Vierschanzentournee aktuell

Allgäuer Karl Geiger wird Zweiter der Vierschanzentournee: "Bin mega glücklich"

Karl Geiger aus Oberstdorf ist in Bischofshofen auf den dritten Platz geflogen. Das reichte für einen zweiten PLatz in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee 2020/2021.

Karl Geiger aus Oberstdorf ist in Bischofshofen auf den dritten Platz geflogen. Das reichte für einen zweiten PLatz in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee 2020/2021.

Bild: Daniel Karmann

Karl Geiger aus Oberstdorf ist in Bischofshofen auf den dritten Platz geflogen. Das reichte für einen zweiten PLatz in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee 2020/2021.

Bild: Daniel Karmann

Kamil Stoch gewinnt die Vierschanzentournee 2020/21. Karl Geiger aus Oberstdorf holt sich den zweiten Platz in der Gesamtwertung.
06.01.2021 | Stand: 18:46 Uhr

Die Vierschanzentournee 2020/21 hat für den Allgäuer Karl Geiger noch ein versöhnliches Ende gefunden.

Update, 6. Januar, 18.35 Uhr: Karl Geiger landet in Bischofshofen auf Platz 3 - Zweiter in der Gesamtwertung

Der Pole Kamil Stoch hat zum dritten Mal in seiner Karriere die Vierschanzentournee der Skispringer gewonnen. Beim letzten der vier Springen fuhr der 33 Jahre alte Routinier am Mittwoch in Bischofshofen einen weiteren Einzelsieg ein und sicherte sich nach 2016/17 und 2017/18 seinen nächsten Triumph beim Prestigeevent. Hinter Stoch komplettierten der Norweger Marius Lindvik und Deutschlands Karl Geiger vor coronabedingt leeren Rängen das Podest des vierten Einzel-Wettkampfs. Geiger belegte damit auch in der Gesamtwertung Rang zwei.

"Es ist ein gelungener Abschluss", freute sich Geiger im ersten Interview nach dem Wettbewerb. "Es war eine Tournee mit Up und Downs. Ich bin mega glücklich."

Update, 6. Januar, 17.55 Uhr: Geiger macht's spannend. Podest und Tagessieg sind möglich

Spannung in Bischofshofen: Nach dem ersten Durchgang in Bischofshofen hat der Oberstdorfer Karl Geiger im Gesamtklassement zwei Plätze gut gemacht. Mit seinem Sprung auf 138 Meter schob er sich sowohl an Vorjahressieger Dawid Kubacki (132 m) als auch am Norweger Halvor Egner Granerud (133 m) vorbei, dessen Trainer Alex Stöckl sich mit einer Anlaufverkürzung verzockt hatte. Geiger lag den gesamten ersten Durchgang in Führung, lediglich der letzte Starter, der Gesamtführende Kamil Stoch, überflügelte ihn am Ende mit der Bestweite von 139 Metern. Damit liegt Stoch in der Gesamtwertung vor dem letzten Sprung 32 Punkte vor Geiger, der damit - wie im Vorjahr - wieder auf Podestkurs ist. Der Gesamtsieg ist dem Polen Stoch kaum mehr zu nehmen.

Update, 6. Januar, 17.45 Uhr: Geiger startet mit starkem Sprung ins Finale

Was für ein Wahnsinns-Auftakt in Bischofshofen: Der Pole Andrzej Stakala legt mit einem Supersprung auf 135 Meter vor – und Karl Geiger kontert gekonnt. Der Oberstdorfer segelt auf 138 Meter, gewinnt damit das erste K. o.-Duell und sichert sich als Zweiter nach Kamil Stoch die Teilnahme am zweiten Durchgang. Geiger ist also auf bestem Weg, doch noch einen Podestplatz in der Gesamtwertung zu erreichen.

Skispringer Markus Eisenbichler hat den letzten Wettbewerb bei der Vierschanzentournee dagegen komplett verpatzt und nicht einmal den zweiten Durchgang erreicht. Der 29 Jahre alte Bayer sprang in Bischofshofen 120,5 Meter und verlor damit sein K.o.-Duell mit dem russischen Außenseiter Jewgeni Klimow

Update 6. Januar, 14 Uhr: Oberstdorfer Geiger überzeugt im Probedurchgang mit drittgrößter Weite

Gleich geht’s los mit dem letzten Wettbewerb der diesjährigen Vierschanzentournee in Bischofshofen. Und es könnte doch noch spannend werden. Karl Geiger, der Gesamtvierte, jedenfalls hat beim Probedurchgang eine Kampfansage gemacht. Mit 132 Metern lag er lange in Führung und musste sich am Ende nur dem Gesamtführenden Kamil Stoch (Polen) und dem Österreicher Stefan Kraft geschlagen geben. Um 16.45 Uhr beginnt der erste Durchgang, den der Oberstdorfer Karl Geiger mit dem Duell gegen den Polen Stekala eröffnet. Um das Unmögliche noch möglich zu machen, müsste Geiger seinen Konkurrenten vor ihm in zwei Durchgängen 14 Meter abnehmen. Doch Kamil Stoch scheint sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen zu lassen …

Update, 6. Januar, 8 Uhr: Feiern die Polen in Bischofshofen ihre Tournee-Party

Die polnischen Skispringer starten als Top-Favoriten um den Gesamtsieg in das Finale der Vierschanzentournee am Mittwoch in Bischofshofen (16.45 Uhr/ZDF und Eurosport). Der dreifache Olympiasieger Kamil Stoch hat vor dem letzten Springen einen ziemlich komfortablen Vorsprung auf seinen Verfolger und Teamkollegen Dawid Kubacki. Hinter den beiden liegt der Norweger Halvor Egner Granerud, dann folgt das deutsche Duo Karl Geiger und Markus Eisenbichler. Einen eigenen Vorbericht auf das Tourneefinale lesen Sie hier.

Update, 5. Januar, 17.30 Uhr: Stoch gewinnt Quali - Geiger hofft bei letztem Tournee-Springen in Bischofshofen auf Coup

Der deutsche Skispringer Karl Geiger hofft beim letzten Wettbewerb der Vierschanzentournee auf einen Coup. Vor dem Finale in Bischofshofen am Mittwoch (16.45 Uhr/ZDF und Eurosport) liegt der 27 Jahre alte Allgäuer auf Gesamtrang vier hinter dem polnischen Duo Kamil Stoch und Dawid Kubacki sowie dem norwegischen Weltcup-Gesamtführenden Halvor Egner Granerud.

Geigers Rückstand auf den zweimaligen Tournee-Sieger Stoch beträgt rund 14 Meter. Auch Markus Eisenbichler ist als Fünfter noch in aussichtsreicher Position. Die Qualifikation im Pongau hatte am Dienstag Stoch gewonnen, Eisenbichler wurde Achter, Geiger kam auf Platz 25.

Update, 5. Januar, 16.30 Uhr: Deutsches Duo lauert: Macht der "perfekte Skispringer" Fehler?

So ganz abhaken will Markus Eisenbichler den goldenen Adler für das deutsche Skisprung-Duo noch nicht. "Man darf nie aufgeben zu glauben, dass noch was möglich ist", sagte der emotionale Oberbayer mit Blick auf die Trophäe für den Gesamtsieger der Vierschanzentournee kämpferisch. Eisenbichler als Fünfter und der noch einen Rang besser platzierte Karl Geiger liegen vor dem großen Skisprung-Finale in Bischofshofen direkt hinter den Podestplätzen.

Der führende Pole Kamil Stoch hat allerdings bereits fast 14 Meter Vorsprung auf Oberstdorf-Sieger Geiger, "Eisei" liegt weitere fünf Meter zurück. "Wir werden angreifen", kündigte der dreifache Weltmeister von 2019 allen Rückschlägen zum Trotz selbstbewusst an. Gemeinsam mit Zimmerkollege Geiger will er "König Kamil" unter Druck setzen. Dass sich der erfahrene Stoch allerdings einen derart großen Fehler leistet wie Geiger, der am Bergisel in Innsbruck mehr als 15 Meter einbüßte, ist unwahrscheinlich.

Dafür präsentiert sich Stoch - mit 33 Jahren noch immer in der absoluten Weltspitze - einfach zu konstant. "Es müsste schon viel passieren, dass wir die Polen da vorne noch abfangen können", sagte Geiger. Der Skiflug-Weltmeister macht sich trotz besserer Aussichten deutlich weniger Hoffnungen als sein Kumpel Eisenbichler.

Update: 5. Januar, 13.30 Uhr: Perfekte Bedingungen am letzten Tourort in Österreich

Die Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen (Österreich) ist vor dem Finale der Vierschanzentournee in einem Top-Zustand. Kurz vor Beginn von Training (14.15 Uhr) und Qualifikation am Dienstag herrschen dort blauer Himmel, Sonnenschein, Plusgrade und wenig Wind, wie dieses Twitter-Foto zeigt.

Update, 5. Januar, 11 Uhr: Skispringer Lindvik kehrt nach Kiefer-OP in Bischofshofen zurück

Der letztjährige Vierschanzentournee-Zweite Marius Lindvik kann beim Finale des Traditionsevents der Skispringer wieder an den Start gehen. Dies schrieb der 22 Jahre alte Norweger bei Instagram. "Endlich aus dem Krankenhaus draußen! Nach leichtem Training bin ich bereit, wieder zu springen. Ich freue mich, zurück auf der Schanze zu sein", schrieb Lindvik vor der Qualifikation am Dienstag (16.30 Uhr/ZDF und Eurosport) in Bischofshofen. Das Talent aus Norwegen war wegen starker Zahnschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert worden und musste Silvester am Kiefer operiert werden.

