Corona-Newsblog, Teil 98

Newsblog: Die Corona-Entwicklung im Allgäu und auf der Welt im Überblick vom 18. bis 20. Januar 2022

In Österreich wird eine allgemeine Impfpflicht eingeführt. Das hat der Nationalrat am 20. Januar 2022 beschlossen.

In Österreich wird eine allgemeine Impfpflicht eingeführt. Das hat der Nationalrat am 20. Januar 2022 beschlossen.

Bild: Roland Schlager, dpa

In Österreich wird eine allgemeine Impfpflicht eingeführt. Das hat der Nationalrat am 20. Januar 2022 beschlossen.

Bild: Roland Schlager, dpa

Im Newsblog berichtet die Allgäuer Zeitung seit Anfang 2020 über die Corona-Krise im Allgäu und in der Welt. Unser Newsblog-Archiv.
21.01.2022 | Stand: 16:48 Uhr

--- Hierbei handelt es sich um einen Archiv-Artikel. Zum Newsblog mit den aktuellen Nachrichten zur Corona-Lage im Allgäu, Deutschland und der Welt geht es hier. ---

Donnerstag, 20. Januar, 21 Uhr: RKI: Maximaler Ausschlag der Omikron-Welle nicht exakt zu bemessen

Das Robert Koch-Institut (RKI) erwartet, dass der maximale Ausschlag der Omikron-Welle in Deutschland durch Meldedaten nicht genau bemessen werden kann. "Die Größenordnung und die entscheidenden Trends in der epidemiologischen Entwicklung werden jedoch zuverlässig angezeigt", schreibt das RKI im Corona-Wochenbericht vom Donnerstagabend. Hintergrund für die vorübergehend unvollständiger werdende Erfassung von Infizierten sind etwa begrenzte Testkapazitäten und Personalressourcen wegen der hohen Fallzahlen, wie es hieß.

Meldedaten bleiben laut Bericht "für das Management und Entscheidungen über Maßnahmen vor Ort während der Omikron-Welle weiter von hoher Bedeutung". Sie seien aber nicht allein zu betrachten, sondern zusammen mit Erkenntnissen aus weiteren Überwachungssystemen zu akuten Atemwegserkrankungen. Die Krankheitsschwere werde somit bedeutsamer für die Lage-Einschätzung.

Daher werden im Bericht nun zusätzlich mehrere Inzidenz-Schätzungen zu Covid-19-Patientinnen und Patienten mit Krankheitssymptomen unterschiedlicher Schwere ausgewiesen. Beispielsweise wurde nun für die zweite Woche 2022 geschätzt, "dass in etwa 0,4 bis 1,2 Prozent der Kinder und Jugendlichen bis 14 Jahre und 0,5 bis 1,1 Prozent der Bevölkerung ab 15 Jahren an Covid-19 mit Symptomen einer akuten Atemwegserkrankung erkrankte". Auch Inzidenzen von Arztbesuchen und Krankenhausbehandlungen vor dem Hintergrund von Covid-19 werden entsprechend geschätzt. Diese Angaben speisen sich aus verschiedenen Quellen, etwa auf Angaben aus der Bevölkerung zu Arztbesuchen.

Donnerstag, 20. Januar, 19.15 Uhr: Österreich führt allgemeine Corona-Impfpflicht ein

In Österreich wurde eine Impfpflicht lange ausgeschlossen - nun ist sie beschlossene Sache. Eine Milliarden-Lotterie soll Impfskeptiker zusätzlich überzeugen. Mehr dazu.

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Corona-Impfung: Das unterscheidet die Impfstoffe

Donnerstag, 20. Januar, 18.10 Uhr: Ab sofort wieder FFP2-Maskenpflicht in Plenarsitzungen des Landtags

Angesichts der sich rasant ausbreitenden Omikron-Welle werden die Corona-Regeln im bayerischen Landtag weiter verschärft. Neben der 3G-Regel - Zugang nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete - ordnete Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) am Donnerstag wieder eine FFP2-Maskenpflicht in Plenarsitzungen an. Abgeordnete, die keinen 3G-Nachweis erbringen können oder wollen, müssen weiterhin auf der Tribüne Platz nehmen, können aber auch von dort aus sprechen.

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"FFP2-Masken schützen gerade vor der Omikron-Variante sehr gut, wie aktuelle Studien zeigen", sagte Aigner. "Sie helfen uns deshalb entscheidend dabei, dass der Bayerische Landtag handlungsfähig bleibt und gerade in der jetzigen Phase die notwendigen Debatten hier im Parlament geführt werden können." Zugleich rief die Parlamentspräsidentin alle Abgeordneten auf, vor den Sitzungen einen PCR-Test zu machen.

Das Plenum soll nach einem Beschluss des Ältestenrats vom Donnerstag bis Ende Februar in reduzierter Besetzung tagen, aber aus Gründen der Geschäftsordnung mindestens mit der Hälfte der Abgeordneten. Auch die Ausschüsse sollen bis Ende März in reduzierter Besetzung mit elf Abgeordneten tagen.

Donnerstag, 20. Januar, 17.21 Uhr: Impfzentrum Memmingen erweitert Angebot für Kinderimpfungen

Wegen der hohen Nachfrage nach der Corona-Impfung für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren in Memmingen, erweitert das Impfzentrum sein Angebot für Kinderimpfungen. Das teilt die Stadt Memmingen mit.

Bislang findet die Erstimpfung von Kindern im Impfzentrum Memmingen immer freitags zwischen 13 und 17 Uhr statt. 40 Kinder können in dieser Zeit jeden Freitag geimpft werden. Die Zweitimpfung erfolgt dann im Abstand von ca. 3,5 Wochen mittwochs zur gleichen Uhrzeit. Ab 5. Februar werden zusätzlich zum Freitagstermin auch an allen Samstagen zwischen 8 und 12 Uhr Impfungen für Kinder angeboten. Die Zweitimpfungen erfolgen dann im Abstand von drei Wochen wieder samstags zwischen 13 und 17 Uhr.

Donnerstag, 20. Januar, 17.02 Uhr: Ungeboostert in Quarantäne? Beschäftigte können Entschädigungsanspruch verlieren

Arbeitnehmer und Selbstständige können ihren Anspruch auf Ersatz von Verdienstausfällen verlieren, wenn sie nicht geboostert sind und in Quarantäne müssen. Mehr dazu.

Donnerstag, 20. Januar, 16.36 Uhr: Landratsamt: "Genügend freie Kapazitäten in den Impfzentren Lindau und Lindenberg"

Das Landratsamt Lindau hat in einer Pressemitteilung für die Corona-Impfung geworben. Momentan sei in den Impfzentren Lindau und Lindenberg genug Impfstoff von Biontech und Moderna vorhanden. Auch freie Impftermine für Kinder und Erwachsene gäbe es noch in beiden Impfzentren.

Donnerstag, 20. Januar, 16.20 Uhr: Oberallgäuer Gesundheitsamt priorisiert Kontaktaufnahmen

Wegen steigender Inzidenzen muss das Oberallgäuer Gesundheitsamt Kontaktaufnahmen priorisieren. Das teilt das Landratsamt mit. Derzeit würden dem Gesundheitsamt täglich hunderte neue Corona-Fälle gemeldet. Die Kontaktaufnahme zu Betroffenen und Kontaktpersonen verzögert sich deshalb. Das Amt hofft auf Verständnis aus der Bevölkerung.

Neben der Kontaktnachverfolgung kümmert sich das Gesundheitsamt auch um allgemeine Anfragen zu Corona, Einreisen und dem Vollzug der rechtlichen Vorschriften. Darüber hinaus habe das Gesundheitsamt vielfältige Aufgaben abseits von Corona zu erfüllen. Wegen der hohen Corona-Zahlen werden nun die Kontaktermittlung positiv Getesteter und deren Kontakte in Haushalt sowie mit Bezug zu sensiblen Bereichen wie Kliniken, Pflege, Kindergärten und Schule priorisiert.

Um allen anderen Betroffenen dennoch eine Hilfestellung an die Hand zu geben, versendet die Behörde ab sofort E-Mails mit Hinweisen zum korrekten Verhalten. Allgemeine Informationen werden außerdem auf der Homepage www.oberallgaeu.org zur Verfügung gestellt.

Donnerstag, 20. Januar, 14.44 Uhr: Rückgang der täglichen Impfquote im Vergleich zur Vorwoche

Die Zahl der täglichen Corona-Impfungen ist im Vergleich zur Vorwoche zurückgegangen. Sie lag am Mittwoch bei rund 610.000 verabreichten Impfdosen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag hervorgeht. Am Mittwoch vergangener Woche waren es 864.000, am Mittwoch vor Weihnachten knapp 1,2 Millionen. Mehr aktuelle Impfzahlen finden Sie hier.

Donnerstag, 20. Januar, 14.35 Uhr: Neue Studie: Kinder sind bisher kein Treiber der Pandemie

Bayerische Forscher haben das Infektionsgeschehen in einer Studie untersucht - und kommen zu dem Schluss: Kinder waren im ersten Jahr keine "Virenschleudern". Mehr zu der Studie lesen Sie hier.

Donnerstag, 20. Januar, 13.05 Uhr: Unangemeldete Demo gegen Corona-Maßnahmen in Weiler

Nach Polizeiangaben bereits zum dritten Mal fand am Mittwochabend in Weiler zwischen 18 und 19.15 Uhr eine unangemeldete Versammlung statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer demonstrierten gegen die Corona-Politik. Dazu wurde laut Polizei vorab anonym in den sozialen Medien aufgerufen. Ausgehend vom Rathausplatz bewegten sich etwa 160 Teilnehmer durch den Ortskern. Die Versammlung verlief provokationsfrei und friedlich, teilte die Polizei mit.

Donnerstag, 20. Januar, 10 Uhr: So ist die Lage in den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu

Insgesamt werden in den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu derzeit 16 Patientinnen und Patienten mit einer Corona-Infektion auf der Normalstation behandelt. Sieben Covid-Patientinnen und -Patienten sind laut dem Klinikverbund auf Intensivstationen in Behandlung.

