Corona-Newsblog, Teil 111

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 27. April bis 9. Mai 2022

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Im Allgäu ist erneut ein Corona-Patient an oder mit dem Virus gestorben.

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Im Allgäu ist erneut ein Corona-Patient an oder mit dem Virus gestorben.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Corona-News aus dem Allgäu, Deutschland und der Welt: Im Allgäu ist erneut ein Corona-Patient an oder mit dem Virus gestorben.

Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog-Archiv.
10.05.2022 | Stand: 08:40 Uhr

--- Hierbei handelt es sich um einen Archiv-Artikel. Zum Newsblog mit den aktuellen Nachrichten zur Corona-Lage im Allgäu, Deutschland und der Welt geht es hier. ---

Montag, 9. Mai, 20.33 Uhr: Maskenaffäre in Bayern: Monika Hohlmeier verteidigt sich vor dem Untersuchungsausschuss

Es sei darum gegangen, Leben zu retten: die CSU-Politikerin Monika Hohlmeier hat im bayerischen Landtag Stellung zu ihrer Mitwirkung an Maskendeals bezogen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 9. Mai, 17.25 Uhr: Lauterbach: Behandlungsabbruch wird nicht erlaubt

In der Corona-Pandemie war das Thema Triage wegen teils ausgelasteter Intensivstationen in den Fokus gerückt. Nun hat der Bundesgesundheitsminister einen gesetzlichen Rahmen in Aussicht gestellt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 9. Mai 11.30 Uhr: Biontech startet mit kräftigem Gewinnplus ins neue Jahr

Der Corona-Impfstoffhersteller Biontech hat im ersten Quartal Umsatz und Gewinn erneut erheblich steigern können. In dem Ende März abgelaufenen Quartal steht ein Nettogewinn von rund 3,70 Milliarden Euro in den Geschäftsbüchern nach rund 1,13 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen am Montag in Mainz mitteilte. Der Umsatz legte von 2,05 Milliarden Euro auf 6,37 Milliarden Euro zu. Biontech bekräftigte bei der Vorlage der neuen Zahlen seine Umsatzprognose für seinen Corona-Impfstoff in Höhe von 13 Milliarden bis 17 Milliarden Euro für das laufende Geschäftsjahr.

Montag, 9. Mai, 10 Uhr: Unberechtigt PCR-Tests durchgeführt? Ermittlungen gegen Testzentrum-Betreiber aus Friedrichshafen

Der Betreiber eines Corona-Testzentrums in Friedrichshafen soll unberechtigt rund 360 PCR-Tests durchgeführt haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 9. Mai, 8 Uhr: Ifo: Immer noch ein Viertel der Arbeitnehmer im Heimbüro

Knapp ein Viertel der Arbeitnehmer in Deutschland arbeitet nach Schätzung des Ifo-Instituts nach wie vor im Heimbüro. Obwohl Unternehmen seit dem 20. März nicht mehr verpflichtet sind, ihren Beschäftigten die Arbeit zu Hause zu erlauben, ist der Anteil der im Homeoffice tätigen Arbeitnehmer im April nur wenig gesunken. Im April waren es demnach 24,9 Prozent, im März vor dem Ende der Pflicht dagegen noch 27,6 Prozent. Das teilten die Münchner Wirtschaftsforscher am Montag mit.

"Offenbar haben sich viele Unternehmen dauerhaft auf flexiblere Modelle eingestellt", sagte Jean-Victor Alipour, der Fachmann für das Heimbüro am Ifo-Institut

Montag, 9. Mai, 7 Uhr: Österreichs Ex-Gesundheitsminister landet Corona-Bestseller

Österreichs ehemaliger Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) ist als Autor eines Corona-Sachbuchs erfolgreich. Mit "Pandemia", einer Analyse der Corona-Politik und der Schilderung von Schicksalen mehrerer Erkrankter, ist der 61-Jährige im April auf Platz 1 der Bestsellerliste der Sachbücher in Österreich geklettert. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 9. Mai, 5.30 Uhr: RKI meldet Corona-Zahlen für Montag im Allgäu

Der Überblick über die Corona-Zahlen im Allgäu am Montag: Hier erfahren Sie ganz aktuell, wie sich die Inzidenz in Kempten, Kaufbeuren, Memmingen und den Landkreisen entwickelt hat.

Montag, 9. Mai, 5.15 Uhr: Biontech legt Zahlen fürs erste Quartal vor

Der Corona-Impfstoffhersteller Biontech stellt an diesem Montag die Ergebnisse seines Geschäfts im ersten Quartal vor. Investoren und Öffentlichkeit sollen in einer Analystenkonferenz (14.00 Uhr) über neue Entwicklungen informiert werden.

Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Biontech einen Nettogewinn von rund 10,3 Milliarden Euro erwirtschaftet. Der Umsatz lag bei knapp 19 Milliarden Euro. Bei der Vorlage der Jahresbilanz hatte das Unternehmen Ende März die Umsatzprognose für seinen Corona-Impfstoff von 13 Milliarden bis 17 Milliarden Euro in diesem Jahr bekräftigt.

Montag, 9. Mai, 5 Uhr: Strauß-Tochter Hohlmeier soll im Maskenausschuss aussagen

Mit der CSU-Europapolitikerin Monika Hohlmeier soll am Montag im Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags die erste prominente Zeugin aussagen. Die Tochter von Ex-CSU-Chef Franz Josef Strauß soll in der Corona-Pandemie Kontakte für Maskengeschäfte vermittelt haben - aber dafür, wie die "Süddeutsche Zeitung" schrieb, nach eigenen Angaben kein Geld verlangt und auch keines bekommen haben. Die Sitzung beginnt um 11.00 Uhr, Hohlmeier ist für 13.30 Uhr in den bayerischen Landtag geladen.

Sonntag, 8. Mai, 16.30 Uhr: Corona-Testpflicht an Tel Aviver Flughafen entfällt bald

Die Corona-Testpflicht bei der Ankunft am internationalen Flughafen von Tel Aviv soll am 20. Mai aufgehoben werden. Die Entscheidung sei angesichts des Rückgangs der Infektionszahlen getroffen worden, teilte das israelische Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Schon von Dienstag an dürften Touristen außerdem alternativ zu einem PCR-Test vor der Reise nach Israel einen Antigen-Test bis 24 Stunden vor dem Flug machen.

Sonntag, 8. Mai, 11.20 Uhr: Krankschreibungen wegen Corona wieder rückläufig

Bei Krankschreibungen wegen Corona-Infektionen zeigt sich laut einer Analyse der Barmer Krankenkasse erstmals in diesem Jahr ein deutlicher Rückgang.

Im Zeitraum vom 10. bis 16. April seien noch 63.500 versicherte Erwerbstätige mit Anspruch auf Krankengeld wegen einer Covid-19-Erkrankung arbeitsunfähig gewesen, teilte die Kasse nach einer Auswertung eigener Daten mit. Auf dem Höhepunkt zwei Wochen zuvor seien es 84.900 gewesen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 8. Mai, 10 Uhr: Bahn verzeichnet mehr Auslandsfahrten als vor der Krise

Die Menschen steigen für Auslandsreisen inzwischen wieder öfter in den Zug. "Im internationalen Reiseverkehr übertreffen wir derzeit die Buchungen aus dem Frühjahr 2019", teilte Bahnchef Richard Lutz am Sonntag mit. "Das war das Rekordjahr im Personenverkehr vor der Pandemie." Im März waren demnach elf Prozent und im April fast 25 Prozent mehr Menschen im internationalen Fernverkehr mit den Zügen der Bahn oder ihrer Kooperationspartner aus dem Ausland unterwegs als 2019, hieß es.

Besonders hoch sei die Nachfrage nach Fahrten in Richtung Österreich gewesen. Dorthin seien im April fast 60 Prozent mehr Reisende unterwegs gewesen als im gleichen Monat 2019. Auch nach Belgien übertraf demnach die Zahl der Reisenden das Vorkrisen-Niveau "um fast 40 Prozent".

Laut eigenen Angaben macht der Fernverkehr der Bahn rund 13 Prozent seines Umsatzes auf internationalen Strecken. In der Regel kooperiert die Bahn dabei mit ausländischen Bahn-Unternehmen. "Im deutsch-französischen Hochgeschwindigkeitsverkehr etwa werden ICE und TGV gemeinsam eingesetzt", teilte der Konzern weiter mit. Es befänden sich auf der gesamten Fahrt deutsche und französische Zugbegleiterinnen und Zugbegleiter an Bord. Beim ICE-Verkehr in die Schweiz hingegen wechsle das Personal an der Grenze.

Sonntag, 8. Mai, 8.55 Uhr: Aktuelle Inzidenzwerte im Allgäu am Sonntag

Das RKI hat am Sonntagmorgen neue Inzidenzwerte für die Allgäuer Städte und Landkreise veröffentlicht. Wie die 7-Tage-Inzidenz bei Ihnen liegt, erfahren Sie immer aktuell hier.

Die Zahlen sind jedoch speziell am Wochenende mit Vorsicht zu genießen. Nicht jede Behörde meldet ihre Neuifektionen direkt weiter. Im Ostallgäu und in Kaufbeuren beispielsweise zeigen die Zahlen keine Bewegung im Vergleich zu den Samstagswerten.

Sonntag, 8. Mai, 8.35 Uhr: Holetschek fordert Rechtsrahmen für mögliche Corona-Welle im Herbst

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) hat die Bundesregierung aufgefordert, sich um den rechtlichen Rahmen für eine mögliche neue Corona-Welle im Herbst zu kümmern. Sein Ministerium berate derzeit mit Experten über erforderliche Vorbereitungen, sagte er am Sonntag. "Aber der beste Pandemieplan nutzt wenig, wenn wir vom Bund keine Werkzeuge bekommen, mit dem wir ihn auch sinnvoll umsetzen können."

Konkret wünschte Holetschek sich ein aktualisiertes Infektionsschutzgesetz. Nach derzeitigem Stand läuft dieses am 23. September aus. Damit fiele etwa die Möglichkeit weg, Schultests anzuordnen. Holetschek sagte: "Wenn die Lage sich wieder zuspitzt, müssen wir die Kinder und Jugendlichen schützen können." Das Infektionsschutzgesetz kann angepasst und verlängert werden.

Der Gesundheitsminister forderte vom Bund außerdem, auch Medizinischen Fachangestellten (MFA) einen Pflegebonus zu zahlen.

Samstag, 7. Mail, 15.30 Uhr: Corona-Lockdown: Shanghai verschiebt Uni-Aufnahmeprüfung

Vor dem Hintergrund des andauernden Corona-Lockdowns wurde die alljährliche Uni-Aufnahmeprüfung in Shanghai um einen Monat verschoben. Wie Vize-Bürgermeister Chen Qun auf einer Pressekonferenz am Samstag bekannt gab, sollen über 50 000 junge Leute den dreitägigen Testmarathon Anfang Juli absolvieren. Der sogenannte "Gaokao" gilt als wichtigste Prüfung im Leben eines jeden Chinesen, da sie maßgeblich über den beruflichen Werdegang bestimmt.

Die Ankündigung hat die Hoffnung auf eine baldige Normalisierung des Alltags in Chinas wichtigster Wirtschaftsmetropole zunichtegemacht. Zwar haben die Behörden in Shanghai seit über einer Woche bereits fallende Infektionszahlen verzeichnen können, doch gleichzeitig warnte die Regierung zuletzt vor verfrühter Nachlässigkeit beim Kampf gegen das Virus.

Samstag, 7. Mai, 9.10 Uhr: Wieler und Ciesek haben kein Verständnis für Null-Covid in China

Der Präsident der Robert Koch-Instituts hat kein Verständnis für die Null-Covid-Strategie Chinas. "Fakt ist: Nach meinem Verständnis ist dieses Virus nicht auszurotten", sagte Lothar Wieler am Freitagabend bei einem Kongress der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Er sehe keinen Grund für die sehr restriktiven Maßnahmen. "Es ist infektionsepidemiologisch alleine nicht verständlich, was da passiert." Auch die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek hält wenig von der Null-Covid-Politik Chinas. Lockdowns machten nur Sinn, wenn man die dadurch gewonnene Zeit nutze, um für die Phase danach vorzusorgen, zum Beispiel mit Impfungen. Sie sehe aber nicht, dass das passiere.

Wieler und Ciesek haben als prominente Protagonisten der Corona-Pandemie auch viele Anfeindungen aushalten müssen. Auf die Frage, wie er das weggesteckt habe, sagte Wieler: "Ich hoffe dass das an niemanden vorbeigeht, sonst wäre man ein Unmensch." Ciesek, die im Wechsel mit Christian Drosten in einem Podcast die Pandemie erklärt hat, überlegt heute, "ob ich das noch mal machen würde".

Samstag, 7. Mai, 8.15 Uhr: Aktuelle Inzidenzwerte im Allgäu am Samstag

Das RKI hat am Samstagmorgen neue Inzidenzwerte für die Allgäuer Städte und Landkreise veröffentlicht. Wie die 7-Tage-Inzidenz bei Ihnen liegt, erfahren Sie immer aktuell hier.

Samstag, 7. Mai, 8.10 Uhr: Gegner der Corona-Bestimmungen haben 105 Bundespolizisten verletzt

Seit Beginn der Corona-Pandemie hat die Bundespolizei rund 400 Angriffe auf Polizeibeamte in Zusammenhang mit der Durchsetzung der Maskenpflicht und anderer Schutzbestimmungen registriert. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage der Abgeordneten Martina Renner (Linke) hervorgeht, wurden bei den 401 Angriffen insgesamt 105 Beamtinnen und Beamte verletzt. Auf Bahnhöfen und in Zügen hat die Bundespolizei demnach 1309 strafrechtlich relevante Delikte in Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie angezeigt und zur weiteren Bearbeitung an die jeweils zuständige Landesbehörde abgegeben.

Die Gegner der Corona-Maßnahmen propagierten seit zwei Jahren "eine Rhetorik der Gewalt gegen staatliche Institutionen", sagte Renner der Deutschen Presse-Agentur. Die hohe Zahl angegriffener Bundespolizisten seien nicht das Ergebnis spontaner Wut, "sondern die Konsequenz einer massiven Mobilisierung von rechts".

Samstag, 7. Mai, 7.30 Uhr: RKI registriert 72.252 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 544,0

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 544,0 angegeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 553,2 gelegen (Vorwoche: 717,4 Vormonat: 1251,3). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 72.252 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 87.298 registrierte Ansteckungen) und 184 Todesfälle (Vorwoche: 159) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 25.287.462 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Freitag, 6. Mai, 19.50 Uhr: Zwei Oberallgäuer erhalten hohe Geldstrafen wegen falscher Test- und Impfnachweise

Zwei Männer stehen in Sonthofen wegen Urkundenfälschung vor Gericht: Beide fälschten Corona-Zertifikate. Reue zeigte nur einer der beiden Angeklagten.