Update, 5. Januar, 9.30 Uhr: Geiger desillusioniert: Kein Blick mehr auf die Tournee-Gesamtwertung

Karl Geiger macht sich auch mit einer Nacht Abstand zum verpatzten dritten Wettkampf bei der Vierschanzentournee in Innsbruck fast keine Hoffnungen mehr auf den Gesamtsieg. "Es müsste schon viel passieren, dass wir die Polen da vorne noch abfangen können", sagte der 27-Jährige. Beim Abschlussspringen der Tournee in Bischofshofen wolle er "nochmal alle Kräfte mobilisieren", sagte Geiger, meinte aber auch: "Den Blick auf die Gesamtwertung muss ich jetzt mal weglassen." Der Sieger des Auftaktspringens in Oberstdorf war in Innsbruck nur 16. geworden. Im Gesamtklassement fiel er vom zweiten auf den vierten Platz zurück. Sein Rückstand auf Spitzenreiter Kamil Stoch aus Polen beträgt bereits fast 14 Meter. Fünfter ist Markus Eisenbichler, der den Kampf um den goldenen Adler für das deutsche Skisprung-Duo noch nicht ausschließt. "Man darf nie aufgeben zu glauben, dass noch was möglich ist", sagte der emotionale Oberbayer mit Blick auf die Trophäe für den Gesamtsieger der Vierschanzentournee kämpferisch.

In Bischofshofen (Österreich) startet am Dienstag (16.30 Uhr/ZDF und Eurosport) die Qualifikation für das alles entscheidende Springen am Mittwoch ((16.45 Uhr/ZDF und Eurosport) . Einen Vorbericht zum Tourneefinale lesen Sie hier.

Update, 3. Januar, 15.30 Uhr: Stoch gewinnt Springen in Innsbruck - Geiger klar geschlagen

Der Pole Kamil Stoch hat das Bergisel-Springen in Innsbruck gewonnen und ist bei der Vierschanzentournee plötzlich in der Rolle des Topfavoriten. Der 33-Jährige sprang am Sonntag 127,5 und 130 Meter und gewann damit vor Anze Lanisek aus Slowenien und seinem Landsmann Dawid Kubacki. Einen deutlichen Rückschlag musste der Deutsche Karl Geiger hinnehmen, der nach 117 und 128,5 Metern nicht über Rang 16 hinauskam. Auch der bisher Führende Halvor Egner Granerud aus Norwegen (Rang 15) und Markus Eisenbichler (6.) blieben vor coronabedingt leeren Rängen hinter den Erwartungen zurück.

In der Tournee-Gesamtwertung liegt Stoch vor dem Finale in Bischofshofen am Mittwoch (16.45 Uhr/ZDF und Eurosport) klar in Führung. Kubacki, Granerud, Geiger und Eisenbichler liegen etwas weiter zurück.

Zweitbester Deutscher wurde in Innsbruck überraschend Martin Hamann, der nach Sprüngen auf 130 und 124,5 Meter Rang 13 belegte. Bei Severin Freund (36.), Pius Paschke (37.) und Constantin Schmid (39.) reichte es in Tirol nicht für den zweiten Durchgang. Mehr dazu hier.

Update, 3. Januar, 15.10 Uhr: Auch Eisenbichler springt ordentlich

Ein guter Sprung von Markus Eisenbichler: 128,5 Meter. Eisenbichler landet damit aktuell auf dem zweiten Platz

Update, 3. Januar, 14.50 Uhr: Geiger und Granerud mit starken Sprüngen

Der zweite Durchgang geht los. Und gleich am Anfang müssen Karl Geiger und Halvor Egner Granerud ran. Mit Wut im Bauch springt Geiger 128,5 Meter - und auch Granerud liefert ab: 127,5 Meter, allerdings mit besseren Noten. Der Norweger übernimmt die Führung.

Update, 3. Januar, 14.30 Uhr: Kein guter Sprung von Granerud - Stoch geht in Führung

Der Pole Kamil Stoch übernimmt die Führung in Innsbruck. Top-Favorit Halvor Egner Granerud kommt nur auf 116,5 Meter.

Update, 3. Januar, 14.25 Uhr: Eisenbichler kommt weiter

Markus Eisenbichler kommt gegen Maciej Kot zwar weiter, springt aber nur 120,5 Meter. Platz 13 für den letzten Deutschen.

Update, 3. Januar, 14.13 Uhr: Karl Geiger setzt sich gegen Routinier Simon Amann durch

Karl Geiger vom SC Oberstdorf erfüllt seine Pflichtaufgabe. Gegen den Routinier Simon Amann (Schweiz) setzt er sich zwar mit 117 zu 113 Metern durch. Er ist allerdings am Schanzentisch zu spät dran und kann diesen technischen Mangel im Flug nicht mehr entscheidend korrigieren. Wie schon in Garmisch-Partenkirchen verpatzt Geiger den ersten Durchgang und ist zwichenzeitlich sogar nur 24. - die Hoffnung auf den Gesamtsieg bei der Tournee muss er damit schon fast begraben. Seine Teamkollegen Pius Paschke und Severin Freund sind bereits in ihren K.o.-Duellen ausgeschieden.

Update, 3. Januar, 13.44 Uhr: Martin Hamann gewinnt sein Duell gegen Cene Prevc

Als erster Deutscher geht Martin Hamann auf die Schanze. In seinem K.o.-Duell gegen den Slowenen Cene Prevc springt er viereinhalb Meter weiter und setzt sich mit 130 Metern durch. In Punkten ist das Duell aber knapper: Hamann kommt auf 121,3 Punkte, Prevc auf 118.

Update, 3. Januar, 13.40 Uhr: Das Springen in Innsbruck hat begonnen

Das dritte von vier Springen der Vierschanzentournee hat begonnen. Die Bedingungen sind gut. Für den Oberstdorfer Karl Geiger geht es heute darum, vier Punkte Rückstand in der Gesamtwertung gegenüber dem Führenden, dem Norweger Granerud, aufzuholen.

Update, 3. Januar, 8 Uhr: Heute fällt die Entscheidung in Innsbruck

Oberstdorf lief grandios, Garmisch ordentlich und nun kommt Innsbruck. Auf der Schicksalsschanze am Bergisel sind schon häufig deutsche Vierschanzentournee-Träume geplatzt. Diesmal liegen Karl Geiger als Gesamtzweiter und Markus Eisenbichler auf Rang fünf aussichtsreich im Rennen. In der Qualifikation steigerten sie sich am Samstag nach schwachem Training. Favorit ist Gelb-Träger Halvor Egner Granerud, der die Vorausscheidung souverän für sich entschied und als Gesamtführender antritt. Die beiden Polen Kamil Stoch und Dawid Kubacki sind in Lauerstellung. Die Entscheidung fällt ab 13.30 Uhr (ARD und Eurosport). Mehr über das deutsche Team lesen Sie hier.

Update, 2. Januar, 15.15 Uhr: Das sind die Paarungen der Deutschen

Nach dem Ausschluss der nationalen Gruppe um Olympiasieger Andreas Wellinger und Team-Weltmeister Richard Freitag haben alle sechs deutschen Skispringer die Qualifikation für das dritte Springen der Vierschanzentournee geschafft. Am Sonntag (13.30 Uhr/ARD und Eurosport) treten sie in K.o.-Duellen an: Wer springt gegen wen? Ein Überblick:

  • Markus Eisenbichler (4/Siegsdorf) - Maciej Kot (47/Polen)
  • Karl Geiger (7/Oberstdorf) - Simon Ammann (44/Schweiz)
  • Martin Hamann (20/Aue) - Cene Prevc (31/Slowenien)
  • Pius Paschke (35/Kiefersfelden) - Robert Johansson (16/Norwegen)
  • Severin Freund (41/Rastbüchl) - Philipp Aschenwald (10/Österreich)
  • Constantin Schmid (46/Oberaudorf) - Kamil Stoch (5/Polen)

Update, 2. Januar, 14.30 Uhr: Karl Geiger auf Platz sieben in der Quali

Der Allgäuer Karl Geiger landete bei der Quali in Innsbruck auf Platz 7. Der Gesamtführende Halvor Egner Granerud hat die Qualifikation für das Vierschanzentournee-Springen in Innsbruck gewonnen und damit seine Favoritenrolle untermauert. Am Samstag sprang der Norweger 129 Meter und ließ damit die gesamte Konkurrenz klar hinter sich. Markus Eisenbichler als Vierter (127 Meter) und Karl Geiger auf Rang sieben (125 Meter) zeigten sich am Bergisel in ordentlicher Verfassung. Das Podium hinter Gelb-Träger Granerud komplettierten der Österreicher Daniel Huber (127,5 Meter) und der polnische Titelverteidiger Dawid Kubacki (128 Meter). Das Springen findet am Sonntag (13.30 Uhr/ARD und Eurosport) statt.

Auch Martin Hamann (20.), Pius Paschke (35.), Severin Freund (41.) und Constantin Schmid (46.) schafften es ins Finale der 50 besten Skispringer. Team-Weltmeister Richard Freitag und Olympiasieger Andreas Wellinger waren am Samstagmorgen leistungsbedingt aus dem Aufgebot für die beiden Wettbewerbe in Österreich gestrichen worden.

Update, 2. Januar, 11 Uhr: Spitzen-Quote bei Vierschanzentournee: 20 Prozent Steigerung

Die Übertragung der Vierschanzentournee hat am ersten Tag des neuen Jahres für eine Spitzen-Quote im Fernsehen gesorgt. 7,34 Millionen Menschen schauten am Freitag das Skispringen in der ARD und sorgten nach Senderangaben für einen Marktanteil von 32,5 Prozent, was der Topwert des Tages war. Das diesjährige Neujahrsspringen lockte bei einer Steigerung von rund 20 Prozent deutlich mehr Zuschauer vor den TV-Schirm als im Vorjahr, als 6,06 Millionen Menschen (29,3 Prozent) zusahen.

Mehr als die Hälfte der Zuschauer schaltete vor der anschließenden Bastian-Schweinsteiger-Biografie im Ersten aus oder um. "SCHW31NS7eiger Memories - Von Anfang bis Legende" kam nur auf 3,21 Millionen Zuschauer (13,8 Prozent).

Update, 2. Januar 9.30 Uhr: Skisprung-Coach Horngacher vor Innsbruck: "Sind bei der Show dabei"

Lans (dpa) - Für Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher ist der ersehnte Gesamtsieg nicht das einzige Kriterium, das Ergebnis bei der Vierschanzentournee positiv zu bewerten. "Überhaupt nicht. Wir haben heuer so viele gute Sachen gemacht. Natürlich ist es ein Ziel, die Tournee zu gewinnen. Wenn wir es nicht schaffen, können wir trotzdem erhobenen Hauptes rausgehen", sagte Horngacher am Samstagmorgen im Teamhotel in Lans. Nach zwei Wettbewerben sind Karl Geiger (Zweiter) und Markus Eisenbichler (Fünfter) ordentlich im Rennen. Am Samstag (13.30 Uhr/ARD und Eurosport) steht die Qualifikation beim dritten Tournee-Springen in Innsbruck auf dem Programm.

