:

Dienstag, 7. Dezember, 11.55 Uhr: 27 Todesfälle nach Corona-Ausbruch in Pflegeheim in Rudolstadt

Die Zahl der Todesopfer nach einem Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Rudolstadt in Thüringen hat sich auf 27 erhöht. In dem Heim mit ehemals 141 Bewohnern gebe es aktuell zudem noch bei sechs Bewohnern positive Corona-Tests, teilte das Landratsamt Saalfeld-Rudolstadt am Dienstag mit. In den letzten Tagen gabe es immer wieder Nachmeldungen: So hatte das Landratsamt am Freitag erst 18 Todesfälle gemeldet.

Insgesamt sei rund ein Drittel der Bewohnerinnen und Bewohner nicht geimpft, hatte die Behörde vergangene Woche mitgeteilt. Von den 18 gemeldeten Todesopfern vom Freitag habe bei 14 kein vollständiger Impfschutz bestanden. Bei den neu dazugekommenen Fällen konnte ein Sprecher am Dienstag keine Aussagen über den Impfstatus treffen.

Der Fall hatte am Wochenende bundesweit für Reaktionen gesorgt. Der designierte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte entsetzt reagiert und von "völliger Unvernunft" gesprochen. Nach Angaben des Thüringer Gesundheitsministeriums hatte es ausreichend Impfangebote in dem Heim gegeben. Die tragischen Ereignisse hätten ihren Ursprung in der bewussten Ablehnung der Impfung durch Bewohner und deren Angehörigen, hatte eine Sprecherin mitgeteilt.

Dienstag, 7. Dezember, 11.50 Uhr: 2G-Regel in Skigebieten in Bayern ab diesem Wochenende möglich

Aktuell gilt in Skigebieten in Bayern die 2G Plus-Regel. Diese könnte ab dem Wochenende von der 2G-Regel abgelöst werden. Das hat unsere Redaktion aus dem Umfeld der Staatsregierung erfahren. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 7. Dezember, 11.45 Uhr: Neue Teststation in Mindelheim öffnet

Das Unterallgäuer Gesundheitsamt hat eine neue Teststation im ehemaligen Riebel-Gebäude, Reinpoldstraße 5, in Mindelheim auf den Weg gebracht. Die Teststation öffnet am Montag, 13. Dezember. Darüber hinaus will das Gesundheitsamt weitere Teststationen akquirieren, um wieder ein flächendeckendes Angebot zu schaffen. Aktuell gibt es 30 Teststationen im Landkreis, ab nächster Woche sind es bereits 33.

Dienstag, 7. Dezember, 11.42 Uhr: Impfstoff fehlt: Mobiles Team im Unterallgäu sagt Termine ab

Unter anderem weil Lieferungen des Impfstoffs von Biontech ausbleiben und der Impfstoff von Moderna nicht transportfähig ist, müssen folgende Termine der mobilen Teams im Unterallgäu abgesagt werden:

  • Mindelheim: Freitag, 10. Dezember
  • Kirchheim: Dienstag, 14. Dezember
  • Dirlewang: Mittwoch, 15. Dezember
  • Pfaffenhausen: Donnerstag, 16. Dezember
  • Sontheim: Freitag, 17. Dezember

Dienstag, 7. Dezember, 11.40 Uhr: Bad Wörishofer Impfzentrum erweitert Öffnungszeiten erneut

Die Öffnungszeiten des Impfzentrums Bad Wörishofen werden ab 9. Januar erweitert auf Montag bis Freitag, 16 bis 20 Uhr, Samstag und Sonntag, 9 bis 13 Uhr. In dieser Zeit impfen dann sechs Ärzte auf zwei Linien. So können etwa 550 bis 600 Personen pro Öffnungstag geimpft werden. Bisher haben drei Ärzte auf einer Linie geimpft und es waren 300 Impfungen am Tag möglich. Damit wird die Zahl der möglichen Impfungen pro Tag also verdoppelt. Eine Änderung greift schon jetzt: Samstags ist das Impfzentrum nicht mehr von 16 bis 20 Uhr, sondern von 9 bis 13 Uhr geöffnet.

Am Sonntag, 19. Dezember, findet zudem im Impfzentrum Bad Wörishofen ein weiterer Sonderimpftag statt. An diesem Tag ist die Einrichtung außertourlich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Eine Terminvereinbarung im Bayerischen Impfportal unter impfzentren.bayern ist zwingend erforderlich. Angeboten werden 1500 Impftermine. Eine Terminbuchung ist möglich ab Montag, 13. Dezember.