Freitag, 6. Mai, 17.52 Uhr: RKI-Chef Wieler: dem Bürger mehr Eigenverantwortung zutrauen

Der Präsident der Robert Koch-Instituts hält die Corona-Pandemie nicht für beendet, traut den Bürgern inzwischen aber mehr Eigenverantwortung zu. "Nein, die Pandemie ist natürlich nicht vorbei", sagte Lothar Wieler am Freitag beim Kongress der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zum Thema "Sind die Gefahren der Covid-19-Pandemie gebannt?"

Dennoch habe das RKI am Donnerstag zu Recht das pandemische Risiko von "sehr hoch" auf "hoch" heruntergestuft. Für diese Einstufung seien drei Faktoren entscheidend, erklärte Wieler: die Infektionsdynamik, die Krankheitsschwere und die Belastung des Gesundheitssystems. "Und all diese Signale sind positiv."

Auch die Verkürzung der Isolationsdauer nach einer Infektion auf fünf Tage sei verantwortbar, sagte Wieler. Empfehlungen müssten sich der Situation anpassen. Inzwischen sei es in Ordnung, manche Maßnahmen weniger stringent durchführen als zu Beginn der Pandemie. "Nicht nur weil wir müde sind, sondern weil wir alle wissen, wie wir uns schützen können und mit dem Risiko besser umgehen können."

Freitag, 6. Mai, 17.15 Uhr: Studie aus drei Bundesländern: Kein Suizidanstieg in Corona-Pandemie

Während der Corona-Pandemie hat es laut einer Studie mit Daten aus drei Bundesländern bislang keinen Anstieg der Suizidrate gegeben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 6. Mai, 15.12 Uhr: Faktencheck: Dänische Studie falsch interpretiert: mRNA-Impfstoffe schützen vor Tod durch Covid-19

Faktencheck: In einem Artikel heißt es, dass eine dänische Studie zeige, dass mRNA-Impfstoffe nicht vor dem Tod durch Covid-19 schützen. Die Studie wird in dem Artikel allerdings falsch interpretiert.

Freitag, 6. Mai, 12.30 Uhr: RKI senkt Corona-Risikobewertung von "sehr hoch" auf "hoch"

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat seine Risikobewertung der aktuellen Corona-Lage in Deutschland um eine Stufe gesenkt. Die derzeitige Gefährdung durch Covid-19 für die Gesundheit der Bevölkerung schätze die Behörde nun insgesamt als "hoch" ein, wie es im am Donnerstagabend erschienenen RKI-Wochenbericht heißt. Zuvor war das Risiko noch als "sehr hoch" bewertet worden.

Die Experten begründen die Einschätzung durch das zuletzt klar rückläufige Infektionsgeschehen, aber einen immer noch beträchtlichen Infektionsdruck. In der vergangenen Woche sei die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zu der davor weiter gesunken – nämlich um 19 Prozent. Auch die Zahl von auf einer Intensivstation behandelten Personen mit Covid-19-Diagnose sei jüngst weiter gesunken und die Zahl der Todesfälle habe ebenso abgenommen.

Freitag, 6. Mai, 9.45 Uhr: Weniger Alkoholmissbrauch in Corona-Pandemie

Weniger Partys, weniger Alkoholmissbrauch: Im ersten Corona-Jahr ist die Zahl der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit akuter Alkoholvergiftung deutlich gesunken, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Rund 12 200 stationäre Behandlungen wegen der Diagnose gab es demnach 2020 in der Altersgruppe 10 bis 19 Jahre - und damit knapp 40 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Am höchsten war der Rückgang den Angaben zufolge bei den 15- bis 19-Jährigen mit minus 41,7 Prozent und bei den 20- bis 24-Jährigen mit minus 41,5 Prozent.

Freitag, 6. Mai, 7.45 Uhr: Adidas senkt Prognose wegen Corona-Lockdowns in China

Wegen der Corona-Lockdowns in China hat der Sportartikelhersteller Adidas seine Prognose gesenkt. Der Gewinn aus fortgeführten Geschäften solle nun nur noch im unteren Bereich der anvisierten Spanne von 1,8 bis 1,9 Milliarden Euro liegen, teilte das im Dax notierte Unternehmen am Freitag in Herzogenaurach mit. Die operative Marge werde etwa auf dem Vorjahresniveau von 9,4 Prozent erwartet. Zuvor hatte Adidas 10,5 bis 11 Prozent in Aussicht gestellt. Beim Umsatz bleibt der Vorstand aber bei der Erwartung eines währungsbereinigten Wachstums von 11 bis 13 Prozent.

Freitag, 6. Mai, 7 Uhr: „Das Damoklesschwert der nächsten Welle hängt über uns“ - Impfzentren bereiten sich auf den Herbst vor

Die Impfzentren in Kempten und Sonthofen bereiten sich auf die nächste Corona-Welle vor. Nur wenige Impfdosen mussten bisher entsorgt werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 6. Mai, 5.40 Uhr: Die Inzidenzwerte im Allgäu am Donnerstag

Der Überblick über die Corona-Zahlen im Allgäu am Donnerstag: Hier erfahren Sie ganz aktuell, wie sich die Inzidenz in Kempten, Kaufbeuren, Memmingen und den Landkreisen entwickelt hat.

Freitag, 6. Mai, 5.30 Uhr: Drei weitere Corona-Tote im Allgäu

In den Allgäuer Landkreisen und Städten weist die Statistik des RKI von Donnerstag auf Freitag drei neue Corona-Todesfälle aus. Damit steigt die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie 2020 mit oder an einer bestätigten Corona-Infektion gestorben sind, in unserer Region auf 1018. In welchen Kliniken es die beiden jüngsten Todesfälle gab, ist noch nicht bekannt.

Freitag, 6. Mai, 5.15 Uhr: RKI sieht weitere Corona-Entspannung – Impfung bleibt bedeutungsvoll

Auch angesichts des zuletzt klar rückläufigen Infektionsgeschehens sieht das Robert Koch-Institut (RKI) noch einen beträchtlichen Infektionsdruck und unterstreicht den Nutzen der Corona-Schutzimpfung. In der vergangenen Woche sei die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zu der davor weiter gesunken sei – nämlich um 19 Prozent, wie es im am Donnerstagabend erschienenen RKI-Wochenbericht heißt. Zudem halten die Autoren fest, auch die Zahl von auf einer Intensivstation behandelten Personen mit Covid-19-Diagnose sei jüngst weiter gesunken und die Zahl der Todesfälle habe ebenso abgenommen.

Freitag, 6. Mai, 5 Uhr: RKI registriert 85 073 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 553,2

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 553,2 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 566,8 gelegen (Vorwoche: 758,5 Vormonat: 1322,2).

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Donnerstag, 5. Mai, 20.35 Uhr: Omikron-Subvariante BA.2 legt noch zu, andere Varianten weiter selten

Die schon seit Wochen in Deutschland stark dominierende Omikron-Subvariante BA.2 hat nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) zuletzt noch einmal zugelegt. Ihr Anteil habe nach jüngsten Erkenntnissen - einer Stichprobe von vorletzter Woche - knapp 98 Prozent betragen, wie im RKI-Wochenbericht von Donnerstagabend ausgewiesen ist. Der zuvor für die meisten Corona-Ansteckungen verantwortliche Subtyp BA.1 liegt demnach nur noch bei unter zwei Prozent, die relativ neu aufgekommenen Omikron-Sublinien BA.4 und BA.5 spielen nach den Daten bisher eine untergeordnete Rolle.

So wird BA.4 mit einem Anteil von 0,1 Prozent gelistet, BA.5 mit 0,3 Prozent. Mischvarianten seien "bisher nur vereinzelt nachgewiesen" worden, heißt es. In Deutschland wird nur bei einem kleinen Teil positiver Proben das Erbgut komplett untersucht.

Im Wochenbericht halten die RKI-Experten zudem fest, dass die Sieben-Tage-Inzidenz in der vergangenen Woche im Vergleich zu der davor weiter gesunken sei - nämlich um 19 Prozent. Auch die Zahl von auf einer Intensivstation behandelten Personen mit Covid-19-Diagnose sei weiter gesunken, die Zahl der Todesfälle habe ebenso abgenommen. "Der Infektionsdruck bleibt trotzdem mit knapp 600 000 innerhalb der letzten Woche an das RKI übermittelten Covid-19-Fällen weiterhin hoch", mahnen sie. Die Impfung habe nach wie vor mit ihrer starken Schutzwirkung gegen schwere Verläufe eine große Bedeutung.

Donnerstag, 5. Mai, 17.55 Uhr: Wie Lindenberg von zwei Jahren Corona langfristig profitiert

Die Pandemie hat in Lindenberg Entwicklungen beschleunigt, die die Stadt als Wirtschaftsstandort stärken. Davon kann der Einzelhandel profitieren. Wie, das erfahren Sie hier.

Donnerstag, 5. Mai, 17.15 Uhr: WHO: Fast 15 Millionen Menschen wegen Corona gestorben

Die Corona-Pandemie hat Millionen Menschen das Leben gekostet. Darunter sind allerdings nicht nur Infizierte, sondern auch jene, die wegen der Überlastung der Gesundheitssysteme nicht rechtzeitig behandelt werden konnten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 5. Mai, 15.15 Uhr: Amtsgericht in Erding verurteilt Mann wegen Facebook-Kommentar über Lauterbach

Das Amtsgericht in Erding hat einen Mann wegen Bedrohung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach zu einer Geldstrafe über 2800 Euro verurteilt. Der Angeklagte hatte in einer Facebook-Gruppe, die sich kritisch mit der Coronapolitik auseinandersetzte, bezogen auf den SPD-Politiker geschrieben: "Bauschaum ins Maul, dann ist endlich Ruhe".

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hatte ein zunächst vorgesehenes Ende der Isolationspflicht zurückgenommen.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hatte ein zunächst vorgesehenes Ende der Isolationspflicht zurückgenommen.
Bild: Carsten Koall

Das Gericht habe dies als öffentliche Aufforderung zu Straftaten gewertet und 70 Tagessätze zu je 40 Euro als Strafe festgelegt, sagte ein Gerichtssprecher am Donnerstag. Zunächst hatte die "Süddeutsche Zeitung" über das Urteil gegen den 53-Jährigen berichtet.

Die Verhandlung fand bereits am Dienstag statt. Gegen den Angeklagten hatte es zunächst einen Strafbefehl gegeben, gegen den der Mann Einspruch einlegte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Angeklagte kann nun auch dagegen vorgehen. Laut dem SZ-Bericht hatte der Verteidiger auf Freispruch plädiert, da der Kommentar von der Meinungsfreiheit gedeckt sei.

Donnerstag, 5. Mai, 11.15 Uhr: Mehr als 12,5 Milliarden Euro Corona-Wirtschaftshilfen in Bayern

Mehr als 12,5 Milliarden Euro Hilfsgelder sind seit Beginn der Corona-Krise in Bayern an Selbstständige, Betriebe und Einrichtungen gezahlt worden. Allein die über die Industrie- und Handelskammer abgewickelten Programme summieren sich auf 10,3 Milliarden Euro, wie die IHK für München und Oberbayern am Freitag mitteilte. Hinzu kommen laut Wirtschaftsministerium 2,23 Milliarden Euro aus den über die Bezirksregierungen ausgezahlten Soforthilfen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 5. Mai, 10 Uhr: Tschechien beendet epidemische Corona-Notlage

Tschechien hat die epidemische Notlage wegen der Corona-Pandemie beendet. Die letzten verbliebenen Maßnahmen wie die Maskenpflicht in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen gelten seit Donnerstag an nicht mehr. "Die Inzidenz fällt und fällt", sagte Gesundheitsminister Vlastimil Valek in Prag. Innerhalb von sieben Tagen gab es nach aktuellen Zahlen 77 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner. Die Krankenkassen bezahlen nun PCR-Tests nur noch dann, wenn sie von einem Arzt verordnet werden.

Seit Beginn der Corona-Pandemie vor mehr als zwei Jahren starben in Tschechien nach offiziellen Angaben 40 194 Menschen im Zusammenhang mit einer Infektion. Der EU-Mitgliedstaat hat rund 10,5 Millionen Einwohner.

Donnerstag, 5. Mai, 9 Uhr: Lockdowns in China belasten europäische Firmen schwer

Die strengen Corona-Lockdowns in China belasten die Geschäfte europäischer Firmen in der Volksrepublik schwer. In einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage der Europäischen Handelskammer in Peking gaben 75 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sich die strengen Eindämmungsmaßnahmen negativ auf ihren Betrieb auswirken. Fast 60 Prozent der Firmen erklärten zudem, dass sie ihre Umsatzprognose in China für das laufende Jahr reduziert haben.

Die Unternehmen beklagten vor allem Probleme im Bereich der Logistik, Lagerhaltung und Lieferketten. Auch sei es schwierig, Geschäftsreisen zu planen oder überhaupt noch persönliche Treffen durchzuführen. Auch auf Rohstoffe oder Komponenten könne man nicht immer leicht zugreifen. Zudem erweise sich die Auslieferung fertiger Produkte innerhalb Chinas als schwierig.

Donnerstag, 5. Mai, 6.50 Uhr: Die Inzidenzwerte im Allgäu am Donnerstag

Der Überblick über die Corona-Zahlen im Allgäu am Donnerstag: Hier erfahren Sie ganz aktuell, wie sich die Inzidenz in Kempten, Kaufbeuren, Memmingen und den Landkreisen entwickelt hat.

Donnerstag, 5. Mai, 6.35 Uhr: Zwei weitere Corona-Todesfälle im Allgäu

In den Allgäuer Landkreisen und Städten weist die Statistik des RKI von Mittwoch auf Donnerstag zwei neue Corona-Todesfälle aus. Damit steigt die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie 2020 mit oder an einer bestätigten Corona-Infektion gestorben sind, in unserer Region auf 1015. In welchen Kliniken es die beiden jüngsten Todesfälle gab, ist noch nicht bekannt.

Donnerstag, 5. Mai, 6.25 Uhr: RKI registriert 96.167 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 566,8

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 566,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 591,8 gelegen (Vorwoche: 826,0; Vormonat: 1394,0).

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 96.167 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 130.104 registrierte Ansteckungen) und 183 Todesfälle (Vorwoche: 246) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 25.130.137 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Donnerstag, 5. Mai, 6.15 Uhr: Alt-Bundespräsident Gauck positiv auf Coronavirus getestet

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigte das Büro des 82-jährigen am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet. Demnach hat Gauck Erkältungssymptome, befindet sich aber schon auf dem Weg der Besserung. Seine Termine für die nächsten Tage wurden abgesagt. Gauck wurde am Montag positiv getestet. Der evangelische Theologe und frühere DDR-Oppositionelle war von März 2012 bis März 2017 Bundespräsident.