Update, 2. Januar, 8.30 Uhr: Skispringer mit gewohntem Team weiter - Weltmeister Freitag raus

Skisprung-Weltmeister Richard Freitag und Olympiasieger Andreas Wellinger sind bei der Vierschanzentournee vorzeitig aus dem deutschen Team ausgeschieden. Dies teilte Bundestrainer Stefan Horngacher bei einer Video-Pressekonferenz am Samstagmorgen im Teamhotel in Lans mit. Damit sind neben dem Top-Duo Karl Geiger und Markus Eisenbichler auch Pius Paschke, Martin Hamann, Severin Freund und Constantin Schmid weiterhin im Team. "Wir wollen keine Unruhe reinkriegen. Nach Bischofshofen werden wir uns nochmal überlegen, wie wir es machen", kommentierte Horngacher. Die Entscheidung über die sechs übrigen Starter sei bereits am Freitagabend gefallen.

Geiger als Tounee-Zweiter und Eisenbichler auf Rang fünf liegen zur Halbzeit beim Traditionsevent noch bestens im Rennen. Direkt im Anschluss an das Tournee-Finale in Bischofshofen am 6. Januar steht der Heimweltcup in Titisee-Neustadt im Schwarzwald auf dem Programm.

Update, 2. Januar, 7 Uhr: Skisprung-Rekordsieger Schlierenzauer ab Innsbruck dabei

Weltcup-Rekordsieger Gregor Schlierenzauer darf ab der dritten Vierschanzentournee-Station mitwirken. Dies geht aus dem Skisprung-Aufgebot hervor, das der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Freitag nach dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen veröffentlichte. Schlierenzauer, der 53 Weltcup-Siege und damit so viele wie kein anderer errungen hat, war für die ersten beiden Wettbewerbe in Deutschland nicht von Cheftrainer Andreas Widhölzl berücksichtigt worden.

Der 30 Jahre alte Tiroler hat seine Glanzzeiten längst hinter sich. Letztmals einen Weltcup-Wettbewerb gewonnen hat Schlierenzauer im Dezember 2014. In Innsbruck und Bischofshofen zählt er nun zur nationalen Gruppe der Österreicher. Mehr zum Springen in Innsbruck lesen Sie hier.

Update 1. Januar, 16.20 Uhr: Geiger in Gesamtwertung nur knapp hinter Granerud

Karl Geiger hat beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen den fünften Platz belegt. Der Gewinner des Auftaktspringens in Oberstdorf kämpfte sich am Freitag mit 138 Metern im zweiten Durchgang von Rang 14 noch nach vorne. Den Sieg sicherte sich in überlegener Manier der Pole Dawid Kubacki, der mit 144 Metern im Finale einen Schanzenrekord aufstellte. Zweiter wurde der Norweger Halvor Egner Granerud vor Piotr Zyla aus Polen. In der Gesamtwertung hat Geiger weiter alle Siegchancen, liegt als Zweiter knapp hinter dem Führenden Granerud.

Markus Eisenbichler fiel mit 134 Metern im Finale der besten 30 Springer noch von Platz vier auf Rang sieben zurück. Aus dem deutschen Team sprangen zudem Martin Hamann, Pius Paschke und Richard Freitag in die Punkteränge.

Update 1. Januar, 16.15 Uhr: Granerud fällt zurück - Dawid Kubacki siegt in Garmisch

Halvor Egner Granerud (Norwegen) am Ende nur auf Platz 2: Er kann den Mega-Satz von Kubacki nicht kontern. Doch mit dem tollen Ergebnis schnappt er sich den ersten Platz in der Gesamtwertung.

Update 1. Januar, 16.10 Uhr: Schanzenrekord für Dawid Kubacki

Dawid Kubacki segelt auf den Schanzenrekord von 144 Metern übernimmt damit den ersten Platz. Reicht es für den Tagessieg? Es scheint so. eventuell könnte der Anlauf verkürzt werden.

Update 1. Januar, 16.06 Uhr: Eisenbichler fällt zurück.

Markus Eisenbichler schafft es nicht aufs Treppchen. Er kommt nach einem durchwachsenen auf Platz 5.

Update, 1. Januar, 15.58 Uhr: Zyla jetzt auf Platz 1

Trotz eines tollen Satzes schafft es Daniel Forfang (Norwegen) nicht an Karl Geiger vorbei, Piotr Żyła (Polen) holt sich aber dann kurz darauf ganz knapp die Führung.

Update 1. Januar, 15.49 Uhr: Geiger überzeugt im 2. Durchgang

138 Meter - und das ohne Aufwind. Karl Geiger krallt sich die Führung - aber es kommen ja noch einige Springer. Reicht es am Ende für einen Platz in den Top Ten?

Update 1. Januar, 15.42 Uhr: Norweger mit weiten Sprüngen

Mit 133,5 Metern und 244,4 Punkten schnappt sich der Norweger Daniel Andre Tande Platz 1 und liegt damit vor Landsmann Johansson.

Update 1. Januar, 15.38 Uhr: Norweger Johansson in Führung

Der Norweger Johansson springt satte 127,5 Meter - das ist die Führung. Nicht gut läuft es für Richard Freitag. Der Ex-Sptzenspringer schafft nur 126 Meter und zeigt im Interview seine Enttäuschung.

Update 1. Januar, 15.25 Uhr: Der zweite Durchgang hat begonnen

Auf geht's mit dem zweiten Durchgang! Markus Eisenbichler liegt nach dem ersten Durchgang beim Neujahrsspringen von Garmisch-Partenkirchen gut im Rennen um einen Podestplatz. Der 29-Jährige sprang am Freitag 137,5 Meter weit und jubelte anschließend im Auslauf. Für Oberstdorf-Sieger Karl Geiger lief es dagegen weniger gut. Der 27-Jährige geht nur als 14. in den zweiten Durchgang der besten 30 Skispringer. Neben Geiger und Eisenbichler erreichten auch Martin Hamann, Pius Paschke und Richard Freitag den zweiten Durchgang. Severin Freund schied dagegen nach einem Sprung auf 123 Meter bereits nach dem ersten Versuch aus. Auch für Moritz Baer, Constantin Schmid sowie David Siegel war der Wettkampf früh zu Ende.

Update 1. Januar, 15.05 Uhr: Der erste Durchgang ist vorbei

Halvor Egner Granerud (Norwegen) vor den Polen David Kubacki und Kamil Stoch - dann kommt Markus Eisenbichler. Das sind dier ersten vier Plätze nach dem ersten Durchgang in Garmisch . Es war ein turbulenter ersten Durchgang mit vielen Windspielen. Karl Geiger landet nur auf dem 14. Rang - er braucht einen richtig guten zweiten Sprung.

Update 1. Januar, 15 Uhr: Eisenbichler haut 137,5 Meter raus

Auch Markus Eisenbichler hatte keinen idealen Wind, musste korrigieren. Aber der Deutsche bleibt auf Zug und landet bei 137,5 Meter - Platz 3!

Update 1. Januar, 14.55 Uhr: Geiger muss gegen Wind kämpfen

Er hatte unruhigen Wind - trotzdem springt Karl Geiger immerhin auf 131 Meter und gewinnt sein Duell. Aber es reicht nur für den 11. Rang. Weil der Pole Kamil Stoch 135 Meter sprang, ist Geiger in der Zwischenrechnung nicht mehr Tournee-Führender.

Update 1. Januar, 14.45 Uhr: Anlauf verlängert, Kubacki auf Platz 1

Nach einer Verlängerung des Anlaufs segelt der Pole David Kubacki weit hinunter auf 139 Meter und liegt nun klar auf Platz 1.

Update 1. Januar, 14.25 Uhr: Hamann und Paschke sind weiter

Dereit führt Österreicher Aschenwald das Teilnehmerfeld an, dahinter folgen die Deutschen Hamann und Paschke auf Platz zwei und drei.

Martin Hamann setzte sich gegen Junshiro Kobayashi mit einem 128,5-Meter-Sprung durch. Mit 129 Metern ließ zudem Richard Freitag den Polen Maciej Kot hinter sich. Auch Pius Paschke setzt sich gegen den Finnen Niko Kytosaho durch. Der Deutsche landet bei 127,5 Meter. Severin Freund enttäuscht dagegen mit nur 123 Metern im Duell gegen den Russen Mikhail Nazarov. Moritz Bär dagegen ist draußen, gegen den Kanadier Mackenzie Boyd-Clowes springt er nur 116,5 Meter.

Update 1. Januar, 14.17: Neujahrsspringen in Garmisch hat begonnen

Bei guten Bedingungen ist das Neujahrsspringen in Garmisch gestartet. Auftaktsieger Karl Geiger und Markus Eisenbichler wollen dabei an ihre starken Auftritte von Oberstdorf anknüpfen. Die beiden deutschen Top-Skispringer zählen auch auf der Großen Olympiaschanze zu den Favoriten. In der Qualifikation an Silvester belegte Eisenbichler den dritten Platz, Geiger wurde Fünfter. Ein großer Konkurrent um den Gesamtsieg kann aus gesundheitlichen Gründen nicht bei der zweiten Tournee-Station antreten: Der Norweger Marius Lindvik verpasste die Qualifikation wegen starker Zahnschmerzen.

Update, 31. Dezember: Karl Geiger bei Quali auf Platz fünf

Anze Lanisek hat die Qualifikation für das Neujahrsspringen bei der Vierschanzentournee der Skispringer gewonnen. Der Slowene setzte sich am Donnerstag in Garmisch-Partenkirchen vor Halvor Egner Granerud aus Norwegen und Markus Eisenbichler durch.

Zweitbester Deutscher war Karl Geiger auf den fünften Platz. Neben den beiden deutschen Top-Springern qualifizierten sich aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher sieben weitere Athleten für die K.o.-Duelle der besten 50 Skispringer an diesem Freitag. Olympiasieger Andreas Wellinger schaffte es nicht.

