Corona-Newsblog, Teil 106

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 2. bis 12. März 2022

Corona, Oberallgäu

Der Landkreis Oberallgäu ist lange Zeit Inzidenz-Spitzenreiter im Allgäu.

Bild: Tobias Schuhwerk (Symbolbild)

Der Landkreis Oberallgäu ist lange Zeit Inzidenz-Spitzenreiter im Allgäu.

Bild: Tobias Schuhwerk (Symbolbild)

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog-Archiv.
14.03.2022 | Stand: 09:53 Uhr

--- Hierbei handelt es sich um einen Archiv-Artikel. Zum Newsblog mit den aktuellen Nachrichten zur Corona-Lage im Allgäu, Deutschland und der Welt geht es hier. ---

Samstag, 12. März, 20.05 Uhr: Frankreich öffnet vierte Corona-Impfdosis für Menschen über 80

Menschen über 80 Jahren können in Frankreich nun eine vierte Impfdosis gegen das Coronavirus bekommen. Gelten soll das für diejenigen, deren Auffrischimpfung bereits mehr als drei Monate zurückliegt, wie Premierminister Jean Castex im Interview mit der französischen Zeitung "Le Parisien" am Samstagabend ankündigte. Etwa 58 Prozent der Menschen in Frankreich haben bereits eine Boosterimpfung erhalten.

Während die Infektionszahlen in Frankreich in den vergangenen Wochen nach einem Rekordhoch zu Beginn des Jahres weiter gesunken waren, wurden zuletzt wieder etwas mehr Ansteckungen registriert.

Samstag, 12. März, 16 Uhr: Neues Inzidenz-Allzeithoch in Bayern

Wie Omikton-Welle schwillt wieder an: Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern hat ein neues Allzeithoch erreicht. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 12. März, 12.10 Uhr: Corona in Bielefeld: Chefcoach Kramer und sechs Spieler betroffen

Fußball-Bundesligist Arminia Bielefeld muss das Ligaspiel bei Borussia Dortmund coronabedingt ohne Cheftrainer Frank Kramer aus Memmingen und sechs Profis bestreiten. "Frank zählt zu den Personen, die es leider erwischt hat", sagte Sport-Geschäftsführer Samir Arabi am Samstag. Trotz der hohen Zahl an Ausfällen sei die Austragung der Partie am Sonntag aber nicht gefährdet. Trainer Kramer wird in Dortmund von seinem Assistenten Ilia Gruev vertreten.

Samstag, 12. März, 8.30 Uhr: Inzidenzwerte am Samstag: Nur noch zwei Allgäuer Städte unter 2000er-Marke

Lesen Sie auch
##alternative##
Corona-Newsblog, Teil 112

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 10. bis 18. Mai 2022

Nicht nur in Bayern steuern die Inzidenzwerte auf ein Allzeithoch zu. Auch im Allgäu gibt es mit Kaufbeuren und Kempten nur noch zwei Städte, die unter der Marke von 2000 liegen - Kempten nur noch knapp. Wie es in ihrem Landkreis am Samstag aussieht, erfahren Sie hier.

Samstag, 12. März, 8 Uhr: Jeder 22. Schüler wegen Corona zu Hause - viele Kitas betroffen

In Bayern hat zuletzt jeder 22. Schüler wegen Corona den Präsenzunterricht verpasst. Stand Freitag fehlten 3,05 Prozent der Schülerinnen und Schüler wegen eines positiven Tests und weitere 1,49 Prozent wegen Quarantäne, wie das Kultusministerium auf Nachfrage mitteilte.

Auch viele Kinderbetreuungseinrichtungen sind von der Pandemie betroffen. Nach Auskunft des Sozialministeriums waren Stand Freitag 3,57 Prozent der rund 10 200 Einrichtungen von Schließungen betroffen. 26 waren komplett geschlossen, 343 teilweise. In weiteren 1032 Kitas wurde nach einzelnen Corona-Fällen zudem intensiver gestestet.

Samstag, 12. März, 7.45 Uhr: RKI registriert 237.086 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1496,0

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat bei der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz einen Höchstwert gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 1496,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1439,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1220,8 (Vormonat: 1474,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 237.086 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.03 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 192.210 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 249 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 255 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 16.994.744 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 7,0 an (Donnerstag: 6,74). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Samstag mit 13.273.700 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 125.521.

Freitag, 11. März, 17.08 Uhr: Inzidenz in Bayern nähert sich Allzeitrekord

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist weiter gestiegen. Am Freitag gab das Robert Koch-Institut (RKI) den Wert mit 1788,6 an. Vor einer Woche hatte er bei 1581 gelegen. Die Inzidenz steigt seit Montag an und nähert sich wieder dem bisherigen Allzeitrekord im Freistaat, der am 9. Februar mit 1840,4 erreicht worden war.

Bayern ist laut RKI derzeit das Bundesland mit der dritthöchsten Inzidenz hinter Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen. Bundesweit wurde sie am Freitag mit 1439,0 angegeben.

Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem RKI innerhalb eines Tages 49 469 neue Infektionen. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona stieg um 77 auf insgesamt 21 835. Die höchste Inzidenz auf Landkreisebene wiesen in Bayern die Landkreise Regen (2985,3) und Haßberge (2828,8) auf.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Freitag, 11. März, 16.01 Uhr: Gericht kippt Maskenpflicht in Clubs in Niedersachsen

Die Maskenpflicht in Clubs, Diskotheken und Shisha-Bars in Niedersachsen ist vom Oberverwaltungsgericht (OVG) vorläufig außer Vollzug gesetzt worden. Das teilte das Gericht am Freitag in Lüneburg mit. Die Betreiberin einer Diskothek in Osnabrück habe sich gegen diese Regelung gewandt. Das Gericht habe entschieden, dass die Regelungen keine notwendige Schutzmaßnahme im Sinne des Infektionsschutzgesetzes seien und zudem nicht angemessen. Der Beschluss ist unanfechtbar.

Freitag, 11. März, 12.30 Uhr: Corona-Regeln für Kurzarbeitergeld verlängert

Die coronabedingten Sonderregeln für das Kurzarbeitergeld werden erneut verlängert. Der Bundesrat ließ am Freitag das entsprechende Gesetz passieren, das der Bundestag im Februar verabschiedet hatte. Die Sonderregeln würden eigentlich Ende März auslaufen und werden nun bis Ende Juni verlängert.

Sie beinhalten unter anderem einen vereinfachten Zugang zum Kurzarbeitergeld. So reicht es weiter aus, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten von Arbeitsausfall betroffen sind. Sonst muss mindestens ein Drittel der Beschäftigten betroffen sein.

Freitag, 11. März, 11.17 Uhr: Söder, Spahn, Sauter, Nüßlein: Prominente Zeugen in Masken-Ausschuss

Im Masken-Untersuchungsausschuss des Landtags steht nun eine ganze Reihe prominenter Zeugen fest. Unter anderem sind Markus Söder und Jens Spahn geladen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 11. März, 11.15 Uhr: Lauterbach: Corona-Lage wieder kritisch

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat vor dem geplanten baldigen Wegfall von Corona-Beschränkungen in Deutschland vor Sorglosigkeit gewarnt. "Die Lage ist objektiv viel schlechter als die Stimmung", sagte der SPD-Politiker am Freitag in Berlin mit Blick auf wieder stark steigende Infektionszahlen. Er bezeichnete die Lage als kritisch und wandte sich gegen pauschale Einschätzungen, dass die Omikron-Variante milder sei. "Wir können nicht zufrieden sein mit einer Situation, wo 200 bis 250 Menschen jeden Tag sterben." Dies sei eine unhaltbare Lage, auf die man reagieren müsse.

Freitag, 11. März, 10.45 Uhr: Umfrage: Bürger bei Ende tiefgreifender Corona-Maßnahmen gespalten

Die Bürger sind beim geplanten Ende der tiefgreifenden Corona-Schutzmaßnahmen laut Umfragen gespaltener Meinung. Ab 20. März soll nach einem entsprechenden Gesetzentwurf nur noch ein stark eingeschränkter Basisschutz rechtlich möglich sein. 47 Prozent finden es angemessen, dass die tiefgreifenden Maßnahmen dann enden sollen, auch wenn derzeit die Infektionszahlen wieder steigen, wie eine am Freitag veröffentlichte Erhebung des Instituts YouGov ergab. 44 Prozent der 2349 Befragten finden dies angesichts der Lage unangemessen. 8 Prozent machten keine Angabe.

Das ZDF-"Politbarometer" ergab ähnliche Ergebnisse: 50 Prozent der 1345 Befragten finden es richtig, dass am 20. März die meisten Corona-Maßnahmen wegfallen. Fast ebenso viele, 47 Prozent, finden es laut der Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen nicht richtig.

Freitag, 11. März, 10.30 Uhr: Hotspot-Regel: Inzidenz und Krankenhausbelastung wichtige Kennzahlen

Gesundheitsminister Karl Lauterbach will die Hotspot-Regel sowohl an die Inzidenz als auch an die Krankenhausbelastung koppeln. Das sagt Lauterbach am Freitag auf einer Pressekonferenz. Welche Corona-Regeln in Hotspots künftig gelten, ist noch nicht klar.

Freitag, 11. März, 10 Uhr: Wüst kritisiert Entwurf für künftige Corona-Rechtsgrundlage

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat den von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes in der Corona-Pandemie scharf kritisiert. "Weitgehend flächendeckend verabredete Basisschutzmaßnahmen und bewährte Instrumente der Pandemiebekämpfung werden abgeschafft, stattdessen zeichnet der Entwurf einen Flickenteppich an Regeln vor, den die Menschen kaum verstehen werden", sagte Wüst der "Welt" (Online Donnerstag, Print Freitag).

Freitag, 11. März, 8.30 Uhr: Bundesrat entscheidet über Verlängerung der Kurzarbeitergeld-Regeln

Der Bundesrat berät am Freitag (ab 09.30 Uhr) über die coronabedingten Sonderregelungen für das Kurzarbeitergeld. Sie würden eigentlich Ende März auslaufen und sollen nun bis Ende Juni verlängert werden. Ein entsprechendes Gesetz hat der Bundestag im Februar bereits verabschiedet.

Freitag, 11. März, 7 Uhr: Krankenhäuser: Zu wenig Zeit für Stellungnahme zu Corona-Lockerungen

Betroffene Verbände hatten nach Darstellung der Deutschen Krankenhausgesellschaft nur neun Stunden Zeit, um zu den von der Bundesregierung geplanten Corona-Lockerungen Stellung zu nehmen. "Um 1.00 Uhr nachts wird ein Entwurf geschickt, zu dem die Verbände bis 10.00 Uhr Stellung nehmen dürfen", sagte der Vorstandschef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, der "Augsburger Allgemeinen" (Freitag). "Das Verfahren, wie das Infektionsschutzgesetz geändert werden soll, ist mehr als zweifelhaft."

Geregelt wird in dem Entwurf der Bundesregierung für die neue Corona-Rechtsgrundlage, was die Länder weiter verordnen können, wenn zum 20. März wie vereinbart alle tiefgreifenden Schutzmaßnahmen entfallen.

Freitag, 11. März, 6.15 Uhr: China will bei Corona weiterhin Vorsicht walten lassen

China will vorerst an seinen umfangreichen Corona-Schutzmaßnahmen festhalten. "Das Virus verändert sich immer noch und wir lernen weiter hinzu", sagte Chinas Ministerpräsident Li Keqiang am Freitag zum Abschluss des Pekinger Volkskongresses vor Journalisten. Impfstoffe und Medikamente gegen das Virus müssen laut Li weiter verbessert werden. Schutzmaßnahmen sollten jedoch stets "wissenschaftlich und zielgerichtet" ausfallen.

China hatte am Vortag die höchsten Infektionszahlen seit dem ersten Corona-Ausbruch in der zentralchinesischen Metropole Wuhan gemeldet. Landesweit wurden 1114 Infektionen entdeckt, darunter 277 auf dem Ausland importierte Fälle.

Freitag,11. März, 6 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu steigen teils auf deutlich über 2000

In den vier Allgäuer Landkreisen sowie in der kreisfreien Stadt Memmingen ist der Inzidenzwert jeweils auf über 2000 gestiegen. Die gesamte Übersicht für das Allgäu lesen Sie hier.

Freitag, 11. März, 5.45 Uhr: Trotz Start von Novavax bleibt der Ansturm in Allgäuer Impfzentren aus

Bislang hat der Novavax-Impfstoff nicht zu mehr Erstimpfungen in den Allgäuer Zentren geführt. Auch in Apotheken bleibt der Ansturm aus. Das sind die Gründe. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag 11. März, 5.30 Uhr: Lehrerverband gegen Abschaffung der Maskenpflicht an Schulen

Der Deutsche Lehrerverband warnt davor, die Maskenpflicht an Schulen trotz vielerorts steigender Corona-Inzidenzen abzuschaffen. Statt Öffnungsplänen der Bundesregierung sei vielmehr eine Verschiebung oder gar Rücknahme von Lockerungsschritten zu erwägen, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der "Rheinischen Post" (Freitag). "Als Lehrerverband rechnen wir angesichts der künftigen ausschließlichen Zuständigkeit der Länder für Schutzmaßnahmen an Schulen mit einem noch bunteren und rational kaum mehr nachvollziehbaren Flickenteppich beim Corona-Schutz an Schulen."

Freitag, 11. März, 5.15 Uhr: Studie: Womöglich dreimal so viel Covid-Tote weltweit wie registriert

Die Pandemie hat weltweit womöglich deutlich mehr Todesopfer gekostet als bisher angenommen. Zwischen Januar 2020 und Dezember 2021 sind einer aktuellen Studie zufolge 18,2 Millionen Menschen mehr gestorben als in Nicht-Pandemiejahren erwartet worden wären. Offiziell verzeichnet sind in diesem Zeitraum nur 5,9 Millionen Corona-Tote. "Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die vollen Auswirkungen der Pandemie viel größer waren, als es die offiziellen Statistiken vermuten lassen", schreibt das internationale Forscherteam um Haidong Wang vom Institute for Health Metrics and Evaluation (Seattle/USA) im Fachmagazin "The Lancet"

Freitag, 11. März, 5 Uhr: RKI registriert 252.836 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1439,0

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat den neunten Tag in Folge einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 1439,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1388,5 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1196,4 (Vormonat: 1472,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 252 836 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben.