Mittwoch, 4. Mai, 20.30 Uhr: Endspurt bei Oberammergauer Passionsspielen - Ausfälle durch Corona?

Am 14. Mai starten nach zwei Jahren Verschiebung die Passionsspiele in Oberammergau. Ausfälle durch Corona waren auch bei den Proben immer wieder ein Problem. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 4. Mai, 17.10 Uhr: Lauterbach plant "Zwischenspurt" für Gesetzesvorhaben bis Herbst

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will in der entspannteren Corona-Lage über den Sommer zentrale Neuregelungen für die generelle medizinische Versorgung anstoßen. Der SPD-Politiker sprach am Mittwoch in Berlin von einem "Zwischenspurt", um mehrere Vorhaben bis zum Herbst ins Laufen zu bringen. Dabei geht es unter anderem um digitale Anwendungen wie elektronische Patientenakten und E-Rezepte, die weitere Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen und die vorgesehene kontrollierte Freigabe von Cannabis. Noch im Mai will Lauterbach auch ein "Pandemiebekämpfungskonzept" für den Herbst vorstellen. Dann werde man wieder deutlich steigende Fallzahlen erwarten müssen, sagte er. Konkret soll es um die weitere Strategie für mehr Impfungen und den Impfstoff-Einkauf sowie eine Anschlussregelung für Corona-Vorgaben gehen, wenn die jetzigen Regeln des Infektionsschutzgesetzes am 23. September enden. Die Zeit solle auch genutzt werden, um die digitale Ausstattung der Gesundheitsämter zu verbessern. Dafür seien 800 Millionen Euro als Förderung abrufbar.

Bei der Digitalisierung steht ein Durchbruch für die elektronische Patientenakten im Blick, die 2021 als freiwilliges Angebot für die 73 Millionen gesetzlich Versicherten gestartet sind. Die Nachfrage hält sich aber noch in Grenzen. Die Ampel-Koalition strebt an, dass für die Nutzung das Prinzip "Opt out" kommen soll - also, dass man aktiv widersprechen muss und nicht aktiv einwilligen. Lauterbach sagte, nur dadurch sei eine breite und medizinisch gewinnbringende Nutzung möglich. Geprüft werde, ob etwa weiterbehandelnde Ärzte Zugriff auf Patientendaten von Klinikbehandlungen bekommen können. Der Prozess für die geplante Cannabis-Freigabe soll mit mehreren Fachgesprächen des Bundesdrogenbeauftragten Burkhard Blienert mit nationalen und internationalen Experten starten. In der zweiten Jahreshälfte soll dann ein Gesetzentwurf folgen, erläuterte der Minister. Die Ampel-Koalition will eine "kontrollierte Abgabe von Cannabis an Erwachsene zu Genusszwecken in lizenzierten Geschäften" einführen, wie es im Koalitionsvertrag heißt. Lauterbach sagte, er habe seine ursprünglich ablehnende Position dazu revidiert.

Zur Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) sollen zunächst zu erwartende drastische Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf Einnahmen wie Ausgaben überprüft werden. Er werde sich nicht zu einem überstürzten Gesetz drängen lassen, sagte Lauterbach. Ein Vorschlag dürfte spätestens Ende Mai vorgelegt werden. Hintergrund ist ein erwartetes Milliardendefizit bei den Kassen im kommenden Jahr. Lauterbach hatte bereits deutlich gemacht, dass neben anderen Maßnahmen auch Beitragserhöhungen zum Gegensteuern im Blick stehen. Als weitere Gesetzesinitiative kündigte er an, "Gesundheitskioske" in regionalen Brennpunkten zur Regelversorgung zu machen. Diese schafften einen einfacheren Zugang zum medizinischen System.

Mittwoch, 4. Mai, 16.45 Uhr: WHO-Chef kritisiert Pharmafirmen - "moralisches Versagen"

Der Chef der Weltgesundheitsorganisation hat Pharmafirmen aufgefordert, ihre Preise für Covid-19-Medikamente zu senken. Während die Firmen Rekordgewinne machten, verlangten sie für diese Medikamente Preise, die für arme Länder nicht erschwinglich seien, kritisierte Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf. Er sprach von moralischem Versagen. Tedros nannte keine Firma beim Namen. Wegen des knappen Angebots und der hohen Preise könnten manche Länder die lebensrettenden Medikamente nicht kaufen. "Es ist nicht hinzunehmen, dass in der schlimmsten Pandemie innerhalb eines Jahrhunderts neuartige Behandlungsmöglichkeiten, die Leben retten können, nicht alle erreichen, die sie brauchen", sagte Tedros. Die WHO akzeptiere, dass Innovation bei den Pharmaunternehmen belohnt werden müsse. "Aber wir können keine Preise akzeptieren, die lebensrettende Covid-19-Medikamente nur für Reiche zugänglich machen und die für Arme außerhalb ihrer Reichweite bleiben. Das ist moralisches Versagen", sagte Tedros.

Im April hatte die WHO nach mehreren anderen Mitteln das auch in Deutschland schon eingesetzte Medikament Paxlovid von der US-Firma Pfizer bei bestimmten Corona-Patientinnen und -Patienten empfohlen. Die Mittel können in der Frühphase einer Sars-CoV-2-Infektion vor schweren Krankheitsverläufen schützen. Pharmafirmen bieten Medikamente in der Regel in drei Preiskategorien an, sodass Länder mit niedrigen Einkommen deutlich weniger dafür zahlen als reiche Länder. Wie bei den ersten Corona-Impfstoffen im vergangenen Jahr haben sich aber viele reiche Länder mit Bestellungen einen Großteil der ersten Produktion der Covid-19-Medikamente gesichert, sodass zunächst wenig übrig geblieben ist.

Mittwoch, 4. Mai, 16.15 Uhr: Indien publiziert eigene Zahlen zur Covid-Übersterblichkeit

Indien ist der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zuvorgekommen und hat eigene Zahlen zur Corona-Übersterblichkeit veröffentlicht. Die indische Regierung hatte die bislang unveröffentlichten Schätzungen der WHO kritisiert. Nun veröffentlichte Indien selbst Zahlen zur Übersterblichkeit - allerdings nur für das Jahr 2020 und nicht 2021, in dem das Land die bislang mit Abstand schlimmste Welle erlebte. Demnach starben 2020 knapp 475 000 Menschen mehr als im Jahr davor. Insgesamt seien 2020 mehr als 8,1 Millionen Menschen gestorben. Der Chef der Covid-Taskforce Indiens, VK Paul, sagte der indischen Nachrichtenagentur ANI in einem am Mittwoch veröffentlichten Artikel, dass es sich dabei um "die Wahrheit" handle, also um die tatsächliche Zahl von Todesfällen, die von den Bundesstaaten gemeldet worden seien. Er kritisierte Berichte, wonach die Sterblichkeit achtmal höher sei, als aus indischen Zahlen hervorgeht.

Die Weltgesundheitsorganisation will nach Informationen der Webseite Devex Schätzungen zu Todeszahlen veröffentlichen, bei denen sowohl direkte als auch indirekte Einflüsse der Pandemie berücksichtigt wurden. Nach Informationen von Devex und der "New York Times" liegen die WHO-Zahlen deutlich höher als die bereits vorher veröffentlichten indischen Zahlen. Nach Angaben des indischen Gesundheitsministeriums kamen bislang knapp 524 000 Menschen ums Leben. Die WHO-Zahlen sollen Donnerstag publiziert werden. Indien zweifelt die Methodik für die Schätzung an, die bei einem Land wie Indien mit 1,3 Milliarden Einwohnern nicht funktioniere.

Mittwoch, 4. Mai, 14.30 Uhr: BGH: Fitnessstudio-Kunde bekommt für Lockdown-Zeit Beiträge zurück

Im Corona-Lockdown konnten viele Menschen ihr Fitnessstudio nicht nutzen. Aber bekommen Kunden für diese Zeit ihre gezahlten Beiträge zurück? Zu dieser Frage urteilte nun der Bundesgerichtshof (BGH) - was die Justiz dazu sagt, lesen Sie hier.

Mittwoch, 4. Mai, 13.30 Uhr: Kürzere Isolation für Corona-Infizierte in NRW nur mit Test

Corona-Infizierte in Nordrhein-Westfalen können die Isolierung von Donnerstag an nur bei einem offiziellen negativen Testergebnis bereits nach fünf Tagen beenden. In Nordrhein-Westfalen ist für das Freitesten nach wie vor ein offizieller Test - ein Bürgertest oder PCR-Test - erforderlich, teilte das NRW-Gesundheitsministerium am Mittwoch in Düsseldorf zu den ab 5. Mai geltenden Test- und Quarantäneregelungen mit. Ohne Freitestung endet die Isolierung wie bisher automatisch nach zehn Tagen.

Die am Montagabend vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichten neuen Leitlinien sehen vor, dass die vorgeschriebene Isolation für Corona-Infizierte in der Regel schon nach fünf Tagen enden kann. Zum Abschluss wird aber ein negativer Test "dringend empfohlen". Die konkrete Umsetzung liegt bei den Bundesländern. Bayern etwa war bei der Verkürzung der Isolation auf nur noch fünf Tage bereits Mitte April vorangegangen. Ein abschließendes Freitesten ist dort nicht mehr notwendig. Voraussetzung dort ist aber eine Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden.

Mittwoch, 4. Mai, 11.30 Uhr: Günther nach Corona-Infektion wieder heraus aus der Isolation

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther kann nach einer Corona-Erkrankung wieder in den Landtagswahlkampf einsteigen. "Habe mich selten so über ein negatives Ergebnis gefreut", schrieb der CDU-Politiker am Mittwoch auf Facebook. "Ab heute bin ich endlich wieder aus der Isolation raus und kann wieder alle Wahlkampftermine wie geplant wahrnehmen. Ich habe richtig Bock auf den Wahlkampfendspurt."

Noch am Dienstag war ein Corona-Test Günthers positiv ausgegangen. Am Mittwochabend trifft Günther im NDR-Fernsehen beim letzten Triell der Spitzenkandidaten mit Thomas Losse-Müller von der SPD und Finanzministerin Monika Heinold von den Grünen zusammen. Der Landtag wird am Sonntag neu gewählt. In den Umfragen liegt die CDU deutlich vor der SPD und den Grünen.

Mittwoch, 4. Mai, 9.30 Uhr: Statistisches Bundesamt: Corona-Pandemie bremste Zuwanderung aus

Die Corona-Pandemie hat im Jahr 2020 die Zuwanderung nach Deutschland deutlich ausgebremst. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts kamen im ersten Corona-Jahr 24 Prozent weniger Menschen aus dem Ausland als im Jahr zuvor. Auch die Zahl der aus Deutschland fortziehenden Menschen war mit 22 Prozent deutlich geringer. Bei den jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 22 Jahren zeigte sich das mit 32 Prozent weniger Zuzügen und 28 Prozent weniger Fortzügen besonders stark, wie die Behörde am Mittwoch berichtete.

Die sogenannte Nettozuwanderung lag im Jahr 2020 bei rund 220 000 Menschen, ein Drittel weniger als im Jahr zuvor. 2019 waren noch etwa 327 000 Menschen mehr nach Deutschland zugezogen als ins Ausland weggezogen. Die Nettozuwanderung der jungen Erwachsenen nahm dabei überdurchschnittlich um 40 Prozent ab.

Mittwoch, 4, Mai, 7.30 Uhr: Mehr als 25 Millionen registrierte Corona-Fälle - hohe Dunkelziffer

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind mehr als 25 Millionen Corona-Infektionen offiziell in Deutschland registriert worden - Fachleute gehen aber von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwochmorgen 25 033 970 Ansteckungen (Stand des RKI-Dashboards von 07.25 Uhr).

Die Zahl der tatsächlichen Fälle könnte Experten zufolge bereits 50 Millionen oder mehr betragen: "Die untere Grenze der Dunkelziffer dürfte bei einem Faktor 2 liegen, je nach Alter und Region kann der Faktor auch deutlich höher liegen", schätzte der Epidemiologe Hajo Zeeb vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie in Bremen auf dpa-Anfrage.

Mittwoch, 4. Mai, 5.45 Uhr: Unterallgäu und Ostallgäu haben die höchsten Inzidenzwerte im Allgäu

Fast identische Inzidenzwerte haben die Landkreise Unterallgäu und Ostallgäu: 747,8 bzw. 748,4. Mit Alle Werte für das Allgäu lesen Sie hier.

Mittwoch, 4. Mai, 5.30 Uhr: FDP-Fraktionschef: Isolationsregeln für Corona-Infizierte aufheben

FDP-Fraktionschef Christian Dürr fordert eine Aufhebung der Regeln zur Isolation von Corona-Infizierten. Deutschland sollte dem Beispiel Großbritanniens folgen, wo sich positiv Getestete nicht mehr in Zwangsisolation begeben müssten, sagte Dürr dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch). "Wer positiv getestet, aber symptomfrei ist, sollte mit Maske und Abstand das Haus verlassen dürfen", sagte er. "Ich bin fest davon überzeugt, dass die Menschen in dieser Frage eigenverantwortlich eine Entscheidung treffen können. Dafür braucht es nicht länger eine staatliche Regulierung", fügte Dürr hinzu.

Mittwoch, 4, Mai, 5.15 Uhr: Umfrage: Sorge um Ausbildungsplatz weit verbreitet

Viele junge Menschen in Deutschland sorgen sich laut Umfrage um ihre Chancen auf dem Ausbildungsmarkt und wünschen sich mehr Unterstützung von der Politik. Unter 1666 Befragten im Alter zwischen 14 und 20 Jahren sehen 54 Prozent ihre Ausbildungschancen durch die Pandemie verschlechtert. Das ergab eine von der Bertelsmann Stiftung beauftragte Erhebung, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Jugendliche mit niedriger Schulbildung seien pessimistischer.

Rund 42 Prozent der Befragten meinen, die Politik tue eher wenig oder gar nichts für Ausbildungsplatzsuchende. Weitere 38 Prozent sagten, die Politik tue zwar viel, aber nicht genug. "In Summe sind damit 80 Prozent mit dem Engagement der Politik für Ausbildungsplatzsuchende unzufrieden", hieß es in Gütersloh.

Mittwoch, 4. Mai, 5 Uhr: RKI registriert 106 631 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 591,8

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 591,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 632,2 gelegen (Vorwoche: 887,6; Vormonat: 1424,6). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 106 631 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 141 661 registrierte Ansteckungen) und 241 Todesfälle (Vorwoche: 343) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich.

Dienstag, 3. Mai, 20.38 Uhr: Kretschmer ruft nach der Pandemie zur Versöhnung auf

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat angesichts einer Spaltung der Gesellschaft in der Corona-Pandemie zur Versöhnung aufgerufen. Die Pandemie sei eine unglaubliche Belastung für die Menschen gewesen, sagte Kretschmer am Dienstagabend bei einer Regionalkonferenz der sächsischen CDU in Wilsdruff bei Dresden. Manchen seien die Schutzmaßnahmen zu gering gewesen, andere hätten sie nicht nachvollziehen können. Es sei in dieser Zeit viel Ungerechtigkeit empfunden worden. "Diese Gesellschaft war gespalten." Jetzt müsse es darum gehen, wieder zusammenzukommen.