Kurz vor dem Start mussten die Norweger einen bitteren Ausfall verkraften: Marius Lindvik, der nach seinem dritten Platz in Oberstdorf gut im Rennen lag, kann wegen starker Zahnschmerzen nicht bei der zweiten Tournee-Station antreten.

Update 31. Dezember: Geiger: Wir sind gut aufgestellt, wir schauen vorwärts

Oberstdorf-Sieger Karl Geiger und Markus Eisenbichler sind vor der zweiten Station des Schanzen-Spektakels in Garmisch-Partenkirchen hervorragend im Rennen. Geiger ist nach seinem Heim-Triumph in Oberstdorf der Gejagte, auf den sich an der Großen Olympiaschanze alle Augen richten werden. Eisenbichler befindet sich als Fünfter in Lauerstellung. Vor dem traditionellen Neujahrsspringen steht heute die Qualifikation an.

"Wir sind gut aufgestellt, wir schauen vorwärts", sagte Geiger. Großes Steigerungspotenzial gibt es für die deutschen Springer hinter Geiger und Eisenbichler. Einzig Severin Freund holte als 25. noch Weltcup-Punkte, für die neun anderen Deutschen war der Wettkampf in Oberstdorf schon nach dem ersten Durchgang beendet.

Update, 30. Dezember: Deutsche Skispringer bei Tournee-Quali in Garmisch gefordert

Einen Tag vor dem traditionellen Neujahrsspringen steht für die deutschen Skispringer die Qualifikation in Garmisch-Partenkirchen auf dem Programm. Die Sprünge ab 14.00 Uhr (ARD und Eurosport) werden erste Hinweise liefern, wie Oberstdorf-Gewinner Karl Geiger, Markus Eisenbichler und ihre Kollegen mit der Großen Olympiaschanze in diesem Jahr klar kommen.

Der Ausgang der Qualifikation an diesem Donnerstag bestimmt, wer in den K.o.-Duellen des ersten Durchgangs am 1. Januar gegen wen antritt. Die besten 50 Springer sind dann dabei. Den bis dato letzten deutschen Sieg in Garmisch feierte Sven Hannawald vor 19 Jahren. Anschließend gewann er die Tournee.

Update, 30. Dezember: Corona-Abstriche bei Tournee nach Verwirrung nun in der Nase

Nach den Turbulenzen um unterschiedliche Corona-Testergebnisse beim Auftakt der Vierschanzentournee haben die Verantwortlichen Konsequenzen gezogen. Im Testzentrum Waltenhofen im Allgäu wurden am Mittwoch die Corona-Abstriche vor der zweiten Station in Garmisch-Partenkirchen in der Nase genommen, wie die Verantwortlichen vor Ort bestätigten. Die erste Serientestung vor Beginn des Skisprung-Spektakels (26. und 27. Dezember) war am gleichen Ort noch mit Abstrichen im Mundraum durchgeführt worden.

Der polnische Springer Klemens Muranka und ein deutscher Physiotherapeut wurden dabei positiv getestet. Weitere Tests ergaben aber bei beiden negative Resultate. Die für Oberstdorf schon ausgeschlossenen Polen durften nach einer Entscheidung des Ski-Weltverbandes Fis doch noch mitspringen. Zwischen Oberstdorf und Garmisch müssen sich erneut alle Beteiligten auf das Coronavirus testen lassen.

Testzentrum für die Vierschanzentournee in Herzmanns.
Testzentrum für die Vierschanzentournee in Herzmanns.
Bild: Ralf Lienert, Thomas Weiß

Update, 30. Dezember: Eisenbichlers Mama kriegt "fast einen Herzinfarkt"

Nach seinem turbulenten Auftritt zum Auftakt der Vierschanzentournee will Skispringer Markus Eisenbichler bei der zweiten Station in Garmisch-Partenkirchen wieder sein hohes Niveau abrufen. "Ich hoffe, dass ich es nicht wieder so spannend mache. Meine Mum hat schon geschrieben, dass sie fast einen Herzinfarkt gekriegt hat", sagte der 29-Jährige am Mittwoch mit einem Lächeln. "In Garmisch versuche ich einfach, zwei normale gute Sprünge zu machen, und dann mal schauen, was da rauskommt."

Am Dienstag hatte Eisenbichler in Oberstdorf zunächst einen ungewohnt schwachen Sprung gezeigt und sich dann mit der Tageshöchstweite von 142 Metern von Platz 27 auf den fünften Rang nach vorne gearbeitet. "Es war gestern einfach ein schöner Tag", sagte der Bayer, der im Team "Eisei" genannt wird, und meinte damit auch den Sieg von Kumpel Karl Geiger.

Update, 30. Dezember: Auf Oberstdorf folgt Garmisch-Partenkirchen

Freudentaumel in Oberstdorf: Karl Geiger gewinnt das Auftaktspringen an seiner Heimschanze in Oberstdorf. Zum Ausruhen bleibt ihm und den anderen Skispringer allerdings kaum Zeit. Schon morgen (14 Uhr) beginnt die Qualifikation zum Neujahrsspringen (Freitag, ebenfalls 14 Uhr) in Garmisch-Partenkirchen.

Update, 29. Dezember, 19.30 Uhr: Stoch dankt Polens Trainern nach Corona-Chaos: Bis zum Ende gekämpft

Der zweimalige Vierschanzentournee-Sieger Kamil Stoch hofft nach dem Corona-Chaos rund um das polnische Team auf einen Lerneffekt. "Ich hoffe, dass das für die Zukunft ein paar Fehler im System gezeigt hat und es nicht noch mal passieren wird", sagte der 33-Jährige am Dienstagabend nach seinem zweiten Platz beim Auftakt-Skispringen in Oberstdorf hinter Lokalmatador Karl Geiger.

Nach einem positiven Test von Klemens Muranka war zunächst das gesamte polnische Team für Oberstdorf von der Qualifikation und vom Wettkampf ausgeschlossen worden. Nach zwei weiteren negativen Tests, dem Einsatz polnischer Politiker und der Aufhebung der Quarantäne durch das Gesundheitsamt bekam die Mannschaft um Titelverteidiger Dawid Kubacki und Oympiasieger Stoch dann doch eine Starterlaubnis.

Update: 29. Dezember, 18.46 Uhr: Karl Geiger: "Wenn jetzt noch Zuschauer wären, wäre es perfekt"

"Das Herz hat ganz schön gepumpert. Es war echt brutal. Es waren zwei saugute Sprünge ", schildert Auftakt-Sieger Karl Geiger im ZDF-Interview die Aufregung vor seinem alles entscheidenden Sprung im zweiten Durchgang. "Wenn jetzt noch Zuschauer wären, wäre es perfekt", frohlockte der Lokalmatador. Er hätte sich am Anfang des Tages nicht ganz topfit gefühlt. Doch getreu der Devise "Augen zu und durch" kam er zu seinem - aus Allgäuer Sicht - historischen Sieg.

Der Oberstdorfer war nach einer Corona-Infektion gerade noch rechtzeitig zur Skisprung-Show zurückgekehrt. Geiger hatte die Tournee- Generalprobe in der Schweiz kurz vor Weihnachten noch verpasst. Seiner starken Form schadete das offenbar nicht. Er ist seit Max Bolkart 1959 der erste Oberstdorfer, der in der Heimat bei der Tournee gewinnt.

Der Gesamtweltcup-Zweite der Vorsaison sprang in diesem Jahr zwar bislang noch nicht so konstant stark wie Teamkollege Eisenbichler oder der norwegische Überflieger Halvor Egner Granerud. Geiger zeigte aber mit seiner Goldmedaille bei der Skiflug-WM im slowenischen Planica bereits eindrucksvoll, dass er bei großen Events auf den Punkt voll da sein kann.

Update: 29. Dezember, 18.46 Uhr: Bundestrainer jubelt: "Karl ist unglaublich gesprungen"

"Karl ist unglaublich Ski gesprungen. Der zweite Sprung war richtig gut, hat lange warten müssen oben. Er hat noch mal rausmüssen. Es war wahnsinnig unglaublich spannend für uns alle", jubelt Bundestrainer Stefan Horngacher im ZDF-Interview. Auch Markus Eisenbichler hätte einen ungaublichen Sprung gezeigt.

Update, 29. Dezember, 18.29 Uhr: Karl Geiger siegt in Oberstdorf

Karl Geiger hat es geschafft! Der Lokalmatador vom SC Oberstdorf gewinnt das Auftaktspringen in Oberstdorf mit einem Satz auf 127 Meter im zweiten Durchgang. Bereits im ersten Durchgang war er mit 136,5 Meter in Führung gelegen. Zweiter wird der Pole Kamil Stoch vor Marius Lindvik aus Norwegen. Zweitbester Deutscher wurde Markus Eisenbichler. Der 29 Jahre alte Bayer steigerte sich nach einem schwachen ersten Sprung auf nur 118 Meter enorm. Im zweiten Durchgang ließ Eisenbichler einen Satz auf 142 Meter folgen, der ihn von Platz 27 noch auf Rang fünf nach vorne brachte.

Hinter Geiger und Eisenbichler sprang nur noch ein weiterer Deutscher in die Weltcup-Punkte: Severin Freund kam auf Platz 25. Es ist der erste Sieg eines Allgäuer bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf seit Max Bolkart 1959.

Update, 29. Dezember, 18.15: Markus Eisenbichler führt vor der Gruppe der letzten zehn Springer

Verrückter Tag für Markus Eisenbichler. Nach einem schwachen ersten Durchgang trumpf er im zweiten Durchgang mächtig auf. Er führt in diesem Durchgang vor der Gruppe der letzten zehn besten Springer, zu denen Karl Geiger als letzter Springer gehört.

Update, 29. Dezember, 17.50: Zweiter Durchgang ist gestartet - Markus Eisenbichler mit Riesen-Satz

Der zweite Durchgang mit den besten 30 Springern läuft in Oberstdorf. Gestartet wird eine Luke weiter oben als im ersten Durchgang - und Markus Eisenbichler schafft mit 142 Metern gleich einen Riesen-Satz! Das sind nur eineinhalb Meter unter dem Schanzenrekord. "Zauberhaft", schwärmt Experte Toni Innauer im ZDF.