Am Donnerstag hatte das RKI eine Rekordzahl von 262 752 Fällen binnen 24 Stunden und damit erstmals mehr als 250 000 verzeichnete Neuinfektionen an einem Tag registriert. Vor einer Woche waren es 217 593 Ansteckungen.

Donnerstag, 10. März, 20.50 Uhr: Bundesligaspiel Augsburg gegen Mainz wegen Corona verlegt

Das für Samstag geplante Bundesligaspiel zwischen dem FC Augsburg und dem FSV Mainz 05 wird wegen des Corona-Ausbruchs bei den Rheinhessen verlegt. Das teilte die Deutsche Fußball Liga am Donnerstagabend mit. Die Begegnung werde verschoben, "da dem 1. FSV Mainz 05 infolge positiver Corona-Befunde weiterhin nicht die nach der DFL-Spielordnung notwendige Mindestanzahl an Spielern zur Verfügung" stehen würden, hieß es. Ein neuer Spieltermin solle schnellstmöglich bekanntgegeben werden. In der Vorwoche war das Mainzer Spiel gegen den BVB abgesagt und auf kommenden Mittwoch verschoben worden.

Donnerstag, 10. März, 19.20 Uhr: RKI: Omikron-Subtyp BA.2 lässt Fallzahlen steigen

Die leichtere Übertragbarkeit des Omikron-Subtyps BA.2 und die Rücknahme kontaktreduzierender Maßnahmen sind nach Ansicht des Robert Koch-Instituts (RKI) vermutlich für den erneuten Anstieg der Covid-19-Fälle verantwortlich. Bis Ende Februar ist der Anteil von BA.2 an einer Stichprobe auf 48 Prozent gestiegen, heißt es im Corona-Wochenbericht vom Donnerstagabend. In der Woche zuvor hatte der Wert noch bei 38 Prozent gelegen. "Der weitere Verlauf der Pandemie hängt maßgeblich davon ab, wie sich das Verhalten in der Bevölkerung ändert und in welchem Umfang mögliche infektionsrelevante Kontakte zunehmen."

Das RKI hatte am Donnerstag eine Rekordzahl an Corona-Neuinfektionen gemeldet: Die Behörde hatte 262.752 Fälle binnen 24 Stunden und damit erstmals mehr als 250.000 verzeichnete Neuinfektionen an einem Tag registriert. Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz war auf 1388,5 geklettert. Die höchsten Inzidenzen werden dem Wochenbericht zufolge weiterhin in der Gruppe der 5- bis 24-Jährigen verzeichnet. Sie lag dort zuletzt bei Werten um die 2000 Fälle pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Bei Personen ab 65 Jahren stagnierte die 7-Tage-Inzidenz in der Vorwoche.

Donnerstag, 10. März, 18.35 Uhr: Moderna startet größere Untersuchung zu Booster-Kombi-Impfstoff

Der US-Hersteller Moderna hat einen ersten größeren Studienteil zur Untersuchung eines kombinierten Booster-Impfstoffes gegen das Coronavirus begonnen. Dabei handele es sich um ein Produkt, das den auf die Omikron-Variante zugeschnittenen Corona-Impfstoff mit dem ursprünglichen Impfstoff kombiniere, wie der Hersteller am Donnerstag mitteilte. Man erwarte, dass bei dieser sogenannten zweiten Phase der klinischen Studie in den USA rund 375 Menschen teilnehmen werden.

"Unser Ziel ist es, dem Virus immer einen Schritt voraus zu sein", sagte Moderna-Chef Stéphane Bancel. "Wir sind entschlossen, Daten zu generieren und mit den Gesundheitsbehörden zu teilen, während sie sich auf die Auffrischungssaison im Herbst vorbereiten."

Bereits im Januar hatte Moderne mit einer klinischen Studie des speziell auf die Omikron-Variante zugeschnittenen Impfstoffes begonnen, an der rund 600 Freiwillige teilnehmen sollten. Auch Biontech und Pfizer haben ihre erste klinische Studie zu einem speziell auf Omikron zugeschnittenen Impfstoff gestartet.

Donnerstag, 10. März, 17.10 Uhr: 29 Prozent weniger Theaterbesucher durch ersten Lockdown

Die Zahl der Besucherinnen und Besucher der öffentlichen Theater, Orchester, Privattheater und Festspiele ist in der Spielzeit 2019/20 aufgrund des ersten Corona-Lockdowns um 29 Prozent zurückgegangen. Das teilte am Donnerstag der Deutsche Bühnenverein in Köln mit. Während die Zahl der Fest-Beschäftigten dank der Möglichkeit zur Kurzarbeit konstant geblieben sei, zeigte sich bei den nicht fest angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein Rückgang von 10,6 Prozent. "Dies ist der pandemiebedingten Schließung der Bühnen geschuldet", so der Bühnenverein.

Ein bundesweiter Lockdown hatte ab März 2020 zu einer monatelangen Schließung der Häuser geführt. Die gesellschaftlichen Folgen des Wegfalls der Bühnen seien schon jetzt deutlich spürbar, sagte die Geschäftsführende Direktorin des Bühnenvereins, Claudia Schmitz. "Perspektivische Folgen sind schon in Sicht: Angespannte öffentliche Haushalte treffen auf Bühnen, die sich erst wieder ganz in die gesellschaftliche Wahrnehmung zurückarbeiten müssen und auf diesem Weg das klare Bekenntnis der Kulturpolitik benötigen."

Donnerstag, 10. März, 16.05 Uhr: Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern Bayerns sinkt wieder

In den vergangenen sieben Tagen kamen 820 Menschen in ein Krankenhaus in Bayern, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Das sind 16 weniger als am Mittwoch, allerdings 13,3 Prozent mehr als vergangenen Donnerstag. Weitere Zahlen zur aktuellen Krankenhaus-Ampel finden Sie hier.

Donnerstag, 10. März, 15.45 Uhr: Corona-Zahlen: So sind die aktuellen Inzidenz-Werte im Allgäu

Die 7-Tage-Inzidenz in den Allgäuer Landkreisen und Städten steigt weiter. Das bestätigen die Zahlen des Bayerischen landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Nur in einer Stadt ist der Wert gesunken. Die aktuellen Daten finden Sie hier.

Donnerstag, 10. März, 15.30 Uhr: Österreich meldet erneut Rekord bei Corona-Neuinfektionen

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich melden die Behörden einen Rekord bei den Corona-Neuinfektionen. Wie die Lage bei unseren Nachbarn ist, lesen Sie hier.

Donnerstag, 10. März, 15.05 Uhr: Bioinformatiker: Stehen am Beginn einer sechsten Welle

Stehen wir am Beginn einer sechsten Welle? Ja, sagt der Bioinformatiker Lars Kaderali von der Universität Greifswald. Verantwortlich für den momentanen Anstieg der Inzidenz sei vor allem die Ausbreitung des wohl noch ansteckenderen Omikron-Subtyps BA.2 in Kombination mit den Lockerungen der Schutzmaßnahmen. Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, beschreibt die Entwicklung eher als "Höcker" in der Kurve denn als ausgewachsene neue Welle. Auch der Epidemiologe Hajo Zeeb spricht von einer "nie ganz abgeflauten 5. Welle". Ungeachtet des Namens ist klar - der Rückgang der Fallzahlen ist vorerst beendet. Eine Überraschung ist die Entwicklung nicht. Einen neuerlichen Anstieg hatten die Modelle eines Forscherteams um Kai Nagel von der Technischen Universität (TU) Berlin schon vor gut zwei Wochen vorhergesagt.

Donnerstag, 10. März, 14 Uhr: KMK-Chefin gegen schnelles Ende der Masken an Schulen

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Karin Prien (CDU), hat sich gegen einen raschen Wegfall der Maskenpflicht zum Schutz vor Corona an Schulen ausgesprochen. "Wenn es nach uns ginge, müsste auch die Möglichkeit, die Maske zu tragen, noch eine Weile fortbestehen", sagte die schleswig-holsteinische Kultusministerin vor einer KMK-Sitzung am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". "Hier ist die Gesetzeslage bisher unklar. Der Bund hat hier noch keine abschließende Entscheidung getroffen. Darauf warten wir dringlich."

Nach einem Kompromiss in der Ampelkoalition soll ab dem 20. März bundesweit nur noch ein Basisschutz greifen. Masken an Schulen sind dabei nicht vorgesehen. In regionalen Hotspots sollen auch strengere Schutzvorschriften greifen können. Entsprechende Gesetzespläne waren von den Grünen, aber auch aus mehreren Landesregierungen als unzureichend kritisiert worden.

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Karin Prien (CDU), hat sich gegen einen raschen Wegfall der Maskenpflicht zum Schutz vor Corona an Schulen ausgesprochen.
Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Karin Prien (CDU), hat sich gegen einen raschen Wegfall der Maskenpflicht zum Schutz vor Corona an Schulen ausgesprochen.
Bild: Michael Kappeler, dpa

Prien sagte: "Wir gehen davon aus, dass wir in den nächsten Wochen sukzessive alle Maßnahmen werden abbauen können. Der Zeithorizont ist eher Richtung Ende April, Mai." Die großen Öffnungsschritte, die insgesamt gemacht würden, dürften an den Schulen nicht vorbeigehen. "Auch Schulen müssen schrittweise den Weg in die Normalität gehen." Dies müsse aber behutsam geschehen. "Das bedeutet auch, dass die Test nicht sofort auslaufen werden."

Donnerstag, 10. März, 13 Uhr: Lauterbach wirbt erneut für mehr Corona-Impfungen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat auch angesichts wieder steigender Corona-Infektionszahlen erneut zu mehr Impfungen aufgerufen. Die Lücke sei so groß, "dass wir ohne eine deutliche Verbesserung der Impfbereitschaft und der Impfquoten im Herbst wieder erhebliche Probleme haben werden", sagte der SPD-Politiker am Donnerstag in Berlin. Dies zeige auch die jetzt wieder anwachsende Omikron-Welle, die wahrscheinlich größtenteils durch die Untervariante BA.2 getrieben sei. Wenn dies nicht in den Griff komme, würden über viele Wochen hinweg jeden Tag 200 bis 300 Todesfälle zu beklagen sein. "Damit können wir uns nicht abfinden."

Lauterbach kam zum Auftakt einer neuen Impfaktion der Initiative "German Dream", die in Berlin startete. Im Rahmen der Impfkampagne der Bundesregierung soll ein Informationsbus bis April auch nach Halle an der Saale, Jena, Cottbus und Köln fahren, um Impfzögerliche direkt in ihrem Lebensumfeld anzusprechen. Dies sei eine gute und unbürokratische Aktion, sagte der Minister. Auch Menschen mit Migrationshintergrund seien oft impfbereit, Angebote würden dann aber teils nicht in sinnvoller Art und Weise erbracht. Die Vorsitzende von "German Dream", Düzen Tekkal, erläuterte, dass auch mehrsprachige Angebote vorgesehen seien, um Desinformation entgegenzutreten.

Lauterbach sagte: "Initiativen wie diese kommen keinen Tag zu früh." Mit der derzeitigen Pandemie-Situation könne niemand zufrieden sein. Fallzahlen stiegen wieder, es gebe hohe Sterbeziffern, zudem sei zu befürchten, dass Hospitalisierungsquoten wieder hochgingen. Wichtig sei daher auch künftig eine funktionierende Gesetzesgrundlage, die in Corona-Brennpunkten weitergehende Eindämmungsmaßnahmen ermögliche.

Donnerstag, 10. März, 11 Uhr: WHO: Europa steht in Gesundheitsfragen vor Richtungsentscheidung

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die europäischen Länder aufgerufen, das Thema Gesundheit nach der Corona-Pandemie viel stärker in den Fokus zu rücken als zuvor. Angesichts der weitreichenden Auswirkungen der Pandemie stünden die Länder vor gewaltigen Herausforderungen, um die gesundheitlichen Ungleichheiten anzupacken und die gesundheitsbezogenen der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele für das Jahr 2030 zu erreichen, teilte die WHO Europa am Donnerstag bei der Vorstellung ihres neuen Europäischen Gesundheitsberichts 2021 mit.

Nach fast zwei Jahren Pandemie stehe man vor einer klaren Richtungswahl, erklärte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge: Man könne dem Gesundheitssektor entweder mehr Priorität als je zuvor einräumen und einen Fokus auf lange vernachlässigte Themen wie die mentale Gesundheit legen. Oder aber man könne die Chance verstreichen lassen und somit die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger aufs Spiel setzen. "Die Wahl liegt auf der Hand", so Kluge.

Donnerstag, 10. März, 9.40 Uhr: Ministerpräsidenten beraten über Ukraine-Krieg und Corona

Die Bundesländer beraten am 17. März bei der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) über die Folgen des russischen Einmarsches in die Ukraine für Deutschland. Auf der Tagesordnung, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, stehen neben der Corona-Pandemie auch die Ukraine-Krise und die Energiepolitik im Mittelpunkt. Dabei soll es vor allem auch um die Entwicklung der infolge der Ukraine-Krise stark gestiegenen Energiepreise und die Beschleunigung der Energiewende gehen.

Weiteres Thema der Bund-Länder-Beratungen am 17. März sind auch die Corona-Schutzmaßnahmen. Nach dem geplanten Ende der meisten Corona-Auflagen in Deutschland zum 20. März sollen grundlegende Schutzregeln und weitere Eingriffsmöglichkeiten für regionale Ausbrüche bestehen bleiben. Das sieht ein Entwurf einer neuen bundesweiten Rechtsgrundlage vor, auf den sich Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Justizminister Marco Buschmann (FDP) verständigt hatten. Damit sollen die Länder weiter Krisenmaßnahmen vor Ort oder auf Landesebene verhängen können.