"Mein Rat ist, dass wir das nicht tun, indem wir das gegenseitig aufrechnen", sagte Kretschmer. Die beste Möglichkeit sei, einen "Haken" daran zu machen. In der Kirche würde man Vergebung sagen. Nun gelte es nach vorn zu schauen. "Es gibt so viele Dinge, die jetzt zu tun sind."

Dienstag, 3. Mai, 17.36 Uhr: Institut: Risiko neuer Corona-Varianten durch Nerzzucht gering

Dänische Gesundheitsexperten halten das Risiko des Entstehens einer neuen besorgniserregenden Coronavirus-Variante durch eine Rückkehr zur Nerzzucht in Dänemark für begrenzt. Die genaue Wahrscheinlichkeit für das Auftreten neuer Varianten im Falle einer limitierten Wiederaufnahme der Nerzhaltung lasse sich zwar nur schwer abschätzen, könne aber insgesamt als niedrig bezeichnet werden, schrieb das staatliche Gesundheitsinstitut SSI in einer am Dienstag veröffentlichten Risikobewertung. Sollte dies aber geschehen, könnten die Konsequenzen groß sein, hieß es in dem Bericht.

Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen hatte im November 2020 verkündet, dass alle Nerze im Land getötet werden sollen. Begründet wurde der radikale Schritt damit, dass das Coronavirus in den Tieren mutiert sei und sich auf den Menschen übertragen habe. Die Massenkeulung von Millionen Nerzen hatte zu einer größeren Debatte im Land geführt, unter anderem, weil für die Tötung die Rechtsgrundlage gefehlt hatte und nachträglich geschaffen werden musste. In dem Zuge wurde auch die Nerzhaltung verboten, die Halter wurden entschädigt.

Anfang März dieses Jahres hatte das dänische Gesundheitsministerium das SSI dann gebeten, das Risiko einer Wiederaufnahme der Haltung für die menschliche Gesundheit zum 1. Januar 2023 einzuschätzen. Der SSI-Bericht dürfte als eine entscheidende Grundlage für die politische Entscheidung dienen, ob die Nerzzucht im nördlichsten deutschen Nachbarland zum nächsten Jahr wieder zugelassen wird.

Dienstag, 3. Mai, 15 Uhr: Labore: Test- und Infektionsgeschehen weiter rückläufig

Die Zahl der PCR-Tests auf Sars-CoV-2 und ihre Positivrate sind nach Angaben eines Laborverbands in den vergangenen Wochen deutlich zurückgegangen. In der vergangenen Woche seien insgesamt rund 1,01 Millionen solcher Untersuchungen durchgeführt worden, teilte der Verband Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM) am Dienstag mit. Mit Blick auf den gesamten April zeige sich, dass die Gesamtzahl der angeforderten Tests gegenüber dem Vormonat deutlich gesunken sei, hieß es.

Das kann mehrere Gründe haben. Derzeit sei etwa nach einem positiven Schnelltest ein PCR-Test nicht mehr zwingend notwendig, sagte ein ALM-Sprecher. Vor vier Wochen hatte der Verband rund 1,86 Millionen Tests innerhalb der letzten Woche vermeldet, zuvor war die Marke von zwei Millionen wöchentlichen Tests klar überschritten worden.

Es sei zudem davon auszugehen, dass das Infektionsgeschehen zurückgehe, sagte der Sprecher mit Blick auf die Positivrate: Beim Anteil positiver PCR-Testergebnisse zeigte sich laut ALM ein klarer Rückgang. So fielen etwa in der letzten Woche knapp 436.000 PCR-Tests positiv aus. Die Positivrate bleibe zwar hoch, sei aber auf 43 Prozent gesunken (Vorwoche 52,3 Prozent), hieß es. Die Positivrate hänge jedoch nicht allein vom Infektionsgeschehen sondern auch vom Testverhalten ab, räumte der Sprecher ein.

Eine deutliche Entspannung sieht der Verband bei der Auslastung der rund 180 Labore, die an der Erhebung teilnehmen: Diese liege aktuell bei lediglich 36 Prozent, wobei die Kapazitäten mit rund 2,8 Millionen PCR-Tests unverändert hoch blieben.

Dienstag, 3. Mai, 14.30 Uhr: Drosten: Kein großes Problem durch Omikron-Variante BA.4 und BA.5

Die relativ neu entdeckten Omikron-Untervarianten BA.4 und BA.5 dürften nach Einschätzung des Virologen Christian Drosten in Deutschland vorerst nicht zu einem großem Problem werden. Das sagte der Direktor des Virologie-Instituts der Charité in Berlin am Dienstag in einem Interview mit dem Deutschlandfunk.

Er begründete dies mit den bisherigen Wellen durch die Omikron-Subtypen BA.1 und BA.2 hierzulande. Außerdem komme nun mit dem Sommer der Temperatureffekt hinzu, der das Infektionsgeschehen dämpfe. "Ich erwarte schon, dass BA.4/5 auch zahlenmäßig zunehmen werden, aber innerhalb von einer Gesamtzahl, die sehr niedrig ist."

In Deutschland ist nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) mittlerweile BA.2 klar vorherrschend. Weitere Varianten werden sehr selten gefunden, allerdings werden auch nicht alle positiven Proben dahingehend untersucht.

Dienstag, 3. Mai, 13.25 Uhr: RKI zu Corona: 7 Prozent der Bevölkerung weder geimpft noch genesen

Etwa sieben Prozent der Bevölkerung in Deutschland dürften laut einer Modellierung bis Ende März 2022 weder gegen Corona geimpft noch mit dem Virus selbst in Kontakt gekommen sein. Das geht aus einer sogenannten Preprint-Studie von Wissenschaftlern des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin hervor, die noch nicht von externen Fachleuten begutachtet worden ist. Über die Daten, die je nach Altersgruppe und Bundesland variieren, hatte zuvor die "Süddeutsche Zeitung" (Dienstag) berichtet. Die Autoren machen deutlich, dass in der restlichen Bevölkerung kein einheitliches Maß an Schutz anzunehmen ist: Insbesondere für Menschen, die nicht geimpft, aber (meist mit Omikron) infiziert wurden, gebe es noch größere Unsicherheiten mit Blick auf den kommenden Herbst und Winter, etwa weil der Schutz vor schwerer Erkrankung kurzlebiger sein könnte. Nach vollständiger Grundimmunisierung, Booster und Infektion wird hingegen ein längeranhaltender Schutz vor schwerer Erkrankung angenommen.

Für ältere Menschen ab 60 Jahren mit höherem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs wird ein Anteil von rund vier Prozent ohne jegliche Immunität angegeben. Bei Kindern werden höhere Werte geschätzt - schließlich ist etwa für die Kleineren noch kein Covid-19-Impfstoff verfügbar. Verfasser der Studie ist unter anderem RKI-Chef Lothar Wieler. Das Team stellt heraus, dass die Ende 2021 aufgekommene Omikron-Variante für besonders viele Infektionen sorgte. Also die Variante, von der Fachleute annehmen, dass eine Infektion keinen so guten Schutz vor anderen Varianten wie Delta mit sich bringt. Wenn man Omikron-Infektionen nicht berücksichtige, könnten laut dem Paper über alle Altersgruppen hinweg noch rund 16 Prozent der Bevölkerung ohne spezifischen Immunschutz sein.

Hintergrund der Modellierung ist, dass das Immunitätslevel in der Bevölkerung bisher nicht genau beziffert werden konnte. Das liegt etwa an unbemerkt verlaufenen Ansteckungen und an Überschneidungen der Gruppen von Genesenen und Geimpften. Auch zu Mehrfach-Infektionen gibt es bisher kaum Daten. Modellierungen basieren auf einer Reihe von Annahmen und unterliegen damit Unsicherheiten. Faktoren wie das Nachlassen der Immunität und das Aufkommen von Varianten, die dem Immunschutz ausweichen, berücksichtigten die Autoren wegen schwieriger Vorhersagbarkeit nicht.

Dienstag, 3. Mai, 12.30 Uhr: Freispruch für Rentner wegen Nicht-Bezahlens eines Corona-Bußgeldes

Kleiner Zettel mit großer Wirkung: Weil sie ein Corona-Kontaktformular nicht vollständig ausgefüllt hatten, sollte ein Rentnerehepaar aus Hamburg ein hohes Bußgeld zahlen. Doch ein Richter am Amtsgericht sprach den 86-jährigen Ehemann am Dienstag frei. Das Verfahren gegen seine 87-jährige Ehefrau, die im Rollstuhl sitzt und an Demenz leidet, soll wegen ihres Gesundheitszustandes eingestellt werden. Dem muss die Staatsanwaltschaft aber noch zustimmen. "Ich kann nicht feststellen, dass sie sich schuldhaft verhalten haben", sagte der Richter. Der Gesetzgeber habe nicht festgelegt, wann das Kontaktformular auszufüllen sei.

Die beiden sind Stammgäste in einer Bäckerei in Hamburg-Harburg. Im Juni 2021 musste die Rentnerin dringend die Toilette der Bäckerei aufsuchen. Daher vergaß ihr Mann diesmal, das Corona-Kontaktformular auszufüllen. Das übernahm eine Verkäuferin für die beiden, die jedoch nur den Namen der Rentner eintrug und nicht die vollständige Adresse. Ein Kontrolleur akzeptierte das Formular nicht und erließ Bußgeldbescheide von jeweils 178,50 Euro. Dagegen hatten die beiden Einspruch eingelegt. "Ich muss ehrlich sagen, gerechnet habe ich nicht damit", sagte der Rentner nach der Verhandlung erleichtert. "Aber der Richter war gut. Da konnte man nicht meckern."

Dienstag, 3. Mai, 11.45 Uhr: Erzeugerpreise in Eurozone steigen in Rekordtempo - auch wegen Chinas Corona-Politik

Der Preisauftrieb in der Eurozone nimmt weiter zu. Im März erhöhten sich die Erzeugerpreise abermals in Rekordtempo. Die Preise, die Hersteller für ihre Waren erhalten, stiegen zum Vorjahresmonat um 36,8 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte. Das ist die höchste Rate seit der Euro-Einführung. Experten hatten im Schnitt mit 36,3 Prozent gerechnet. Schon in den Vormonaten waren die Produzentenpreise in Rekordtempo gestiegen. Besonders deutlich verteuerte sich Energie mit rund 104 Prozent. Die Preise für Vorleistungsgüter stiegen um 22,6 Prozent. Hier machen sich Probleme im internationalen Warenhandel bemerkbar, die auf die Pandemie zurückgehen, mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine und der Corona-Politik Chinas aber noch stärker zutagetreten.

Die Erzeugerpreise messen den Preisdruck auf Herstellerebene, indem sie die Verkaufspreise der Produzenten erfassen. Die Entwicklung schlägt in der Regel teilweise und mit Verzögerung auf die Verbraucherpreise durch, an denen die Europäische Zentralbank ihre Geldpolitik ausrichtet. Auch auf Verbraucherebene hat sich die Teuerung immer weiter verstärkt. Im April lagen die Lebenshaltungskosten in der Eurozone 7,5 Prozent höher als vor einem Jahr. Das ist der höchste Anstieg seit Bestehen des Währungsraums. Der Druck auf die EZB, ihre lockere Geldpolitik zu beenden, wächst damit. Sie strebt mittelfristig eine Inflationsrate von 2 Prozent an.

Dienstag, 3. Mai, 11 Uhr: Neues Buch von Bill Gates: "Wie wir die nächste Pandemie verhindern"

Bill Gates hat ein neues Buch herausgebracht: "Wie wir die nächste Pandemie verhindern". Darin beschreibt er detailliert, was seiner Meinung nach passieren müsste, damit eine Krise wie die Corona-Pandemie nicht erneut über die Welt hineinbricht. Welche Maßnahmen Gates fordert, lesen Sie hier.

Dienstag, 3. Mai, 10.40 Uhr: Corona-Zahlen in Thailand gehen stark zurück

In Thailand gehen die Corona-Zahlen rapide zurück. Erstmals seit Februar haben die Gesundheitsbehörden seit Wochenbeginn wieder weniger als 10 000 Neuinfektionen am Tag verzeichnet. Am Dienstag seien in dem beliebten Urlaubsland 9721 neue Fälle bestätigt worden, nach 9331 Neuinfektionen am Montag, hieß es. Zuletzt waren vor genau drei Monaten so niedrige Zahlen gemeldet worden. Auch die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 ist in den vergangenen Tagen auf unter 100 innerhalb von 24 Stunden gesunken.

Thailand hat seit 1. Mai die Einreisebedingungen deutlich gelockert, damit die wichtige Tourismusbranche wieder in Schwung kommt. Wegen der lange Zeit komplizierten Regeln lief der Neustart in den vergangenen Monaten nur schleppend an. Die meisten Besucher kamen im ersten Quartal aus Russland, Deutschland und Großbritannien. In Thailand gilt landesweit weiter überall eine Maskenpflicht.

Dienstag, 3. Mai, 10.30 Uhr: Drei Corona-Patienten auf Intensivstation in Klinikum Memmingen

Im Klinikum Memmingen werden derzeit zehn Corona-Patienten behandelt - darunter ein Kind. Das teilte die Verwaltung am Dienstagvormittag mit. Auf der Intensivstation liegen aktuell drei Erwachsene. Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gab es in den vergangenen Tagen keine.

Dienstag, 3. Mai, 9.40 Uhr: Corona: Bestimmt die Blutgruppe den Verlauf?

Das Infektionsschutzgesetzändert sich immer weiter und die Corona-Bestimmungen fallen in Deutschland nach und nach. Doch führende Virologen und Politiker warnen, dass damit auch die Vorsicht der Bürger gegenüber Covid-19 nachlässt. Mitten in dieser ungewissen Situation sorgen nun Studien für Aufsehen, welche sich mit der Frage beschäftigen, welchen Einfluss die Blutgruppe auf Corona-Infektionen und schwere Verläufe haben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 3. Mai, 8.15 Uhr: Senior sollte lebend in Leichenhaus in Shanghai gebracht werden

Irrtümlich ließ ein Pflegeheim in Shanghai einen älteren Bewohner, der noch lebte, in einem Leichensack abtransportieren. Als er in den Leichenwagen verladen wurde, regte sich der Körper, so dass Mitarbeiter bemerkten, dass der Mann keineswegs tot war, wie auf einem Video zu sehen ist, das in Chinas Internet für Aufregung sorgte. Die Männer öffneten den gelben Leichensack und überzeugten sich davon, dass der Senior tatsächlich noch lebte. "Er lebt, er lebt", ruft einer erschrocken. "Deck ihn nicht wieder zu." Der Mann wurde auf der Bahre wieder zurück ins Heim gerollt.