Update: 29.Dezember, 17.35 Uhr: Karl Geiger führt nach dem ersten Durchgang in Oberstdorf

Was für ein Auftritt von Karl Geiger! Bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf liegt der Lokalmatador nach dem ersten Durchgang in Führung. Auf Rang zwei liegt der Norweger Marius Lindvik (126 Meter). Dritter ist der Österreicher Philipp Aschenwald (130 Meter). Markus Eisenbichler erlebte dagegen eine Enttäuschung. Der 29 Jahre alte Bayer sprang nur 118 Meter weit und liegt auf dem 27. Platz.

Auch die Teamleistung der anderen deutschen Springer war deutlich schwächer als erhofft. In Severin Freund erreichte nur ein weiterer Deutscher den zweiten Durchgang der besten 30 Springer. Er liegt auf dem 24. Rang. Der große Favorit, Halvor Egner Granerud aus Norwegen, ist Neunter.

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Vierschanzentournee - Die schönsten Bilder vom Auftaktspringen in Oberstdorf

Update: 29. Dezember, 17.19 Uhr: Karl Geiger übernimmt die Führung

Mit einem Sprung auf 127 Meter hat Lokalmatador Karl Geiger vom SC Oberstdorf die Führung im ersten Durchgang übernommen. Kaum auszudenken, was nun im Stadion los wäre, wenn dort Zuschauer das Auftaktspringen verfolgen dürften.

Update: 29. Dezember, 16.30 Uhr: Vierschanzentournee: Auftaktspringen in Oberstdorf ist gestartet

"Zieeeeeeh!" Dieser Anfeuerungsruf fehlt den Skispringern heute beim Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf. Coronabedingt dürfen sie nicht ins Stadion. Dennoch sind alle Athleten erleichtert, dass es nun endlich losgeht. Die 69. Vierschanzentournee ist gestartet. Für den Beginn wird Luke 16 für den Anlauf festgelegt. Luca Roth kommt als erster deutscher Springer in diesem Durchgang auf ordentliche 110 Meter. Bundestrainer Stefan Horngacher lobte die Bedingungen. Im Vergleich zu gestern spielen Schneefall und Wind keine Rolle. "Heute liegt es am Springer", sagte Horngacher im ZDF.

Update: 29. Dezember, 15.45 Uhr: Eisenbichler dominiert Probedurchgang

Markus Eisenbichler setzte sich im Probedurchgang mit einem Sprung auf 133,5 Meter (82,4 P.) durch. Der Slowene Anze Lanisek kam auf Rang zwei (132,5 Metern/81 P.). Auf Rang drei liegt der Pole Kamil Stoch (133 Metern/80,3 P.). Der erste Durchgang startet um 16.30 Uhr. Nachdem die polnische Mannschaft nach einer erneut negativen Testreihe die Freigabe für den Wettbewerb erhalten hat, wird der Wettbewerb ohne K.o.-Modus ausgetragen. Lesen Sie dazu auch den Kommentar: "So ein Durcheinander!"

Update, 29. Dezember, 14.30 Uhr: Ex-Athlet Schmitt: "Skispringen ist wie Elfmeterschießen"

Der frühere Skisprung-Star Martin Schmitt hat den entscheidenden Moment beim Skispringen mit einer bestimmten Situation im Fußball verglichen. "Skispringen ist wie Elfmeterschießen", sagte der 42-Jährige im Interview mit "t-online.de" (Dienstag). "Eine Möglichkeit, entweder es klappt oder es klappt nicht."

Schmitt betonte, dass nur wenige Augenblicke in seiner Sportart über Sieg oder Niederlage entscheiden. "Wenn im Fußball der erste Pass nicht hundertprozentig ankommt, dann gibt es noch einige mehr im ganzen Spiel", sagte er. "Man kann über den Kampf reinkommen. Bei uns ist es diese eine Bewegung, die entscheidend ist. Wenn man gewinnen will, muss man volles Risiko gehen." Schmitt gewann als Skispringer rund um den Jahrtausendwechsel zweimal den Gesamtweltcup. Den Sport begleitet er aktuell als Experte beim TV-Sender Eurosport.

Update, 29. Dezember, 14 Uhr: Gute Bedingungen bei der Vierschanzentournee heute in Oberstdorf

Die äußeren Bedingungen für den ersten Wettbewerb der Vierschanzentournee heute in Oberstdorf scheinen günstig. Zumindest als besser als beim Schneegestöber gestern. Kein Schneefall und wenig Wind bei Temperaturen leicht über Null: Das lässt auf faires Springen hoffen. Das Auftaktspringen beginnt um 16.30 Uhr.

Update, 29. Dezember, 12.35 Uhr: Bundestrainer Stefan Horngacher gibt ein Statement zum Tour-Auftakt in Oberstdorf

Update, 29. Dezember, 11.45 Uhr: Horngacher nach Eisenbichlers Kritik: "Hat sich bei uns entschuldigt"

Bundestrainer Stefan Horngacher hat die deutliche Kritik von Skispringer Markus Eisenbichler an der Organisation der Qualifikation zum Auftaktspringen der Vierschanzentournee relativiert. "Er war ziemlich emotionalisiert nach seinem Sprung", sagte der 51-Jährige in einem vom Deutschen Skiverband verbreiteten Video. "Er hat lange warten müssen oben, der Wind war nicht gut, es war dann natürlich auch irgendwann kalt und ich glaube, der Sprung war dann auch nicht so, wie er sich das vorgestellt hat. Und da hat er, glaube ich, ein wenig übers Ziel hinausgeschossen."

Eisenbichler hatte nach seinem 25. Platz in der wegen schwieriger Wetterbedingungen turbulenten Quali am Vortag unter anderem gesagt: "Das war irgendwie ein Kindergeburtstag." Der 29-Jährige hatte sich beschwert: "Du hast beim Lift ewig warten müssen."

Update, 29. Dezember: Nach negativen Tests: Polens Skispringer können bei Tournee starten

Die polnischen Skispringer dürfen nun doch beim Auftakt der Vierschanzentournee starten. Das gaben die Veranstalter am Dienstagmorgen bekannt. Eine weitere Corona-Testreihe bei der Mannschaft um Titelverteidiger Dawid Kubacki und Olympiasieger Kamil Stoch war zuvor negativ ausgefallen. Das zuständige Gesundheitsamt Oberallgäu hatte daraufhin die Quarantäne für das Team aufgehoben.

Ein positiver Corona-Test bei Skispringer Klemens Muranka hatte am Montag eigentlich zum Ausschluss der Polen von der Qualifikation und vom an diesem Dienstag geplanten Auftaktspringen in Oberstdorf geführt. Am Montagabend hatten Muranka und seine Teamkollegen dann komplett negative Befunde erhalten und der Weltverband Fis hatte mitgeteilt, dass die Mannschaft bei einem weiteren negativen Testergebnis nun doch starten könne.

Durch die Entscheidung, die Polen nun doch starten zu lassen, ändert sich der Wettkampfmodus am Dienstag. Statt der K.o.-Duelle der besten 50 Springer im ersten Durchgang findet nun um 16.30 Uhr (ZDF und Eurosport) ein erster Durchgang mit allen 62 Sportlern statt. Der K.o.-Modus entfällt. Zwei Stunden vor dem Wettkampf wurde eine Trainingsrunde für die Polen ins Programm genommen, um 15 Uhr findet ein Probedurchgang statt.

Update, 29. Dezember: Quarantäne für das polnische Team ist aufgehoben

Das Landratsamt Oberallgäu hat kurz vor Beginn der Pressekonferenz bekanntgegeben, dass die gestern verhängte Quarantäne für das polnische Team aufgehoben wurde.
Generalsekretär Florian Stern erklärt noch einmal die Kriterien für 1. Kontaktpersonen. Die Polen seien zu fünft in einem Auto angereist, auch beim Abendessen sei das polnische Team zu eng beieinandergesessen.

Am Montag Nachmittag ergab ein weiterer Test allerdings ein negatives Ergebnis. "Das war auch für die Ärzte schwer zu erklären".

Am Dienstag Vormittag wurde ein dritter Test genommen: Alle polnischen Athleten sind negativ ! Das heißt, das polnische Team ist nicht mehr in Quarantäne. Keine Einschränkungen mehr für das polnische Team.

Fis-Renndirektor Sandro Pertile spricht von einem "herausfordernden Tag gestern". Man habe schon gestern mit zwei Plänen gearbeitet. Szenario A: die Qualifikation durchzuziehen, wie gestern geschehen. Szenario B: so zu planen, dass das polnische Team komplett negativ getestet ist. Nach dem dritten negativen Test wird das polnische Team wieder in die Veranstaltung integriert. Plan für heute: Um 14.30 Uhr wird ein Probedurchgang ausschließlich für die polnischen Springer geben. Um 15 Uhr folgt ein Probedurchgang für alle 62 Springer, gefolgt vom 1. Durchgang um 16.30 Uhr. Es finden keine K.o.-Duelle statt. Nach 20 minütiger Pause folgt der Finaldurchgang mit den Top30-Springern. Pertile sagt: "Das ist die fairste Lösung für alle Athleten." Er verteidigt den Ausschluss der Polen: "Wir mussten reagieren. Es bestand das Risiko, dass sich bei dem geringen Abstand im Teambus mehr Personen angesteckt haben."

Update, 29. Dezember: Wie geht's heute weiter? Eine Pressekonferenz soll aufklären

Nach dem Wirrwarr gestern um die Corona-Tests im polnischen Team gibt es viele offene Fragen, wie es am heutigen Dienstag überhaupt weitergeht: Muss der Tournee-Modus gekippt werden? Dürfen die Polen noch für extra Trainingseinheiten auf die Schanze? Zählt die gestrige Qualifikation überhaupt? Und wie genau geht es heute weiter? Antworten auf diese Fragen könnte es um 10 Uhr geben. Dann hat das Organisationskomittee eine virtuelle Pressekonferenz mit dem FIS-Renndirektor Sandro Pertile und dem Generalsekretär des OK Oberstdorf, Florian Stern, angekündigt.