Donnerstag, 10. März, 7.55 Uhr: Neue Regeln ab 20. März

Im Schatten des Krieges in der Ukraine hat die Omikron-Welle an Kraft gewonnen. Die Zahl der Neuinfizierten hat wieder die Marke von 200.000 überschritten – pro Tag. Die Bundesregierung bleibt dennoch bei ihrem Plan, dass bald Schluss ist mit den Zumutungen der Seuchenpolitik.

Am 20. März gilt eine neue Normalität in der Pandemie: volle Konzertsäle, volle Fußballstadien, volle Büros, Essengehen ohne Impfnachweis oder Test und private Feiern mit so vielen Gästen, wie man einladen möchte.

Donnerstag, 10. März, 7.27 Uhr: China meldet höchste Zahl an Neuinfektionen seit zwei Jahren

China hat die höchsten Infektionszahlen seit dem ersten Corona-Ausbruch in der zentralchinesischen Metropole Wuhan gemeldet. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag berichtete, wurden am Mittwoch landesweit 402 lokale Infektionen mit Symptomen entdeckt - fast doppelt so viele wie am Vortag. Hinzu kamen 435 asymptomatische Infektionen sowie 277 aus dem Ausland importierte Fälle.

Nach der ersten großen Corona-Welle, die vor über zwei Jahren in Wuhan ihren Ursprung hatte, konnte China das Virus mit strengen Maßnahmen schnell unter Kontrolle bringen. Seitdem erlebte die zweitgrößte Volkswirtschaft lediglich auf einzelne Regionen begrenzte Ausbrüche. Doch seit Omikron Anfang Januar erstmals in der ostchinesischen Hafenmetropole Tianjin entdeckt wurde, fürchten Gesundheitsexperten, dass die ansteckendere Corona-Variante die chinesischen Schutzmaßnahmen an ihre Grenzen bringen könnte.

Donnerstag, 10. März, 5.30 Uhr: Nach langer Corona-Pause wieder "Rock am Ring" und "Rock im Park"

Nach zwei Jahren Corona-Pause sollen wieder das legendäre Musikspektakel "Rock am Ring" in der Eifel und sein Nürnberger Schwesterfestival "Rock im Park" über die Bühne gehen. Schon bis kurz vor Weihnachten 2021 wurden laut den Veranstaltern insgesamt mehr als 140 000 Tickets für beide Festivals vom 3. bis 5. Juni verkauft. Aktuellere Zahlen wollte die neue Veranstalterfirma Dreamhaus vorerst nicht mitteilen.

Donnerstag, 10. März, 5.15 Uhr: Bioinformatiker Kaderali: Deutschland in sechster Corona-Welle

Der Bioinformatiker Lars Kaderali aus Greifswald sieht Deutschland in einer neuen Corona-Welle. "Das liegt vor allem daran, dass der Omikron-Subtyp BA.2 noch infektiöser ist als die ursprüngliche Variante", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Hinzu kämen die Lockerungen der Corona-Maßnahmen. "In Kombination führt das beides zu den steigenden Fallzahlen." Seit etwa einer Woche meldet das Robert Koch-Institut (RKI) einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz.

Donnerstag, 10. März, 5 Uhr: RKI registriert Rekordzahl an Corona-Neuinfektionen - 262 752 Fälle

Erstmals in der Corona-Pandemie sind binnen eines Tages mehr als 250 000 neue Corona-Infektionen an das Robert Koch-Institut übermittelt worden. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben von Donnerstagmorgen 262 752 Fälle in 24 Stunden. Vor einer Woche waren es 210 673 Ansteckungen. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg ebenfalls deutlich auf 1388,5. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1319,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1174,1 (Vormonat: 1465,4).

Mittwoch, 9. März, 22.10 Uhr: Tschechien lockert Corona-Maskenpflicht in Innenräumen

Angesichts sinkender Corona-Fallzahlen hebt Tschechien die allgemeine Maskenpflicht in Innenräumen auf. "Wir lockern!", schrieb Gesundheitsminister Vlastimil Valek am Mittwoch bei Twitter. Von kommender Woche an müsse eine FFP2-Maske nur noch in Bus und Bahn sowie Gesundheitseinrichtungen und Altersheimen getragen werden, nicht aber in Geschäften.

Mittwoch, 9. März, 20.20 Uhr: Neue Corona-Regeln: Fällt die Maskenpflicht im Supermarkt?

Am 20. März sollen die meisten Corona-Regeln enden. Ein Konzept liegt nun vor - und es geht auch um die Maskenpflicht. Und was gilt in Hotspots? Die Details.

Mittwoch, 9. März, 20 Uhr: Wieder mehr Corona-Patienten in Bayern

Mittwoch, 9. März, 18 Uhr: RKI meldet vier weitere Corona-Tote im Landkreis Lindau

Innerhalb kürzester Zeit hat sich die Zahl der Corona-Toten im Landkreis Lindau deutlich erhöht. Auch die Inzidenz steigt wieder. Was das Landratsamt dazu sagt.

Mittwoch, 9. März, 17.15 Uhr: Holetschek und Aiwanger: Ist der Streit über die Corona-Regeln schon vorprogrammiert?

Nach dem 19. März entfallen die meisten Corona-Beschränkungen. Die Länder entscheiden dann viele Regel im Alleingang - in Bayern könnte es deswegen krachen. Die Hintergründe.

Mittwoch, 9. März, 16 Uhr: Grünen-Experte sieht Nachschärfungsbedarf bei Corona-Schutz

Der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen sieht noch Nachschärfungsbedarf bei den Plänen zum Corona-Schutz für die nächsten Monate. "Der Zweiklang aus Basismaßnahmen und Hotspot-Regeln ist im Grundsatz richtig, aber deren Ausgestaltung ist möglicherweise nicht weitreichend genug", sagte der Bundestagsabgeordnete am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Welche Maßnahmen bleiben sollten.

Mittwoch, 9. März, 13.52 Uhr: Kritik aus Bayern und Niedersachen am Entwurf für Corona-Regeln ab 20. März

Der Entwurf der Bundesregierung für die Corona-Regeln ab dem 20. März stößt in Niedersachsen auf Kritik. Ministerpräsident Stephan Weil verwies darauf, dass es derzeit wieder Höchststände bei den Corona-Infektionen gebe. "Dass ausgerechnet in einer solchen Phase der Instrumentenkasten für die Eindämmung der Pandemie beschränkt werden soll, ist schwer zu verstehen. Man wirft doch den Feuerlöscher nicht weg, wenn es noch brennt", sagte der SPD-Politiker am Mittwoch. "Die Länder würden zahlreiche Handlungsmöglichkeiten verlieren, die wir für notwendig halten. Dazu zählt beispielsweise eine allgemeine Maskenpflicht für große Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen."

Auch Bayerns Gesundheitsminister schließt sich der Kritik an.

Mittwoch, 9. März, 12 Uhr: Rekordwert bei Corona-Neuinfektionen in Österreich

Vier Tage nach dem Ende fast aller Corona-Beschränkungen ist in Österreich die Zahl der Neuinfektionen auf einen neuen Höchstwert geklettert. Wie die Behörden am Mittwoch berichteten, wurden binnen eines Tages 47 795 neue Fälle verzeichnet. Unter Berücksichtigung der Zahl der Einwohner entspräche das etwa einem Wert von 450 000 in Deutschland. Seit Samstag gilt in Österreich nur noch eine FFP2-Maskenpflicht in Teilen des Handels. Außerdem sind die Vorschriften in Wien teils noch etwas strenger. Viele Menschen feierten vor allem in der Nachtgastronomie, die nach zwei Jahren wieder öffnen durfte. Die Lage in den Kliniken - vor allem auf den Intensivstationen - ist aktuell weiter stabil.

Mittwoch, 9. März, 11.30 Uhr: Gesicht von Schwedens Sonderweg - Anders Tegnell wechselt zur WHO

Er ist das Gesicht des schwedischen Sonderwegs in der Corona-Krise gewesen - nun wechselt Schwedens Staatsepidemiologe Anders Tegnell den Job. Der 65-Jährige arbeitet künftig im Auftrag seines Landes mit einem Fokus auf den gerechten Zugang zu Corona-Impfstoffen für die Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf, wie die Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten am Mittwoch mitteilte. Seine Posten als Staatsepidemiologe und Abteilungschef bei der schwedischen Behörde gibt er demnach am 14. März ab.
Anders Tegnell wechselt zur WHO.
Anders Tegnell wechselt zur WHO.
Bild: Pontus Lundahl, dpa

Mittwoch, 9. März, 10.36 Uhr: Welchen Einfluss hat das Coronavirus auf das Gehirn? Neue Studie aus Oxford gibt Aufschluss

Welchen Einfluss hat das Coronavirus auf das Gehirn? Eine Studie aus Oxford ergab, dass eine Infektion das Gehirn schrumpfen lassen kann. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 9. März, 9.45 Uhr: Impfpflicht in Österreich wird ausgesetzt - das sind die Gründe.

Paukenschlag in Österreich: Dort wird die allgemeine Corona-Impfpflicht vorübergehend ausgesetzt. Sie war erst im Februar eingeführt worden. Alle Hintergründe lesen Sie hier.

Mittwoch, 9. März, 8.15 Uhr: Corona-Inzidenz steigt wieder

In Bayern werden wieder mehr Corona-Infektionen nachgewiesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und wurde vom Robert Koch-Institut am Mittwoch mit 1619,3 angegeben. Das sind knapp 59 Fälle pro Woche und 100 000 Einwohnern mehr als am Dienstag und der zweite Anstieg in Folge. Bayern ist damit derzeit das Bundesland mit der dritthöchsten Inzidenz hinter Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt.

Treiber des Anstiegs waren 40 626 zusätzliche Fälle. Inzwischen sind in Bayern seit Beginn der Pandemie mehr als drei Millionen Infektionen nachgewiesen worden. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Corona stieg um 47 auf insgesamt 21 707. Die höchste Inzidenz auf Landkreisebene wies das RKI für die Landkreise Garmisch-Partenkirchen und Regen mit jeweils mehr als 2800 aus.

Mittwoch, 9. März, 8.10 Uhr: Minister einig: Corona-Regeln ab 20. März mit Hotspot-Regelung

Die Corona-Regeln sollen zum 20. März weitgehend fallen, eine Hotspot-Regelung soll den Ländern aber Eingriffsmöglichkeiten geben. Darauf einigten sich Justizminister Marco Buschmann (FDP) und Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) nach eigenen Angaben.

"Wir haben, glaube ich, einen sehr guten Kompromiss gefunden", sagte Buschmann am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Dieser beruhe auf zwei Säulen: Zum einen werde es im Alltagsleben der Bürger "so gut wie keine Einschränkungen mehr geben". Ausnahmen seien Masken und Tests dort, wo es viele vulnerable Menschen gebe, also in der Pflege oder in Krankenhäusern. Eine Maskenpflicht könne es auch in öffentlichen Verkehrsmitteln geben. "Alles öffnen, das ist natürlich nicht vorgesehen", sagte Lauterbach.

Mittwoch, 9. März, 7.30 Uhr: WAZ: Ärzte und Kliniken in NRW warnen vor Leichtsinn in der Pandemie

Weil sich die Corona-Lage in NRW zuspitzt, wird der Ruf, auf weitere Lockerungen zu verzichten, lauter. "Die Infektionszahlen steigen seit fünf Tagen wieder, in Köln schnellen die Corona-Zahlen nach Karneval enorm in die Höhe. Wir können also noch lange keine Entwarnung geben und müssen die Schutzmaßnahmen noch länger einhalten. Ansonsten droht ein weiterer Corona-Sommer", sagte Dr. Hans-Albert Gehle, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Mittwochsausgaben).

Mittwoch, 9. März, 6 Uhr: Anklage gegen Krankenschwester nach möglichen Kochsalzimpfungen

Eine Krankenschwester in Niedersachsen soll Spritzen überwiegend mit Kochsalz satt mit Corona-Impfstoff aufgezogen haben. Nun gibt es eine Anklage gegen die Frau. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 9. März, 5.30 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu: Oberallgäu und Memmingen sind aktuell Spitzenreiter

Der Landkreis Oberallgäu und die Stadt Memmingen haben aktuell die höchsten Inzidenwerte im Allgäu. Die komplette Übersicht lesen Sie hier.

Mitwoch, 9. März, 5 Uhr: RKI registriert 215 854 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1319,0

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat den siebten Tag in Folge einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 1319,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1293,6 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1171,9 (Vormonat: 1450,8). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 215 854 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 186 406 Ansteckungen.

Dienstag, 8. März, 21.25 Uhr: Expertenrat: Unverzügliche Anpassung von Infektionsschutz ermöglichen

Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung fordert mit Blick auf den weiteren Verlauf der Pandemie und künftige Epidemien, eine schnelle Anpassung von Infektionsschutzmaßnahmen zu ermöglichen. "Die Reaktionsschnelligkeit ist ein entscheidender Faktor für die erfolgreiche Kontrolle von infektiösen Bedrohungen", heißt es in der am Dienstagabend veröffentlichten Stellungnahme des Gremiums.

Der Expertenrat plädiere mit Nachdruck "für gesetzliche Rahmenbedingungen, die ad hoc verfügbare Instrumente des Infektions- und Bevölkerungsschutzes bereitstellen und somit eine unverzügliche Anpassung von Infektionsschutzmaßnahmen ermöglichen".

Dienstag, 8. März, 21.07 Uhr: Bayern Münchens Vorstandschef Oliver Kahn mit positivem Schnelltest

Bayern Münchens Vorstandschef Oliver Kahn hat sich offenbar mit dem Coronavirus angesteckt. Trainer Julian Nagelsmann sagte vor dem Achtelfinal-Rückspiel des deutschen Fußball-Meisters in der Champions League gegen Red Bull Salzburg am Dienstagabend bei Amazon Prime Video, dass Kahn einen positiven Schnelltest gehabt habe.