Dienstag, 7. Dezember, 11.27 Uhr: Kanzler Nehammer: Österreich wird Lockdown wie geplant beenden

Der Lockdown in Österreich wird nach den Worten von Bundeskanzler Karl Nehammer wie geplant beendet. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 7. Dezember, 11.15 Uhr: 14,6 Millionen Menschen gegen Coronavirus "geboostert"

In Deutschland haben mittlerweile 14,6 Millionen Menschen eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Das entspricht 17,5 Prozent der Gesamtbevölkerung, wie aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag hervorgeht. Demnach sind allein am Montag 523.000 Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. "Kein Land der Welt hat in den letzten Tagen mehr Menschen geimpft als Deutschland. 523.000 Booster sind zudem ein neuer Montagsrekord", twitterte der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Zum Vergleich: Am Montag vor einer Woche (29.11.) waren laut RKI 482.000 Dosen zur Auffrischung geimpft worden, in der Woche zuvor (22.11.) waren es noch 311.000. Insgesamt wurden am Montag 614 000 Impfdosen gegen Corona gespritzt. 57,4 Millionen Menschen (69,1 Prozent der Gesamtbevölkerung) sind damit vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das RKI geht davon aus, dass unter Erwachsenen vermutlich mehr Menschen geimpft sind, als die Daten nahelegen: Eine hundertprozentige Erfassung der Impfungen könne durch das Meldesystem nicht erreicht werden, heißt es auf der Impfübersicht des RKI.

Weiterhin gibt es beim Stand der Impfungen gegen das Coronavirus erhebliche regionale Unterschiede: Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 83,9 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter. In dem Bundesland sind mittlerweile 80,7 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Sachsen ist Schlusslicht: Die Quote bei den Erstimpfungen liegt hier bei 61,2 Prozent, vollständig geimpft sind laut RKI 58,5 Prozent.

Dienstag, 7. Dezember, 11.10 Uhr: Corona-Inzidenz in Sachsen sackt ab - Aber starke Zweifel an Zahlen

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Corona-Hotspot Sachsen ist nach einer am Dienstag vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Statistik deutlich gesunken. Demnach betrug die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner am Dienstag 1082,1, nachdem sie am Montag bei 1234,4 gelegen hatte. Allerdings gibt es starke Zweifel an den Zahlen, weil offensichtlich nicht alle Daten aus dem Freistaat an das RKI übermittelt werden konnten.

Der Grund sei bisher unbekannt, teilte das Sozialministerium in Dresden auf Anfrage mit. Bei der Übertragung habe es keine Fehlermeldung gegeben. Die Daten seien am Dienstagfrüh noch einmal per Mail an das RKI geschickt worden.

Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) hatte wiederholt klargestellt, dass wegen Überlastung der Ämter womöglich nicht alle Infektionszahlen pünktlich gemeldet werden können. Das Landratsamt Zwickau räumte am Dienstag auf Anfrage ein, dass es einen "Erfassungsrückstand" im Gesundheitsamt gebe. Auch in der Behörde falle Personal aus, wegen Infektionen und Quarantäneanordnungen.

Sachsen hat seit längerem die höchste Inzidenz in Deutschland. Am Dienstag folgten die Nachbarländer Thüringen (1023,1) und Sachsen-Anhalt (907,7) auf den Plätzen. Bundesweit lag die Inzidenz am Dienstag laut RKI bei 432,2.

Von Montag auf Dienstag meldeten die Gesundheitsämter für Sachsen 949 Neuinfektionen. Auch diese Angabe gibt einen Hinweis darauf, dass nicht alle Fälle vom RKI erfasst sein können. Am Montag lag die Anzahl der Neuinfektionen noch bei 4242. Zuletzt war die Zahl mehrmals sogar fünfstellig.

Die Landkreise Meißen und Mittelsachsen weisen mit Werten von 2380,9 beziehungsweise 1606,8 die höchsten Inzidenzen auf. Der niedrigste Wert in Sachsen wurde mit 627,5 in der Stadt Leipzig registriert.