Update, 29. Dezember: Die Duelle der deutschen Skispringer in Oberstdorf

Elf deutsche Skispringer haben sich für das Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf qualifiziert. Wenn es beim Ausschluss der polnischen Mannschaft bleibt, kommt es am Dienstag (16.30 Uhr/ZDF und Eurosport) zu folgenden K.o.-Duellen mit deutscher Beteiligung. Bekommen die Polen ein Startrecht, werden im ersten Durchgang heute alle 62 gemeldeten Springer entsprechend ihrer Weltcup-Platzierung hintereinander starten.

  • Antti Aalto (6/Finnland) - Pius Paschke (45/Kiefersfelden)
  • Robert Johannsson (7/Norwegen) - Moritz Baer (44/Gmund-Dürnbach)
  • Keiichi Sato (12/Japan) - Luca Roth (39/Meßstetten)
  • Niko Kytosaho (12/Finnland) - David Siegel (38/Baiersbronn)
  • Karl Geiger (14/Oberstdorf) - Valentin Foubert (37/Frankreich)
  • Severin Freund (17/Rastbüchl) - Andreas Wellinger (34/Ruhpolding)
  • Richard Freitag (18/Aue) - Vladimir Zografski (33/Bulgarien)
  • Constantin Schmid (19/Oberaudorf) - Simon Ammann (32/Schweiz)
  • Jan Hörl (22/Österreich) - Martin Hamann (29/Aue)
  • Markus Eisenbichler (25/Siegsdorf) - Domen Prevc (26/Slowenien)

Update, 29. Dezember: Skispringer Geiger: "Froh, dass wir überhaupt starten dürfen"

Skiflug-Weltmeister Karl Geiger sieht es nach seiner Corona-Quarantäne als Privileg, bei der Vierschanzentournee an den Start gehen zu dürfen. "Es ist einfach eine schwierige Zeit. Wir können froh sein, dass wir überhaupt starten dürfen. Wenn man mit einem positiven Testergebnis aussetzen muss, muss man das eben so hinnehmen", sagte Geiger der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstag). Der 27 Jahre alte Allgäuer war unmittelbar nach seinem Flug-WM-Titel positiv getestet worden und musste sich anschließend zehn Tage isolieren. Bei der Tournee darf er nun zurückkehren.

Dürfen heute auch die polnischen Skispringer an den Start gehen? Ein dritter Test soll Klarheit bringen.

Coronabedingt waren sie am Montag vom Wettbewerb augeschlossen worden. Der Springer Klemens Muranka war positiv auf Covid-19 getestet worden. Wenige Stunden später ließen die Behörden mitteilen, dass die komplette Mannschaft von Cheftrainer Michal Dolezal am Nachmittag nicht an die Schanze darf. Das Verbot traf neben Muranka („Es tut mir leid, aber es ist passiert“) auch Olympiasieger Kamil Stoch und Vorjahressieger Dawid Kubacki, die beide zu den Mitfavoriten der Vierschanzentournee zählten, sowie Maciey Kot, Aleksander Zniszczol, Andrezej Stekala und der Weltcup-Vierte Piotr Zyla. Nach Recherchen unserer Redaktion war das Team am Sonntag wohl gemeinsam in einem Kleinbus von Polen ins Allgäu gefahren.

Update, 28. Dezember: Philipp Aschenwald entscheidet Qualifikation für sich

Der Österreicher Philipp Aschenwald hat die Qualifikation zum Auftakt-Skispringen der Vierschanzentournee gewonnen. Der 25-Jährige setzte sich am Montag in Oberstdorf bei sehr schwierigen Bedingungen mit starkem Schneefall mit einem Sprung auf 128,5 Meter vor dem Norweger Halvor Egner Granerud und dem Slowenen Cene Prevc durch.

Karl Geiger, der nach einer Corona-Infektion gerade noch rechtzeitig aus der Quarantäne zurückgekehrt war, belegte auch wegen des Wetters als bester Deutscher den 14. Platz. Markus Eisenbichler landete auf Rang 25. Sportlich hatte die Qualifikation wegen der sehr unterschiedlichen Bedingungen für die Sportler nur einen geringen Wert.

Neben Geiger und Eisenbichler qualifizierten sich neun weitere Athleten aus dem deutschen Team für die K.o.-Duelle der besten 50 Springer am Dienstag (16.30 Uhr/ZDF und Eurosport). Mit dabei sind unter anderen auch Pius Paschke, Severin Freund, Martin Hamann, Constantin Schmid, Richard Freitag und Andreas Wellinger. Schon vor der Qualifikation war das polnische Team um den Titelverteidiger Dawid Kubacki nach einem positiven Corona-Test vom Wettkampf ausgeschlossen worden.

Update, 28. Dezember: Skiflug-Weltmeister Karl Geiger landet mit solidem Sprung auf 114 Metern - und ist qualifiziert

Aufatmen bei allen Allgäuer Skisprung-Fans! Obwohl Lokalmatador Karl Geiger keine guten Windverhältnisse erwischte, blieb der Oberstdorfer cool. Er landete nach seiner Corona-Zwangspause bei 114 Metern und hat damit die Qualfikation für den morgigen Wettbewerb geschafft. "Es war zäh", sagte er im ZDF-Interview. "Am Turm oben hat es ordentlich geweht."

Update, 28. Dezember: Qualifikation gestartet

Die Qualifikation zum Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf ist aus Gate17 gestartet. Es schneit kräftig, jedoch sind die Windbedingungen aktuell im Rahmen. Das lässt auf eine tolles Event hoffen, wenngleich es erstmals ohne Zuschauer stattfindet.

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Vierschanzentournee Oberstdorf - Die Bilder zum Auftaktspringen

Update, 28. Dezember: Polens Start ab Garmisch offen - Neue Tests für Oberstdorf irrelevant

Eine Rückkehr der polnischen Skispringer zum zweiten Vierschanzentournee-Wettbewerb in Garmisch-Partenkirchen ist vollkommen offen. Dies sagte Generalsekretär Florian Stern in einer extra einberufenen Video-Runde am Montag in Oberstdorf. Das komplette polnische Team um Dawid Kubacki und Kamil Stoch war zuvor für das Auftaktspringen aus dem Wettbewerb genommen wurden, nachdem Kollege Klemens Muranka positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Zunächst ist entscheidend, ob das Team wieder aus der Quarantäne entlassen wird. Erst dann können die lokalen Behörden in Garmisch eine neue Entscheidung für das zweite Springen treffen.

Update, 28. Dezember: Corona-Fall bei deutschem Skisprung-Betreuer - Team nicht betroffen

Im deutschen Skisprung-Team ist ein Mitglied des erweiterten Betreuerkreises positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der namentlich nicht genannte Betreuer war für die nationale Gruppe zuständig, wie der Deutsche Skiverband (DSV) am Montag mitteilte. Die zwölf Athleten und das Trainerteam seien nicht betroffen. "Gemäß den Regularien des Veranstalters, des zuständigen Gesundheitsamtes und dem medizinischen Stab des Deutschen Skiverbandes wurden sofort alle notwendigen Schutz-Maßnahmen ergriffen", informierte der Skiverband.

Wenige Stunden zuvor war das polnische Skisprung-Team um Kamil Stoch und Titelverteidiger Dawid Kubacki vom Auftakt in Oberstdorf ausgeschlossen worden, nachdem Klemens Muranka positiv auf das Virus getestet wurde. Bei Team Deutschland ist der betroffene Betreuer laut Verbandsangaben bereits wieder aus Oberstdorf abgereist.

Update, 28. Dezember: Für Corona-Betroffene: Tourneesieger Deckert versteigert Trophäe

Der frühere Skispringer Manfred Deckert (59) versteigert zugunsten von Corona-Betroffenen seinen Goldenen Adler. Er hatte die Trophäe für seinen Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee 1981/82 erhalten. Die Aktion bei Ebay läuft bis zum Tournee-Ende am 6. Januar. Der Startpreis lag bei 999 Euro. Innerhalb von 14 Stunden war er auf 2200 Euro geklettert. Deckert, der 1980 bei den Olympischen Winterspielen in Lake Placid Silber von der Normalschanze geholt hatte, ist heute Oberbürgermeister der Stadt Auerbach im Vogtland und ehrenamtlicher Präsident des VSC Klingenthal.

"Ich möchte Leuten in meinem Umfeld, denen es durch die Corona-Krise finanziell nicht so gut geht, etwas unter die Arme greifen und deshalb die Gesamtsiegertrophäe von 1982, den Goldenen Adler - der natürlich nicht aus Gold ist und der auch schon ein paar Gebrauchsspuren hat - versteigern", sagte Deckert in einem Facebook-Video.

Update, 28. Dezember: Nach positivem Corona-Test: Vierschanzentournee startet ohne Polen

Die Vierschanzentournee startet ohne den polnischen Titelverteidiger Dawid Kubacki, Olympiasieger Kamil Stoch und dessen Teamkollegen. Nach einem positiven Corona-Test von Klemens Muranka wurde die gesamte Skisprung-Mannschaft aus dem Wettbewerb genommen, wie die Organisatoren am Montag, wenige Stunden vor der Qualifikation zum Auftaktspringen in Oberstdorf, bekanntgaben.

Muranka war zuvor bei der Serientestung im Allgäu positiv, wie er selbst in den sozialen Medien bestätigt hatte. "Es tut mir leid, aber es ist passiert ... Ich bin positiv und bisher ohne Symptome", schrieb der 26-Jährige auf Instagram.

In Stoch und Kubacki fallen somit schon vor dem ersten Wettkampf zwei Mitfavoriten aus. Neben den beiden Top-Springern und Muranka waren Piotr Zyla, Maciej Kot, Aleksander Zniszczol sowie Andrzej Stekala für die Tournee vorgesehen.

Im ersten Saisondrittel hatte es im Skisprung-Weltcup schon einige Corona-Fälle gegeben: Neben dem deutschen Flug-Weltmeister Karl Geiger waren unter anderen auch die Österreicher Stefan Kraft und Michael Hayböck sowie deren Trainer Andreas Widhölzl infiziert. Zur Tournee sind aber alle wieder zurück.