Dienstag, 8. März, 20 Uhr: Guerreiro und Hummels von Borussia Dortmund positiv auf Corona getestet

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss in der Vorbereitung auf das nächste Spiel gegen Arminia Bielefeld am Sonntag (17.30 Uhr) ohne seine Abwehrspieler Raphael Guerreiro und Mats Hummels planen. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, wurde erst Guerreiro positiv auf Corona getestet und fehlte im Mannschaftstraining. Am Abend gab der Club bekannt, dass sich auch Hummels mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert hat. Der PCR-Test habe sich "leider als positiv erwiesen", schrieb der BVB im Kurznachrichtendienst Twitter. Hummels hatte sich zuvor bereits aufgrund von Erkältungs-Symptomen in Isolation begeben.

Die ursprünglich für vergangenen Sonntag angesetzte Partie von Borussia Dortmund beim FSV Mainz war wegen eines Corona-Ausbruchs bei den Mainzern auf den 16. März (18.30 Uhr) verschoben worden.

Die Borussia Dortmund muss unter anderem auf Mats Hummels verzichten. Der Fußball-Profi wurde positiv auf Corona getestet.
Die Borussia Dortmund muss unter anderem auf Mats Hummels verzichten. Der Fußball-Profi wurde positiv auf Corona getestet.
Bild: Matthias Balk, dpa

Dienstag, 8. März, 17.56 Uhr: Lauterbach: Bundesregierung arbeitet an "Hotspot-Regeln" ab 20. März

Nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) stehen die Beratungen zu den Corona-Regeln, die ab dem 20. März gelten sollen, kurz vor dem Abschluss. "Wir werden auf jeden Fall einen Vorschlag in den nächsten Stunden bringen können, der wichtige Basis-Schutzmaßnahmen für die Länder möglich macht", sagte Lauterbach am Dienstagnachmittag bei einer Pressekonferenz mit der sächsischen Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) in Dresden.

Dabei werde eine sogenannte Hotspot-Regelung eine wichtige Rolle spielen, erklärte der Minister. Sie solle auch nach dem Auslaufen der meisten Corona-Maßnahmen zum 20. März einen "guten Schutz" für die Bevölkerung in jenen Gegenden ermöglichen, in denen die Corona-Neuansteckungen besonders hoch seien.

Dienstag, 8. März, 16.57 Uhr: Zahl an Corona-PCR-Tests sinkt weiter - Positivrate auf Rekordhoch

Der Anteil der positiven PCR-Tests auf Corona hat in der vergangenen Woche ein Rekordhoch erreicht. Die sogenannte Positivrate sei innerhalb einer Woche von 45,6 auf 51,9 Prozent gestiegen und damit auf den bislang höchsten Wert seit Beginn der Pandemie, berichtete der Verband Akkreditierter Labore in der Medizin (ALM) am Dienstag mit Blick auf die Woche vom 28.02. bis 06.03.2022. Der Rekord hänge unter anderem mit dem "hohen Infektionsgeschehen" zusammen, sagte ein ALM-Sprecher. Bei einer hohen Positivrate sei auch von einer hohen Dunkelziffer auszugehen.

"Die aktuellen Zahlen aus der Datenerhebung deuten auf ein wieder steigendes Infektionsgeschehen hin", sagte der 1. Vorsitzende des Berufsverbandes, Michael Müller. "Die ersten Sonnenstrahlen des nahenden Frühlings dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Pandemie leider noch immer nicht vorüber ist."

Die Gesamtzahl der Corona-PCR-Tests in Deutschland ist zugleich weiter gesunken. Sie habe in der vergangenen Woche bei 1 757 140 gelegen und damit um 7 Prozent niedriger als in der Vorwoche mit 1 885 360. Zuvor lag sie bei 2 048 786. Die Auslastung der Labore in Bezug auf Sars-CoV-2-PCR-Tests sei mit durchschnittlich 63 Prozent aktuell niedrig und zeige weiterhin ein leicht sinkendes Niveau.

Dienstag, 8. März, 16.07 Uhr: Ministerin Köpping: Corona-Regeln soll es auch ab 20. März geben

Die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping hat angekündigt, dass es auch nach dem Wegfall der meisten Corona-Maßnahmen zum 20. März Infektionsschutzregeln in den Ländern geben werde. Der Bund habe den Ländern dazu erste Eckpunkte vorgelegt, in denen unter anderem sogenannte Basis-Schutzmaßnahmen gegen Covid-19 und eine Übergangsregelung vorgesehen seien, erklärte die SPD-Politikerin am Dienstag nach einer Kabinettssitzung der sächsischen Landesregierung. Köpping zufolge sollen die Bundestagsfraktionen an diesem Donnerstag über die Vorschläge beraten.

Dienstag, 8. März, 14.49 Uhr: Anklage gegen Krankenschwester nach möglichen Kochsalzimpfungen

Im Fall möglicher Impfungen mit Kochsalzlösung am früheren Impfzentrum im niedersächsischen Schortens (Landkreis Friesland) hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen eine ehemalige Beschäftigte erhoben. Der Frau wird Körperverletzung in 15 Fällen vorgeworfen, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte.

Laut Anklage soll die damalige Krankenschwester im April vergangenen Jahres 15 Spritzen entweder ausschließlich mit Kochsalzlösung aufgezogen oder den Impfstoff so stark mit Kochsalzlösung verdünnt haben, dass dieser nicht mehr wirkte. Die Spritzen wurden danach von anderen Beschäftigten verwendet, die nichts von dem Handeln der Beschuldigten wussten. 15 Menschen sollen in der Folge Spritzen ohne wirksamen Impfstoff bekommen haben.

Bilderstrecke

Corona-Impfung: Das unterscheidet die Impfstoffe

Dienstag, 8. März, 13.40 Uhr: Bayerns Koalition uneins über Abschaffung der Maskenpflicht an Schulen

Die Staatsregierung ist uneins über ein Ende der Maskenpflicht im Unterricht. Die Freien Wähler konnten sich in der Kabinettssitzung am Dienstag gegenüber der CSU nicht mit der Forderung durchsetzen, die Maskenpflicht wenigstens an Grundschulen in der kommenden Woche abzuschaffen. "Da konnten wir uns heute nicht einigen", räumte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) ein. Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) begründete das Festhalten an den geltenden Regelungen vor allem damit, dass man nicht kurz vor der für kommende Woche geplanten Bund-Länder-Runde zu Corona Dinge beschließen wolle, die kurz darauf möglicherweise hinfällig seien.

Beschlossen wurde dagegen, dass die regelmäßigen Corona-Tests an Schulen und Kitas zunächst bis zu den Osterferien fortgesetzt werden sollen. Damit sollte weiterhin ein sicherer Betrieb von Schulen und Kindergärten gewährleistet werden, hieß es. Vulnerable Gruppen sollten bestmöglich geschützt werden. Die Testsysteme sollen laut Kabinettsbeschluss auch dann weiterhin bereitgestellt werden, wenn der Bund keinen neuen rechtlichen Rahmen schaffe, um auch nach dem 19. März Tests verpflichtend anordnen zu können. Zu diesem Datum sollen bundesweit alle einschneidenden Corona-Beschränkungen auslaufen - offen ist noch, welche Maßnahmen weiter möglich bleiben.

Dienstag, 8. März, 13 Uhr: Bayern behält trotz Corona-Finanzsorgen Spitzenrating AAA

Trotz der schwierigeren Finanzlage in Bayern infolge der Corona-Krise hat der Freistaat erneut als einziges Bundesland von der Ratingagentur Standard & Poors die Bestnote erhalten. "Das Vertrauen der Finanzmärkte in die Solidität der bayerischen Finanz- und Haushaltspolitik ist ungebrochen - trotz der herausfordernden Umstände aufgrund der Corona-Krise", sagte Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Dienstag in München. Zuvor hatte die Agentur Bayerns Finanzpolitik mit dem Spitzenrating "AAA/A-1+" mit stabilem Ausblick bewertet. "Gute Fiskalpolitik bedeutet Zeitpunkt und Umfang von Ausgaben und Einnahmen genau und vorausschauend abzuwägen", sagte Füracker. Die Tatsache, dass die Kreditwürdigkeit des Freistaats von insgesamt drei Agenturen mit der jeweiligen Höchstnote bewertet werde, belege die Richtigkeit bisheriger Entscheidungen, so Füracker.

Laut dem Ratingbericht ist die Höchstbewertung vor allem auf ein nachhaltiges Finanzmanagement und den hohen Bestand an Liquiditätsreserven zurückzuführen. Diese vorausschauende Haushaltsführung in Verbindung mit den in Bayern herrschenden, soliden institutionellen Rahmenbedingungen und der herausragenden Stärke der heimischen Unternehmen kompensiert in der Bewertung auch die merkliche Ausweitung der Kreditaufnahme, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie unerlässlich war. Zur Bewältigung der Pandemie waren auch in Bayern die Steuereinnahmen massiv eingebrochen, zudem musste der Freistaat in den vergangenen Jahren erstmals wieder neue Schulden machen.

Dienstag, 8. März, 12 Uhr: Moderna verzichtet dauerhaft auf Patentschutz in 92 Ländern

Der US-Konzern Moderna verzichtet in 92 Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen dauerhaft auf den Patentschutz seines Corona-Impfstoffes. Man werde die Patente in diesen Ländern "nie" durchsetzen, kündigte der Hersteller am Dienstag an. Voraussetzung sei, dass diese Impfstoffe ausschließlich zur Verwendung in diesen Ländern hergestellt werden. Zuvor hatte die "Wirtschaftswoche" darüber berichtet. Es handelt sich um Länder, in denen Gavi, die Impfallianz aus Regierungen, Firmen, Stiftungen und UN-Organisationen, das Covax-Programm durchführt.

Eine Ampulle des Corona-Impfstoffs von Moderna.
Eine Ampulle des Corona-Impfstoffs von Moderna.
Bild: Jenny Kane

Moderna-Präsident Stephen Hoge sagte der Zeitschrift weiter, das Unternehmen verzichte auch auf entsprechende Lizenzeinnahmen "Für die Nutzung der Patente verlangt Moderna kein Geld. Wir machen damit keinen Gewinn - im Gegenteil", sagte Hoge. Moderna will zudem mRNA-Impfstoffe in Kenia produzieren, abfüllen und verpacken. Das Unternehmen habe eine entsprechende Absichtserklärung mit der kenianischen Regierung unterzeichnet, hatte Moderna am Montag mitgeteilt. Man werde bis zu 500 Millionen Dollar (rund 460 Millionen Euro) investieren, um jährlich bis zu 500 Millionen Impfstoffdosen für den afrikanischen Kontinent zu produzieren. 2021 hatte Moderna bereits bekanntgegeben, dass es eine solche Anlage in Afrika bauen möchte.

Dienstag, 8. März, 11.40 Uhr: Malaysia öffnet am 1. April seine Grenzen

Malaysia öffnet am 1. April nach mehr als zwei Jahren wieder die Grenzen für internationale Touristen. Zweifach gegen das Coronavirus geimpfte Besucher dürften dann quarantänefrei in das südostasiatische Land einreisen, sagte Ministerpräsident Ismail Sabri Yakoob am Dienstag in einer Ansprache. Voraussetzung seien ein negativer PCR-Test vor der Abreise sowie ein negativer Antigen-Test nach der Ankunft. Ab April sollen auch fast alle noch geltenden Corona-Beschränkungen in Malaysia wegfallen. Lediglich die Maskenpflicht werde noch nicht aufgehoben, sagte der Regierungschef.

Obwohl wegen der ansteckenden Omikron-Variante derzeit fast 30.000 Neuinfektionen täglich verzeichnet würden, verliefen 99 Prozent der Fälle mild oder asymptomatisch, berichtete die malaysische Zeitung "The Star". Fast 98 Prozent der Bevölkerung seien mittlerweile doppelt geimpft. Malaysia mit der Hauptstadt Kuala Lumpur ist bei Urlaubern aus aller Welt beliebt. Die Malaiische Halbinsel und die Bundesstaaten Sarawak und Sabah auf Borneos bieten weiße Strände, exotische Natur und eine beeindruckende Unterwasserwelt.

Dienstag, 8. März, 11 Uhr: Frankreich hebt Corona-Beschränkungen am Arbeitsplatz auf

Frankreich hebt die Corona-Beschränkungen am Arbeitsplatz auf. Ab kommendem Montag gebe es keine Masken- und Abstandspflicht mehr am Arbeitsplatz und auch in der Betriebskantine, sagte Arbeitsministerin Élisabeth Borne am Dienstag in Paris. Der seit rund zwei Jahren geltende Corona-Erlass für die Arbeitswelt werde aufgehoben. Die Corona-Lage verbessert sich in Frankreich seit etlichen Wochen zusehend. Die Sieben-Tage-Inzidenz, das heißt die Zahl registrierter Neuinfektionen binnen einer Woche auf 100.000 Einwohner, lag zuletzt bei 538.

Deswegen fallen in Frankreich ab kommendem Montag auch fast alle anderen Corona-Beschränkungen. Die Menschen können dann wieder ohne Nachweis über Corona-Impfung, Genesung oder negativen Test in Restaurants, Fernzüge, Kinos und Museen und zu Veranstaltungen. Auch die Maskenpflicht in Innenräumen wird außer im öffentlichen Verkehr aufgehoben.

Dienstag, 8. März, 10.15 Uhr: Corona-Impftempo in Deutschland sinkt weiter

In Deutschland sinkt das Tempo der Impfungen gegen das Coronavirus weiter ab. Am Montag wurden rund 57.000 Impfdosen verabreicht, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorging. Mehr dazu in unserer Rubrik Welt.

Dienstag, 8. März, 10.08 Uhr: Klinikverbund Allgäu und Klinikum Memmingen: 18 Corona-Patienten auf den Intensivstationen

Im Klinikum Memmingen werden aktuell 45 Corona-Patienten behandelt. Auf der Normalstation liegen derzeit 35 Erwachsene und 2 Kinder, auf der Intensivstation 8 Erwachsene - vergangenen Dienstag waren es 6. Todesfälle gab es nach Angaben der Verwaltung in den vergangenen Tagen keine - wie auch in den Häusern des Klinikverbunds Allgäu.