Dienstag, 7. Dezember, 11 Uhr: Corona bremst Würzburger Faschingszug erneut aus

Kaum hat die fünfte Jahreszeit begonnen - schon steht sie in Würzburg vor einem jähen Ende. In der Mainstadt wird es wie im Vorjahr kein stundenlanges Schunkeln und Klatschen beim traditionellen Faschingsumzug am Sonntag vor Rosenmontag geben: Der größte Faschingsumzug in Süddeutschland "rechts des Rheins", so die Eigenwerbung, fällt auch 2022 aus. Das sagte der 1. Gesellschaftspräsident der 1. Karnevalsgesellschaft Elferrat Würzburg, Georg Göbel, am Dienstag. Auch die Große Gala-Prunksitzung und der Prinzenball fänden nicht statt.

Zuvor hatte die "Main-Post" über das coronabedingte Aus der beliebten Veranstaltungen berichtet. Normalerweise schauen bis zu 100 000 Menschen dem närrischen Treiben beim Faschingsumzug zu. 2020 waren 150 Gruppen und Musikkapellen mit 3000 Teilnehmern durch die Innenstadt von Würzburg gezogen. Ob der Kinderfasching am Faschingssamstag auch Corona zum Opfer fällt, steht laut Göbel noch nicht fest.

Franken gilt als ausgewiesene Narrenregion in Bayern. In Nicht-Corona-Jahren kommen hunderttausende Zuschauer zu den Faschingsumzügen etwa in Nürnberg, Bayreuth und Bamberg. In Bayreuth ist nach Angaben der Marketing & Tourismus GmbH noch nicht entschieden, ob die geplanten Veranstaltungen ausfallen. In Nürnberg organisiert der Förderverein Nürnberger Fastnachtszug alljährlich den großen Faschingszug - geplant im nächsten Jahr für den 27. Februar. Laut Homepage soll der Gaudiwurm an diesem Tag um 13.00 Uhr beginnen.

Dienstag, 7. Dezember, 10.30 Uhr: 2G-Plus-Regel: Befreit Bayern Geimpfte nach Booster von der Corona-Testpflicht?

In Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Niedersachsen gilt seit Samstag eine neue Corona-Regel: Wer hier eine sogenannte Booster-Impfung, also eine Auffrischungs-Impfung gegen Corona bekommen hat, braucht bei Veranstaltungen mit 2G-Plus-Regel keinen aktuellen Corona-Test mehr vorlegen. Ob diese neue Regel bald auch in Bayern gilt, erfahren Sie hier.

Dienstag, 7. Dezember, 9.40 Uhr: Experte: Omikron in Großbritannien wird binnen Wochen dominant werden

Die Omikron-Variante des Coronavirus wird nach Ansicht eines Experten in Großbritannien innerhalb von Wochen dominant werden. Das sagte Jeffrey Barrett vom Wellcome-Sanger-Institut im BBC-Radio am Dienstag. "Ich denke, wir können jetzt sagen, dass die Variante sich im Vereinigten Königreich schneller ausbreitet als die Delta-Variante und das war bis vor sehr kurzer Zeit nicht klar", sagte Barrett und fügte hinzu: "Ich bin ziemlich sicher, dass sie wahrscheinlich innerhalb von Wochen dominant werden wird."

Der britischen Regierung zufolge wurden bislang in dem Land 336 Omikron-Fälle registriert. Keiner der Betroffenen müsse bislang im Krankenhaus behandelt werden, sagte der britische Gesundheitsminister Sajid Javid am Montagabend im Parlament. Die Zahl der Infektionen in Großbritannien nahm zuletzt wieder zu. Sie liegt ohnehin seit Juli auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Die Sieben-Tage-Inzidenz wurde zuletzt mit 469 angegeben (Stand 1. Dezember). Krankenhauseinweisungen und Todesfälle waren zuletzt verhältnismäßig stabil mit etwa 800 Todesfällen und ungefähr 5300 Krankenhauseinweisungen binnen sieben Tagen.

Die Omikron-Variante des Coronavirus wird nach Ansicht eines Experten in Großbritannien innerhalb von Wochen dominant werden.
Die Omikron-Variante des Coronavirus wird nach Ansicht eines Experten in Großbritannien innerhalb von Wochen dominant werden.
Bild: Peter Byrne, PA Wire, dpa (Symbolbild)

Die Regierung in London führte als Reaktion auf das Auftauchen der Omikron-Variante wieder eine Maskenpflicht in Läden und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie schärfere Einreisebeschränkungen ein. Härtere Maßnahmen im Inland lehnt die Regierung bislang ab. Von diesem Dienstag an müssen Reisende nach Großbritannien nach ihrer Ankunft wieder ein negatives Testergebnis vorlegen. Zuvor hatte die Regierung mehrere afrikanische Länder auf die sogenannte rote Liste gesetzt mit Pflicht zur zehntägigen Hotelquarantäne. Alle Einreisenden müssen zudem nach ihrer Ankunft einen PCR-Test machen und bis zu Erhalt eines negativen Ergebnisses in Quarantäne bleiben.