Update, 28. Dezember: Erst Training, dann Quali - Auftaktspringen in Oberstdorf heute live im TV und Stream

Heute beginnt eine außergewöhnliche Vierschanzentournee. Ohne Zuschauer, dafür mit Hygienekonzept starten die weltbesten Skispringer in Oberstdorf. Um 14.30 Uhr beginnt das offizielle Training. Die Qualifikation für den morgigen Wettkampftag geht um 16.30 Uhr los. Das ZDF überträgt die Qualifikation in Oberstdorf heute ab 16.10 Uhr im Fernsehprogramm und in der Mediathek. Früher dran ist der Spartensender Eurosport: Der geht heute schon um 15:15 Uhr aus Oberstdorf auf Sendung.

Update, 28. Dezember: Erster Corona-Fall bei Tournee: Pole Muranka positiv getestet

Die Vierschanzentournee der Skispringer hat ihren ersten Corona-Fall. Der Pole Klemens Muranka wurde bei der Serientestung in Oberstdorf am Sonntag positiv auf das Virus getestet, wie er selbst in den sozialen Medien bestätigte. "Es tut mir leid, aber es ist passiert ... Ich bin positiv und bisher ohne Symptome", schrieb der 26-Jährige auf Instagram. Wie es nun mit Muranka und seinen polnischen Teamkollegen um Titelverteidiger Dawid Kubacki und Olympiasieger Kamil Stoch weitergeht, ist offen. Ein Statement der Organisatoren stand zunächst noch aus.

In der Startliste des Weltverbandes Fis wird Muranka bislang weiter geführt. Polens Sportdirektor, der ehemalige Skispringer Adam Malysz, sagte: "Noch vor zwei Tagen hatten wir einen Test, dort waren alle Ergebnisse negativ. Es ist seltsam."

Im ersten Saisondrittel hatte es im Skisprung-Weltcup schon einige Corona-Fälle gegeben: Neben dem deutschen Flug-Weltmeister Karl Geiger waren unter anderen auch die Österreicher Stefan Kraft und Michael Hayböck sowie deren Trainer Andreas Widhölzl infiziert. Zur Tournee sind alle wieder zurück.

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Das sind die deutschen Skispringer bei der 69. Vierschanzentournee

Update, 27. Dezember: Von 765 Corona-Tests waren vier positiv

Zwei Tage lang wurde am Wochenende in Oberstdorf und Herzmanns ein kleiner "Massentest" durchgeführt. Alle Teilnehmergruppen der Vierschanzentournee mussten sich einem PCR-Test unterziehen, um einen Arbeitsausweis und damit eine Zutrittsberechtigung fürs Stadion zu bekommen. Am späten Sonntagabend gab Dr. Jan Tauscher, Ressortleiter Medizin beim Organisationskomittee, auf Nachfrage unserer Redaktion das Ergebnis bekannt. Demnach wurden 765 Rachenabstriche genommen, vier Personen bekamen einen positiven Befund. "Das liegt deutlich unter unseren Erwartungen", sagte Tauscher. Zu welchen Personengruppen die vier Infizierten gehören und ob eventuell Sportler unter ihnen sind, wollte Tauscher aus Datenschutzgründen nicht mitteilen. Es sei allein die Entscheidung der Betroffenen, ob ein solches Ergebnis öffentlich gemacht werde oder nicht. Etwa 30 Personen brachten laut Tauscher einen aktuellen Negativtest eines anerkannten deutschen Labors mit - und mussten nicht mehr getestet werden. Noch am späten Sonntagabend habe auch das Gesundheitsamt in Sonthofen die Ergebnisse ausgewertet und werde darüber entscheiden, ob eventuell weitere Kontaktpersonen "aus dem Verkehr gezogen werden müssen."

Update, 27. Dezember: Karl Geiger darf starten

Jetzt ist es offiziell: Karl Geiger darf nach einem negativen PCR-Test bei der Vierschanzentournee starten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Update 27. Dezember: Pappaufsteller und Hygienekonzept statt Zuschauer bei der 4-Schanzen-Tournee

Mit einem Hygienekonzept sehen sich die Veranstalter der Vierschanzentournee in Oberstdorf gewappnet für den Auftakt. "Das Geschehen ändert sich dynamisch und so unheimlich schnell, dass es immer wieder Anpassungen geben muss, die aber nicht vorhersehbar sind", sagt Florian Stern, Geschäftsführer der ausrichtenden Skisport- und Veranstaltungs GmbH in Oberstdorf.

In der Arena selbst ist das Areal um die Schattenbergschanze in drei Zonen, rot, gelb und blau, unterteilt – jeder Bereich für Sportler und Verbände, für Helfer und Behörden sowie für Medienvertreter strikt von den anderen getrennt. Insgesamt beläuft sich der finanzielle Mehraufwand von der Erstellung des Hygienekonzepts bis zur Planung der Kontrollschleusen auf 150.000 Euro. Anstelle der üblichen 700 Helfer im Rahmen des Auftaktspringens sind es 2020 "nur" 300.

"Völlig neu ist das Tempo, in dem man Entscheidungen trifft und sie wieder verwirft, weil man neue treffen und Dinge improvisieren muss", schildert Stern mit Blick auf die Organisation des Events. "Insofern war es schwer, Abläufe einzuspielen. Es wiederholen sich auch im Chaos erkennbar neue Routinen, aber es ist sehr aufwendig Schritt zu halten." Mehr im Video-Interview mit Stern zu Chancen und Risiken.

Update, 26. Dezember: Corona-Tests zur Vierschanzentournee in Oberstdorf

Die diesjährige Tournee wird anders - und beginnt mit über 700 Corona-Tests in Oberstdorf. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Update, 26. Dezember: Karl Geiger bei Vierschanzentournee am Start - aber auch in Oberstdorf?

Skiflug-Weltmeister Karl Geiger soll nach seiner Corona-Infektion bei der Vierschanzentournee 2020/2021 an den Start gehen. Offen ist aber noch, ob dies schon am Montag (16.30 Uhr/ZDF und Eurosport) beim Auftakt mit der Qualifikation in seiner Heimat Oberstdorf gelingt.

Noch ist offen, ob Karl Geiger nach seiner Corona-Infektion bei der Vierschanzentournee an den Start gehen kann. Es könnte eine Last-Minute-Entscheidung werden...
Noch ist offen, ob Karl Geiger nach seiner Corona-Infektion bei der Vierschanzentournee an den Start gehen kann. Es könnte eine Last-Minute-Entscheidung werden...
Bild: Darko Bandic, dpa

Update, 25. Dezember: Renndirektor rechnet mit Rekordquoten

Im Vorfeld der Vierschanzentournee 2020/21 rechnet der Renndirektor mit Rekordquoten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Außerdem erfahren Sie hier, wie das Organisations-Team sich auf die Vierschanzentournee in Oberstdorf vorbereitet.

Update, 23. Dezember: Was sich Markus Eisenbichler fürs Oberstdorf-Springen erhofft

Markus Eisenbichler ist einer der Top-Favoriten fürs erste Tournee-Springen in Oberstdorf. Auf der Schattenbergschanze fühlt sich der Springer nicht nur deswegen wohl, weil die deutschen Adler dort im Sommer wie im Winter trainieren und jeden Winkel kennen. „Ich habe auf der Schanze viele gute Sprünge gemacht und bin dort schon deutscher Meister geworden.“ Was er sich in der kommenden Woche ausrechnet, erfahren Sie hier.

Update, 23. Dezember: Vierschanzentournee beginnt ohne Weltcup-Rekordsieger Schlierenzauer

Die Vierschanzentournee der Skispringer beginnt ohne Österreichs Weltcup-Rekordsieger Gregor Schlierenzauer. Dies geht aus dem Aufgebot hervor, das der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Mittwoch veröffentlichte. Der 30 Jahre alte Schlierenzauer wurde von Cheftrainer Andreas Widhölzl aus Leistungsgründen nicht für den Auftakt in Oberstdorf (29. Dezember) und das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen berufen. Stattdessen fahren Stefan Kraft, Philipp Aschenwald, Michael Hayböck, Daniel Huber, Jan Hörl, Thomas Lackner und Markus Schiffner zur Tournee.

Die Österreicher hatten seit November einige Corona-Fälle. Auch Schlierenzauer, dessen beste Zeit lange vorbei ist, war infiziert und klagte unter anderem über starke Kopfschmerzen. Inzwischen haben alle Athleten ihre Infektion überstanden, Österreich kann nach zahlreichen Ausfällen zum Saisonhöhepunkt wieder in Bestbesetzung antreten.

Schlierenzauer dürfte nach einer Teilnahme am Continental Cup in Engelberg erst in Innsbruck - in der sogenannten nationalen Gruppe - zum Tournee-Team stoßen

Update, 22. Dezember: Karl Geiger will bei Vierschanzentournee starten

Nach seinem positiven Corona-Test hofft Karl Geiger weiter auf einen Start bei der Vierschanzentournee in Oberstdorf. Nach Möglichkeit will der Skispringer schon beim Auftaktspringen ab 28. Dezember wieder dabei sein. Warum die Entscheidung darüber beim Gesundheitsamt Sonthofen liegt, erfahren Sie hier.

Update, 17. Dezember: Skiflug-Weltmeister Karl Geiger mit Corona infiziert

Der Oberstdorfer Karl Geiger ist positiv auf das Coronavirus getestet. Mehr dazu lesen Sie hier.

Update, 16. Dezember: Bekommt Oberstdorf noch eine Ski-WM nach 2021?

Nach der Vierschanzentournee steht in Oberstdorf Anfang 2021 schon das nächste Highlight an - die Nordische Ski-WM 2021. Doch aus dem Traum ist wegen Corona längst ein Albtraum geworden. Denn noch immer ist nicht klar, ob Stimmung in den Stadien herrscht oder eventuell eine Geister-WM droht. Die Folgen wären auch hohe finanzielle Verluste. In Oberstdorf mehren sich deshalb die Stimmen, dass dem Ort bald nach 2021 mit einer weiteren WM die Möglichkeit gegeben werden soll, nochmals eine richtige Weltmeisterschaft mit Zuschauern zu erleben. Ein Oberstdorfer hat dafür jetzt sogar eine Petition gestartet und sammelt Unterschriften. Alles dazu und wo man unterschreiben kann, erfahren Sie hier.