In den sechs Häusern des Klinikverbunds Allgäu liegen derzeit insgesamt 65 Corona-Patienten - vergangene Woche waren es 57. Von den 65 werden 10 auf den Intensivstationen behandelt. Die Patienten verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Krankenhäuser:

  • Kempten: 25 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, 6 auf der Intensivstation.
  • Immenstadt: 19 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, 1 auf der Intensivstation.
  • Sonthofen: Hier liegen derzeit keine Corona-Patienten.
  • Oberstdorf: 7 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, auf der Intensivstation liegt niemand.
  • Mindelheim: 3 Menschen mit einer Corona-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, 3 auf der Intensivstation.
  • Ottobeuren: 1 Mensch mit einer Corona-Infektion wird derzeit auf der Normalstation behandelt, auf der Intensivstation liegt niemand.

Dienstag, 8. März, 9.30 Uhr: Schutz gegen Corona: 46 Masken pro Einwohner importiert

In der Corona-Pandemie hat Deutschland Milliarden Schutzmasken vor allem aus China eingekauft. 3,8 Milliarden Stück, etwa FFP2-Masken, im Gesamtwert von 841,3 Millionen Euro wurden im vergangenen Jahr nach Deutschland eingeführt, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Das waren nach Berechnungen der Wiesbadener Behörde 46 Masken pro Einwohner. Kosten je Maske beim Import im Schnitt: 22 Cent.

Aus China stammten fast 85 Prozent dieser Einfuhren: 3,2 Milliarden Masken im Wert von 691 Millionen Euro orderte Deutschland von dort. Zweitwichtigster Maskenlieferant war das Vereinigte Königreich mit 173 Millionen Masken im Wert von 56 Millionen Euro, danach folgte die Türkei mit 159 Millionen Masken für 24 Millionen Euro. Zugleich gingen 669 Millionen Schutzmasken aus deutscher Produktion im Gesamtwert von 285 Millionen Euro ins Ausland, vor allem nach Österreich und Polen.

Dienstag, 8. März, 8.15 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern steigt leicht

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist leicht gestiegen, verharrt seit Tagen aber auf einem ähnlichen Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1560,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1541,9 gelegen, vor einer Woche bei 1684,4.

Binnen eines Tages meldeten die Gesundheitsämter im Freistaat 26.580 Corona-Neuinfektionen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 68 auf 21.660. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 7.20 Uhr wiedergeben.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Auf den Intensivstationen im Freistaat lagen am Dienstag (Stand: 8.15 Uhr) 392 Corona-Patienten. 170 von ihnen mussten invasiv beatmet werden. Im Vergleich zu vor einer Woche ist die Zahl damit in etwa gleich geblieben: Da waren es 387 Corona-Patienten, von denen 160 beatmet wurden.

Dienstag, 8. März, 7.30 Uhr: Weitere Corona-Todesfälle im Allgäu

Im Allgäu hat es in den vergangenen Tagen weitere Todesfälle mit oder an einer nachgewiesenen Corona-Infektion gegeben. Seit Beginn der Pandemie sind in der Region Stand Dienstag 925 Menschen gestorben.

Welche Todesfälle zählen zu dieser Statistik? Dazu schreibt das RKI: "In die Statistik des RKI gehen die COVID-19-Todesfälle ein, bei denen ein laborbestätigter Nachweis von SARS-CoV-2 (direkter Erregernachweis) vorliegt und die in Bezug auf diese Infektion verstorben sind. Das Risiko an COVID-19 zu versterben ist bei Personen, bei denen bestimmte Vorerkrankungen bestehen, höher. Daher ist es in der Praxis häufig schwierig zu entscheiden, inwieweit die SARS-CoV-2-Infektion direkt zum Tode beigetragen hat. Sowohl Menschen, die unmittelbar an der Erkrankung verstorben sind („gestorben an“), als auch Personen mit Vorerkrankungen, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren und bei denen sich nicht abschließend nachweisen lässt, was die Todesursache war („gestorben mit“) werden derzeit erfasst."

Dienstag, 8. März, 6.45 Uhr: Etwas weniger Neuinfektionen im Allgäu

11.728 Menschen haben sich in den vergangenen sieben Tagen im Allgäu mit dem Corona-Virus infiziert - 121 weniger als am Vortag. Die 7-Tage-Inzidenz-Werte in der Region schwanken allerdings stark. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Dienstag, 8. März, 6 Uhr: RKI registriert 156.799 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1293,6

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat den sechsten Tag in Folge einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 1293,6 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1259,2 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1213,0 (Vormonat: 1441,0 ). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 156.799 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 122.111 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 324 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 235 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 16.026.216 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 6,06 an (Freitag mit 6,35). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Dienstag mit 12.525.000 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 124.450.

Montag, 7. März, 19.20 Uhr: Freie Wähler fordern schnelles Ende der Maskenpflicht an Schulen

Die Freien Wähler fordern ein Ende der Maskenpflicht an Bayerns Grundschulen. "Die Maskenpflicht ist mittlerweile aus der Zeit gefallen, denn Masken an der Schule stehen im krassen Widerspruch zu Partys in der Diskothek", sagte Fraktionschef Florian Streibl am Montagabend der Deutschen Presse-Agentur in München. Die Maskenpflicht an den Grundschulen solle spätestens zum kommenden Montag (14. März) fallen, sagte Streibl und verwies auf einen Beschluss des Vorstands der Landtagsfraktion der Freien Wähler und des Kultusministeriums. "Die Maskenpflicht an den weiterführenden Schulen soll daraufhin zeitnah abgeschafft werden", betonte Streibl.

Bislang hatten die Freien Wähler wie die CSU immer die Maskenpflicht an den Schulen als wichtige Maßnahme zum Schutz vor einer weiteren Verbreitung der Corona-Pandemie verteidigt.

Montag, 7. März, 18.54 Uhr: Inzidenzkurve steigt wieder an - das sind die möglichen Gründe

Die Warnung vieler Experten, dass die Pandemie nicht vorbei sei, scheint sich zu bewahrheiten: Der Abfall der Inzidenzkurve in Deutschland ist gestoppt. Seit Tagen meldet das RKI steigende Werte. Alles zu den möglichen Gründen lesen Sie hier.

Montag, 7. März, 16.40 Uhr: Lauterbach besorgt wegen steigender Corona-Zahlen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat sich besorgt über die wieder steigenden Corona-Zahlen gezeigt. Es werde sich weiter bemerkbar machen, dass die Omikronvariante BA.2 noch ansteckender sei als die ursprüngliche Omikronvariante, sagte der SPD-Politiker am Montag in Berlin. Nach längerem Rückgang stieg die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz den fünften Tag in Folge. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts gab es 1259,2 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche.

Zuversichtlich zeigte sich Lauterbach, dass die Verhandlungen in der Ampelkoalition über die künftigen Corona-Auflagen rechtzeitig abgeschlossen werden und ein geändertes Infektionsschutzgesetz auf den Weg gebracht wird. "Wir müssen handlungsfähig bleiben, und so wird das Gesetz auch ausfallen." In der Ampel dringt vor allem die FDP darauf, dass der verabredete Wegfall vieler Corona-Beschränkungen zum 20. März möglichst umfassend ausfällt.

Ob ein entsprechender Gesetzentwurf am Mittwoch im Bundeskabinett beraten wird, sei noch offen. Der Gesundheitsminister sagte, man sei "in der Nähe einer Einigung". Das Gesetz könne auch im Umlaufverfahren auf den Weg gebracht werden.

Montag, 7. März, 15.16 Uhr: Aktuelle Inzidenzwerte des LGL

Die aktuellen Inzidenzwerte des LGL für das Allgäu finden Sie hier.

Montag, 7. März, 11.06 Uhr: Ungarn hebt fast alle Corona-Maßnahmen auf

Im EU-Land Ungarn sind am Montag fast alle Corona-Maßnahmen aufgehoben worden. In öffentlich zugänglichen Innenräumen und in öffentlichen Verkehrsmitteln muss niemand mehr einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Maskenpflicht gilt lediglich noch in Krankenhäusern und Altenheimen.

Ungarn hatte bereits im vergangenen Sommer viele Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie abgeschafft. Die Einreisebeschränkungen waren damals ebenso gestrichen worden wie die 3G-Regel für die Gastronomie. Die Regeln waren auch nicht wieder eingeführt worden, als im Herbst und Winter weitere Corona-Wellen durch das Land rollten.

Veranstaltungen mit mehr als 500 Teilnehmern durften bislang in Ungarn nur Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete besuchen. Nun sind auch solche Großveranstaltungen wieder frei zugänglich.

Kritiker werfen der Regierung des rechtsnationalen Ministerpräsidenten Viktor Orban im Umgang mit der Pandemie schwere Versäumnisse vor. In dem Zehn-Millionen-Einwohner-Land starben bisher mehr als 44.000 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion - im benachbarten Österreich mit neun Millionen Einwohnern waren es 15.000. Nur 63 Prozent der Ungarn sind mindestens zwei Mal geimpft (Österreich: 74 Prozent).

Montag, 7. März, 8.26 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern steigt wieder

Mit etwas mehr als 20.600 Neuinfektionen ist die Corona-Inzidenz in Bayern wieder gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner und Woche am Montag mit 1541,9 an (Stand 3.33 Uhr) - nach 1507,1 am Sonntag und 1696 am Montag vor einer Woche. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 4 auf 21.582.

Der Landkreis mit der bayernweit höchsten Inzidenz ist Garmisch-Partenkirchen mit 2981,5 - es ist zugleich der bundesweit höchste Wert unter den kreisfreien Städten und Landkreisen.

Die Aussagekraft der Daten gilt weiter als begrenzt. Experten gehen davon aus, dass viele Fälle nicht in den RKI-Daten erfasst werden. Testkapazitäten und Gesundheitsämter sind vielerorts am Limit, Kontakte werden nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem dürften zunehmend Menschen ihre Infektion nicht mehr mit einem PCR-Test bestätigen lassen - in solchen Fällen fließt die Infektion nicht in die offizielle Statistik ein.

Auf den Intensivstationen im Freistaat lagen am Montag (Stand: 7.05 Uhr) 368 Corona-Patienten. 158 von ihnen mussten invasiv beatmet werden.

Bilderstrecke

Corona im Allgäu: Eine Chronologie der Krise in Bildern

Montag, 7. März, 6.19 Uhr: Ferienende für Bayerns Schüler - Maske auf und zum Corona-Test

Für Bayerns Schülerinnen und Schüler beginnt mit diesem Montag das zweite Schulhalbjahr. Nach dem Ende der einwöchigen Faschingsferien werden sie nun wieder regelmäßig auf eine Corona-Infektion testen. Zwar müssen die Mädchen und Buben auch weiter einen Mund-Nasen-Schutz im Unterricht tragen. In den Sportstunden darf die Maske aber künftig abgesetzt werden. In Bayern gibt es etwa 1,6 Millionen schulpflichtige Kinder und Jugendliche.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte hatte kürzlich gefordert, die Pflicht zu anlasslosen Corona-Tests an Schulen aufzuheben und auch die Maskenpflicht grundsätzlich zu überprüfen. Bayern will allerdings nach Darstellung des Gesundheitsministeriums zunächst nichts an seiner Teststrategie ändern. "Bayern wird die Maßnahmen Schritt für Schritt so anpassen, wie es die Entwicklung der Pandemie erforderlich und möglich macht", sagte die Sprecherin.

Montag, 7. März, 6.05 Uhr: RKI registriert 78.428 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1259,2

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat den fünften Tag in Folge einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 1259,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1231,1 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1238,2 (Vormonat: 1426,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 78.428 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 62 349 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird – diese Infektionen fließen damit nicht in die offiziellen Statistiken ein.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 24 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es ebenfalls 24 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 15.869.417 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 6,35 an (Donnerstag: 6,36). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 12.287.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 124.126.

Sonntag, 6. März, 9.45 Uhr: Und was, wenn uns Corona doch noch mal erwischt?

In zwei Wochen werden die meisten Pandemie-Regeln aus unserem Alltag verschwinden. Die Gesellschaft darf aufatmen, die Politik sollte das nicht tun, schreibt unsere Autorin Margit Hufnagel in diesem Kommentar.

Sonntag, 6. März, 9 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern sinkt leicht

Mit etwas mehr als 23 300 Neuinfektionen ist die Corona-Inzidenz in Bayern leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner und Woche am Sonntag mit 1507,1 an (Stand 3.33 Uhr) - nach 1550,7 am Samstag und 1695,3 am Sonntag vor einer Woche. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 16 auf 21 588.

Der Landkreis mit der bayernweit höchsten Inzidenz ist Garmisch-Partenkirchen mit 2927,1 - es ist zugleich der bundesweit höchste Wert unter den kreisfreien Städten und Landkreisen

Sonntag, 6. März, 7 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu: Oberallgäu bleibt Spitzenreiter trotz gesunkener Zahlen

Der Landkreis Oberallgäu hat aktuell die höchste Sieben-Tages-Inzidenz im Allgäu. Der Wert sank gegenüber Samstag jedoch deutlich, wie das RKI mitteilt. Alle Allgäuer Werte lesen Sie hier.

Sonntag, 6. März, 6 Uhr: RKI registriert 116 889 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1231,1

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat den vierten Tag in Folge einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 1231,1 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1220,8 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1240,3 (Vormonat: 1400,8 ). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 116 889 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.02 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 107 913 Ansteckungen.

Sonntag, 6. März, 5 Uhr: FDP besteht auf Zurückfahren von Corona-Maßnahmen im Frühling

In der Debatte über den Corona-Kurs im Frühling pocht die FDP auf ein weitgehendes Ende von Alltagsbeschränkungen. "Wenn sich die Gefahrenlage entspannt, müssen auch Maßnahmen zurückgefahren werden", sagte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntag). "Man kann nicht bloß präventiv auf Dauer millionenfach Grundrechte beschränken." Darauf müsse jede Lösung Rücksicht nehmen.