  • Kempten: Vier Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, drei Corona-Patienten liegen auf der Intensivstation.
  • Immenstadt: Drei Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, vier Corona-Patienten liegen auf der Intensivstation.
  • Sonthofen: Derzeit werden keine Patienten mit einer Covid-Infektion behandelt.
  • Oberstdorf: Fünf Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Mindelheim: Drei Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Ottobeuren: Eine Person mit einer Covid-Infektion wird derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.

Weiterer Lagebericht: Am Klinikum Memmingen werden insgesamt 16 Corona-Patienten behandelt. Davon sind zwei Kindern, teilte das Klinikum mit. Auf der Normalstation liegen 13 Corona-Infizierte, auf der Intensivstation werden drei Erwachsene mit einer Covid-Erkrankung behandelt.

Donnerstag, 20. Januar, 9.55 Uhr: Österreich begleitet Impfpflicht mit finanziellen Anreizen

Zusätzlich zur geplanten Corona-Impfpflicht in Österreich sollen finanzielle Anreize die Menschen zur Immunisierung bewegen. Vor der parlamentarischen Abstimmung über die allgemeine Impfpflicht ab 18 Jahren kündigte die konservativ-grüne Koalitionsregierung am Donnerstag gemeinsam mit den oppositionellen Sozialdemokraten eine Impflotterie an. Außerdem sollen Gemeinden bei Erreichen von hohen Impfquoten mit Förderungen belohnt werden. Insgesamt soll rund eine Milliarde Euro für diese Maßnahmen zur Verfügung stehen.

Bei der Lotterie sind pro Teilimpfung 500 Euro zu gewinnen, die als Gutscheine in Gastronomie oder im Handel eingelöst werden können. Teilnehmen können nicht nur Spätentschlossene, sondern auch jene, die schon geschützt sind. Rund jeder zehnte Stich soll so belohnt werden. Für Gemeinden mit einer Impfquote von 80 Prozent werden insgesamt 75 Millionen Euro ausgeschüttet, bei 85 Prozent 150 Millionen, und bei 90 Prozent 300 Millionen Euro.

Donnerstag, 20. Januar, 8.50 Uhr: Corona-Inzidenz in Bayern springt auf Allzeithoch

Die vom Robert Koch-Institut gemeldete Corona-Inzidenz in Bayern ist so hoch wie nie zuvor. Mit einem Wert von 661,2 Neuinfektionen binnen sieben Tagen und 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner am Donnerstagmorgen ließ sie den alten Höchstwert aus der Delta-Welle hinter sich. Am 26. November hatte die Inzidenz 652,5 betragen. Die Zahl der seit Pandemiebeginn in Zusammenhang mit Corona gemeldeten Todesfälle in Bayern stieg um 22 auf inzwischen 20.236.

Auf den bayerischen Intensivstationen macht sich die neue Welle bisher nicht besonders stark bemerkbar. Am Morgen (Stand 7.05 Uhr) waren dort laut Intensivregister Divi 369 Covid-19-Fälle in Behandlung, das ist nur etwas mehr als ein Drittel des Höchstwertes aus der Delta-Welle. Allerdings gibt es typischerweise einen Zeitverzug zwischen Infektionen und Intensivbehandlung.

Donnerstag, 20. Januar, 8.35 Uhr: Trotz Corona-Krise: Handballer spielen bei EM weiter

Vorstandschef Mark Schober verkündete am Ende eines erneut turbulenten Tages die wichtigste Nachricht: Trotz weiterer Corona-Fälle werden sich die deutschen Handballer nicht von der Europameisterschaft zurückziehen. "Wir haben intensiv diskutiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir es verantworten können, im Turnier zu bleiben", sagte Schober am späten Mittwochabend.

Donnerstag, 20. Januar, 8.25 Uhr: Lauterbach rechnet mit Hunderttausenden Neuinfektionen pro Tag

Gesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet bis Mitte Februar mit mehreren Hunderttausend Corona-Neuinfektionen am Tag. Es sei mit Blick auf realistische Szenarien davon auszugehen, "dass die Welle Mitte Februar ungefähr ihren Höhepunkt haben wird und dass wir dann mehrere Hunderttausend Fälle pro Tag erwarten müssen", sagte der SPD-Politiker am Mittwochabend in der ZDF-Sendung "Markus Lanz". Es sei nicht gesagt, dass es zu den Szenarien komme, aber "die haben die größte Wahrscheinlichkeit".

Donnerstag, 20. Januar, 8.20 Uhr: Apothekerverband fordert Ende der PCR-Testpflicht

Der Apothekerverband Nordrhein hat ein Ende der PCR-Testpflicht gefordert. "Wir müssen bei der Teststrategie jetzt andere Wege gehen, um eine Überlastung der Labore zu vermeiden", sagte Verbandschef Thomas Preis der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Donnerstag). Positive Testergebnisse jener Bürgertest-Stellen, die von Apothekern oder Ärzten geleitet werden, sollten auch genutzt werden, um eine Infektion beim Arbeitgeber anzuzeigen und nach überstandener Infektion als genesen zu gelten. "Die meisten positiven Bürgertests werden zur Zeit mittels eines aufwendigen PCR-Tests nur noch einmal bestätigt", sagte Preis.

Donnerstag, 20. Januar, 8.05 Uhr: Zahl der gefälschten Impfpässe im Allgäu steigt - Wo der Schwindel am häufigsten auffliegt

Die Polizei stellt immer häufiger gefälschte Corona-Impfpässe im Allgäu sicher. Bislang wurden in der Region knapp 200 Fälle registriert. „Seit November nehmen die Zahlen stark zu“, sagt Holger Stabik, Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West. Die Entwicklung deckt sich mit bayernweiten Zahlen: Demnach wurden im Freistaat im Oktober 2021 etwa 340 Fälle gezählt, im Dezember waren es mehr als 1900. Die Fallzahlen im Detail finden Sie hier.

Donnerstag, 20. Januar, 8 Uhr: Kinderärzte fordern Aufhebung von Corona-Quarantäne für alle Kita- und Schulkinder

Deutschlands oberster Mediziner für Infektionskrankheiten bei Kindern hat angesichts der Omikron-Welle ein Ende der Quarantäne für Kita- und Schulkinder gefordert. "Kontaktpersonen gehören bei regelmäßiger Testung und negativem Ergebnis in die Kita oder in die Schule. Für sie sollte die Quarantänepflicht aufgehoben werden, wo sie noch besteht", sagte Tobias Tenenbaum, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI), im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Das empfehlen wir nicht nur als DGPI. Dass das ein gangbarer Weg ist, ist durch Studien gestützt."

Donnerstag, 20. Januar, 7.55 Uhr: "Regretting Parenthood": Corona hat Eltern-Kind-Verhältnis gestört

Besonders Eltern hatten an den vergangenen zwei Jahren oft schwer zu knabbern, teilweise bereuen sie sogar ihre Elternschaft ("regretting parenthood") - das geht aus Zahlen einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov vom Donnerstag hervor.

Donnerstag, 20. Januar, 7.45 Uhr: Mehrheit für Impfpflicht in Österreich gilt als sicher

Im Kampf gegen das Coronavirus soll in Österreich ab Februar eine Impfpflicht entscheidend helfen. Das Parlament in Wien wird am Donnerstag über das entsprechende Gesetz abstimmen. Die Maßnahme soll die Auswirkungen künftiger Corona-Wellen deutlich verringern und zum Beispiel Lockdowns verhindern. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Donnerstag, 20. Januar, 7.15 Uhr: Inzidenz im Landkreis Lindau liegt nah an 1000er-Marke - innerhalb eines Tages um mehr als 100 erhöht

Innerhalb nur eines Tages hat sich die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Lindau um mehr als 100 erhöht. Das geht aus den Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Donnerstagmorgen hervor. Während die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis am Mittwoch noch bei 834,5 lag, erhöhte sich der Wert am Donnerstag auf 949,0. Die Zahlen im Detail finden Sie hier.

Donnerstag, 20. Januar, 6.55 Uhr: Mütter mit Covid-19 können laut Studie bedenkenlos stillen

Mit steigenden Omikron-Infektionszahlen wächst auch die Sorge vieler stillender Mütter: Könnten sie im Falle einer Ansteckung das Corona-Virus mit der Muttermilch an ihr Baby weitergeben? Eine US-amerikanische Studie scheint hier erneut Entwarnung zu geben.

Donnerstag, 20. Januar, 6.40 Uhr: Lauterbach: Verordnung zu PCR-Test-Priorisierung kommt am Wochenende

Gesundheitsminister Karl Lauterbach will am Wochenende eine Verordnung zur Priorisierung der Auswertung von PCR-Tests vorlegen. "Wir brauchen gute Test-Regeln, dass wir die PCR-Tests in der Regel für diejenigen verwenden, wo wir ganz sicher sein müssen, die sind entweder krank oder die sind wieder gesund. Dafür kommt die Verordnung am Wochenende", sagte der SPD-Politiker am Mittwochabend in der ZDF-Sendung "Markus Lanz". Beschäftigte in sensiblen Gesundheitseinrichtungen sollen dann etwa bevorzugt zum Zuge kommen. Die Beschlussvorlage soll laut Lauterbach bei der Ministerpräsidentenkonferenz am Montag beschlossen werden.

Donnerstag, 20. Januar, 6.35 Uhr: RKI registriert 133.536 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 638,8

Die vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete bundesweite 7-Tage-Inzidenz hat erstmals die Schwelle von 600 überschritten. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 638,8 an.

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 584,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 427,7 (Vormonat: 280,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 133.536 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.01 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 81.417 Ansteckungen.

Experten rechnen mit immer mehr Fällen, die nicht erfasst werden können, unter anderem, weil Labore und Gesundheitsämter zunehmend an Kapazitätsgrenzen geraten.

Die 7-Tage-Inzidenzen für das Allgäu finden Sie hier.

Mittwoch, 19. Januar, 21 Uhr: Österreichs Parlament stimmt am Donnerstag über Corona-Impfpflicht ab

Kommt die Corona-Impfpflicht in Österreich? Über diese Frage stimmt der Nationalrat am Donnerstag ab. Wie die Erwartungen aktuell sind, lesen Sie hier.