Mediziner überprüfen mit einem Gemeindemitarbeiter die Daten der Anwohner in Shanghai.
Mediziner überprüfen mit einem Gemeindemitarbeiter die Daten der Anwohner in Shanghai.
Bild: Jin Liwang

Das Video mit den blauweiß vermummten Mitarbeitern löste Empörung in sozialen Medien aus und galt vielen als weiterer Beweis dafür, was in dem seit Ende März geltenden Corona-Lockdown in der ostchinesischen Hafenstadt noch alles so schief läuft. Fünf Funktionäre wurden nach Angaben von Staatsmedien vom Dienstag bestraft, darunter der Leiter des Pflegeheims im Putuo Distrikt und ein beteiligter Arzt. Nach dem Vorfall sei der Mann in ein Krankenhaus gebracht worden und in stabilem Zustand, berichtete die "Global Times".

Dienstag, 3. Mai, 7.30 Uhr: RKI meldet sechs weitere Corona-Tote für das Allgäu

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am Dienstag sechs weitere Corona-Tote für das Allgäu gemeldet. Damit steigt die Zahl von 1007 auf 1013.

Dienstag, 3. Mai, 7.20 Uhr: Gibt es eine neue Chance für das Impfregister?

Wie kann verhindert werden, dass schon in wenigen Monaten eine neue Pandemie-Welleüber das Land rollt? Bundestagspräsidentin Bärbel Bas fordert, zunächst den Impfstatus aller zu erfassen. Was die SPD-Politikerin unserer Redaktion sagte, lesen Sie hier.

Dienstag, 3. Mai, 6.45 Uhr: Inzidenz in allen Allgäuer Landkreisen und Städten wieder gestiegen

Die Werte zur 7-Tage-Inzidenz im Allgäu sind am Dienstag wieder gestiegen. Und zwar in allen Landkreisen und Städten. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Dienstag, 3. Mai, 6 Uhr: RKI registriert 113 522 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz sinkt weiter

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 632,2 an. (Vortag 639,5; Vormonat: 1457,9).

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung, auch weil die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung abhängen. Das RKI analysiert deshalb regelmäßig - aber nicht tagesaktuell - weitere Parameter. So gingen die Experten in ihrem am Donnerstag erschienenen Wochenbericht unter anderem davon aus, dass die Kennzahlen zu Krankenhauseinweisungen weiter abgenommen haben.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 113.522 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages, wie aus den Zahlen von Dienstagmorgen hervorgeht, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Zwischen den einzelnen Wochentagen schwanken die Werte deutlich, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 240 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 304 Todesfälle gewesen. Auch diese Zahl schwankt sehr von Tag zu Tag, da dem RKI am Wochenende nur wenige Daten dazu gemeldet werden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 24.927.339 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Montag, 2. Mai, 18.20 Uhr: "Corona ist noch nicht vorbei" - Wie Allgäuerinnen und Allgäuer zur Maske stehen

Vor vier Wochen ist die Maskenpflicht in Bayern weitgehend gefallen. Viele Menschen freuen sich über die neue Freiheit, auch wenn die Inzidenzwerte immer noch hoch sind. Und doch ist der Mund-Nasen-Schutz aus dem Bild vieler Städte noch längst nicht verschwunden: Dies hat ein Rundgang in der Memminger Innenstadt gezeigt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 2. Mai, 16.08 Uhr: Wo im Ostallgäu weitere Impftermine gegen Corona geplant sind

Im Ostallgäu gibt es weitere Sonderimpftermine gegen das Coronavirus. Wo sie sind und für wen eine Impfung empfohlen wird, erfahren Sie hier.

Montag, 2. Mai, 15 Uhr: Kemptens OB Kiechle ist nach positivem Corona-Test in Isolation

Kemptens Oberbürgermeister Thomas Kiechle befindet sich nach einem positiven Corona-Test in häuslicher Isolation. Das berichtet die Stadt Kempten am Montagnachmittag.

Bis dato habe er nur leichte Symptome und erledige den Großteil der Amtsgeschäfte von zuhause aus. Seine Vertretung und viele Präsenztermine übernimmt Kemptens Zweiter Bürgermeister Klaus Knoll und ergänzend die Dritte Bürgermeisterin Erna-Kathrein Groll. Dazu zählt auch die Leitung der Sitzungen des Werkausschusses am Mittwoch und des Planungs- und Bauausschusses am Donnerstag.

Gemäß der Allgemeinverfügung Isolation kann sich Oberbürgermeister Kiechle nach fünf Tagen freitesten, sofern er 48 Stunden zuvor symptomfrei ist. Oberbürgermeister Kiechle ist dreimal geimpft, heißt es vonseiten der Stadt.

Montag, 2. Mai, 14.45 Uhr: Gesundheitsämter müssen am Wochenende keine Corona-Zahlen mehr melden

Die bayerischen Gesundheitsämter müssen an Wochenenden und Feiertagen keine aktuellen Corona-Zahlen mehr ans Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) melden. "Die Datenübermittlung der Gesundheitsämter an das LGL erfolgt am folgenden Arbeitstag", hieß es am Montag auf der LGL-Internetseite.

Entsprechend meldet das LGL an Wochenenden und Feiertagen auch keine Infektionszahlen mehr an das Robert Koch-Institut (RKI) weiter, sondern am folgenden Arbeitstag. Das RKI betont: "Tagesaktuelle Schwankungen sollten daher - insbesondere am Wochenende und zu Wochenbeginn - nicht überbewertet werden." Für die Beurteilung des Verlaufs sei die Betrachtung des Wochenvergleichs zielführender.

Auch andere Bundesländer melden aufgrund der veränderten pandemischen Lage und der deutlich zurückgegangenen Sieben-Tage-Inzidenzen an Wochenenden und Feiertagen keine Corona-Zahlen mehr ans RKI weiter.

Montag, 2. Mai, 12 Uhr: Wegen Corona: Joachim Gauck kommt nicht nach Memmingen

Die für Mittwoch, 4. Mai, geplante Lesung mit dem ehemaligen Bundespräsident Joachim Gauck muss wegen einer Corona-Erkrankung entfallen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 2. Mai, 8 Uhr: Verkürzte Corona-Isolation in Bayern: Holetschek spricht von "guten Erfahrungen"

Bayern hat laut Gesundheitsminister Klaus Holetschek "ganz gute" Erfahrungen mit der auf fünf Tage verkürzten Isolationsfrist für Corona-Infizierte gemacht. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 2. Mai, 6.15 Uhr: Neuseeland empfängt wieder Touristen aus 60 Ländern

Als eines der letzten Länder in der Asien-Pazifik-Region empfängt auch Neuseeland ab sofort wieder internationale Gäste. Das Land öffnete am Montag erstmals seit mehr als zwei Jahren seine Grenzen für zweifach geimpfte Besucher aus 60 visabefreiten Ländern (visa-waiver countries), darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Jedoch erwartet die Tourismusbranche voraussichtlich erst ab Oktober eine Erholung des Sektors - auch, weil in Neuseeland gerade der Winter beginnt.

Zudem verlangen die Behörden weiterhin einen negativen Corona-Test vor der Abreise im Heimatland und einen zweiten bei der Einreise nach Neuseeland.

Montag, 2. Mai, 5.45 Uhr: Urteil im Prozess um falsche Masken-Atteste erwartet

Weil er Patienten falsche Atteste ausgestellt haben soll, muss sich ein Arzt aus Niederbayern vor dem Amtsgericht Passau verantworten. Am Montag (14.00 Uhr) ist nach Justizangaben die Urteilsverkündung geplant. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mediziner vor, zu Beginn der Corona-Pandemie Patienten fälschlicherweise attestiert zu haben, sie müssten aus medizinischen Gründen keine Masken tragen und sich nicht die Hände desinfizieren.

Montag, 2. Mai, 5.35 Uhr: Bundesgericht überprüft verpflichtende Corona-Impfung bei Soldaten

Zwei Offiziere der Bundeswehr verweigern die verbindliche Impfung gegen das Coronavirus - am Montag (10.00 Uhr) muss sich nun das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig mit dem Fall beschäftigen. Das Verteidigungsministerium hatte ab 24. November 2021 eine Covid-19-Impfung als verbindlich in die allgemeinen Regelungen zur Zentralen Dienstvorschrift "Impf- und weitere Prophylaxemaßnahmen" übernommen. Für diese Impfung besteht demnach seitdem eine sogenannte Duldungspflicht. Dagegen klagen die beiden Männer (Az.: BVerwG 1 WB 2.22, BVerwG 1 WB 5.22).

Ob der 1. Wehrdienstsenat, der erst- und letztinstanzlich über die zwei Anträge entscheidet, noch am Montag ein Urteil verkündet, ist noch unklar.

Montag, 2. Mai, 5.15 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu sinken - Ostallgäu hat aktuell höchsten Wert

Die Inzidenzwerte im Allgäu sind gesunken. Das geht aus aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts am Montagmorgen hervor. Demnach hat die höchste Inzidenz in der Region der Landkreis Ostallgäu: 739,9. Auch diese Zahl liegt unter dem Wert vom Sonntag. Alle Allgäuer Inzidenzwerte im Allgäu lesen Sie hier.

Montag, 2. Mai, 5 Uhr: Erstmals seit September kein neuer Corona-Toter gemeldet

Erstmals seit September haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut keinen einzigen neuen Corona-Todesfall binnen 24 Stunden übermittelt. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Dass kein einziger Corona-Toter innerhalb eines Tages gemeldet wurde, war zuletzt am 21. September der Fall.

An Wochenenden werden gewöhnlich wesentlich weniger Todesfälle von den Gesundheitsämtern gemeldet als an anderen Tagen. Die Daten werden später nachgereicht. Es geht um Menschen, die an oder mit Corona gestorben sind.

Sonntag, 1. Mai, 21.36 Uhr: Bundesgericht überprüft verpflichtende Corona-Impfung bei Soldaten

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig befasst sich am Montag (10.00 Uhr) mit den Fällen zweier Bundeswehr-Offiziere, die die Impfung gegen das Coronavirus verweigern. Das Verteidigungsministerium hatte ab 24. November 2021 eine Covid-19-Impfung als verbindlich in die allgemeinen Regelungen zur Zentralen Dienstvorschrift "Impf- und weitere Prophylaxemaßnahmen" aufgenommen. Für diese Impfung besteht demnach nunmehr eine gesetzliche sogenannte Duldungspflicht. Die beiden Männer berufen sich auf ihr Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit und haben dagegen geklagt.

Sonntag, 1. Mai, 16.33 Uhr: Corona-Tests bei Habeck negativ - Minister nimmt Arbeit wieder auf

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck ist doch nicht Corona-infiziert und wird daher an diesem Montag seine Arbeit wieder in vollem Umfang aufnehmen. Nach drei positiven Corona-Schnelltests am Freitagvormittag habe ein direkt darauffolgender PCR-Test ein negatives Ergebnis ergeben, teilte eine Sprecherin am Sonntag mit. Auch ein zweiter PCR-Test am Wochenende sei negativ ausgefallen.

Positiv fiel dagegen am Sonntag der Test beim Grünen-Co-Vorsitzenden Omid Nouripour aus: "Jetzt hat’s auch mich erwischt: Gerade erhalte ich, nach positivem Schnelltest heute, ein entsprechendes PCR-Ergebnis", schrieb er auf Twitter. Am Vortag sei das Ergebnis noch negativ gewesen. "Ich habe mich in häusliche Isolation begeben. Alle physischen Termine sage ich bis auf Weiteres ab." Nouripour war am Samstag noch beim kleinen Parteitag der Grünen in Düsseldorf gewesen.

Sonntag, 1. Mai, 8.35 Uhr: Inzidenz-Werte im Allgäu sinken weiter

Im Allgäu sind die Inzidenzwerte der einzelnen Städte und Kreise am Sonntag erneut gesunken. Die niedrigste Inzidenz hat aktuell Kaufbeuren mit 470,2, die höchste hat das Ostallgäu mit 744,1. Alle Werte im Detail hier.

Sonntag, 1. Mai, 8.05 Uhr: Diese Corona-Regeln gelten in Bayern ab dem 1. Mai

Bei den Corona-Regeln gibt es ab 1. Mai wieder ein paar Veränderungen. Unter anderem wird der "Basisschutz" bis Ende Mai verlängert, die Corona-Testpflicht in Schulen und Kitas fällt weg und die FFP2-Maskenpflicht gilt weiterhin im ÖPNV, in Arztpraxen, Krankenhäusern, in Pflegeheimen, Flüchtlingsunterkünften und in ähnlichen "vulnerablen Einrichtungen". Alle Infos hier im Überblick.

Sonntag, 1. Mai, 7.30 Uhr: RKI registriert 11.718 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 666,4

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntagmorgen mit 666,4 an (Vortag 717,4; Vorwoche: 807,0; Vormonat: 1586,4). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung, auch weil die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung abhängen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 11.718 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages, wie aus Zahlen von Sonntagmorgen hervorgeht. Zwischen den einzelnen Wochentagen schwanken die Werte deutlich, da insbesondere am Wochenende einige Bundesländer nicht ans RKI melden. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 10 Todesfälle verzeichnet.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 24.809.785 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Samstag, 30. April, 19.07 Uhr: Doch kein Corona? PCR-Test fällt bei Habeck negativ aus

Ein PCR-Test auf das Coronavirus ist bei Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck nach dessen Angaben negativ ausgefallen. Das sagte Habeck beim kleinen Parteitag der Grünen am Samstag in Düsseldorf, wo er digital zugeschaltet war. Habeck war am Freitag zunächst positiv auf das Coronavirus getestet worden und deshalb nicht vor Ort in Düsseldorf dabei.

Drei Schnelltests verschiedener Hersteller seien positiv ausgefallen, sagte Habeck. "Ich hab also keine Ahnung, ob ich jetzt Corona hab oder nicht. Es steht drei zu eins." Er warte nun auf das Ergebnis eines weiteren Tests.

Samstag, 30. April, 17 Uhr: Holetschek lobt Schultests

Mit dem Auslaufen der regelmäßigen Corona-Tests in Bayerns Schulen und Kitas haben die politisch Verantwortlichen eine positive Bilanz gezogen. "Die Testungen haben zusammen mit den allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln ganz wesentlich für das Ausbremsen des Virus im Alltag der Kinder gesorgt", erläuterte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Samstag in München. "Sie werden wegen der insgesamt entspannteren Infektionslage nun mit dem Ende der Erkältungssaison eingestellt."