Dienstag, 7. Dezember, 8.58 Uhr: Mit Kind zum Arzt: Müssen Begleitpersonen 3G erfüllen?

Brauchen Begleitpersonen beim Arztbesuch einen Corona-Test? Darüber gab es zuletzt offenbar in mehreren Praxen Streit. Was tatsächlich gilt, erfahren Sie hier.

Dienstag, 7. Dezember, 8.45 Uhr: So ist die Lage für wohnungslose Menschen im zweiten Corona-Winter

Im zweiten Winter der Corona-Pandemie spitzt sich die Lage für Obdachlose erneut zu. Eine Geschichte über Booster-Probleme, Impfskepsis und geschlossene Ämter.

Dienstag, 7. Dezember, 8.35 Uhr: Gewerkschaft: Testkonzept für Kitas kommt zu spät

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist vor der Beratung der Staatsregierung über ein Corona-Testkonzept für Kindertagesstätten skeptisch. "Seit Mai fordern wir Lolli-Tests für Kitas, seit November auch für Personal und Kinder verpflichtend. Nun ist es Dezember, die Welle überrollt uns und die Staatsregierung reagiert gewohnt verspätet", kritisierte der stellvertretende Landesvorsitzende Gerd Schnellinger. "Das alles hätte man sich sparen können, hätte man den Sommer genutzt."

Das bayerische Kabinett wird am Dienstag erneut zusammenkommen, um über die Corona-Lage im Freistaat zu beraten. Unter anderem soll über einen Vorschlag des Sozialministeriums gesprochen werden, der ein Testkonzept für Kinder in Kindertagesstätten enthält. Die GEW befürchtet dabei, dass nicht PCR-Pool-Tests, die sie favorisiert, sondern Schnelltests vorgeschrieben werden. Diese seien für das Personal aufwendiger.

"Wir sind ehrlich gesagt müde, immer wieder Pool-Tests und Luftfilter zu fordern", sagte der Würzburger Kita-Leiter Christian Gündling. "Wie befürchtet, wird erst etwas getan, wenn es brennt." Das koste leider vielen Menschen die Gesundheit.

Dienstag, 7. Dezember, 8.30 Uhr: Städte und Gemeinden wollen wegen Corona-Krise stärker sparen

Die Corona-Krise reißt Löcher in die Kassen von Städten und Gemeinden. Deshalb wollen Kommunen sparen. Wie dieser Kurs Bürger und Firmen treffen kann, lesen Sie hier.

Dienstag, 7. Dezember, 8.02 Uhr: Bericht: Skigebiete in Bayern können auf 2G-Regelung hoffen

Aktuell gilt in den Skigebieten in Bayern die 2G Plus-Regel - Skifahren nur für Geimpfte und Genesene mit Test. Warum die Testpflicht aber bald entfallen könnte, lesen Sie hier.

Dienstag, 7. Dezember, 7.57 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt langsam weiter

Die Corona-Inzidenz in Bayern sinkt langsam weiter. Am Dienstagmorgen meldete das Robert Koch-Institut (RKI) eine Inzidenz von 520,6 für den Freistaat. Das sind 5,8 weniger als am Vortag. Die Zahl der Covid-Patienten auf den bayerischen Intensivstationen stieg dagegen leicht an. Das bundesweite Intensivregister meldete mit Stand 7.05 Uhr 1067 erwachsene Covid-19-Patienten im Freistaat - neun mehr als am Vortag.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist allerdings zu berücksichtigen, dass Experten derzeit von einer Untererfassung bei den Corona-Zahlen ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach teils mit der Meldung von Fällen nicht mehr hinterher. Zudem wurden teilweise Intensivpatienten aus Bayern in andere Bundesländer verlegt.