Mittwoch, 19. Januar, 20.15 Uhr: Verwaltungsgericht kippt Verbot von Corona-Protest in München

Das Verwaltungsgericht München hat am Mittwoch dem Eilantrag eines Bürgers gegen das Verbot nicht angemeldeter Corona-Proteste in der Landeshauptstadt stattgegeben. Wie das Gericht seine Entscheidung begründet, lesen Sie hier.

Mittwoch, 19. Januar, 19.30 Uhr: WHO: Corona-Pandemie bleibt "Notlage von internationaler Tragweite"

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hebt den Gesundheitsnotstand wegen der Corona-Pandemie vorerst nicht auf. Die Situation bleibe eine "Notlage von internationaler Tragweite" (PHEIC), entschied die WHO, wie sie am Mittwoch in Genf mitteilte. Die Erklärung einer solchen Notlage ist das höchste Alarmsignal, das die WHO geben kann. So sollen Regierungen wachgerüttelt werden, damit sie sich auf ein potenziell gefährliches Gesundheitsrisiko einstellen. Zudem sind damit besondere Meldepflichten der Mitgliedsländer verbunden.

Die WHO hatte den Notstand wegen Corona am 30. Januar 2020 erklärt. Zu dem Zeitpunkt waren außerhalb Chinas rund 100 Infektionen in 21 Ländern bekannt. Mit Stand dieser Woche waren es mehr als 326 Millionen gemeldete Infektionen weltweit und mehr als 5,5 Millionen Todesfälle.

Eine formelle WHO-Erklärung, ob eine Gesundheitslage eine Pandemie ist oder nicht, gibt es nicht. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus hatte die Corona-Lage am 11. März 2020 erstmals als Pandemie bezeichnet. Die Erklärung eines Gesundheitsnotstands erfolgt auf Empfehlung eines Gremiums aus unabhängigen Experten. Dieser Notfallausschuss trifft sich anschließend alle drei Monate, um die Lage neu zu beurteilen. Das jüngste virtuelle Treffen fand vergangene Woche statt.

Mittwoch, 19. Januar, 19.20 Uhr: Bolivien: Regierung gibt Druck nach und setzt Impfnachweis aus

Nach anhaltenden Protesten hat die bolivianische Regierung von einem geplanten Impfnachweis für das Betreten von Supermärkten, Banken, Hochschulen und anderen geschlossenen Orten ab dem 27. Januar vorübergehend abgesehen. "Der Nationale Strategische Rat hat die Vorlage von Impfausweisen und PCR-Tests für die Dauer des Gesundheitsnotstands ausgesetzt", schrieb Gesundheitsminister Jeyson Auza am Mittwoch auf Twitter. Der Rat hatte den Notstand Anfang Januar angesichts der neuen Corona-Welle ausgerufen.

In Bolivien, einem Andenstaat mit hohem indigenem Bevölkerungsanteil, in dem viele Menschen auch auf natürliche Heilmittel vertrauen, wurden bisher 763.000 bestätigte Corona-Infektionen verzeichnet und mehr als 20 000 Tote im Zusammenhang mit dem Erreger registriert. Das Elf-Millionen-Einwohner-Land hatte zuletzt unter anderem wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante Höchstmarken bei den Corona-Neuinfektionen erreicht.

Frauen in traditioneller Kleidung schreien Parolen während eines Protests gegen die Einführung eines Corona-Impfnachweises. Die Regierung hatte ein Dekret erlassen, wodurch unter anderem Supermärkte, Hochschulen und geschlossene Räume ausschließlich mit einem Corona-Impfpass zu betreten seien.
Frauen in traditioneller Kleidung schreien Parolen während eines Protests gegen die Einführung eines Corona-Impfnachweises. Die Regierung hatte ein Dekret erlassen, wodurch unter anderem Supermärkte, Hochschulen und geschlossene Räume ausschließlich mit einem Corona-Impfpass zu betreten seien.
Bild: Radoslaw Czajkowski, dpa

Gegen die Einführung eines Impfnachweises regte sich in Teilen der Bevölkerung, etwa unter Bauern und Evangelikalen, jedoch Widerstand. Zuletzt gingen zahlreiche Menschen in mehreren Städten auf die Straßen, um dagegen zu protestieren. In anderen Ländern Südamerikas wie Brasilien dagegen wird ein Impfnachweis zur Einreise in das Land oder für den Besuch von öffentlichen Einrichtungen fast selbstverständlich verlangt.

Mittwoch, 19. Januar, 19 Uhr: Wer erhält wo im Westallgäu einen kostenlosen PCR-Test?

Aufgrund der hohen Fallzahlen kommt esim Testzentrum Lindau zu langen Wartezeiten. Auch die Kontaktnachverfolgung ist nur eingeschränkt möglich. Wer im Westallgäu wo einen kostenlosen PCR-Test bekommt, erfahren Sie hier.

Mittwoch, 19. Januar, 18.30 Uhr: Zahl der gefälschten Impfpässe im Allgäu steigt

Knapp 200 Verstöße hat die Polizei im Allgäu registriert. Beinahe täglich werden es mehr. Was Fälschern für Strafen drohen, lesen Sie hier.

Mittwoch, 19. Januar, 18.10 Uhr: Bundesinnenministerin: Telegram-App soll nicht mehr angeboten werden

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) will Apple und Google wegen Gewaltaufrufen und Hetze auffordern, die Telegram-App aus ihrem Angebot zu verbannen. Sie wolle die beiden Anbieter für Apps auf mobilen Endgeräten an ihre "gesellschaftliche Verantwortung" erinnern, sagte die Ministerin am Mittwoch in Berlin nach einer Besprechung mit den Innenministern der SPD-geführten Landesregierungen.

Telegram habe sich zu einem "Brandbeschleuniger" für Reichsbürger, Verschwörungstheoretiker und Rechtsextremisten entwickelt, sagte der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (SPD). Bei pornografischen und islamistisch-terroristischen Inhalten habe das Unternehmen schließlich gezeigt, "dass sie können, wenn sie wollen".

"Das soziale Netzwerk Telegram und vergleichbare Anbieter dienen Menschen in Deutschland als Vernetzungsebene von Querdenkern, Corona-Leugnern und Rechtsradikalen", hieß es in einem gemeinsamen Papier der Innenminister. Man wolle zu diesem Problem gemeinsam mit den europäischen Partnern stärker mit ausländischen Regierungen in Austausch treten "und unsere Erwartungen auch auf hochrangiger politischer Ebene deutlich vertreten".

Mit Blick auf die aktuellen Proteste gegen die staatlichen Anti-Corona-Maßnahmen sagte Faeser, es sei "eine schwere Zeit für die Sicherheitskräfte". Pistorius sagte, die AfD sei "massiv daran beteiligt", angemeldete und unangemeldete Protestaktionen zu organisieren.

Mittwoch, 19. Januar, 17.30 Uhr: Trotz Explosion der Corona-Zahlen: Zahl der Patienten auf Intensivstationen sinkt weiter

Nach dem steilen Anstieg der Corona-Zahlen auch in Bayern richten sich alle Augen auf die Krankenhäuser. Zwar sind in der vergangenen sieben Tage 15,3 Prozent mehr Corona-Patienten im Vergleich zur vergangenen Woche in die Krankenhäuser im Freistaat gekommen. Die Zahl der belegten Intensivbetten hingegen sinkt weiter auf aktuell 381 - das sind 18.4 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Mittwoch, 19. Januar, 17.10 Uhr: Die aktuellen Inzidenzwerte für das Allgäu (LGL)

Die 7-Tage-Inzidenz im Allgäu steigt weiter - allerdings nicht überall. Die aktuellen zahlen des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) für die Region finden Sie hier.

Mittwoch, 19. Januar, 17 Uhr: Vier weitere Corona-Fälle bei deutschen Handballern

Die deutschen Handballer haben bei der Europameisterschaft vier weitere Corona-Fälle zu beklagen. Dies teilte der Deutsche Handballbund am Mittwoch mit. Betroffen sind laut Verband die Spieler Sebastian Heymann, Djibril M'Bengue und Christoph Steinert sowie ein Mitglied des Funktionsteams. Wie der aktuelle Stand ist, lesen Sie hier.

Mittwoch, 19. Januar, 16.40 Uhr: Über 100 000 neue Corona-Fälle: Ruf nach schärferen Regeln wird lauter

Die Infektionszahlen in Deutschland explodieren. Die Regierung fürchtet eine erneute gefährliche Zuspitzung der Lage in den Krankenhäusern. Aus der Koalition kommt der Ruf nach strengeren Regeln für die Bevölkerung.

Mittwoch, 19. Januar, 16.25 Uhr: Handelsverband Bayern begrüßt Gerichtsurteil zu 2G

Der Handelsverband Bayern hat die Aussetzung der umstrittenen 2G-Regel in Bayern begrüßt. "Wir hoffen, dass das Thema damit endgültig vom Tisch ist", sagte Geschäftsführer Bernd Ohlmann am Mittwoch in München. Nachdem der Bayerische Verwaltungsgerichtshof bereits Spielzeugläden und Bekleidungsgeschäfte von der Vorschrift ausgenommen habe, sei die neue Entscheidung von vielen Einzelhändlern erwartet worden. "Jetzt haben wir Klarheit."

Dass die Staatsregierung Ungeimpften Zugang nur in Läden zur Deckung des täglichen Bedarfs erlaubte, "hat uns mit das Weihnachtsgeschäft verhagelt", sagte Ohlmann. Die Zugangsbeschränkung habe notorische Impfverweigerer nicht zum Impfen gebracht, sie hätten online gekauft - ebenso wie viele Geimpfte, die von den Schlangen vor den Kontrollen in den Geschäften abgeschreckt worden seien.

Der Verwaltungsgerichtshof hatte die unklare Reichweite der Ausnahmen in der bayerischen Verordnung kritisiert. Der Verordnung sei nicht mit hinreichender Gewissheit zu entnehmen, welche Ladengeschäfte von der Zugangsbeschränkung erfasst würden.