Allein im ersten Schulhalbjahr waren über 980.000 Poolproben ausgewertet worden, die die jüngeren Schülerinnen und Schüler mittels PCR-Lolli-Test gewannen. Hinzu kamen den Angaben zufolge noch einmal über 605.000 Rückstellproben, mit denen insgesamt 34.775 infizierte Schulkinder ausgemacht werden konnten. Dadurch sei es gelungen, nicht nur weitere Ansteckungen innerhalb der Klassen, sondern auch in den Familien zu verhindern, hieß es.

Samstag, 30. April, 12.30 Uhr: FC St. Pauli sagt nach positiven Schnelltests Training ab

Fußball-Zweitligist FC St. Pauli hat das Training am Samstag abgesagt. Das sei "aufgrund weiterer Corona-Verdachtsfälle im Kader und Umfeld der Lizenzmannschaft" geschehen, teilte der Verein mit. Am Vorabend hatte die Mannschaft im Millerntor-Stadion gegen den Tabellennachbarn 1. FC Nürnberg 1:1 gespielt.

In der Partie fehlte bereits Kapitän Philipp Ziereis wegen einer Covid-19-Erkrankung. Die obligatorischen Schnelltests am Tag danach ergaben weitere positive Befunde. "Vor diesem Hintergrund wurde die Entscheidung getroffen, dass als Vorsichtsmaßnahme zunächst kein Mannschaftstraining stattfindet", hieß es. Die Bestätigung der vorläufigen Befunde mittels PCR-Test sind für Sonntag angekündigt.

Samstag, 30. April, 9.10 Uhr: Besuche in Kliniken Kaufbeuren, Buchloe und Füssen wieder möglich

Ab Montag, 2. Mai, sind Patientenbesuche in den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren eingeschränkt wieder möglich. Zum Schutz der Patienten und Mitarbeitenden gilt bei Besuchen in allen drei Kliniken (Klinikum Kaufbeuren, Klinik Füssen, Klinik St. Josef Buchloe) von 13 bis 18 Uhr die 1-1-1-Regelung, heißt es in einer Pressemitteilung. Das bedeutet, dass ein Patient einen Gast pro Tag für eine Stunde empfangen darf. Besucher müssen außerdem einen negativen Corona-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) sowie eine Selbstauskunft vorlegen und während des gesamten Aufenthalts eine FFP-2-Maske tragen.

Samstag, 30. April, 8.45 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu sinken weiter

Die 7-Tage-Inzidenz der einzelnen Kreise und Städte im Allgäu ist am Samstag erneut gesunken. Die niedrigste Inzidenz in der Region hat Kaufbeuren mit 501,5, die höchste das Unterallgäu mit Über 812,1. Alle Werte im Detail hier.

Samstag, 30. April, 7.30 Uhr: RKI registriert 87.298 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 717,4

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 717,4 an (Vortag 758,5; Vorwoche: 821,7; Vormonat: 1663,0). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung, auch weil die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung abhängen. Das RKI analysiert deshalb regelmäßig - aber nicht tagesaktuell - weitere Parameter. So gingen die Experten in ihrem am Donnerstag erschienenen Wochenbericht unter anderem davon aus, dass die Kennzahlen zu Krankenhauseinweisungen weiter abgenommen haben.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 87.298 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 159 Todesfälle verzeichnet.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 24.798.067 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Freitag, 29. April, 15.30 Uhr: RKI: 4,7 Prozent der Menschen in Deutschland zwei Mal geboostert

Fast 5 Prozent der Menschen in Deutschland haben ihre Impfung gegen das Coronavirus bereits ein zweites Mal auffrischen lassen. Das geht aus den Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag hervor. Das RKI schlüsselt in seiner Übersicht neuerdings auch auf, wie viele zweite Auffrischungsimpfungen (zweite Booster-Impfungen) verabreicht worden sind. Seit Mitte Februar rät die Ständige Impfkommission (Stiko) bestimmten Gruppen zu der für die meisten Geimpften dann insgesamt vierten Impfdosis gegen Sars-CoV-2.

Laut RKI haben sich bundesweit rund 3,9 Millionen Menschen oder 4,7 Prozent der Einwohner zum zweiten Mal boostern lassen. Die Stiko empfiehlt den zweiten Booster derzeit für Menschen ab 70 und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen. Die Quote liegt entsprechend bei den Über-60-Jährigen mit 14,4 Prozent am höchsten. Bei den 18- bis 59-Jährigen sind es laut RKI 1,2 Prozent und bei den 12- bis 17-Jährigen 0,3 Prozent.

Im bundesweiten Vergleich sind die meisten zweiten Booster-Impfungen in Bremen (7,8 Prozent der Bevölkerung), in Nordrhein-Westfalen (7,0 Prozent) und Niedersachsen (6,9 Prozent) verabreicht worden. Am niedrigsten gab das RKI die Quoten für Sachsen (1,7 Prozent), Thüringen (2,2 Prozent) und Sachsen-Anhalt (2,7 Prozent) an.

Insgesamt sind laut RKI mittlerweile 77,6 Prozent (rund 64,5 Millionen Menschen) mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. 75,8 Prozent (rund 63,0 Millionen) gelten den Angaben zufolge als grundimmunisiert und haben die dafür bei den meisten Impfstoffen notwendige zweite Spritze bekommen. Eine erste Auffrischungsimpfung ist demnach 59,3 Prozent (rund 49,3 Millionen Menschen) verabreicht worden.

Freitag, 29. April, 14.55 Uhr: Auch Cannstatter Volksfest wird ohne Einschränkungen geplant

Nach zweijähriger Zwangspause soll neben dem Oktoberfest auch das Cannstatter Volksfest in Stuttgart ohne Zugangsbeschränkungen stattfinden. "Es gibt derzeit keine Auflagen und wir planen ganz normal", sagte Jörg Klopfer von der Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart am Freitag auf Anfrage.

Das Volksfest auf dem Cannstatter Wasen gilt nach der Münchner Wiesn als das weltweit zweitgrößte Fest dieser Art. Vor Corona hatten die Veranstalter jedes Jahr rund 3,5 bis 4 Millionen Besucher gezählt. Es war wegen der Pandemie aber in den vergangenen beiden Jahren abgesagt worden. Vom 23. September dieses Jahres an und bis zum 9. Oktober wird es zum 175. Mal in seiner Geschichte gefeiert, sofern es weiterhin keine Auflagen gibt, wie Klopfer sagte. Am Freitag hatte auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) mitgeteilt, dass das Oktoberfest in der bayerischen Landeshauptstadt ab dem 17. September ohne Einschränkungen gefeiert wird.

Derzeit geöffnet ist das traditionelle Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Wasen am Neckarufer, das erste seit zwei Jahren. Es wird in einer abgespeckten Version gefeiert. Mehr als 230 Schausteller und Marktkaufleute sorgen seit dem 16. April und bis zum 8. Mai mit Achterbahnen, Freifallturm und Autoscootern für die Stimmung. Mit Rücksicht auf Pandemie und Kriegsgeschehen gibt es in diesem Jahr auch keine Festzelte mit Partymusik sowie kein Musikfeuerwerk.

Freitag, 29. April, 12.45 Uhr: Oktoberfest in München findet statt - ohne Zugangsbeschränkungen

Nach zweijähriger Corona-Zwangspause findet in diesem Jahr wieder das Oktoberfest in München statt. Das teilte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) am Freitag mit. Zugangsbeschränkungen soll es demnach nicht geben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 29. April, 12 Uhr: Weiterhin 3G-Regel und Maskenpflicht beim Landratsamt Lindau

Wer aktuell einen Termin beim Landratsamt Lindau (Bodensee) vereinbart hat, braucht nach wie vor einen 3G-Nachweis und muss während seines Besuchs eine FFP2-Maske tragen. Dies gilt zur Sicherheit von Mitarbeitenden und Besuchern gleichermaßen und zwar für alle Dienstgebäude und bei allen Dienstleistungen. Denn die Infektionszahlen sind zwar rückläufig, aber nach wie vor auf einem hohen Niveau, teilt die Behörde mit.

Freitag, 29. April, 8.45 Uhr: Lauterbach: Freitestung nach verkürzter Corona-Isolation sinnvoll

Bei der geplanten Verkürzung der Isolation für Corona-Infizierte hält Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach es für sinnvoll, dass Betroffene sich am Ende freitesten. "Ich persönlich glaube, dass am Ende von fünf Tagen - das ist ja eine sehr kurze Zeit - zumindest eine Selbsttestung dringend empfohlen sein müsste", sagte der SPD-Politiker am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". "Weil wir wissen, dass viele nach dem fünften Tag noch positiv sind, und die würden dann ja doch noch andere anstecken." Daher sei eine Freitestung auch für diejenigen, die keine Symptome mehr haben, sinnvoll - "zumindest als dringende Empfehlung".

Freitag, 29. April, 7.30 Uhr: Corona-Inzidenz im Freistaat gesunken

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist im Vergleich zum Vortag wieder gesunken. Am Freitagmorgen gab das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin einen Wert von 788,0 an. Damit lag die Inzidenz im Freistaat in etwa auf dem Niveau der Vorwoche (780,8). Am Donnerstag hatte der bayerische Wert noch bei 839,8 gelegen.

Bei den Corona-Zahlen ist aber weiter zu berücksichtigen, dass Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle ausgehen - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

In Bayern meldete das RKI am Freitag 16 357 neue Covid-19-Fälle. Die Zahl der Todesfälle stieg um 31 auf 23 526. In Bayern waren die Inzidenzen demnach in den Landkreisen Bad Kissingen (1137,9) und Kulmbach (1129,8) sowie in der kreisfreien Stadt Ansbach (1108,4) am höchsten.

Freitag, 29. April, 6.30 Uhr: Inzidenzwerte in der Region sinken - mit einer Ausnahme

Das Unterallgäu hat weiterhin den höchsten Inzidenzwerte im Allgäu: 921,6. Das geht aus der Statistik des RKI am Freitagmorgen hervor. Die Inzidenzwerte in den vier Allgäuer Landkreisen sowie in den drei kreisfreien Städten sind demnach überwiegend sinkend. Es gibt jedoch eine Ausnahme. Mehr darüber lesen Sie hier.

Freitag, 29. April, 6 Uhr: Omikron-Subvariante BA.2 bei 97 Prozent - weitere Varianten selten

Die Omikron-Subvariante BA.2 dürfte nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) mittlerweile die allermeisten Corona-Ansteckungen in Deutschland hervorrufen. Ihr Anteil habe nach jüngsten Erkenntnissen - einer Stichprobe von vorletzter Woche - 97 Prozent betragen.

Auf knapp drei Prozent kommt demnach BA.1, der zuvor vorherrschende Subtyp. Die relativ neu aufgekommenen Omikron-Sublinien BA.4 und BA.5 spielen nach den Daten bisher keine besondere Rolle: BA.4 wird mit einem Anteil von 0 Prozent gelistet, BA.5 mit 0,1 Prozent. Mischvarianten seien bislang nur vereinzelt nachgewiesen worden, schreibt das RKI. In Deutschland wird nur bei einem kleinen Teil positiver Proben das Erbgut komplett untersucht.

Freitag, 29. April, 5.40 Uhr: OB Reiter gibt heute Entscheidung über Wiesn bekannt

München (dpa) - Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) will am Freitag die mit Spannung erwartete Entscheidung über das diesjährige Oktoberfest verkünden. Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause hoffen viele auf grünes Licht für das größte Volksfest der Welt.

Freitag, 29. April, 5.30 Uhr: Auswertung: 300 000 Patienten mit Post-Covid in Praxen behandelt

In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres sind laut einer Auswertung rund 300 000 Menschen mit länger anhaltenden Beschwerden nach Corona-Infektionen in Arztpraxen behandelt worden. Seit dem 1. Januar 2021 können Post-Covid-Patienten mit einem eigenen Abrechnungscode identifiziert werden, erläuterte das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi). Dieser wurde demnach in den ersten drei Quartalen bis Ende September 2021 für 303 267 Patienten dokumentiert - im ersten Quartal erstmalig bei knapp 110 000 Menschen, im zweiten bei 125 000 und im dritten bei 68 000 Menschen.

Im Verhältnis zu den 4,2 Millionen Covid-19-Fällen, die bis Ende September 2021 bestätigt worden seien, falle die Häufigkeit zum Glück eher gering aus, erläuterte Instituts-Chef Dominik von Stillfried. "Post-Covid entwickelt sich nicht zu einer neuen Volkskrankheit."

Freitag, 29. April, 5 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter - 101 610 Neuinfektionen

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 758,5 an (Vortag 826,0; Vorwoche: 733,4; Vormonat: 1703,3). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionsentwicklung, auch weil die offiziellen Meldedaten vom Testverhalten der Bevölkerung abhängen. Das RKI analysiert deshalb regelmäßig - aber nicht tagesaktuell - weitere Parameter.

So gingen die Experten in ihrem am Donnerstag erschienen Wochenbericht unter anderem davon aus, dass die Kennzahlen zu Krankenhauseinweisungen weiter abgenommen haben. Trends zu den Fallzahlen in der Woche nach Ostern lassen sich laut RKI wegen der Feiertage und der Ferien nur eingeschränkt bewerten. Der Gipfel der aktuellen Welle sei jedoch klar überschritten. Dennoch habe es noch sehr viele Infektionen gegeben.

Donnerstag, 28. April, 22.05 Uhr: OB Reiter gibt am Freitag Entscheidung über diesjährige Wiesn bekannt

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) will am Freitag (12.30 Uhr) die Entscheidung über das diesjährige Oktoberfest verkünden. Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause hoffen viele auf grünes Licht für das größte Volksfest der Welt, das vor der Pandemie regelmäßig rund sechs Millionen Menschen besuchten.

2020 und 2021 war das Oktoberfest wegen Covid-19 abgesagt worden. Längere Pausen gab es in der über 200-jährigen Geschichte des Volksfestes bisher nur in Kriegszeiten.

Immer lauter waren in den vergangenen Tagen die Stimmen für eine Wiesn 2022 geworden. Eine erneute komplette Absage scheint unwahrscheinlich. Die geplanten Termine für das Oktoberfest stehen schon auf der Seite der Stadt: Der Start ist für den 17. September geplant, bis 3. Oktober soll das Fest dauern.

Mittlerweile sind im Freistaat sämtliche Corona-Auflagen auch für Volksfeste weggefallen. Die Entscheidung, ob und wie Volksfeste stattfinden, treffen allerdings die jeweiligen Kommunen.

Donnerstag, 28. April, 21.12 Uhr: Empfehlung zu kürzerer Corona-Isolation erwartet

Bei der vorgeschriebenen Isolation für Corona-Infizierte zeichnet sich eine empfohlene Verkürzung auf fünf Tage ab. Anfang kommender Woche wird dazu eine Empfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) und des Bundesgesundheitsministeriums erwartet, wie es am Donnerstagabend nach Beratungen der Ressortchefs von Bund und Ländern hieß. Dabei sei ein breiter Konsens deutlich geworden, dass die Isolation auch weiterhin von den Gesundheitsämtern angeordnet werden solle. Eine Quarantäne für Kontaktpersonen von Infizierten soll demnach wohl noch dringend empfohlen werden. Ein formeller Beschluss wurde den Informationen zufolge dazu noch nicht gefasst.