Die höchsten Inzidenzen in Bayern wiesen laut RKI weiterhin die Landkreise Weilheim-Schongau mit 1046 und Freyung-Grafenau mit 1015,9 auf. Sie sind die einzigen über der 1000er-Marke, ab der verschärfte Corona-Maßnahmen greifen. Nachdem am Montag und Dienstag in einer ganzen Reihe von Landkreisen die Maßnahmen entfallen sind, gelten sie aktuell noch in drei Landkreisen: Weilheim-Schongau, Freyung-Grafenau und Rottal-Inn. Der Landkreis lag am Dienstag allerdings den fünften Tag unter der Grenze von 1000, könnte demnach also am Mittwoch öffnen.

Dienstag, 7. Dezember, 7.28 Uhr: Wegen Omikron-Variante: Großbritannien verschärft Einreiseregeln

Reisende nach Großbritannien müssen von diesem Dienstag (5.00 Uhr MEZ) an einen negativen Corona-Test vorweisen, bevor sie ins Land kommen. Die Regelung gilt für alle Erwachsenen sowie Kinder und Jugendliche ab einem Alter von zwölf Jahren. Der PCR- oder Antigen-Test darf nicht älter als 48 Stunden sein. Mit der Maßnahme soll die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus verlangsamt werden, wie das britische Gesundheitsministerium mitteilte.

Zuvor hatte die Regierung bereits einen PCR-Test nach Ankunft für alle Reisenden zur Pflicht gemacht. Bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses gilt eine Quarantänepflicht. Die Regierung in London hat zudem für Ankommende aus mehreren afrikanischen Ländern, darunter Südafrika und Nigeria, eine Pflicht zur zehntägigen Hotelquarantäne auf eigene Kosten verhängt.

Kritiker hatten die Reisebeschränkungen als nicht zielführend bezeichnet, da die Omikron-Variante bereits in Großbritannien zirkuliert. Wichtiger seien Kontaktbeschränkungen im Inland, forderten Experten. Doch darauf will sich die Regierung von Premierminister Boris Johnson abgesehen von einer Wiedereinführung der Maskenpflicht in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln bislang nicht einlassen. "Wir warten noch immer darauf zu sehen, wie gefährlich sie ist, welchen Effekt sie auf Todesfälle und Krankenhauseinweisungen hat", sagte Johnson am Montag über die Omikron-Variante.

Dienstag, 7. Dezember, 7.20 Uhr: Inzidenz im Allgäu sinkt fast überall

Die 7-Tage-Inzidenz ist in fast allen Allgäuer Landkreisen und Städten gesunken. Das gab das RKI am Dienstag bekannt. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Dienstag, 7. Dezember, 7 Uhr: RKI registriert 36.059 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 432,2

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht gefallen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 432,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 441,9, gelegen, vor einer Woche bei 452,2 (Vormonat: 191,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 36.059 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 06.51 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 45.753 Ansteckungen.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 399 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 388 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 6.222.020 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 5,32 an (Freitag: 5,52). Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 103.520.

Dienstag, 7. Dezember, 6.30 Uhr: Bundestag diskutiert über Impfpflicht für Personal in Kliniken oder Heimen

Angesichts der vierten Corona-Welle soll das Infektionsschutzgesetz nachgeschärft werden. Welche Maßnahmen künftig möglich sein sollen, lesen Sie hier.

Dienstag, 7. Dezember, 6.15 Uhr: Corona-Proteste in Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen

In Sachsen war vielerorts zu Corona-Protesten aufgerufen worden. Auch in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern gingen Menschen auf die Straße. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 7. Dezember, 6.10 Uhr: Umfrage: Ungeimpfte eher bereit zum Corona-Regelbruch an Weihnachten

Besonders Ungeimpfte sind einer Umfrage zufolge bereit, sich am bevorstehenden Weihnachtsfest über eventuelle Kontaktbeschränkungen hinwegzusetzen. Wie das Ergebnis der Weihnachtsstudie der Universität der Bundeswehr München aussieht, lesen Sie hier.

Dienstag, 7. Dezember, 6 Uhr: Robert-Koch-Institut rechnet noch

Einen schönen guten Morgen wünscht das Digitalteam der Allgäuer Zeitung. Noch hat das Robert-Koch-Institut (RKI) keine aktuellen Zahlen zu den Neuinfektionen in Deutschland veröffentlicht. "Die Daten werden derzeit aktualisiert", heißt es vonseiten der Behörde. Im Laufe des Vormittags sollen die neuen Zahlen vorliegen. Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.