Mittwoch, 19. Januar, 16.13 Uhr: Tschechien schafft geplante Impfpflicht für Senioren ab

Tschechien wollte eine Impfpflicht für Senioren und bestimmte Berufsgruppen einführen. Doch nun macht der neue Ministerpräsident Petr Fiala einen Rückzieher - warum er das tut, lesen Sie hier.

Petr Fiala, Ministerpräsident von Tschechien, rudert beim Thema Impfpflicht zurück.
Petr Fiala, Ministerpräsident von Tschechien, rudert beim Thema Impfpflicht zurück.
Bild: Petr David Josek, AP, dpa

Mittwoch, 19. Januar, 16 Uhr: Weitere Corona-Fälle bei deutschen Handballern

Die deutschen Handballer haben bei der Europameisterschaft weitere Corona-Fälle zu beklagen. Dies teilte der Deutsche Handballbund am Mittwoch mit. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Mittwoch, 19. Januar, 15.45 Uhr: Staatsregierung setzt 2G-Regel für Handel nach Urteil komplett aus

Die Staatsregierung will nach einem vorläufigen Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH) die 2G-Regel im Einzelhandel nicht weiter anwenden. "Wir setzen in Bayern 2G im Handel komplett aus und sorgen damit für eine schnelle und praktikable Umsetzung der VGH-Entscheidung", teilte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) unmittelbar nach Bekanntwerden der Entscheidung am Mittwoch mit. Was im Handel aber weiterhin gilt, lesen Sie hier.

Mittwoch, 19. Januar, 15.40 Uhr: Klinikverbund Allgäu lockert das Besuchsverbot in seinen Häusern

Ab Donnerstag ist das bisherige Besuchsverbot in den Häusern des Klinikverbunds Allgäu gelockert: in den Kliniken in Kempten, Mindelheim, Ottobeuren, Immenstadt und Oberstdorf.

Ab sofort gilt dort die 1-1-1-Regel: Ein Familienmitglied oder eine feste Kontaktperson darf einen Patienten einmal pro Tag besuchen. Allerdings ist der Zutritt der Kliniken nur mit Vorlage eines negativen Testergebnisses möglich. Das gilt auch für Geimpfte und Genesene. Selbsttests sind nicht gültig. Außerdem müsse laut Klinikverbund stets eine FFP2-Maske getragen werden. Vor Betreten der Kliniken müsse zudem ein dort ausliegender Selbstauskunftsbogen ausgefüllt werden.

Für die Geriatrie-Kliniken Sonthofen gelten ab 20. Januar gesonderte Besuchsregelungen - Informationen dazu unter www.geriatrie-sonthofen.de

Mittwoch, 19. Januar, 15.20 Uhr: Österreich passt wegen Rekord-Infektionszahlen Teststrategie an

Auch in Österreich erreichen die Corona-Zahlen einen neuen Rekord. Nun will die Regierung mit Antigen-Schnelltests für zu Hause die PCR-Testlabore entlasten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Wegen rekordhoher Corona-Zahlen will Österreich mit Antigen-Schnelltests für zu Hause die PCR-Testlabore entlasten.
Wegen rekordhoher Corona-Zahlen will Österreich mit Antigen-Schnelltests für zu Hause die PCR-Testlabore entlasten.
Bild: Ralf Lienert (Symbolbild)

Mittwoch, 19. Januar, 15 Uhr: Verwaltungsgerichtshof kippt vorläufig 2G-Regel im Einzelhandel

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die grundsätzliche Beschränkung des Zugangs zu Einzelhandelsgeschäften auf Geimpfte und Genesene (2G) vorläufig außer Vollzug gesetzt. Das Gericht gab damit nach eigenen Angaben am Mittwoch in München einem Eilantrag einer Inhaberin eines Lampengeschäfts in Oberbayern statt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 19. Januar, 14.30 Uhr: Corona-Zahlen an Schulen zum Jahresbeginn kaum verändert

Die Corona-Lage an den Schulen hat sich nach den Weihnachtsferien im Vergleich zur Vorweihnachtszeit nach aktuellen Zahlen der Kultusministerkonferenz (KMK) zunächst wenig verändert. Wie aus der wöchentlichen KMK-Corona-Statistik hervorgeht, waren in der vergangenen Woche, in der alle Bundesländer wieder zurück im Unterricht waren, deutschlandweit rund 73 000 Corona-Fälle bei Schülerinnen und Schülern bekannt. 111 000 waren darüber hinaus in Quarantäne. Vor Weihnachten waren es 86 000 Corona- und ebenfalls etwa 111.000 Quarantäne-Fälle. Wie stark sich die Omikron-Variante auswirkt, wird vermutlich erst an den Zahlen der kommenden Wochen abzulesen sein.

Die KMK legt im Wochenrhythmus Zahlen vor. Grundlage sind Rückmeldungen aus den Bundesländern aus mehr als 28 000 allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen mit etwa 10 Millionen Schülerinnen und Schülern. Insgesamt gibt es in Deutschland etwa 11 Millionen Schülerinnen und Schüler und rund 40 000 Schulen und Berufsschulen. An rund 580 Schulen gab es demnach in der vergangenen Woche Einschränkungen im Präsenzbetrieb, also zum Beispiel Wechselunterricht (vor Weihnachten: 1400). Meldungen über komplett geschlossene Schulen gab es keine (vor Weihnachten 38).

Die Statistik weist außerdem 5900 Corona-Fälle bei Lehrkräften aus (vor Weihnachten: 5300) und zusätzlich rund 3700 Quarantäne-Fälle (vor Weihnachten 2700) bei insgesamt knapp 900 000 Lehrkräften in ganz Deutschland.

Mittwoch, 19. Januar, 14 Uhr: Freie-Wähler-Abgeordnete nicht mehr in Corona-Isolation

Die Freie-Wähler-Fraktion ist wieder coronafrei: Alle sechs Abgeordneten, die vergangene Woche positiv auf das Coronavirus getestet worden waren, sind inzwischen aus der Isolation. Am Dienstag hätten sich die letzten Parlamentarier freigetestet, sagte Fraktionschef Florian Streibl am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in München. Und: Zu den sechs Abgeordneten, vier Mitarbeitern und einem Techniker seien keine weiteren Infizierten hinzugekommen - es habe sich niemand sonst angesteckt.

Nach Worten Streibls waren sämtliche Verläufe der Abgeordneten zudem asymptomatisch: "Es hat keiner irgendwelche Symptome gehabt, die ganze Zeit", sagte er und betonte: "Impfen und Boostern hilft."

Die Corona-Infektionen waren bei PCR-Tests an Licht gekommen, mit denen die Freien Wähler ihre Winterklausur noch sicherer machen wollten. Die Klausur, die eigentlich vergangene Woche hätte stattfinden sollen, wurde daraufhin aufs Frühjahr verschoben.

Mittwoch, 19. Januar, 13.30 Uhr: Scholz wirbt für "wahrhaft globale" Impfkampagne

Bundeskanzler Olaf Scholz hat für stärkere Anstrengungen für eine weltweite Impfkampagne gegen Corona geworben. "Ohne eine wahrhaft globale Immunisierungskampagne werden uns bald die Buchstaben des griechischen Alphabets ausgehen, um neue Virusvarianten zu benennen", warnte der SPD-Politiker am Mittwoch beim virtuellen Davos-Dialog des Weltwirtschaftsforums. Deutschland, schon heute zweitgrößter Geber der Covax-Kampagne, werde weiter seinen Beitrag leisten, versprach er. "Durch unsere Unterstützung für Covax wollen wir bis Mitte des Jahres 70 Prozent der Weltbevölkerung erreichen."

Ein Schwerpunkt des deutschen G7-Vorsitzes werde die Verbesserung der internationalen Gesundheitsinfrastruktur sein, kündigte Scholz an. Dabei müssten allerdings Partner vor allem aus dem Privatsektor helfen. Die globale Impfkampagne vollständig zu finanzieren, sei auch "der Booster, den unsere Volkswirtschaften benötigen".

Die eigentlich für diese Woche geplante Jahreskonferenz des Weltwirtschaftsforums in Davos war wegen der Corona-Lage verschoben worden. Stattdessen bringt die Stiftung Politiker digital zusammen.

Mittwoch, 19. Januar, 13.05 Uhr: Wegen kurios gefälschtem Impfnachweis darf eine Ärztin nicht ins Flugzeug

Erstimpfung am 01.15.2021 und die zweite Dosis am 03.26.2021 - mit diesen Fake-Daten auf ihrem Impfnachweis hat eine Frau am Münchner Flughafen eine Airline-Mitarbeiterin misstrauisch gemacht.

Die 70-Jährige wollte beim Check-in ihren Impfnachweis erst gar nicht zeigen, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Als sie es dann tat, fielen der Mitarbeiterin am Dienstag gleich mehrere kuriose Angaben auf.

Mittwoch, 19. Januar, 12.40 Uhr: Corona-"Spaziergänge" in Pfronten-Steinach und Lindenberg

Am Sonntag sind etwa 180 Gegner der Corona-Maßnahmen durch Pfronten-Steinach gezogen und haben auch die Grenze nach Schönbichl in Österreich passiert. Dort kamen den Demonstrierenden laut Polizei eine Gruppe von 35 Teilnehmern aus Österreich entgegen. Die Gruppen versammelten sich daraufhin im Bereich des alten Zollamtsplatzes. Nach kurzem Aufenthalt an der Grenze liefen die Personen wieder zurück nach Pfronten-Steinach.

Der "Spaziergang" endete laut Polizei gegen 17.30 Uhr. Es kam zu keinen Zwischenfällen. Die Polizei informierte die Teilnehmer über Lautsprecherdurchsagen über die Auflagen.

Einen weiteren unangemeldeten Spaziergang gab es auch in Lindenberg. Etwa 550 Menschen trafen sich am Dienstag zwischen 18 und 19 Uhr auf dem Stadtplatz. Sie liefen auch durch die Gemeinde, benutzten laut Polizei jedoch immer den Gehweg, sodass es zu keinen Verkehrsbehinderungen kam.