Donnerstag, 28. April, 18.48 Uhr: Fallzahlen nach Ostern laut RKI eingeschränkt zu bewerten

Die jüngste Entwicklung der Pandemie in Deutschland lässt sich aus Sicht des Robert Koch-Instituts (RKI) wegen Ostern schwer einschätzen. In der vorigen Kalenderwoche sei die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz zwar um sieben Prozent im Wochenvergleich gesunken, heißt es im Wochenbericht von Donnerstagabend. Beachten müsse man jedoch, dass sich Trends aufgrund der Osterfeiertage und -ferien in der Woche nur eingeschränkt bewerten lassen.

In den beiden Wochen vor und nach Ostern seien vermutlich mehr Fälle nicht erfasst worden, "mit zeitverzögerten Nachmeldungen und -übermittlungen". Das RKI hält aber fest, dass auch die Kennzahlen zu Krankenhauseinweisungen weiter abnähmen. Insgesamt sprechen die Gesundheitsexperten weiter von einem hohen Infektionsdruck, mit mehr als 750 000 gemeldeten Fällen binnen einer Woche.

Donnerstag, 28. April, 17.56 Uhr: LGL-Experte: Corona-Masken waren zu Beginn der Pandemie kaum kontrollierbar

Wie kamen die Masken-Deals im Frühjahr 2020 zustande? Im Masken-Ausschuss des Landtags gibt es etwas Licht ins Dunkle. Ein Experte des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sagt aus.

Donnerstag, 28. April, 17.38 Uhr: Virologe Drosten zieht sich aus Gremium zu Corona-Maßnahmen zurück

Der Virologe Christian Drosten zieht sich aus einer Kommission zur wissenschaftlichen Beurteilung der staatlichen Corona-Beschränkungen in Deutschland zurück. Leider habe ihm Drosten mitgeteilt, dass er die Auswertung des Infektionsschutzgesetzes für die Bundesregierung und das Parlament nicht weiter begleite, erklärte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Donnerstag bei Twitter. "Das ist ein schwerer Verlust, weil niemand könnte es besser." Der Leiter des Instituts für Virologie an der Charité Berlin bleibt aber Mitglied des Corona-Expertenrats der Bundesregierung.

Der Bundestag hatte im Infektionsschutzgesetz festgelegt, dass es eine externe Evaluation der Vorgaben im Rahmen der mehrere Monate lang geltenden epidemischen Lage von nationaler Tragweite geben soll. Dafür war ein Sachverständigenausschuss eingesetzt worden, der laut Gesetz bis zum 30. Juni einen Bericht vorlegen soll. Dem Gremium gehören Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen an.

Virologe Christian Drosten zieht sich aus der Kommission zur wissenschaftlichen Beurteilung der staatlichen Corona-Maßnahmen zurück.
Virologe Christian Drosten zieht sich aus der Kommission zur wissenschaftlichen Beurteilung der staatlichen Corona-Maßnahmen zurück.
Bild: Kay Nietfeld, dpa

Donnerstag, 28. April, 16.53 Uhr: Omikron: Kann ich mich nach BA.1 mit BA.2 anstecken?

Kann man sich nach einer durchgemachten Omikron-Infektion mit BA.1 mit BA.2 anstecken? Wir geben Antworten.

Donnerstag, 28. April, 16.36 Uhr: Im Herbst kommt eine neue Corona-Welle – aber wie schlimm wird sie?

Virologin Ulrike Protzer erklärt, warum sie es für extrem unwahrscheinlich hält, dass neue Corona-Varianten gefährlicher als Omikron werden. Eine Entwarnung für den Herbst sei das aber nicht.

Donnerstag, 28. April, 15.29 Uhr: Mit welcher Blutgruppe hat man das geringste Risiko, sich mit Corona zu infizieren? Neue Studie gibt Aufschluss

Die Blutgruppe hat nach wissenschaftlichen Erkenntnissen einen gewissen Einfluss auf das individuelle Corona-Infektionsrisiko. Studiendaten deuten nun auch auf eine wichtige Rolle der Blutgruppe bereits bei der Corona-Übertragung hin. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 28. April, 14.23 Uhr: Moderna beantragt in USA Impfstoff-Zulassung für Kinder

Der Hersteller Moderna hat bei der US-Gesundheitsbehörde FDA eine Notfallzulassung für seinen Coronavirus-Impfstoff für Kinder im Alter zwischen sechs Monaten und fünf Jahren beantragt. Das teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit. Bislang ist der Moderna-Impfstoff in den USA nur für Menschen über 18 Jahren zugelassen. Für kleine Kinder ist dort bislang kein Corona-Impfstoff erlaubt.

Bereits im März hatte Moderna mitgeteilt, dass sein Impfstoff auch bei Kindern im Alter von sechs Monaten bis fünf Jahren sicher sei. Die zweimalige Gabe des Präparats rufe robuste Antikörper-Spiegel hervor und sei dabei gut verträglich, hatte das Unternehmen auf der Grundlage eigener Studien mitgeteilt.

Die vorgestellten Zwischenergebnisse beruhten auf Daten von insgesamt 6700 Kindern. Sie erhielten im Abstand von 28 Tagen 25 Mikrogramm des Impfstoffs gespritzt - ein Viertel der für Erwachsene vorgesehenen Dosis - oder ein Placebo. Die Immunantwort fiel trotz der geringeren Dosis ebenso stark aus wie bei den Erwachsenen.

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Corona-Impfung: Das unterscheidet die Impfstoffe

Donnerstag, 28. April, 12 Uhr: Auch Baden-Württemberg will Corona-Isolation auf fünf Tage verkürzen

Mehrere Bundesländer gehen bei einer Verkürzung der vorgegebenen Isolationszeit für Corona-Infizierte voran. Auch in Baden-Württemberg soll sie künftig nur noch fünf Tage dauern. Darauf verständigten sich am Donnerstag das Sozialministerium und die Fraktionschefs von Grünen und CDU, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Koalitionskreisen in Stuttgart erfuhr. Bisher gilt für Infizierte eine verpflichtende Isolation von zehn Tagen - mit möglichem "Freitesten" frühestens nach sieben Tagen. Ab Anfang Mai soll im Südwesten zudem ein abschließendes Freitesten nach fünf Tagen für die meisten Menschen entfallen, sofern sie zwei Tage keine Symptome mehr hatten. Ausnahmen gibt es für Personal in Kliniken oder Pflegeheimen.

Donnerstag, 28. April, 9.30 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern gesunken

Die Corona-Inzidenz in Bayern ist leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Donnerstag für Bayern 839,8 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, am Vortag waren bei 868,1 gewesen. In absoluten Zahlen waren das 21 782 neue Infektionen. Die Zahl der Covid-Todesfälle in Bayern seit Beginn der Pandemie stieg um 31 auf 23 495.

Die tatsächlichen Zahlen sind mutmaßlich höher, da Fachleute seit einiger Zeit von einer Dunkelziffer nicht erfasster Corona-Infektionen

Donnerstag, 28. April, 7.30 Uhr: Gesundheitsminister beraten über Isolations- und Quarantäneregeln

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen am Donnerstagabend über neue Isolations- und Quarantäneregeln beraten. Ziel sei eine einheitliche Positionierung, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums von Sachsen-Anhalt vorab. Anfang April waren zunächst Pläne von Bund und Ländern zu einer Umstellung der Isolation von Infizierten auf Freiwilligkeit bekannt geworden, die ab Anfang Mai gelten sollten. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kassierte die Ankündigung der Freiwilligkeit allerdings wieder ein.

Donnerstag, 28. April, 6.30 Uhr: Trotz Corona-Pandemie: Marktoberdorf schreibt schwarze Zahlen

Die Stadt Marktoberdorf schreibt trotz Coronapandemie bei seinen Finanzen schwarze Zahlen. Deshalb bietet der Haushalt Überraschungen. Was die Gründe sind, lesen Sie hier.

Donnerstag, 28. April, 5.30 Uhr: Inzidenzwerte im Allgäu größtenteils sinkend

Die Sieben-Tages-Inzidenz im Allgäu sinkt größtenteils. Aktuell den höchsten Wert hat das Unterallgäu: 924,3. Alle Werte aus dem Allgäu in der Übersicht lesen Sie hier.

Donnerstag, 28. April, 5 Uhr: RKI registriert 130 104 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz sinkt weiter

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist weiter gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 826,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 887,6 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 720,6 (Vormonat: 1700,6). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 130 104 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 186 325 registrierte Ansteckungen.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Tag der Woche Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen nicht oder nicht vollständig. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen.

Mittwoch, 27. April, 22 Uhr: Bund stoppt chinesische Übernahme von Beatmungsgeräte-Hersteller

Die Bundesregierung hat die Übernahme eines deutschen Beatmungsgeräte-Herstellers durch ein chinesisches Unternehmen verboten. Das Wirtschaftsministerium stoppte den Kauf der kleinen Heyer Medical AG im rheinland-pfälzischen Bad Ems durch den Aeonmed-Konzern in Peking, wie aus einer Vorlage für die Kabinettssitzung am Mittwoch hervorgeht. Dieser Schritt sei auch mit Blick auf die Corona-Pandemie aus Gründen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit der Bundesrepublik erfolgt, hieß es in der Vorlage. Für diese "Schutzgüter" hätten im Falle einer Übernahme sonst "schwerwiegende Gefahren" gedroht.

Von der fast 140 Jahre alten Heyer Medical AG gab es vorerst keine Stellungnahme. Laut Bundeswirtschaftsministerium war die Firma mit rund 35 Mitarbeitern und 42 Millionen Euro Umsatz (2020) im Jahr 2018 in Insolvenz geraten. Aeonmed mit Erlösen von rund 100 Millionen Euro (2021) und circa 1200 Beschäftigten habe die Übernahme des traditionsreichen Unternehmens in Bad Ems schon vor längerer Zeit begonnen. Aeonmed trete in Deutschland mit aggressiven Preisen auf und profitiere von "Unterstützungsmaßnahmen durch den chinesischen Staat". Zuvor hatten andere Medien über den Übernahmestopp berichtet.

Mittwoch, 27. April, 19.50 Uhr: OB Reiter verkündet am Freitag Entscheidung über Oktoberfest

Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) will am Freitagmittag die Entscheidung über das Oktoberfest 2022 verkünden. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit. Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause hoffen viele auf grünes Licht für das größte Volksfest der Welt, das vor der Pandemie regelmäßig rund sechs Millionen Menschen besuchten. 2020 und 2021 war das Oktoberfest wegen der Pandemie abgesagt worden. Längere Pausen gab es in der über 200-jährigen Geschichte des Volksfestes nur in Kriegszeiten. Die geplanten Termine für das Oktoberfest stehen schon auf der Seite der Stadt: Der Start ist für den 17. September geplant - bis 3. Oktober soll das Fest dauern. Im vergangenen Jahr und auch vor mehreren Wochen hatte es noch geheißen, eine Wiesn ganz ohne Corona-Maßnahmen sei nicht vorstellbar. Mittlerweile sind im Freistaat sämtliche Corona-Auflagen - auch für Volksfeste - weggefallen. In mehreren Städten wurden Frühlingsfeste eröffnet. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte sich deutlich für ein Oktoberfest ausgesprochen. Die Entscheidung, ob und wie Volksfeste stattfinden, treffen allerdings die jeweiligen Kommunen. Somit liegt der Ball bei der Landeshauptstadt.

Mittwoch, 27. April, 17.30 Uhr: Gesundheitsminister beraten über Isolations- und Quarantäneregeln

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern wollen am Donnerstagabend über neue Isolations- und Quarantäneregeln beraten. Ziel sei eine einheitliche Positionierung, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums von Sachsen-Anhalt vorab. Anfang April waren zunächst Pläne von Bund und Ländern zu einer Umstellung der Isolation von Infizierten auf Freiwilligkeit bekannt geworden, die ab Anfang Mai gelten sollten. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kassierte die Ankündigung der Freiwilligkeit allerdings wieder ein. Einzelne Länder haben die Isolationsregeln inzwischen selbst verkürzt. So müssen Corona-Infizierte in Bayern nur noch fünf Tage in Isolation - diese fünf Tage sind verpflichtend. Auch in Thüringen sollen Infizierte von Mai an nur noch fünf Tage in Isolation gehen müssen. Eine vergleichbare Regelung gilt bereits in Sachsen.

Mittwoch, 27. April, 17.10 Uhr: Branchenvertreter: Keine Personalnot durch Teil-Impfpflicht

Die seit Mitte März greifende Corona-Impfpflicht für Beschäftigte in Kliniken und Pflegeheimen hat laut Branchenvertretern keine Personalnot ausgelöst, es gibt aber offene rechtliche Fragen. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe erklärte am Mittwoch in einer Anhörung im Gesundheitsausschuss des Bundestags, es würden kein großer Ausstieg aus dem Beruf und damit auch keine Unterversorgung befürchtet. Es gebe aber seit Jahrzehnten viel zu wenig Pflegende in allen Einrichtungen, sagte Präsidentin Christel Bienstein.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste erläuterte, es gebe jetzt nicht Verluste Zehntausender Beschäftigter. Dazu habe auch die abgestufte Umsetzung der Impfpflicht beigetragen. Nötig seien gesetzliche Klarstellungen zu arbeits- und haftungsrechtlichen Fragen - etwa, ob Pflegeheimen Regressforderungen entstehen könnten, wenn sie nicht-immunisierte Beschäftigte mit Tests und Maske einsetzten. Die Caritas, die auch Pflegeheime betreibt, wies auf Uneinheitlichkeit bei der Umsetzung durch die Gesundheitsämter in den Ländern hin.

Mittwoch, 27. April, 16 Uhr: EU-Kommission: Auf nächste Phase der Pandemie vorbereiten

Die EU-Länder sollten der EU-Kommission zufolge trotz sinkender Corona-Zahlen wachsam bleiben. Die Brüsseler Behörde stellte am Mittwoch einen Leitfaden für den Übergang von der Corona-Notlage der vergangenen Monate und Jahre zu einem langfristigeren Umgang mit der Corona-Pandemie vor. "Wir beginnen eine neue Phase der Pandemie, da wir allmählich begonnen haben, mit Covid-19 zu leben. Trotzdem sollten wir extrem wachsam bleiben", erklärte Kommissionschefin Ursula von der Leyen. Es gebe nach wie vor das Risiko neuer Virusvarianten. Konkret sollen die EU-Länder der Mitteilung zufolge die Kampagnen für Corona-Impfungen und Booster verstärken. Nur 64 Prozent der EU-Bevölkerung hätten einen Booster erhalten, und es gebe noch 90 Millionen komplett ungeimpfte Menschen in der EU, sagte Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides. Um die Versorgung mit Corona-Impfstoffen langfristig sicherzustellen, sollen unter der Aufsicht der neuen EU-Gesundheitsbehörde Hera Kapazitäten für ihre Herstellung reserviert werden.