Nach einem von Bund und Ländern beschlossenen Lockerungsplan sollen zum 20. März "alle tiefgreifenderen" Beschränkungen entfallen, wenn die Lage in den Kliniken es zulässt. Die bundesweite Rechtsbasis für solche Maßnahmen läuft am 19. März aus. Über eine neue Grundlage für einen weiter nötigen Basisschutz im Frühling wird gerade beraten.

Samstag, 5. März, 16 Uhr: Panikattacken wegen Gedränges vor Berliner Club

Am ersten Tag der Wiederöffnung von Clubs und Diskotheken als Tanzlokale in Berlin nach langer Corona-Pause ist es wegen des großen Gedränges vor einem Club zu einem Polizeieinsatz gekommen. Mehrere Menschen hätten Panikattacken erlitten, ein Mann sei in Ohnmacht gefallen, eine Frau sei ins Krankenhaus gekommen, teilte die Polizei am Samstag mit. Etwa 1500 bis 2000 Menschen hätten sich am Freitagabend vor einem Club gedrängt. Die Polizei rückte mit rund 70 Einsatzkräften an und räumte den Hof vor dem Club.

Samstag, 5. März, 10.30 Uhr: Lauterbach wirbt für gemeinsamen Antrag für Corona-Impfpflicht

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat angesichts der wieder stockenden Corona-Impfungen erneut für eine übergreifende Verständigung für eine allgemeine Impfpflicht geworben. "Wir sollten unsere Kräfte bündeln", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). "Die Impfpflicht hat dann eine Chance, wenn diejenigen sich zusammenfinden, die uns eine schwere Herbstwelle mit neuen Einschränkungen ersparen wollen."

Lauterbach sagte: "Wenn wir uns jetzt auf einen gemeinsamen Antrag einigen könnten, dann wären wir auch bereit, auf die Union zuzugehen." Er empfehle deswegen allen Antragstellern für eine allgemeine Impfpflicht, sich hinter einen gemeinsamen Antrag zu stellen. "Ich appelliere auch an den Unionsfraktionsvorsitzenden Friedrich Merz persönlich, hier im Dienste der Gesundheit der Bevölkerung dabei zu helfen."

Samstag, 5. März, 8 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern ändert sich kaum

Mit knapp 32 200 Neuinfektionen hat sich die Corona-Inzidenz in Bayern kaum verändert. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstag mit 1550,7 an (Stand 3.33 Uhr) - nach 1581 am Freitag und 1708,2 am Samstag vor einer Woche. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus erhöhte sich um 53 auf 21 572.

Die beiden Landkreise mit der bayernweit höchsten Inzidenz sind Regen mit einem Wert von 2769,3 - gefolgt vom Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit 2498,9.

Samstag, 5. März, 7 Uhr: Oberallgäu Spitzenreiter bei den Inzidenzwerten im Allgäu

Der Landkreis Oberallgäu hat nach Angaben des Robert-Koch-Institutes aktuell die höchsten Inzidenzwerte im Allgäu. Alle Allgäuer Zahlen im Überblick lesen Sie hier.

Samstag, 5. März, 6 Uhr: Lauterbach: Müssen mit einer Corona-Sommerwelle rechnen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat vor steigenden Corona-Infektionszahlen im Sommer gewarnt. Er hält die Beibehaltung von Schutzmöglichkeiten über den 20. März hinaus für erforderlich. "Wir müssen mit einer Sommerwelle rechnen", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). Sowohl die Delta- als auch die Omikron-Variante des Virus seien so infektiös, dass es selbst bei gutem Wetter durch viele Kontakte und den nachlassenden Impfschutz wieder zu steigenden Infektionszahlen kommen könnte, wenn es gar keine Einschränkungen mehr gäbe. Darauf müsse das Infektionsschutzgesetz ausgerichtet werden.

Samstag, 5. März, 5.30 Uhr: China sieht Erfolge im Kampf gegen das Coronavirus

China sieht sich im Kampf gegen das Coronavirus in einer guten Position. Lokale Ausbrüche seien im vergangenen Jahr "effektiv und schnell" unterdrückt worden, hieß es im Arbeitsbericht der Regierung, den Ministerpräsident Li Keqiang am Samstag in Peking zur Eröffnung der Jahrestagung des Volkskongresses vorlegte.

Rund 85 Prozent der chinesischen Bevölkerung seien demnach mittlerweile gegen das Virus geimpft worden. "Durch diese Bemühungen haben wir die Gesundheit und Sicherheit der Menschen sichergestellt und die normale Ordnung in Arbeit und Leben aufrechterhalten", sagte Li Keqiang. Die Regierung ließ in ihrem Bericht keine Abkehr von ihren strengen Maßnahmen erkennen. Man werde die "effektiven" Covid-19-Kontrollen fortsetzen.

Samstag, 5. März, 5 Uhr: RKI registriert 192 210 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1220,8

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat zum dritten Tag in Folge einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 1220,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1196,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1253,3 (Vormonat: 1388,0). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 192 210 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.08 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 175 833 Ansteckungen.

Freitag, 4. März, 20.30 Uhr: New York hebt weitere Corona-Maßnahmen auf

Angesichts sinkender Corona-Zahlen hebt die Millionenmetropole New York weitere Einschränkungen und Schutzmaßnahmen auf. Ab Montag müssen beispielsweise Kinder ab fünf Jahren in öffentlichen Schulen der US-Metropole keine Masken mehr tragen, wie Bürgermeister Eric Adams am Freitag mitteilte. Außerdem müssten in Restaurants, Fitnessstudios, Kinos und anderen Einrichtungen keine Impf-Nachweise mehr vorgezeigt werden.

Freitag, 4. März, 14.43 Uhr: Bundesliga-Spiel zwischen Dortmund und Mainz abgesagt

Wegen eines Corona-Ausbruchs beim FSV Mainz 05 ist die Bundesliga-Partie der Rheinhessen am Sonntag gegen Borussia Dortmund abgesetzt worden. Einem entsprechenden Antrag des Clubs gab die Deutsche Fußball Liga am Freitag statt, wie die DFL mitteilte.

Freitag, 4. März, 14.40 Uhr: Wales kündigt Ende der Maßnahmen an

Im britischen Landesteil Wales sollen Ende dieses Monats alle verbliebenen Corona-Maßnahmen auslaufen. Wie die Regionalregierung in Cardiff am Freitag mitteilte, soll vom 28. März an keine Maskenpflicht mehr in geschlossenen Räumen gelten und auch die Pflicht zur Isolation für positiv Getestete wegfallen.

Wales ist damit der letzte britische Landesteil, in dem die Corona-Maßnahmen vollständig aufgehoben werden. Den Anfang gemacht hatte England, wo bereits seit der vergangenen Woche keinerlei Pandemie-Auflagen mehr gelten. In Schottland enden die Corona-Regeln am 21. März. Die Pflicht zur Isolation für Infizierte gilt jedoch vorerst weiter.

Freitag, 4. März, 13.30 Uhr: Schleppende Novavax-Nachfrage in Deutschland

Knapp eine Woche nach Beginn der Impfungen mit dem neuen Novavax-Impfstoff sind in Deutschland bisher rund 13.200 Dosen des US-Herstellers als Erstimpfungen verabreicht worden. Das geht aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Gesundheitsminister Karl Lauterbach erläuterte, dass das Präparat aktuell "nicht wirklich erfolgreich" verimpft werden könne. "Wir versuchen das natürlich, wir kämpfen dafür", sagte der SPD-Politiker.

Insgesamt wurden in Deutschland laut RKI-Impfdashboard am Donnerstag rund 130.000 Impfungen mit verschiedene Vakzinen verabreicht. Im Vergleich zur Vorwoche war das ein Minus von rund 27.000 Dosen.

Auch im Allgäu stockte das Impftempo in dieser Woche beträchtlich. Hier gibt es den aktuellen Überblick über Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen im Allgäu.

Freitag, 4. März, 11.35 Uhr: Thüringens Ministerpräsident Ramelow mit Coronavirus infiziert

Thüringen​s Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Nach einem positiven und einem negativen Schnelltest am Donnerstag fiel letztlich ein PCR-Test positiv aus, wie Regierungssprecher Falk Neubert am Freitag sagte. "Er hat keine Symptome und ist in Quarantäne", sagte Neubert. Ramelow ist dreifach geimpft. Zuerst hatte der MDR über die Infektion des Regierungschefs berichtet.

Freitag, 4. März, 11.30 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern wieder leicht gestiegen

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Bayern ist am Freitag verglichen zum Vortag wieder leicht gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der erfassten Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 1581 an. Am Vortag waren es 1567. Die bundesweite Inzidenz stieg ebenfalls leicht: von 1174 auf 1196.

Die Gesundheitsämter in Bayern meldeten dem RKI innerhalb eines Tages 38.591 neue Infektionen und 64 weitere Todesfälle. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat zeigte am Freitag der Landkreis Regen mit 2812; die niedrigste wies mit 636 der mittelfränkische Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim auf.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern - oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird. Diese Infektionen fließen dann nicht in die offizielle Statistik ein.

Freitag, 4. März, 11.05 Uhr: Handel in den Innenstädten klagt über weiter ausbleibende Kunden

Auch nach dem Wegfall der 2G- und 3G-Beschränkungen im Einzelhandel meiden nach einer Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) weiter viele Menschen die Einkaufsstraßen. "Viele Einzelhändler in den Innenstädten verzeichnen nach wie vor ein erhebliches Umsatzminus, die Menschen kommen noch nicht in ausreichender Anzahl zurück", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth am Freitag.

Nach einer aktuellen HDE-Umfrage unter 820 Handelsunternehmen lagen die Umsätze im Nicht-Lebensmittel-Handel in der vergangenen Woche durchschnittlich ein Fünftel unter den Vorkrisenwerten von 2019. Besonders hart treffe die Kaufzurückhaltung den innerstädtischen Einzelhandel. Die Kundenfrequenzen erreichten in den Stadtzentren durchschnittlich demnach nur 70 Prozent des Vorkrisenniveaus.

Besonders schlecht gehe es weiterhin dem Bekleidungs- und Schuhhandel sowie mittelständischen Betrieben, berichtete Genth. Deutlich besser laufe es in den Branchen abseits von Bekleidung und Schuhen. Hier liege das Umsatzminus im Vergleich zu 2019 bei zehn Prozent.

"Die Corona-Krise und ihre Auswirkungen ziehen nach wie vor eine tiefe Schleifspur durch die Innenstädte im ganzen Land", sagte Genth. Das bedrohe am Ende ganze Stadtzentren, denn ohne lebendigen Einzelhandel gebt es keine attraktiven Innenstädte. Er bekräftigte die Forderung nach einem Sonderprogramm zur Innenstadtentwicklung mit jährlich mindestens 500 Millionen Euro für eine Laufzeit von fünf Jahren.

Freitag, 4. März, 10.30 Uhr: So ist die Corona-Lage in den Kliniken im Allgäu

Noch immer gibt es in den Allgäuer Krankenhäusern etliche Patienten mit einer nachgewiesenen Covid-19-Infektion. Am Vortag gab es in den sechs Kliniken des Klinikverbundes Allgäu auch einen in Zusammenhang mit Corona verstorbenen Patienten im Klinikum Kempten. Außerdem starb ein weiterer Patient mit nachwiesener Infektion in einem anderen Krankenhaus, sodass sich die Zahl der Verstorbenen in der Region um zwei erhöht hat.

Ein Überblick am Freitag:

  • Kempten: 25 Covid-Patienten auf Normalstation, 4 auf der Intensivstation
  • Immenstadt: 19 Covid-Patienten auf Normalstation, 1 auf der Intensivstation
  • Oberstdorf: 7 Covid-Patienten auf Normalstation, 0 auf der Intensivstation
  • Sonthofen: 0 Covid-Patienten auf Normalstation, 0 auf der Intensivstation
  • Mindelheim: 6 Covid-Patienten auf Normalstation, 2 auf der Intensivstation
  • Ottobeuren: 1 Covid-Patient auf Normalstation, 0 auf der Intensivstation

In den Krankenhäusern des Klinikverbundes Allgäu liegen demnach aktuell 58 Patienten mit nachgewiesener Corona-Infektion auf einer Normalstation, insgesamt sieben müssen auf einer Intensivstation versorgt werden.

Am Klinikum in Memmingen sieht die Lage aktuell wie folgt aus:

  • Anzahl Corona-Patienten gesamt: 40 (davon 3 Kinder)
    • davon auf der normalen Station: 35
    • davon auf der Intensivstation: 5

Freitag, 4. März, 7 Uhr: Neue Inzidenzwerte im Allgäu am Freitag

Das RKI hat am Freitagmorgen neue Inzidenzwerte für die Region veröffentlicht. Neuer Spitzenreiter bei der 7-Tage-Inzidenz ist der Landkreis Oberallgäu mit einem Wert von fast 2000. Dort gab es in den vergangenen 7 Tagen 3119 neue nachgewiesene Corona-Infektionen. Erfahren Sie hier, wie der Wert in Ihrer Stadt oder in Ihrem Landkreis ist.

Freitag, 4. März, 6.50 Uhr: RKI: Scheitelpunkt der Omikron-Welle steht bei Senioren noch bevor

In der Omikron-Welle dürften Ansteckungen bei Senioren nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) noch weiter zunehmen. "In dieser Altersgruppe steht der Scheitelpunkt der Welle noch bevor", heißt es im Corona-Wochenbericht des Instituts vom Donnerstagabend. In der vergangenen Woche sei bei den Altersgruppen ab 65 Jahren ein weiterer, wenn auch abgeschwächter Anstieg verzeichnet worden, während die Werte bei den Jüngeren gesunken seien. Auch seien im Wochenvergleich erneut mehr Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen gemeldet worden.

Insgesamt gehe der sehr hohe Infektionsdruck in der Bevölkerung nur sehr langsam zurück, schreibt das RKI. Der Höhepunkt der fünften Welle scheine aber in der Mehrheit der Bundesländer überschritten.