Mittwoch, 19. Januar, 11.20 Uhr: Über 100.000 neue Corona-Fälle - Vor allem jüngere Leute infiziert

Mit Verzögerung zu anderen EU-Ländern erreichen auch in Deutschland die Corona-Fallzahlen bisher unbekannte Höhen - Tendenz steigend. So meldete das Robert Koch-Institut (RKI) am Mittwoch erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 100 000 binnen eines Tages übermittelte Infektionen. Die große Frage ist nun, wie sich diese immense Zahl auf die Belegung der Kliniken und auf die sogenannte kritische Infrastruktur auswirkt, zu der beispielsweise die Energie- und Wasserwirtschaft gehört.

So sprach RKI-Präsident Lothar Wieler kürzlich von einer "neuen Phase der Pandemie", in der weniger die reine Fallzahl, sondern die Zahl der Schwerkranken entscheidend sein wird. Bislang spiegelt sich die von der Virusvariante Omikron ausgelöste Welle nicht in der Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstation wieder. Diese ist laut Intensivmedizinervereinigung DIVI seit der ersten Dezemberhälfte von rund 5000 auf zuletzt 2664 (Dienstag) gesunken. Auch die Zahl der offiziell vom RKI gemeldeten Corona-Toten war in den vergangenen Tagen rückläufig. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 239 Todesfälle mit oder aufgrund von Corona verzeichnet. Vor einer Woche waren es 384.

Mittwoch, 19. Januar, 11.20 Uhr: Japan verhängt erneut den Quasi-Notstand - Infektionen auf Rekordhoch

Japan hat wegen eines drastischen Wiederanstiegs der Corona-Neuinfektionen erneut den Quasi-Notstand über Tokio sowie ein Dutzend weiterer Präfekturen verhängt. Das beschloss die Regierung von Ministerpräsident Fumio Kishida am Mittwoch. Die Hauptstadt des Landes registrierte am selben Tag eine Rekordzahl von 7377 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Landesweit stieg die Zahl der Neuinfektionen auf den Höchststand von mehr als 38 000 Fällen. Inzwischen dominiert auch in der drittgrößten Volkswirtschaft, die jetzt die bereits sechste Corona-Welle erlebt, die Variante Omikron.

Mittwoch, 19. Januar, 11.15 Uhr: Schuldnerberatung im Ostallgäu: Rollt eine Schuldenwelle auf das Ostallgäu zu?

Das Ostallgäu fällt aus dem Rahmen – jedenfalls wenn es um die Verschuldung seiner Bewohner geht. Während in vielen Regionen Deutschlands die Nachfrage bei Schuldnerberatungsstellen coronabedingt steigt, wartet man im Ostallgäu auf den großen Ansturm.

Mittwoch, 19. Januar, 10.55 Uhr: Corona-Lage bei Handballern weiter angespannt - Training noch unklar

Die weiter angespannte Corona-Lage beeinflusst auch die Vorbereitung der deutschen Handballer auf das erste EM-Hauptrundenspiel gegen Titelverteidiger Spanien. Bundestrainer Alfred Gislason wusste am Mittwochmorgen noch nicht, ob er vor der Partie am Donnerstag (18 Uhr/ARD) in Bratislava mit der Mannschaft noch mal trainieren kann. "Es ist noch nicht klar, ob wir ein Training riskieren", sagte der 62-jährige Isländer im Teamhotel in der slowakischen Hauptstadt. "Wir werden einen Schnelltest machen vor dem Training. Anschließend ist von den Organisatoren vorgesehen, einen PCR-Test nach dem Training zu machen."

Mittwoch, 19. Januar, 10.50 Uhr: Melanie Leupolz vom FC Chelsea "hat ein bisschen mit Long Covid zu kämpfen"

Die Allgäuer Fußballerin Melanie Leupolz fällt beim FC Chelsea wegen Long Covid aus. Das berichtete die Team-Managerin Emma Hayes in einer Pressekonferenz: "Sie hat ein bisschen mit Long Covid zu kämpfen." Leupolz fällt deshalb am Mittwoch im Viertelfinale des Continental Cups gegen West Ham United aus. Mehr zu Leupolz Gesundheitszustand erfahren Sie hier.

Mittwoch, 19. Januar, 10.30 Uhr: Mehr Corona-Impfstoffe nötig: Millionen für Impfstoff-Initiative Cepi

Die hinter einigen erfolgreichen Corona-Impfstoffen stehende Impfstoff-Initiative Cepi erhält frisches Geld. Die Bill und Melinda Gates-Stiftung und die britische Stiftung Wellcome Trust haben zusammen 300 Millionen Dollar (264 Mio Euro) für weitere Covid-19-Impfforschung und die Verbesserung der Vorbereitung auf weitere Pandemien bereitgestellt, wie sie am Mittwoch berichteten.

Mittwoch, 19. Januar, 10.10 Uhr: Allgäuer Pflegebranche kritisiert Impfpflicht und spricht von "Bedrohung"

Ab 15.  März soll die Impfpflicht für das Gesundheits- und Pflegepersonal greifen, die der Bundestag im Dezember beschlossen hat. Dann dürfen Ungeimpfte in diesen Bereichen nicht mehr arbeiten – egal ob sie medizinisches und pflegerisches Personal sind oder in der Verwaltung sitzen. Das bereitet Einrichtungen im Allgäu Sorge. Doch konkrete Auswirkungen scheinen sich zu verzögern.

Mittwoch, 19. Januar, 9.40 Uhr: So ist die Lage in den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu

Insgesamt werden in den Krankenhäusern des Klinikverbunds Allgäu derzeit elf Patientinnen und Patienten mit einer Corona-Infektion auf der Normalstation behandelt. Sieben Covid-Patientinnen und -Patienten sind laut dem Klinikverbund auf Intensivstationen in Behandlung.

  • Kempten: Drei Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, drei Corona-Patienten liegen auf der Intensivstation.
  • Immenstadt: Eine Person mit einer Covid-Infektion wird derzeit auf der Normalstation behandelt, vier Corona-Patienten liegen auf der Intensivstation.
  • Sonthofen: Derzeit werden keine Patienten mit einer Covid-Infektion behandelt.
  • Oberstdorf: Fünf Menschen mit einer Covid-Infektion werden derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Mindelheim: Eine Person mit einer Covid-Infektion wird derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.
  • Ottobeuren: Eine Person mit einer Covid-Infektion wird derzeit auf der Normalstation behandelt, kein Corona-Patient liegt auf der Intensivstation.

Mittwoch, 19. Januar, 8.50 Uhr: "Das ist nicht mehr mein Lokal": Wirte in Marktoberdorf werden wegen Corona-Regeln angefeindet

„Wir gehen nie mehr zum Königswirt“, „das ist nicht mehr mein Lokal“, „Ihr teilt Eure Gäste in Gute und Ungezogene“: Daniel und Jasmin Endras erschraken nicht schlecht, als sie solche Kommentare unter ihrem jüngsten Facebook-Post lasen. Denn in dem Eintrag wollten der Bertoldshofener Königswirt und seine Frau nur ihre Erleichterung ausdrücken, dass es für Lokale in Bayern bei der 2G-Regel bleibt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 19. Januar, 8.30 Uhr: Gehen uns wegen Omikron bald die PCR-Tests aus?

Sie sind eines der wichtigsten Instrumente, nicht nur um eine Corona-Infektion zu erkennen, sondern auch für Betroffene und Kontaktpersonen, sich nach wenigen Tagen aus der Quarantäne freizutesten. Doch je schneller die Zahl der täglichen Ansteckungen mit der Omikron-Variante steigt, umso knapper werden die PCR-Tests. Die Labore in Deutschland kommen zunehmend an ihre Kapazitätsgrenzen. „Die Lage ist tatsächlich ernst , die Labore sind an den Kapazitätsgrenzen und darüber hinaus“, sagt Michael Müller, Vorsitzender des Verbands Akkreditierte Labore in der Medizin (ALM).

Mittwoch, 19. Januar, 8.20 Uhr: „TV Total“Moderator: Sebastian Puffpaff hat Corona - Moderiert nun Stefan Raab?

Mehreren Medienberichten zufolge hat sich der Moderator der ProSieben-Show "TV Total", Sebastian Puffpaff, mit der Corona-Varianten Omikron infiziert. Am Mittwoch sollte die neue Folge der Show ausgestrahlt werden.

Doch die wird unmittelbar vor dem Ausstrahlungstermin am gleichen Tag gedreht. Nun gehen Spekulationen um, ob "TV Total"-Erfinder Stefan Raab die Moderation übernehmen könnte.

Der Sender hat mittlerweile aber Stellung bezogen und versichert, dass ein Ersatzmoderator gefunden sei. Stefan Raab allerdings soll es nicht sein.

Mittwoch, 19. Januar, 8.05 Uhr: Dieser Mann teilt seinen Vornamen mit der Pandemie

Ein junger Mann lebt in Indien und ist "Kovid-positiv seit 1990". Anfang 2020 kommt ihm die Pandemie in die Quere, und brachte immer wieder Verwirrung um seinen Namen. Doch Kovid kann damit leben: Die Missverständnisse nimmt der 31-Jährige mit Humor – und teilt sie regelmäßig auf Twitter. Einer seiner Späße ging nun viral und machte ihn quasi über Nacht weltweit bekannt. Wie es ihm damit ergeht und wie Corona sein Leben durcheinandergebracht hat, erzählt Kovid Kapoor im Gespräch.

Mittwoch, 19. Januar, 6.55 Uhr: Bayerns Ermittler kämpfen nach wie vor mit Impfbetrug - hohe Dunkelziffer vermutet

Auch wenn im Januar zunächst ein Rückgang zu beobachten war - Fälle von Impfpassfälschungen gehören für die Polizei im Freistaat weiterhin zum Alltag. Insgesamt 4066 Anzeigen wegen Urkundendelikten im Zusammenhang mit der Corona-Impfthematik habe es bis zum Montag gegeben, teilte das Bayerische Innenministerium mit. Dabei seien rund 5500 Impfpässe und -zertifikate sichergestellt worden. Einen falschen Impfstatus haben aber wohl weit mehr Menschen in Bayern: "Wir müssen leider von einem großen Dunkelfeld ausgehen", teilte das Ministerium mit.