Kyriakides sagte auch, dass Impfstoffe, die an Varianten von Covid-19 angepasst seien, so schnell wie möglich zugelassen werden sollten, wenn sie verfügbar seien. "Ich würde sagen, dass eine Zulassung von angepassten Impfstoffen nicht vor Ende des Sommers erwartet wird", sagte sie. Unternehmen hätten in den letzten Monaten an solchen Impfungen gearbeitet und würden laufend Informationen über die jüngsten Entwicklungen mit der Kommission teilen. Gleichzeitig sollten Länder ein langfristiges System für Tests und für die Überwachung des Virus einführen, welches neben Covid-19 auch andere Atemwegserkrankungen wie die Grippe einbeziehen könnte, so die Mitteilung. Es müsse weiter nach möglichen Virusvarianten geforscht werden. Insgesamt müssten die Gesundheitssysteme gestärkt werden, damit sie für eine nächste mögliche Corona-Welle gewappnet seien.

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Corona im Allgäu: Eine Chronologie der Krise in Bildern

Mittwoch, 27. April, 15.50 Uhr: Intensivarzt: Arbeitsbedingungen müssen endlich besser werden

In der Debatte um die Arbeitsbedingungen von medizinischem und Pflegepersonal und marode Kliniksysteme werden aus der Intensivmedizin klare Forderungen laut. "Das allerwichtigste ist, dass vor allem die Arbeitsbelastung auf Intensivstationen reduziert werden muss", sagte Intensivmediziner Daniel Zickler am Mittwoch in Berlin. Das klinge banal, sei aber zwingend nötig, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Patientenversorgung nachkommen könnten. Dafür brauche es mehr Personal, mahnte der Mediziner von der Berliner Charité. Es sei sehr bedenklich, dass viele Fachkräfte in der Ärzteschaft und bei den Pflegekräften angesichts der starken Belastungen zuletzt ausgestiegen seien.

Diesen Notstand gebe es nicht erst seit Corona, die Pandemie habe aber die Situation noch dramatisch verschärft. Mit seinem Buch "Kampf um jeden Atemzug", das am Mittwoch erschienen ist, will der Berliner Oberarzt aufrütteln. Zu seinen zentralen Forderungen gehören auch ein geringerer Kostendruck in der Intensivmedizin, flächendeckende psychologische Unterstützung für Patienten, Angehörige und Personal und mehr Möglichkeiten zur freien Entfaltung für Intensivkräfte. Zudem sei es nötig, auf weniger Intensivstationen vorhandene Kräfte zu bündeln, um dort besonders umfassend helfen und behandeln zu können, forderte Zickler.

Erst zu Wochenbeginn hatte die Berliner Krankenhausgesellschaft gemeinsam mit einem Bündnis aus anderen Verbänden und Krankenkassen demonstriert und mehr Investitionen in die Modernisierung der Krankenhäuser der Hauptstadt gefordert. Die im Haushaltsentwurf des Senats eingeplanten Mittel seien bei weitem nicht ausreichend, was zu vielen Problemen in den Kliniken führe.

Mittwoch, 27. April, 15.20 Uhr: Landtag verzichtet ab Mai auf Maskenpflicht und 3G-Regel

Nach dem Wegfall der bundesweiten Corona-Maßnahmen entfallen zum Monatswechsel auch in Bayerns Landtag die Maskenpflicht und die 3G-Regel. "Wir waren bislang vorsichtiger, um die Arbeit des Parlaments sicherzustellen. Aber natürlich gilt für uns im Parlament das Gleiche wie fast überall im Freistaat, so dass das Tragen der Maske nun freiwillig ist", sagte Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) am Mittwoch in München. Bereits seit dieser Woche tagt das Parlament wieder in voller Stärke und ohne Trennscheiben.

Wer Corona bekomme, habe dank Impfungen meist einen eher harmlosen Verlauf und auch die Ansteckungszahlen würden sinken, sagte Aigner. "Das ermöglicht uns auch im Bayerischen Landtag die Rückkehr zur Normalität. Es bleibt aber natürlich jeder und jedem unbenommen, freiwillig eine Maske zu tragen. Und auch die Hygienemaßnahmen sind absolut empfehlenswert." Im Landtag gilt seit dem 15. Juni 2020 eine Maskenpflicht. Anfangs war nur das Tragen einer medizinischen Maske vorgeschrieben, im Verlauf der Pandemie wurde daraus eine Vorgabe für FFP2-Masken. Auch Besuchergruppen können bald wieder in voller Stärke in den Bayerischen Landtag kommen.

Mittwoch, 27. April, 14.45 Uhr: Kabinett beschließt virtuelle Hauptversammlung als Dauerlösung

Virtuelle Hauptversammlungen sollen nach dem Willen der Bundesregierung auch in Zukunft erlaubt bleiben. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch, die aufgrund der Corona-Pandemie geschaffene Möglichkeit, Hauptversammlungen rein digital abzuhalten, zu verlängern. Damit werde eine "dauerhafte Lösung, die sowohl die Aktionärsrechte wahrt als auch praktikabel für die Unternehmen bleibt", geschaffen, sagte Justizminister Marco Buschmann (FDP).

Die Entscheidung, ob eine Aktiengesellschaft Online-Hauptversammlungen abhält, bedarf nach Angaben des Bundesjustizministeriums einer Grundlage in der Gesellschaftssatzung. Damit liege die Entscheidung über deren Format bei den Aktionären, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums. "Die Präsenzversammlung bildet damit weiterhin die Grundform der Hauptversammlung." Wenn der Bundestag den Gesetzentwurf in der jetzigen Form verabschieden sollte, wird es für die Online-Aktionärsversammlung mehrere Voraussetzungen geben. Findet die Hauptversammlung virtuell statt, muss die gesamte Versammlung beispielsweise in Bild und Ton übertragen werden. Elektronisch zur Versammlung zugeschaltete Aktionäre müssen eine Widerspruchsmöglichkeit haben.

Mittwoch, 27. April, 14 Uhr: Corona-Regeln bei Einreisen werden bis Ende Mai verlängert

Für Urlaubsrückkehrer gelten vorerst weiterhin Corona-Regeln bei der Einreise nach Deutschland. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch, die entsprechende Verordnung bis 31. Mai zu verlängern - sie wäre sonst an diesem Donnerstag ausgelaufen. Damit bleibt es dabei, dass alle ab zwölf Jahren bei Einreise über einen 3G-Nachweis als geimpft, genesen oder getestet verfügen müssen. Auch wenn die aktuelle Omikron-Virusvariante weniger schwere Krankheitsverläufe zur Folge habe, sei bei einer weltweit weiterhin dynamischen epidemischen Situation die Ausbreitung neuer Varianten mit stärker krankmachenden Eigenschaften nicht unwahrscheinlich, erläuterte das Gesundheitsministerium in der Verordnung.

Ab Freitag entfällt aber die Informations-SMS zu Corona-Bestimmungen in Deutschland, die Mobilfunkbetreiber Einreisenden auf das Handy schicken mussten. Aus Gründen der Verhältnismäßigkeit und ausreichend alternativen Informationsquellen sei dies entbehrlich. Das Versenden verursache bei den Netzbetreibern hohe monatliche Kosten bei geringer nachgewiesener Nutzung - alleine rund 400.000 Euro für SMS an Einreisende mit ausländischen Mobilfunkbetreibern. Die Verordnung sieht darüber hinaus für Rückkehrer aus Hochrisiko- oder Virusvariantengebieten weiterhin Quarantänepflichten vor - auch wenn diese de facto derzeit nicht anzuwenden seien. Denn aktuell wird laut der entsprechenden Liste des Robert Koch-Instituts (RKI) kein Land von der Bundesregierung als ein solches Gebiet eingestuft. Die Regelungen bleiben aber bestehen, da nicht gänzlich ausgeschlossen werden könne, dass sie erforderlich werden.

Mittwoch, 27. April, 13 Uhr: Corona in Pflegeheimen: Britische Regierung verstieß gegen Gesetz

Die britische Regierung hat bei ihrem Umgang mit Pflegeheimbewohnern in der Pandemie gegen das Gesetz verstoßen. Zu diesem Schluss kam der Londoner High Court am Mittwoch. Während der Corona-Pandemie starben in England Zehntausende Menschen an Covid-19 in Pflegeheimen. Als Grund für die starke Ausbreitung des Virus in den Einrichtungen gilt, dass die Regierung massenhaft Patienten aus Krankenhäusern ohne vorherige Testung in Pflegeheime verlegen ließ. Mit der Maßnahme sollte die Zahl der verfügbaren Krankenhausbetten schnellstmöglich erhöht werden.

In ihrem Urteil warfen die Richter der Regierung nun vor, die Risiken für ältere und stark gefährdete Bewohner durch eine asymptomatische Verbreitung des Virus nicht ausreichend in Betracht gezogen zu haben - obwohl es bereits im März 2020 ein wachsendes Bewusstsein dafür gegeben habe. Zwei Frauen, deren Väter in Pflegeheimen infolge von Corona-Infektionen gestorben waren, hatten gegen das Gesundheitsministerium und die Gesundheitsbehörde Public Health England geklagt. Die Regierung betonte als Reaktion auf das Urteil, sie habe "rastlos daran gearbeitet, die Öffentlichkeit vor der Gefahr für Leib und Leben zu schützen und besonderen Wert darauf gelegt, Pflegeheime und ihre Bewohner zu schützen". Der damalige Gesundheitsminister Matt Hancock ließ mitteilen, er bedauere sehr, dass er nicht früher über asymptomatische Verbreitung informiert worden sei.

Mittwoch, 27. April, 12.30 Uhr: Malaysia lockert Einreiseregeln - keine Corona-Tests für Geimpfte

Malaysia lockert ab dem 1. Mai die Einreiseregeln für zweifach Geimpfte: Touristen mit Impfnachweis müssen dann weder vor der Abreise noch nach der Ankunft in dem südostasiatischen Land einen Corona-Test machen. Das kündigte das Gesundheitsministerium in Kuala Lumpur am Mittwoch an. Die Behörden hoffen, dadurch wieder mehr Urlauber ins Land zu locken. Erst vor vier Wochen hatte Malaysia nach mehr als zwei Jahren seine Grenzen wieder geöffnet - als eines der letzten Länder der Region. Jedoch sind bislang noch ein negativer PCR-Test vor der Abreise sowie ein negativer Antigen-Test innerhalb von 24 Stunden nach der Ankunft Voraussetzung für eine Einreise.

Für teilweise Geimpfte oder Ungeimpfte gelten auch nach dem 1. Mai weiter strengere Regeln. Touristen wird empfohlen, sich vor Reiseantritt genau zu informieren. Malaysia ist bei Urlaubern aus aller Welt beliebt. Die Malaiische Halbinsel und die Bundesstaaten Sarawak und Sabah auf Borneo bieten weiße Strände, exotische Natur und eine beeindruckende Unterwasserwelt.

Mittwoch, 27. April, 7.45 Uhr: RKI: Unterallgäu hat aktuell den höchsten Inzidenzwert im Allgäu

Der Landkreis Unterallgäu hat aktuell den höchsten Inzidenzwert im Allgäu: 940,7. Alle weiteren aktuellen Inzidenzwerte aus dem Allgäu lesen Sie hier.

Mittwoch, 27. April, 7.30 Uhr: RKI registriert 141.661 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 887,6

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist nach einem deutlichen - vermutlich noch osterbedingten - Anstieg am Vortag nun wieder gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche am Mittwochmorgen mit 887,6 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 909,1 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 688,3 (Vormonat: 1723,8).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI innerhalb eines Tages 141 661 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 7.04 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 198 583 registrierte Ansteckungen. Wegen technischer Probleme erfolgte die RKI-Meldung heute mit Verspätung.

Mittwoch, 27. April, 5.30 Uhr: Über 1000 Corona-Tote im Allgäu - Einer von ihnen war "Zeppe" Zindath

Im Allgäu sind über 1000 Menschen bislang im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Einer von ihnen war Landwirt "Zeppe" Zindath aus Baisweil. Hier erinnern wir an den 54-jährigen Familienvater und die große Anteilnahme, die sein Tod in der Region auslöste.

Mittwoch, 27. April, 5.15 Uhr: "Meilenstein" für Tourismusbranche: Thailand lockert Einreiseregeln

Thailand lockert die Einreiseregeln für zweifach geimpfte Touristen weiter. Besucher mit Impfnachweis müssten ab dem 1. Mai weder einen Corona-Test vor der Abreise noch nach der Ankunft machen, teilten die Behörden in dem südostasiatischen Urlaubsland mit. Wenn die Visa-Formalitäten am Flughafen erledigt sind, können sich Feriengäste ab Sonntag sofort im ganzen Land frei bewegen. Die Zeitung "Bangkok Post" sprach am Mittwoch von einem "Meilenstein" für den Neustart der wichtigen Tourismusbranche.

Mittwoch, 27. April, 5 Uhr: Das RKI hat sein Dashboard noch nicht aktualisiert. Deshalb liegen noch keine bundesweiten Zahlen vor.

Dienstag, 26. April, 18.42 Uhr: WHO besorgt über Rückgang der Corona-Tests

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist besorgt über den starken Rückgang der Corona-Tests. Die Datenbanken der WHO erhielten immer weniger Informationen über Infektionen und Gen-Sequenzierungen von entdeckten Viren, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Dienstag in Genf.

"Das macht uns immer blinder und wir können die Muster der Übertragung und Evolution weniger sehen", sagte Tedros. "Das Virus wird nicht verschwinden, weil die Länder nicht mehr danach suchen. Es verbreitet sich weiter, es verändert sich weiter, und es tötet weiter", sagte Tedros. Die Gefahr, dass sich eine gefährliche neue Virusvariante entwickelt, sei weiter real.

In der vergangenen Woche seien der WHO etwas mehr als 15 000 Todesfälle nach einer Corona-Infektion gemeldet worden. Das war die niedrigste Zahl seit März 2020, sagte Tedros. Der Trend sei höchst willkommen.

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Alle Entwicklungen vom 11. bis 26. April 2022 lesen Sie in Teil 110 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 31. März bis 6. April 2022 lesen Sie in Teil 109 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 20. bis 30. März 2022 lesen Sie in Teil 108 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 13. bis 21. März 2022 lesen Sie in Teil 107 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 12. März 2022 lesen Sie in Teil 106 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 22. Februar bis 01. März lesen Sie in Teil 105 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 14. bis 21. Februar 2022 lesen Sie in Teil 104 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 11. bis 13. Februar 2022 lesen Sie in Teil 103 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 4. bis 10. Februar 2022 lesen Sie in Teil 102 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

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