Freitag, 4. März, 6.30 Uhr: Offene Clubs und 3G in Lokalen - Bayern lockert heute wie geplant

Ab heute Abend dürften sich viele Tanzflächen in Bayern wieder füllen: Clubs und Diskotheken im Freistaat dürfen ab sofort unter 2G-plus-Bedingungen öffnen, wie das bayerische Kabinett am Mittwoch beschlossen hat. Die Besucher müssen zwar geimpft oder genesen sein sowie einen negativen Corona-Test vorweisen oder eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. Dafür fällt für die Club-Gäste aber die Maskenpflicht weg. Alle Lockerungen ab heute im Überblick.

Freitag, 4. März, 6.25 Uhr: RKI registriert 217.593 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1196,4

Guten Morgen aus der Digitalredaktion der Allgäuer Zeitung. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat zum zweiten Tag in Folge einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 1196,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1174,1 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1259,5 (Vormonat: 1349,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 217.593 Corona-Neuinfektionen. Vor einer Woche waren es 210.743 Ansteckungen.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird – diese Infektionen fließen damit nicht in die offiziellen Statistiken ein.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 291 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 226 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 15.481.890 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken gekommenen Corona-infizierten Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Donnerstag mit 6,36 an (Mittwoch: 6,14). Darunter sind auch viele Menschen mit positivem Corona-Test, die eine andere Haupterkrankung haben. Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Freitag mit 201.900 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 123.796.

Donnerstag, 3. März, 21.20 Uhr: Corona-Lockerungen in Frankreich: Djokovic hofft auf Paris-Start

Tennisstar Novak Djokovic darf auf eine Teilnahme an den French Open in Paris hoffen. Weil in Frankreich zum 14. März die Corona-Regeln deutlich gelockert werden, könnte der nach wie vor nicht gegen das Coronavirus geimpfte Serbe eventuell beim zweiten Grand-Slam-Turnier der Saison an den Start gehen. Die French Open im Stade Roland Garros beginnen am 22. Mai.

Der französische Premierminister Jean Castex hatte am Donnerstag erklärt, dass ab dem 14. März die derzeitige Pflicht zum Vorzeigen des "Pass Vaccinal" ("Impfpass") ausgesetzt werde. Davon könnte Djokovic profitieren.

An den Australian Open in Melbourne hatte Djokovic nicht teilnehmen können, weil er einen Tag vor Turnierbeginn wegen der fehlenden Impfung des Landes verwiesen worden war. Der 34-Jährige war in der Annahme nach Australien geflogen, dass er mit einer medizinischen Ausnahmegenehmigung ins Land dürfe. Ein Bundesgericht hatte aber anders entschieden.

Donnerstag, 3. März, 20.15 Uhr: Vor Spiel gegen Dortmund: 19 positive Corona-Tests bei Mainz 05

Beim Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 haben sich gleich 19 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Dies teilte der Club am Donnerstagabend mit. Die Betroffenen - Spieler, Trainer und Team-Mitarbeiter - seien vollständig immunisiert, hieß es in einer Mitteilung. Das für den Nachmittag geplante Training ist abgesagt worden, alle infizierten Personen haben sich in die häusliche Isolation begeben.

Die Mainzer hatte zum Saisonbeginn schon einmal eine heftige Corona-Welle erwischt. Der Tabellenneunte soll am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) gegen Borussia Dortmund spielen. Man stehe wegen des weiteren Vorgehens in engem Austausch mit dem Mainzer Gesundheitsamt und der Deutschen Fußball Liga (DFL). Die negativ getesteten Spieler absolvierten am Donnerstag individuelles Training.

Die Dortmunder gehen derweil davon aus, dass das Spiel angesetzt stattfindet. "Wir sind durch die DFL und den Club von der Corona-Situation beim FSV Mainz 05 informiert worden. Wir werden uns weiterhin professionell auf die Begegnung vorbereiten. Stand jetzt gehen wir davon aus, dass das Spiel am kommenden Sonntag stattfinden kann", sagte der Leiter der Lizenzspielerabteilung, Sebastian Kehl.

Donnerstag, 3. März, 17 Uhr: Diese Corona-Lockerungen kommen morgen

Lockerungen in Sicht: Ab dem 4. März werden die Corona-Regeln in Bayern gelockert. Clubs dürfen öffnen und es gibt Erleichterungen für Ungeimpfte. Die Details.

Donnerstag, 3. März, 16 Uhr: Verwaltungsgerichtshof: Verkürzung des Genesenenstatus ist unzulässig

Das RKI hatte den Genesenenstatus nach einer Omikron-Infektion auf drei Monate verkürzt. Das stuft der Bayerische Verwaltungsgerichtshof als unzulässig ein. Mehr dazu.

Donnerstag, 3. März, 15.30 Uhr: Impfungen mit Stoff von Novavax haben begonnen

Die ersten Menschen in Bayern sind mit dem Corona-Impfstoff von Novovax geimpft worden. Die Liefermenge ist allerdings erst einmal begrenzt. Mehr dazu.

Donnerstag, 3. März, 13 Uhr: WHO: Corona-Pandemie hat verheerende Auswirkungen auf Afrikas Frauen

Die Folgen der Corona-Pandemie in Afrika haben nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO vor allem auf die Frauen des Kontinents verheerende Auswirkungen. "Es war eine enorme Belastung für Frauen - nicht nur physisch, sondern auch psychisch", sagte am Donnerstag die Afrika-Regionaldirektorin der WHO, Matshidiso Moeti. Viele Frauen im informellen Sektor hätten Einkommen verloren und sich zudem um die Kinder kümmern müssen, die wegen geschlossener Schulen zu Hause bleiben mussten. Zudem sei die häusliche Gewalt gestiegen. Obwohl die Fallzahlen in den meisten Ländern des Kontinents nun sinken, dürften die Folgen noch Jahre zu spüren sein.

Donnerstag, 3. März, 12.15 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte im Allgäu: Memmingen führt Liste im Allgäu auf

Die Stadt Memmingen hat aktuell den höchsten Inzidenzwert im Allgäu. Die Zahlen kamen vom RKI heute deutlich später als sonst üblich. Die Übersicht fürs Allgäu lesen Sie hier.

Donnerstag, 3. März, 11.30 Uhr: Weitere keine aktuellen Fallzahlen auf dem Allgäu

Wegen technischer Probleme beim Robert-Koch-Institut sind am Donnerstagvormittag weiterhin keine aktuellen Corona-Zahlen einsehbar.

Donnerstag, 3. März, 10-45 Uhr: Corona-Inzidenz sinkt in Bayern nur leicht

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Donnerstag in Bayern nur leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Vormittag mit rund 1567 an. Nachdem sie am Vortag um 110 gefallen war, bedeute dies nur noch einen Rückgang um etwa 7. Die bundesweite Inzidenz änderte sich ebenfalls kaum und lag bei 1174.

Donnerstag, 3. März, 9.45 Uhr: RKI meldet 210.673 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz steigt leicht

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat nach mehrtägigem Rückgang nun wieder einen leichten Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 1174,1 an. Am Vortag hatte der Wert bei 1171,9 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1265,0 (Vormonat: 1283,2). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 210 673 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die das RKI auf ihrer Onlineseite veröffentlichte. Vor einer Woche waren es 216 322 Ansteckungen. Wie schon am Vortag erfolgte die Meldung erst am Vormittag.

Donnerstag, 3. März, 9..15 Uhr: Skispringerin Althaus nach Corona-Infektion wieder einsatzfähig

Skisprung-Weltmeisterin Katharina Althaus kehrt nach einer überstandenen Corona-Infektion in den Weltcup zurück. Dies kündigte die 25-Jährige am Donnerstagmorgen in den sozialen Netzwerken an. "Ich bin auf meinem Weg zum Raw-Air-Tournament. Endlich darf ich auch wieder fliegen", schrieb Althaus. Die Olympia-Silbergewinnerin von Peking, die vor einem Jahr bei der WM in Oberstdorf Gold im Mixed-Team gewann, war vor gut einer Woche positiv auf das Virus getestet worden und hatte in der Folge das Wochenende in Hinzenbach (Österreich) sowie den Start der Raw-Air-Tour am Mittwochabend verpasst.

Donnerstag, 3. März, 7.45 Uhr: Corona-Infektion: Florian Silbereisen sitzt in Lappland fest

Wegen einer Corona-Infektion hat sich Schlager-Star Florian Silbereisen in Lappland in Isolation begeben. Der 40-Jährige war zu Dreharbeiten für das "Traumschiff" nach Nordeuropa gereist, wie die "Bild"-Zeitung am Mittwoch berichtete. Dort sei er positiv auf das Virus getestet worden. Silbereisens Management bestätigte dies auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Wie die "Bild" weiter berichtete, hält sich Silbereisen seit Donnerstag vergangener Woche in Lappland auf. Er befinde sich nun in einem Hotel, nicht auf dem Schiff. Die "Traumschiff"-Dreharbeiten seien unterbrochen worden.

Donnerstag, 3. März, 7. Uhr: Gute Geschäfte mit Impfstoffherstellern: Merck mit Gewinnsprung

Der deutsche Pharma- und Technologiekonzern Merck hat ein zweites starkes Corona-Jahr hinter sich. Dank guter Geschäfte der Laborsparte mit Impfstoffentwicklern und -herstellern wuchs das Dax-Unternehmen 2021 so stark wie nie. Auch die Pharmasparte und das Elektronikgeschäft mit Halbleitermaterialien trugen zu den Zuwächsen bei, wie Merck am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz kletterte um gut 12 Prozent auf knapp 19,7 Milliarden Euro.

Donnerstag, 3. März, 5.48 Uhr: Positive Corona-Tests für Eishockeyprofis während DEL-Partie

Die angespannte Corona-Lage in der Deutschen Eishockey Liga hat sich sogar während einer laufenden Partie verschärft. Im ersten Drittel der Partie gegen die Bietigheim Steelers erhielten die Spieler Ryan Stoa und Daniel Schmölz von den Nürnberg Ice Tigers die Nachricht über positive Coronavirus-Tests und mussten daraufhin das Spiel verlassen. Stoa stand gut sechs Minuten auf dem Eis, Schmölz knapp acht Minuten. "Es hört nicht auf", twitterten die Franken am Mittwochabend. Die Schnelltests am Vormittag seien noch negativ gewesen.

Donnerstag, 3. Närz, 5.30 Uhr: Auch Westaustralien öffnet nach 700 Tagen seine Grenzen

Als letzter Bundesstaat in Down Under hat Westaustralien nach zwei Jahren Corona-bedingter Schließung seine Grenzen wieder für einheimische und internationale Besucher geöffnet. Vollständig Geimpfte dürfen seit Donnerstag erstmals seit fast 700 Tagen wieder quarantänefrei in die Region mit der Metropole Perth einreisen. Internationale Flüge wurden bis Freitag unter anderem aus Dubai, Singapur und Auckland erwartet.

Australische Medien berichteten von emotionalen Szenen und Freudentränen, nachdem das erste Flugzeug um kurz nach Mitternacht (Ortszeit) aus Sydney kommend auf dem Airport von Perth landete. Reisende müssten sich allerdings vor der Einreise für einen so genannten G2G-Pass (Good to Go) registrieren und innerhalb von zwölf Stunden nach der Ankunft einen Antigen-Test machen, teilte die Regionalregierung mit.

Donnerstag, 3. März, 5.15 Uhr: Gastronomen-Familie streitet um Entschädigung für den Corona-Lockdown

Die Lockdowns in der Corona-Pandemie haben viele Branchen hart getroffen - muss der Staat die Betroffenen für ihre Einnahmeausfälle entschädigen? Dazu dürfte sich der Bundesgerichtshof (BGH) am Donnerstag (10.00 Uhr) äußern. Die Karlsruher Richterinnen und Richter verhandeln im Fall eines Hoteliers und Gastronomen, der das Land Brandenburg verklagt hat. Ob sie schon das Urteil verkünden, ist offen. Üblicherweise trägt der Senatsvorsitzende aber eine vorläufige Einschätzung nach Vorberatungen vor. (Az. III ZR 79/21)

Um die Ausbreitung des neuen Virus zu stoppen, hatten Bund und Länder in der ersten Pandemie-Welle im März 2020 das öffentliche Leben mit drastischen Maßnahmen heruntergefahren. Die Gastronomie musste schließen, Hotels durften keine Touristen mehr aufnehmen.

Donnerstag, 3. März, 5 Uhr: Erneut Verzögerung: Dashboard des RKI noch nicht aktualisiert

Das RKI hat erneut Probeleme bei der Übertragung der aktuellen Werte. Die Zahlen für Donnerstag liegen noch nicht vor.

Mittwoch, 2. März, 17.48 Uhr: Impfstoff von Novavax im Landkreis Lindau angekommen

In den Impfzentren in Lindau und Lindenberg können sich Bürger ab jetzt mit Nuvaxovid der Firma Novavax impfen lassen. "Mit der heute eingegangenen Lieferung haben wir Impfstoff für 800 Personen erhalten", heißt es vom Landratsamt Lindau. In einem ersten Schritt werden nun Personen geimpft, die der einrichtungsbezogenen Impfpflicht unterliegen. Für die kommende Woche sind dann Sonderimpfaktionen für alle und ohne Einschränkugen mit dem neuen Impfstoff geplant. Termine können jetzt bereits unter www.impfzentren.bayern.de gebucht werden.

Mittwoch, 2. März, 16.20 Uhr: Kritische Infrastruktur: Arbeitnehmer müssen nicht mehr länger arbeiten

Gute Nachrichten für Arbeitnehmer in der sogenannten kritischen Infrastruktur: Längere Arbeitszeiten wegen Omikron sind ab Donnerstag vorbei. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 2. März, 15.45 Uhr: Weniger Corona-Patienten in Krankenhäusern und Intensivstationen in Bayern

Die Zahlen der Corona-Patienten in Bayern sinken weiter: In den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen gehen die Werte zurück. Die aktuellen Daten finden Sie hier.

Florian Silbereisen.
Florian Silbereisen.
Bild: Matthias Bein, dpa (Archivfoto(

Mittwoch, 2. März, 15.40 Uhr: Bayern erholt sich von Corona - und lockert Regeln mehr als geplant

Bayern lockert weiter die Corona-Regeln. Welche Vorschriften bald für Geimpfte und Ungeimpfte gelten und worauf sich Schüler einstellen müssen erfahren Sie hier.