Der illegale Handel mit gefälschten Impfausweisen floriert. Bundesweit beobachten Polizeibehörden rege Nachfrage von Impfgegnern. Inzwischen haben sie schon weit über 12.000 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Polizei geht solchen Verdachtsfällen bundesweit inzwischen mit weit mehr als 12 000 Verfahren nach. Die Zahl sei vor allem im vergangenen Dezember in die Höhe geschnellt, berichteten Polizeibehörden der Bundesländer bei einer bundesweiten Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Mittwoch, 19. Januar, 6.45 Uhr: Lauterbach: Impfpflicht muss schnell kommen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hält es für wichtig, dass eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona nach einer entsprechenden Entscheidung des Bundestags schnell in Kraft tritt. Die Impfpflicht müsse schnell kommen, sagte der SPD-Politiker am Dienstagabend in der Sendung "RTL Direkt". "Wenn wir einen Antrag machen wollen, der noch funktioniert, dann ist das ein Antrag, der die Impfpflicht in Kraft setzt - was weiß ich - im April oder um den April herum, vielleicht im Mai."

Er begründete dies wie folgt: Ungeimpfte müssten dann "drei Impfzyklen durchlaufen (...) und bis dahin ist man dann schon im September oder Oktober". "Weil das muss schnell geschehen, damit ich die Welle - und das ist ja die Begründung für die Impfpflicht - damit ich die Welle im Herbst noch abwenden kann."

Mittwoch, 19. Januar, 6.35 Uhr: Erstmals über 100.000 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 584,4

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie sind binnen eines Tages mehr als 100.000 neue Corona-Infektionen an das Robert Koch-Institut übermittelt worden. Die Gesundheitsämter meldeten laut RKI-Angaben vom Mittwochmorgen 112.323 Fälle in 24 Stunden. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.12 Uhr wiedergeben. Am Freitag lag die Zahl erstmals über der Marke von 90.000 Fällen. Vor genau einer Woche waren es 80 430 erfasste Neuinfektionen gewesen. Die Sieben-Tage Inzidenz gab das RKI nun mit 584,4 an. Das ist ebenfalls ein Höchststand. Zum Vergleich: Am Vortag hatte die bundesweite Inzidenz bei 553,2 gelegen, vor einer Woche bei 407,5 (Vormonat: 315,4).

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 239 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 384 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 8.186.850 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 19.43 Uhr: Holetschek: Impfpflicht für Einrichtungen soll überdacht werden

Klaus Holetschek fordert von der Bundesregierung, die Einführungsfrist zur Impfpflicht für Mitarbeitende von Arztpraxen, Kliniken und Co. nochmal zu prüfen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Bilderstrecke

Bayerischer Gesundheitsminister Klaus Holetschek: Die wichtigsten Stationen seiner Karriere

Dienstag, 18. Januar, 18 Uhr: Kurz vor Olympia: Skispringer Tande positiv auf Corona getestet

Der norwegische Skispringer Daniel-André Tande ist zweieinhalb Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele von Peking positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies bestätigte Cheftrainer Alexander Stöckl norwegischen Medien. Demnach wurde auch Tandes Teamkollege Fredrik Villumstad positiv auf das Virus getestet. Auch Zakopane-Sieger Marius Lindvik, der selbst negativ getestet wurde, isolierte sich zunächst aus Sicherheitsgründen, weil er in den Tagen zuvor engen Kontakt mit Tande hatte.

Die Winterspiele in China beginnen am 4. Februar. Die Norweger um Lindvik, Tande und Halvor Egner Granerud gelten als Mitfavorit für die Skisprung-Entscheidungen. Skiflug-Weltmeister Tande, der im März 2021 nach einem schweren Sturz in Planica mehrere Tage im Koma lag, und Villumstad müssen nach ihrer Genesung gemäß Olympia-Hygienekonzept für die Einreise nach Peking zusätzliche Negativtests vorlegen, um einreisen zu dürfen.

Daniel-André Tande ist positiv auf das Coronavirus getestet.
Daniel-André Tande ist positiv auf das Coronavirus getestet.
Bild: Philipp von Ditfurth, dpa (Archivbild)

Dienstag, 18. Januar, 17.17 Uhr: Künftig Zweitimpfung bei Johnson&Johnson nötig

Die digitalen Impfnachweise sollen an EU-Vorgaben angepasst werden. Das betrifft vor allem Menschen, die mit dem Johnson&Johnson-Impfstoff geimpft wurden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 16 Uhr: Seit Beginn der Pandemie arbeiten mehr Menschen in Teilzeit

Während Corona ist die Zahl der Angestellten, die nicht in Vollzeit beschäftigt sind, etwas gestiegen. Haben einige Gefallen an weniger Stunden gefunden? Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 15.40 Uhr: Mobile Impfteams sind im Unterallgäu unterwegs

Die mobilen Impfteams sind im Unterallgäu unterwegs. Das sind die Orte und Termine:

  • Ottobeuren: Dienstag, 1. Februar, von 14 bis 18 Uhr im Haus des Gastes
  • Markt Wald: Donnerstag, 10. Februar, von 14 bis 18 Uhr im Rathaus

Dienstag, 18. Januar, 15.25 Uhr: Zwei weitere Corona-Fälle bei deutschen Handballern

Wenige Stunden vor dem abschließenden Vorrundenspiel der deutschen Handballer bei der Europameisterschaft gegen Polen hat es zwei weitere positive Corona-Fälle im DHB-Team gegeben. Nach den Infektionen von Torwart Till Klimpke und Marcel Schiller fallen insgesamt neun Akteure für die Partie an diesem Dienstag aus.

Dienstag, 18. Januar, 15.20 Uhr: Inzidenzwert im Landkreis Lindau und im Ostallgäu weiter über 700

Die Inzidenzwerte für das Allgäu finden Sie hier im Überblick.

Dienstag, 18. Januar, 15 Uhr: Zwei enge Papst-Mitarbeiter positiv auf Corona getestet

Zwei hohe Vatikan-Mitarbeiter und enge Vertraute von Papst Franziskus sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Staatssekretär Kardinal Pietro Parolin und dessen Stellvertreter, Erzbischof Edgar Pena Parra, haben sich in ihren Wohnungen isoliert, wie die Pressestelle des Heiligen Stuhls am Dienstag mitteilte. Der Kardinalstaatssekretär ist der wichtigste Diplomat des Vatikans und gilt deshalb als Nummer zwei im Kirchenstaat nach dem Papst.

Der Italiener Parolin (67) habe sehr leichte Symptome, der Venezolaner Pena Parra (61) keine Symptome. Beide Geistliche seien mit drei Dosen vollständig geimpft, hieß es. Jüngst hatte der Vatikan strenge Covid-Regeln erlassen: Nur noch geimpfte oder genesene Mitarbeiter dürfen im Kirchenstaat ihre Arbeitsstelle betreten.

Dienstag, 18. Januar, 13.35 Uhr: Aus Angst vor Corona: Hongkong lässt 2000 Hamster töten

Hongkong ordnet die Tötung von etwa 2000 Hamstern und anderen Kleintieren an: In einer Tierhandlung seien Nager positiv auf Corona getestet worden. Die kuriose Geschichte dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 13.20 Uhr: Wieder einige Demos gegen Corona-Maßnahmen im Allgäu - Polizei leitet Verfahren ein

Im Allgäu kamen am Montag wieder zahlreiche Menschen zusammen, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Die Bilanz der Polizei dazu finden Sie hier.

Am Montag hatte die Polizei im Allgäu wieder einiges zu tun: In mehreren Städten gab es Versammlungen gegen die Corona-Maßnahmen - teils waren diese nicht angemeldet.
Am Montag hatte die Polizei im Allgäu wieder einiges zu tun: In mehreren Städten gab es Versammlungen gegen die Corona-Maßnahmen - teils waren diese nicht angemeldet.
Bild: Felix Kästle, dpa (Symbolbild)

Dienstag, 18. Januar, 13 Uhr: Nach Gewalt bei Corona-Demo in Berlin: Bewährungsstrafe

Nach Angriffen auf Polizisten bei einer Demonstration in Berlin gegen Corona-Maßnahmen ist ein Angeklagter zu einem Jahr und acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten sprach den 50-jährigen am Dienstag des besonders schweren Landfriedensbruchs sowie der versuchten gefährlichen Körperverletzung und des tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte schuldig. Der Mann aus Sachsen habe sich am 18. November 2020 in einer aufgeheizten Stimmung dazu hinreißen lassen, Flaschen aufzunehmen und zu werfen, begründete der Richter. "Von dem Handeln ging hohe Gefährlichkeit aus."

Rund 9000 Menschen hatten sich damals in Berlin zu Protesten gegen die Corona-Politik versammelt, während der Bundestag über die staatlichen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung in der Corona-Pandemie beriet. Die Polizei hatte den Bereich damals weiträumig abgesperrt, erstmals seit Jahren wurden Wasserwerfer eingesetzt. Rund 2500 Beamte waren nach Behördenangaben im Einsatz, knapp 80 von ihnen wurden verletzt.

Der Angeklagte hatte erklärt, er habe nur eine leere Plastikflasche "aufgehoben und zurückgeworfen". Er und seine Frau seien aus Sachsen nach Berlin gereist, um sich mit anderen Menschen, die wie sie als Selbstständige damals ohne Einnahmen waren, auszutauschen. Die Verteidigerin sagte, ihr Mandant sei kein Corona-Leugner. Die Staatsanwältin hatte auf ein Jahr und vier Monate Haft auf Bewährung plädiert. Die Verteidigerin forderte Freispruch. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Dienstag, 18. Januar, 12.45 Uhr: Katalonien hebt nächtliche Ausgehbeschränkung ab Freitag auf

Katalonien im Nordosten Spaniens will die seit Weihnachten geltende nächtliche Ausgehbeschränkung trotz sehr hoher Infektionszahlen ab Freitag aufheben. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt zurzeit mit 2290 mehr als vier mal so hoch wie zum Zeitpunkt der Anordnung der Maßnahme, wie die Zeitung "El País" berichtete. Aber der rapide Anstieg der Zahlen habe sich zuletzt verlangsamt, begründete die Regionalregierung in Barcelona dem Bericht zufolge ihre Entscheidung. Das sei auch darauf zurückzuführen, dass die Feiertage, die in Spanien bis zum Dreikönigsfest am 6. Januar gingen und damit ein erhöhtes Ansteckungsrisiko darstellten, vorüber seien. Am 23. Dezember war die Inzidenz mit 506 angegeben worden.