Mittwoch, 2. März, 15.30 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte für das Allgäu (LGL)

Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat soeben die neuen Inzidenz-Werte für das Allgäu veröffentlicht. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Mittwoch, 2. März, 15.20 Uhr: WHO: Angst und Depressionen im ersten Corona-Jahr deutlich häufiger

Das erste Corona-Jahr 2020 hat nach einer Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit zu 25 Prozent mehr Angststörungen und Depressionen geführt als zuvor. Die vorliegenden Informationen seien wahrscheinlich nur die Spitze eines Eisbergs, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. "Dies ist ein Weckruf für alle Länder, sich mehr um die mentale Gesundheit zu kümmern", teilte er am Mittwoch in Genf mit.

Einer der Hauptgründe sei der erhebliche Stress, der mit der sozialen Isolation durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie einherging, berichtet die WHO. Es habe Einschränkungen bei der Arbeit gegeben, und Menschen hätten weniger Unterstützung in der Familie suchen und sich weniger in Vereinen und Gruppen in ihrem Umfeld engagieren können. Andere Stressfaktoren seien Einsamkeit, Angst vor einer Infektion, Krankheit oder dem Tod für einen selbst oder Verwandte, Trauer nach Todesfällen und finanzielle Sorgen gewesen. Bei Gesundheitspersonal sei Erschöpfung ein Auslöser für Suizidgedanken gewesen. Besonders betroffen gewesen seien junge Leute und Frauen. Während das Problem selbst deutlich wuchs, waren viele auf diese Probleme ausgerichtete Gesundheitsdienste teils ausgesetzt. Die Situation habe sich bis Ende 2021 leicht gebessert.

Mittwoch, 2. März, 14.05 Uhr: Leichtere Corona-Regeln bei Einreisen nach Deutschland

Für Urlaubsrückkehrer aus dem Ausland wird die Einreise nach Deutschland leichter. Welche neuen Regeln ab Donnerstag in Deutschland gelten, erfahren Sie hier.

Für Urlaubsrückkehrer aus dem Ausland wird die Einreise nach Deutschland leichter.
Für Urlaubsrückkehrer aus dem Ausland wird die Einreise nach Deutschland leichter.
Bild: Christian Charisius, dpa (Symbolbild)

Mittwoch, 2. März, 13.30 Uhr: Maskenpflicht im Sportunterricht soll in Bayern wegfallen

Die seit Ende der Herbstferien 2021 geltende Maskenpflicht im Sportunterricht an Bayerns Schulen soll nach dem Ende der Winterferien erneut wegfallen. Eine entsprechende Änderung der Corona-Verordnung zum Freitag habe das Kabinett am Mittwoch beschlossen, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bei einer anschließenden Pressekonferenz. Abseits des Sportunterrichts soll die Maskenpflicht an Schulen im Freistaat demnach weiter gelten.

Die Staatsregierung hatte die Maskenpflicht an Bayerns Schulen Anfang Oktober 2021 gekippt, wenige Wochen später aber angesichts steigender Infektionszahlen vorläufig wieder eingeführt - und danach verlängert.

Mittwoch, 2. März, 13 Uhr: Bayern lockert Corona-Regeln wie geplant zum 4. März

Bayern lockert am Freitag wie geplant seine Corona-Regeln. Unter anderem dürfen dann Diskotheken und Clubs wieder unter 2G-plus-Bedingungen öffnen, sagte Ministerpräsident Markus Söder nach einer Kabinettssitzung am Mittwoch in München. Für Besucher gelte dort keine Maskenpflicht. Zudem dürfen neben Geimpften und Genesenen von Freitag an auch Menschen mit negativem Corona-Test Gastronomie und Beherbergungsbetriebe besuchen. In Hotels, Restaurants, Bars und Kneipen gelten dann also 3G-Regeln.

Mittwoch, 2. März, 12.30 Uhr: Kreise: Gesundheitsminister diskutieren über Impfstatus der Ukrainer

Der Corona-Impfstatus der zu erwartenden Flüchtlinge aus der Ukraine soll auf Antrag von Bayern bei der nächsten Gesundheitsministerkonferenz am Freitag diskutiert werden. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Regierungskreisen.

Hintergrund des Antrags zur Kaminbesprechung ist demnach die - verglichen mit Deutschland - deutlich niedrigere Impfquote der Menschen in der Ukraine. Dem Vernehmen nach sollen dort nur rund 35 Prozent mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff vollständig geimpft worden sein. Rund 30 Prozent sollen den in der EU nicht zugelassenen chinesischen Impfstoff Sinovac erhalten haben.

Wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine werden in den kommenden Tagen und Wochen viele Flüchtlinge in der EU und damit auch in Deutschland erwartet.

Mittwoch, 2. März, 11.45 Uhr: Nach umstrittener Impf-Analyse: Krankenkasse entlässt Vorstand

Die Krankenkasse BKK Provita hat sich nach einer umstrittenen Analyse zu Impfnebenwirkungen von ihrem Vorstand getrennt. Auf seiner Sitzung am Dienstag habe der Verwaltungsrat beschlossen, "sich mit sofortiger Wirkung vom bisherigen Vorstand Andreas Schöfbeck zu trennen", wie die Versicherung mit Hauptsitz in Bergkirchen nahe München mitteilte. Nachfolger wurde sein Stellvertreter Walter Redl. Schöfbeck hatte in einem Brief nach einer eigenen Auswertung der Arztabrechnungen von knapp elf Millionen Versicherten verbreitet, es gebe in Deutschland "eine sehr erhebliche Untererfassung von Verdachtsfällen für Impfnebenwirkungen". Offiziell listet das PEI Verdachtsfälle in Deutschland auf.

Mittwoch, 2. März, 10.15 Uhr: Kehrtwende bei Impfpflicht für Mediziner und Pflegekräfte in England

Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeberufen in England müssen sich anders als geplant doch nicht verpflichtend gegen das Coronavirus impfen lassen. Die britische Regierung bestätigte damit am Dienstagabend eine Kehrtwende, die sich bereits angedeutet hatte. Ursprünglich sollten Pflegekräfte und Beschäftigte des englischen Gesundheitsdienstes NHS ab dem 1. April vollständig geimpft sein müssen, um ihren Job weiterhin ausüben zu dürfen. Andernfalls drohte ihnen die Kündigung. Für Beschäftigte in Pflegeheimen galt dies bereits seit dem vergangenen Jahr.

Mittwoch, 2. März, 9.30 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern deutlich gesunken

Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Mittwoch in Bayern deutlich gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Morgen mit rund 1574 an, am Vortag waren es noch 1684. Der Freistaat liegt aber weiterhin sehr deutlich über dem Bundesschnitt von knapp 1172.

Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Zudem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird. Diese Infektionen fließen damit nicht in die offiziellen Statistiken ein.

Mittwoch, 2. März, 8.30 Uhr: RKI registriert 186 406 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 1171,9

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 1171,9 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1213,0 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 1278,9 (Vormonat: 1227,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 186 406 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 8.59 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 209 052 Ansteckungen. Die Zahlen wurden vom RKI offenbar wegen technischer Probleme später als normalerweise veröffentlicht.

Mittwoch, 2. März, 8 Uhr: Zwei Jahre Corona im Ostallgäu: Landrätin Zinnecker zieht kritische Bilanz

Vor zwei Jahren gab es den ersten Corona-Fall im Ostallgäu. Was seitdem passiert ist - und warum Landrätin Maria Rita Zinnecker noch immer an die Bevölkerung appelliert, lesen Sie hier.

Mittwoch, 2. März, 7 Uhr: Matt Reeves wegen Covid-Erkrankung nicht bei "The Batman"-Premiere

"The Batman"-Regisseur Matt Reeves ist an Covid erkrankt und konnte deswegen nicht an der Premierenfeier in New York teilnehmen. Trotz vollständiger Impfung und Booster habe er Covid bekommen, sagte der US-Regisseur am Dienstagabend in einer Videobotschaft bei der Filmpremiere. Es gehe ihm gesundheitlich gut, aber er bedauere sein Fehlen sehr, denn der Film bedeute ihm so viel, führte der 55-Jährige weiter aus. Das Video wurde vom Herausgeber des Filmmagazins "Variety" auf Twitter verlinkt.

"Batman"-Star Robert Pattinson, "Catwoman" Zoë Kravitz und weitere Darsteller, darunter Paul Dano, Colin Farrell und Andy Serkis, wohnten dem Event im New Yorker Lincoln Center bei.

"The Batman"-Regisseur Matt Reeves.
"The Batman"-Regisseur Matt Reeves.
Bild: Joel Ryan/Invision/AP/dpa

Mittwoch, 2. März, 6.15 Uhr: Bayerisches Kabinett berät über Corona

Das bayerische Kabinett kommt am Mittwoch (10.00 Uhr) außerplanmäßig zu Beratungen zusammen. Neben dem Ukraine-Krieg geht es dabei auch um Corona. Hier will der Ministerrat noch Öffnungs-Entscheidungen einer Bund-Länder-Runde im Februar umsetzen und die Corona-Verordnung entsprechend anpassen. Unter anderem sollen an diesem Freitag Diskotheken und Clubs wieder öffnen dürfen, voraussichtlich unter 2G-plus-Bedingungen. Zudem sollen die Regeln für die Gastronomie gelockert werden: Hier sollen neben Geimpften und Genesenen auch Menschen mit negativem Test wieder zugelassen werden.

Mittwoch, 2. März, 5.40 Uhr: Kampf gegen Corona: Biden sieht Rückkehr zur Normalität

US-Präsident Joe Biden hat die Menschen im Land auf eine Zukunft eingestimmt, in der die Corona-Pandemie nicht mehr ihren gesamten Alltag bestimmt. "Seit mehr als zwei Jahren hat Covid hat jede Entscheidung in unserem Leben und im Leben dieser Nation beeinflusst. Und ich weiß, dass Sie müde, frustriert und erschöpft sind", sagte Biden am Dienstagabend (Ortszeit) bei seiner Ansprache zur Lage der Nation. Aber dank des Durchhaltevermögens der Menschen gehe es nun vorwärts.

"Es ist an der Zeit, dass die Amerikaner wieder an die Arbeit gehen und unsere großartigen Innenstädte wieder füllen. Menschen, die von zu Hause aus arbeiten, können sich sicher fühlen und ins Büro zurückkehren", so Biden. Er wolle sich nicht damit abfinden, mit dem Virus zu leben. So wie auch andere Krankheiten bekämpft worden seien, solle auch Covid-19 bekämpft werden. Besonders wichtig sei dafür die Impfung.

Mittwoch, 2. März, 5.300 Uhr: Impfpflicht-Protest in Neuseeland: Gewalt bei Räumung von Zeltlager

Bei der Räumung eines Zeltlagers von Impfpflicht-Gegnern in Neuseeland durch die Behörden ist es zu gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Polizei und Protestlern gekommen. Hunderte Beamte in Kampfausrüstung waren seit dem frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) im Einsatz, um das vor 23 Tagen vor dem Parlamentsgebäude in Wellington eingerichtete Camp aufzulösen.

Die Polizei habe bei der Aktion auch Feuerwehrschläuche als Wasserwerfer sowie Pfefferspray eingesetzt, während die Demonstrantinnen und Demonstranten die Beamten mit Feuerlöschern besprüht und mit verschiedenen Gegenständen beworfen hätten, berichteten neuseeländische Medien. Mindestens drei Beamte wurden einer Mitteilung zufolge verletzt. Demonstranten zündeten am Nachmittag auch Zelte an. Von dem provisorischen Camp stieg dichter schwarzer Qualm auf.

Mittwoch, 2. März, 5.20 Uhr: Fachgesellschaft: Neues Covid-Medikament Paxlovid nur ein "Notnagel"

Das neue Covid-19-Medikament Paxlovid ist laut Fachleuten nur für die Behandlung von relativ wenigen Infizierten eine Option. Die Nachfrage und die Verschreibung seien aktuell in der hausärztlichen Versorgung eine Randerscheinung, teilte die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (DEGAM) auf Anfrage mit. Begründet wurde dies mit der kleinen Bevölkerungsgruppe, für die das Medikament in Betracht komme, und mit der "glücklicherweise begrenzten Krankheitslast" von Omikron.

Der Konzern Pfizer hatte vor rund einer Woche die Auslieferung von Paxlovid an den Pharmagroßhandel in Deutschland begonnen. Das Mittel ist laut Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände nun verfügbar, Apotheken könnten es bei Vorlage eines Rezepts bestellen. Mit dem Mittel soll schweren Verläufen entgegengewirkt werden.

Mittwoch, 2. März, 5.10 Uhr: Biden kündigt neue Initiative mit Corona-Medikamenten an

Die US-Regierung startet eine neue Initiative zur Behandlung von Covid-19 mit Corona-Medikamenten. "Menschen können sich in einer Apotheke testen lassen und erhalten bei positivem Befund die antiviralen Pillen vor Ort. Und das ohne Kosten", sagte US-Präsident Joe Biden am Dienstagabend (Ortszeit) bei seiner Ansprache zur Lage der Nation. Aus dem Weißen Haus hieß es, das Programm solle noch in diesem Monat in Apotheken und ausgewählten Geschäften starten.

Mittwoch, 2, März, 5 Uhr: Technische Probleme beim RKI

Das Robert-Koch-Institut hat heute morgen offenbar aufgrund von technischen Problemen bislang keine neuen Zahlen für das Allgäu geliefert. Auch das bundesweite Dashboard wurde bislang nicht aktualisiert.

---------------------

Alle Entwicklungen vom 22. Februar bis 01. März lesen Sie in Teil 105 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklingen vom 14. bis 21. Februar 2022 lesen Sie in Teil 104 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklingen vom 11. bis 13. Februar 2022 lesen Sie in Teil 103 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklingen vom 4. bis 10. Februar 2022 lesen Sie in Teil 102 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 31. Januar bis 3. Februar 2022 lesen Sie in Teil 101 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.