Die Maßnahme, die bis auf wenige kleinere Ausnahmen in der gesamten Region in Kraft war, betrifft rund 6,3 Millionen Bewohner oder 82 Prozent der Bevölkerung Kataloniens. Ausgehbeschränkungen gibt es sonst nirgendwo in Spanien, das eine der höchsten Impfquoten Europas aufweist.

Clubs, Bars und Discos bleiben in Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona hingegen weiter geschlossen. In den Innenräumen von Gaststätten dürfen nur 50 Prozent der eigentlich zulässigen Plätze vergeben werden. In fast allen anderen öffentlichen Einrichtungen und Geschäften dürfen nur 70 Prozent der Kapazität genutzt werden. Die Teilnehmerzahl bei Zusammenkünften im öffentlichen wie im privaten Rahmen bleibt auf zehn beschränkt.

Dienstag, 18. Januar, 12.25 Uhr: Ungeimpfter Djokovic könnte auch Wimbledon verpassen

Novak Djokovic droht Medienberichten zufolge auch ein Ausschluss beim Grand-Slam-Klassiker in Wimbledon, sollte sich der Tennis-Weltranglistenerste nicht impfen lassen. Bei welchem anderen Turnier seine Teilnahme ebenfalls angezweifelt wird, lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 12.05 Uhr: Corona-Lage im Klinikverbund Allgäu entspannt sich weiter

Laut einer Mitteilung des Klinikverbunds Allgäu werden derzeit 22 Corona-Patienten in den Allgäuer Kliniken behandelt. Davon befinden sich 6 Covid-19-Patienten auf der Intensivstation. Todesfälle gibt es aktuell keine. Die Zahlen aus den einzelnen Kliniken:

  • Kempten: Auf der Normalstation werden 2 Corona-Patienten behandelt, 2 auf der Intensivstation.
  • Immenstadt: Auf der Normalstation werden 2 Corona-Patienten behandelt, 4 auf der Intensivstation.
  • Sonthofen: Derzeit befinden sich dort keine Corona-Patienten mehr.
  • Oberstdorf: Auf der Normalstation werden 5 Corona-Patienten behandelt, keiner liegt auf der Intensivstation.
  • Mindelheim: Auf der Normalstation werden 6 Corona-Patienten behandelt, keiner liegt auf der Intensivstation.
  • Ottobeuren: Auf der Normalstation wird 1 Corona-Patient behandelt, keiner liegt auf der Intensivstation.

Dienstag, 18. Januar, 11.47 Uhr: Rechtswissenschaftler findet: Bundestag hat bei Corona zu lange geschwiegen

Der Würzburger Rechtswissenschaftler Horst Dreier hat dem Deutschen Bundestag zu zögerliches Verhalten bei der Pandemiebekämpfung vorgeworfen. Was Dreier kritisiert, lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 11.30 Uhr: Apotheker in Marktoberdorf: Einmal pro Woche kommt die Polizei

Einen Impfpass zu fälschen, ist eine Straftat. Ungeimpfte versuchen jedoch in Marktoberdorf immer wieder mit Tricks, an den begehrten digitalen Pass zu kommen. Warum zu einem Apotheker in Marktoberdorf einmal pro Woche die Polizei kommt, lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 10.57 Uhr: Corona-Protest im Zelt: Bürgermeister von Messina im Hungerstreik

Der Bürgermeister der italienischen Stadt Messina ist aus Protest gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung in einen Hungerstreik getreten. Cateno De Luca hatte schon am Wochenende ein Zelt im Hafen der sizilianischen Stadt aufgebaut, in dem er seitdem übernachtet. Er will symbolisch die Straße von Messina blockieren, eine Meerenge zwischen Sizilien und dem italienischen Festland. Am Dienstagmorgen kündigte der 49-Jährige nun den Beginn des Hungerstreiks an, wie er auf Facebook mitteilte.

De Luca protestiert gegen den sogenannten Super Green Pass, also die 2G-Regel, wonach nur Geimpfte oder Genesene auf den Fähren oder mit Flugzeugen die Mittelmeerinsel erreichen oder verlassen können. Der Politiker behauptet, der Staat halte Sizilien "gefangen". Am Montag hatte er bereits seinen Rücktritt als Bürgermeister für Anfang Februar eingereicht.

Die Regierung in Rom hatte zum 10. Januar die strengeren Regeln erlassen, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und noch mehr Impfverweigerer zum Umdenken zu bringen. In Hotels, Kongresszentren, Restaurants, Skiliften und den Transportmitteln im Nah- und Fernverkehr gilt nun die 2G-Regel. Fast 80 Prozent der Italiener haben bislang eine vollständige Grundimmunisierung erhalten.

Dienstag, 18. Januar, 10.05 Uhr: Studie aus Israel: Vierte Impfung nicht ausreichend gegen Omikron

In Israel können sich Über-60-Jährige zum vierten Mal impfen lassen. Vor Omikron bietet das laut einer Studie keinen vollständigen Schutz. Mehr über die Untersuchung lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 9.53 Uhr: 3000 Impfungen warten in Kaufbeuren und Marktoberdorf auf Abnehmer

In den Impfzentren Kaufbeuren und Marktoberdorf sind bis 23. Januar noch 3000 Termine frei. Es werden Erst-, Zweit- oder Drittimpfungen angeboten. Wie man sich dafür anmelden kann, lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 9.40 Uhr: Mobile Impfteams kommen wieder in Unterallgäuer Gemeinden

Die mobilen Teams des Bad Wörishofer Impfzentrums kommen wieder in die Unterallgäuer Gemeinden. Angeboten werden Erst-, Zweit- und Drittimpfungen. Es stehen die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und von Moderna zur Verfügung. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, muss ein Termin vereinbart werden. Dies ist bei der jeweiligen Gemeinde möglich. Pro Impfnachmittag gibt es 80 Termine.

Demnächst sind die Impfteams in folgenden Gemeinden:

  • Sontheim: Freitag, 28. Januar, von 14 bis 18 Uhr in der Mehrzweckhalle
  • Breitenbrunn: Mittwoch, 2. Februar, von 15.30 bis 19.30 Uhr im Rathaus
  • Ettringen: Donnerstag, 3. Februar, von 14 bis 18 Uhr in der „Sozialen Mitte“
  • Markt Rettenbach: Donnerstag, 10. Februar, von 14 bis 18 Uhr im Alten Rathaus (Musikerheim)

Eine Vorabregistrierung unter impfzentren.bayern ist nicht zwingend erforderlich, beschleunigt aber den Ablauf. Mitgebracht werden sollten: Personalausweis und, falls vorhanden, Impfpass, medizinische Unterlagen wie Herzpass, Allergieausweis, Diabetikerausweis oder Medikamentenplan.

Dienstag, 18. Januar, 9.35 Uhr: Sozialverband VdK: Staat sollte Wenigverdienern FFP2-Masken bezahlen

Der Sozialverband VdK fordert, das der Staat für Wenigverdiener in der Corona-Pandemie die Kosten für FFP2-Masken übernimmt. Die Benutzung dieser sichereren Masken ist wegen der Ausbreitung der Virusvariante Omikron etwa in einigen Bundesländern inzwischen wieder Pflicht im öffentlichen Nahverkehr. "Für diejenigen, die kaum über die Runden kommen, wie Pflegebedürftige, Menschen mit kleinen Renten und Grundsicherungsbezieher, sind regelmäßig frische FFP2-Masken zu teuer. Selbst beim Discounter haben die Preise für Masken in den letzten Wochen extrem angezogen", erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele am Dienstag in einer Mitteilung.

Pflegebedürftige sollten daher wieder eine Pflegehilfsmittelpauschale von 60 Euro erhalten. Für Hartz-IV-Empfänger und andere Wenigverdiener sollten die FFP2-Kosten übernommen werden. "Im Moment sind gerade mal 17 Euro im Monat im Regelsatz für Gesundheitskosten vorgesehen. Das ist viel zu wenig. Dies muss auch für alle Menschen mit kleinen Einkommen, wie Empfänger von Wohngeld oder Kinderzuschlag und für kinderreiche Familien gelten." FFP2-Masken kosten je nach Verpackungsgröße derzeit etwa 1 Euro pro Stück.

Dienstag, 18. Januar, 9.15 Uhr: Statistik: Gastgewerbe-Umsatz im Jahr 2021 unverändert niedrig

Das Gastgewerbe in Deutschland hat im zweiten Corona-Jahr seinen Umsatz nicht wesentlich steigern können. Nach einer am Dienstag veröffentlichten Schätzung des Statistischen Bundesamtes hatten die Wirte und Hoteliers 2021 im Vergleich zum Vorjahr zwar um 2,0 Prozent gestiegene Erlöse in den Kassen. Real, also zu gleichbleibenden Preisen, konnten sie ihr Geschäft aber nicht ausbauen. Es lag nach wie vor rund 40 Prozent unter dem Vorkrisenniveau. In der Schätzung sind vorläufige Zahlen bis einschließlich November sowie eine Prognose für den Dezember enthalten.

Der Verlauf der Pandemie und die staatlichen Schutzmaßnahmen bestimmten auch 2021 das Geschäft. Nach den enormen Umsatzeinbußen im Winter und Frühjahr konnte das Gastgewerbe die Umsätze im Sommer stark steigern. Zum Jahresende gingen die Erlöse zwar wieder zurück, blieben aber noch deutlich über den Werten aus dem Lockdown im November und Dezember 2020. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist der bereits ausgewertete Umsatz im November 2021 um knapp 120 Prozent nominal gestiegen. Ohne Preiserhöhungen (real) waren es 117 Prozent.

Dienstag, 18. Januar, 8.57 Uhr: Corona schockt die Handballer: Wie geht es jetzt bei der EM weiter?

Genau das wollten sie unbedingt vermeiden: Ein Corona-Ausbruch innerhalb der eigenen Mannschaft schockt die deutschen Handballer bei der EM. Welche Konsequenzen das nach sich zieht, lesen Sie hier.

Sieben Corona-Fälle bei den deutschen Handballern (hier zu sehen: Lukas Mertens) und das ausgerechnet bei der EM. Der Bundestrainer reagiert umgehend mit Nachnominierungen. Wie es nun weitergeht, ist trotzdem völlig offen.
Sieben Corona-Fälle bei den deutschen Handballern (hier zu sehen: Lukas Mertens) und das ausgerechnet bei der EM. Der Bundestrainer reagiert umgehend mit Nachnominierungen. Wie es nun weitergeht, ist trotzdem völlig offen.
Bild: Marijan Murat, dpa (Archiv)

Dienstag, 18. Januar, 8.40 Uhr: Klinikum Memmingen meldet weiteren Corona-Todesfall

Traurige Nachricht aus dem Klinikum Memmingen: Am Montag ist ein weiterer Corona-Patient in dem Krankenhaus gestorben. Derzeit werden insgesamt elf Covid-Patienten behandelt - darunter ein Kind. Vier Erwachsene liegen auf der Intensivstation, sechs auf der Normalstation - dort befindet sich auch das Kind. Der Tote stammt nicht aus Memmingen oder dem Unterallgäu.

Dienstag, 18. Januar, 8.07 Uhr: Fußballer Werner über seine Corona-Infektion: Schnaufen "beim Treppensteigen"

Fußball-Nationalspieler Timo Werner ist durch seine Corona-Infektion Ende vergangenen Jahres körperlich sehr beeinträchtigt worden. Wie der 25 Jahre alte Profi des FC Chelsea im Interview des TV-Senders Sky Sport erläuterte, habe ihn das Virus "schon ein bisschen schlimmer erwischt, und da bin ich auch froh, dass mich die medizinische Abteilung eher langsam wieder an den Spielbetrieb herangeführt hat".

Der Verlauf sei bei ihm so ähnlich wie bei Bayern-Profi Joshua Kimmich gewesen, er habe vier, fünf Tage langsames Aufbautraining gemacht, um in die Belastung zu kommen. Schwierig sei gewesen, "zehn Tage gar nichts zu machen: Bei mir war eher das Hauptproblem, dass ich beim Treppensteigen ziemlich schnaufen musste, was für einen Fußball ungewöhnlich war", sagte Werner, der bisher 47 Spiele in der deutschen Nationalmannschaft absolvierte. Wenn er in einem Büro tätig wäre, hätte er locker nach sieben Tagen wieder die Arbeit aufnehmen können, aber "als Hochleistungssportler war das einfach nicht möglich", unterstrich Werner.

Der Ex-Leipziger war am 16. Dezember positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wegen der Infektion hatte er zu Beginn des Jahres das Top-Duell der Premier League gegen den FC Liverpool verpasst, in dem sich die beiden Manchester-City-Verfolger 2:2 getrennt hatten. In der Tabelle liegen die Londoner derzeit mit 43 Zählern auf Platz drei und haben 13 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Man City.

Dienstag, 18. Januar, 7.40 Uhr: Mehr als 10.000 Corona-Neuinfektionen in Bayern

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Bayern geht weiter rasant nach oben. Die Gesundheitsämter im Freistaat haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen 24 Stunden 10.729 neue Corona-Fälle gemeldet, nach mehr als 8.200 am Vortag. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag damit am Dienstag bei 576,3, am Montag hatte sie bei 551,5 gelegen, wie aus dem Zahlen hervorgeht, die das RKI am Dienstagmorgen auf seinem Dashboard veröffentlichte. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit Corona gezählten Todesfälle im Freistaat stieg um 13 auf 20.190.

Die höchste Inzidenz wurde für die Stadt München berechnet. Sie lag in der Landeshauptstadt bei 883,4. Dahinter folgten die Landkreise Ebersberg (864,7) und Miesbach (844,5). Den niedrigsten Inzidenzwert in Bayern verzeichnete am Dienstag der Landkreis Coburg mit 172,1, gefolgt von den Kreisen Wunsiedel (225,1) und Kronach (245,6).

Auf den Intensivstationen sank die Zahl der Corona-Patienten noch einmal leicht. Das Divi-Intensivregister meldete am Montag (Stand 7.15 Uhr) 399 Corona-Patienten auf Intensivstationen im Freistaat, das sind 6 weniger als noch am Montag. 238 von ihnen mussten invasiv beatmet werden.

Dienstag, 18. Januar, 7.25 Uhr: Zahl politisch motivierter Straftaten erreicht 2021 Rekord

In der Corona-Pandemie haben sich Menschen radikalisiert, die politisch nicht unbedingt rechts oder links zu verorten sind. Das zeigt auch die Statistik zu politisch motivierten Straftaten. Immerhin ein Lichtblick: Die Zahl der Gewaltdelikte in diesem Feld ging zumindest nach den bislang vorliegenden Daten leicht zurück. Mehr dazu in unserer Zusammenfassung.

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland so viele Straftaten mit politischem Hintergrund verübt worden wie in den vergangenen 20 Jahren nicht.
Im vergangenen Jahr sind in Deutschland so viele Straftaten mit politischem Hintergrund verübt worden wie in den vergangenen 20 Jahren nicht.
Bild: Bernd Thissen, dpa (Symbolbild)

Dienstag, 18. Januar, 6.55 Uhr: Über 70.000 Menschen in Deutschland demonstrieren gegen Corona-Maßnahmen

Wie in den Wochen zuvor haben am Montagabend in ganz Deutschland wieder Zehntausende Menschen gegen Corona-Maßnahmen und eine mögliche Impfpflicht demonstriert. Nach einer Schätzung, die auf Polizeiangaben beruht, waren es diesmal mehr als 70. 000. Die Proteste waren von einem großem Polizeiaufgebot und mancherorts auch von Gegendemonstrationen begleitet. Mehr zu dem Thema lesen Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 6.33 Uhr: Würzburger Grüne wollen Corona-Bußgelder für Impfkampagne nutzen

Die Würzburger Grünen-Fraktion möchte coronabedingt verhängte Bußgelder der Stadt für eine lokale Impfkampagne nutzen. "Wenn sich aufgrund einer von Bußgeldern unterstützten Impfkampagne noch mehr Menschen dazu entschließen, sich und ihre Mitmenschen durch eine Impfung zu schützen, erreichen wir damit dankenswerterweise genau das Gegenteil von dem, was die Querdenkenden verantwortungslos propagieren", erklärte die Fraktionsvorsitzende Sandra Vorlová. Die Fraktion habe daher für die Stadtratssitzung an diesem Donnerstag einen entsprechenden Antrag eingereicht.

In Würzburg kommt es wie in vielen anderen bayerischen Städten seit Wochen zu nicht angemeldeten Demonstrationen von Gegnern der Corona-Politik. Dabei verstießen einige Teilnehmer zuletzt gegen die Ende Dezember erlassene Allgemeinverfügung, wonach etwa ein Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten ist und medizinische oder FFP2-Masken zu tragen sind. Zudem dürfen nicht angemeldete Versammlungen nur ortsfest abgehalten werden - sprich: Die maximal 250 erlaubten Teilnehmer dürfen nicht durch die Stadt ziehen.

Seit Pandemiebeginn im März 2020 registrierte die Stadt nach Angaben vom Dienstag 80 Verstöße bei coronabedingten Versammlungen. "Verstöße gegen die Allgemeinverfügung können mit einem Bußgeld von bis zu 3000 Euro geahndet werden, womit schnell ein fünfstelliger Betrag für eine Impfkampagne zusammenkommen dürfte", sagte der Co-Vorsitzende der Grünen-Fraktion, Lukas Weidinger.

Die Grünen sind die stärkste Fraktion im Würzburger Stadtrat und stellen in Martin Heilig den zweiten Bürgermeister.

Dienstag, 18. Januar, 6.25 Uhr: Über 4000 Neuinfektionen im Allgäu

Die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen im Allgäu ist erneut über 4000 gestiegen. Das gab das Robert-Koch-Institut am Dienstag bekannt. Die 7-Tage-Inzidenz stieg aber nicht in allen Allgäuer Landkreisen und Städten. Die aktuellen Zahlen finden Sie hier.

Dienstag, 18. Januar, 6 Uhr: RKI registriert 74.405 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 553,2

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat erneut einen Anstieg der bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet und damit einen neuen Höchstwert. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Dienstagmorgen mit 553,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 528,2 gelegen, vor einer Woche bei 387,9 (Vormonat: 306,4). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 74 405 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.06 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 45.690 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 193 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 322 Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 8.074.527 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Montag mit 3,14 an (Sonntag 3,24). Die Zahl der Genesenen wurde am Dienstagmorgen mit 7.050.100 angegeben. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 115.842.

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Alle Entwicklungen vom 12. bis 17. Januar 2022 lesen Sie in Teil 97 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 4. bis 11. Januar 2022 lesen Sie in Teil 96 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 29. Dezember 2021 bis 3. Januar 2022 lesen Sie in Teil 95 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 25. bis 28. Dezember lesen Sie in Teil 94 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 21. bis 24. Dezember lesen Sie in Teil 93 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 16. bis 20. Dezember lesen Sie in Teil 92 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 10. bis 15. Dezember lesen Sie in Teil 91 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 7. bis 9. Dezember lesen Sie in Teil 90 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 2. bis 6. Dezember lesen Sie in Teil 89 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.

Alle Entwicklungen vom 27. November bis 1. Dezember lesen Sie in Teil 88 unseres Newsblogs zur Corona-Krise im Allgäu.