Update, 15. Dezember: Wieso gibt es keine Vierschanzentournee für Frauen?

Seit Jahren gehörten die deutschen Skispringerinnen und Katharina Althaus (Oberstdorf) zu den besten der Welt. Beim Thema Gleichberechtigung auf den Schanzen gibt es aber noch viel nachzuholen, wie Althaus in einem Interview erzählt. Unterstützung bekommt sie dabei von ihrem Oberstdorfer Kollegen, Skiflug-Weltmeister Karl Geiger. Alles dazu hier.

Update, 15. Dezember 2020: Nach Skiflug-Triumph ist vor der Vierschanzentournee: Geiger will wieder angreifen

Nach dem Sieg bei der Skiflug-WM gilt für den Allgäuer Überflieger Karl Geiger schon jetzt die volle Konzentration auf den Start der Vierschanzentournee in Oberstdorf. "Das Potenzial ist da, jetzt müssen wir sehen, dass wir in den Wettkämpfen Leistungsspitzen hinbekommen", sagt Bundestrainer Stefan Horngacher im Interview mit unserer Redaktion.

Und weiter: "Man kann vom Skifliegen etwas auf die normalen Schanzen mitnehmen. ... Wir müssen diese Euphorie nutzen und weiter hart arbeiten, um noch ein bisschen besser zu werden. Weil: Die anderen werden auch besser."

Update, 12. Dezember 2020: Karl Geiger ist Skiflug-Weltmeister

Karl Geiger ist Skiflug-Weltmeister. Wenige Wochen vor der Vierschanzentournee 2020/2021 hat es der 27-jährige Oberstdorfer geschafft und in Planica Gold geholt. Währenddessen wartet seine hochschwangere Frau Franziska in ihrer Heimat auf das gemeinsame Baby. Schon kurz nach dem großen Erfolg gab es die ersten Reaktionen.

Karl Geiger aus Deutschland feiert nach seinem letzten Sprung. Wie wird er bei der Vierschanzentournee 2020/2021 abschneiden?
Karl Geiger aus Deutschland feiert nach seinem letzten Sprung. Wie wird er bei der Vierschanzentournee 2020/2021 abschneiden?
Bild: Darko Bandic, dpa

Update, 30. November 2020: Auftakt der Vierschanzentournee 2020 ohne Zuschauer

Nach tagelangem Ringen ist nun eine Entscheidung gefallen: Der Auftakt der Vierschanzentournee 2020 der Skispringer in Oberstdorf wird ohne Zuschauer stattfinden. Die Pläne mit 2.500 Fans seien laut Geschäftsführer Florian Stern von viel Idealismus geprägt gewesen. „Wir wollten den Wintersport-Fans entgegenkommen und ein positives Zeichen auch für die WM im Februar und März nächsten Jahres senden“, sagt er. Dafür habe man wochenlang an einem sehr strengen Hygienekonzept gearbeitet.

Was die Nordische Ski-WM in knapp drei Monaten angeht, planen die Oberstdorfer nach wie vor mit Zuschauern. „Auch wenn der angedachte Probelauf nun nicht stattfinden kann, gehen wir davon aus, dass wir bei der WM 2.500 Besucher an der Schanze und 2.000 an der Langlauf-Loipe zulassen können:“

Update, 26. November: Gespanntes Warten in Oberstdorf: Was passiert jetzt mit der Vierschanzentournee?

Einen Tag nach den Corona-Beschlüssen von Bund und Land herrscht in Oberstdorf immer noch große Ungewissheit. Die Organisatoren der Vierschanzentournee wissen nicht, ob die Traditionsveranstaltung am 28. und 29. Dezember 2020 stattfinden kann – und wenn ja, unter welchen Umständen.

„Zu Sportgroßveranstaltungen wurde ja kein Wort verloren“, sagt der Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs-GmbH, Florian Stern, gegenüber unserer Redaktion. „Wir hoffen endlich auf Klarheit“, fügt er an. Alle Infos zur dazu.

Update, 6. November: Vierschanzentournee 2021/22 mit Frauen-Skispringen? Teammanager sieht "Chancen groß"

Bei der Vierschanzentournee 2020/2021 gibt es erneut ausschließlich Ski-Springen der Männer. Doch das könnte sich eventuell schon im darauffolgenden Winter ändern. „Aus meiner Sicht wären schon die Chancen groß, für die Saison 2021/22 die Damen am Tag der Qualifikation zu integrieren“, sagte der Teammanager der deutschen Skisprung-Nationalmannschaft, Horst Hüttel laut einem dpa-Bericht.

Update, 29. Oktober: Vierschanzentournee 2020/2021: Innsbruck hofft auf bis zu 3000 Zuschauer in der Corona-Krise

Trotz Corona-Pandemie soll die Vierschanzentournee 2020/2021 stattfinden. Doch auf den Zuschauerrängen wird im Vergleich zu früheren Jahren nur wenig bis gar nichts los sein. Für das Auftaktspringen in Oberstdorf (29. Dezember) sind 2.500 Fans zugelassen. Alle Tickets für den Wettkampftag sind bereits vergeben. Das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen (1. Januar 2021) geht indes ohne Zuschauer über die Bühne. Für die Springen auf österreichischer Seite in Innsbruck (3. Januar 2021) und Bischofhofen (6. Januar 2021) gibt es dagegen noch keine Entscheidung. „Wir wollen Zuschauer reinlassen“, bekräftigt OK-Chef Schranz in der Tiroler Tageszeitung seine Hoffnung. „Ich halte maximal 3000 Plätze für realistisch“, orientiert sich Schranz an der organisatorischen Möglichkeit, auf den Stufen des altehrwürdigen Ovals Sitzgelegenheiten anzubringen. Letzte Deadline sei der 15. Dezember.

Update, 11. Oktober: Vierschanzentournee: ARD-Experte Dieter Thoma hört auf

Die meisten Fans verfolgen die Vierschanzentournee traditionell am Fernsehbildschirm. Ihnen ist der Anblick von ARD-Experten Dieter Thoma wohlvertraut. Ob an der Seite von Günther Jauch oder Matthias Opdenhövel: Der 50-Jährige zählte zu den Konstanten bei der TV-Übertragung von Skispringen. Nun hört er auf.

Der frühere Weltklasse-Skispringer beendet seine Tätigkeit als Fachmann für die ARD. "Nach 15 Jahren Hochleistungssport und 20 Jahren als TV-Experte ist für mich der Zeitpunkt gekommen, neue Wege zu gehen", sagte Thoma laut einer Mitteilung am Donnerstag.

"Den Rücktritt von Dieter Thoma als Skisprung-Experte im Ersten bedauern wir sehr", sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky am Donnerstag laut einer Mitteilung des Senders.

Update, 1. Oktober: Tickets für Auftaktspringen der 4-Schanzen-Tournee schon ausverkauft

Das ging schnell: Das Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf ist schon kurz nach Verkaufstart ausverkauft. Die Veranstalter gaben am Donnerstagvormittag das wegen der Corona-Situation auf 2500 Tickets begrenzte Kontingent frei, schon am Mittag waren für den Skisprung-Wettkampftag am 29. Dezember keine Eintrittskarten mehr zu erwerben.

Wer Interesse an den etwa 700 Restkarten für Training und Qualifikation am Montag, 28. Dezember, hat, kann seine Bestellungen hier platzieren: Online unter www.arena-ticket-allgaeu.de, über die Ticket-Hotline 08322/8090-350 oder per E-Mail an bestellung@arena-ticket-allgaeu.de.

Die anderen drei Tournee-Ausrichter Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen haben ihren Vorverkauf bislang nicht gestartet.

Update, 29. September: 2500 Tickets für Auftaktspringen in Oberstdorf

Mit einem sehr reduzierten Ticketkontingent startet der Kartenvorverkauf zur 69. Vierschanzentournee, die vom 28. Dezember bis zum 6. Januar 2021stattfinden wird. Ab 1. Oktober ist zunächst nur ein limitiertes Kontingent von 2.500 Tickets für das Auftaktspringen in Oberstdorf erhältlich.

Während der Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf derzeit mit 2500 Besuchern geplant ist, warten die anderen drei Austragungsorte in Sachen ihrer Termine erst einmal ab. Dies teilten die Veranstalter am Dienstag mit. Wegen der Corona-Krise setzt Garmisch-Partenkirchen für das Neujahrsspringen auf einen kurzfristigen Ticketverkauf. "Ich bin überzeugt, dass die Fans auch noch im Dezember ein mögliches Kartenkontingent gerne in Anspruch nehmen werden", sagte Michael Maurer, Vorsitzender des Skiclubs Partenkirchen.

Auch Innsbruck und Bischofshofen warten zunächst ab. Die Erfahrung zeige, dass die Besucher für diese beiden Springen ohnehin "eher kurzfristig planen", hieß es von Innsbrucks Organisationschef Alfons Schranz.

Update, 14. September: Vierschanzentournee: DSV verlängert Partnerschaft mit Infront

Der Deutsche Skiverband (DSV) und der Österreichische Skiverband (ÖSV) haben ihre exklusive Marketingpartnerschaft für die jährliche Vierschanzentournee mit Infront, einem Unternehmen der Wanda Sports Gruppe, um weitere vier Jahre bis einschließlich der Saison 2025/26 verlängert. Die Verlängerung umfasst sämtliche Marketingaktivitäten für das weltweit größte jährliche Event im Skispringen.

Update, 29. August 2020: Dürfen nur 2500 Zuschauer die Vierschanzentournee in Oberstdorf verfolgen?

„Keine Großveranstaltungen bis Ende des Jahres“ lautete einer der aktuellen Entscheidungen der Ministerpräsidenten und der Kanzlerin. Kein Wunder, dass gestern zahlreiche Skisprungfans in Oberstdorf anriefen und fragten, ob die für 28. und 29. Dezember geplanten Auftaktspringen der Tournee damit gestorben seien. Sind sie nicht – noch nicht.

„Wir gehen nach wie vor davon aus, dass die Tournee zum einen stattfindet – und wir zum anderen auch Publikum im Stadion haben werden“, sagt Skiclub-Präsident Dr. Peter Kruijer. Derzeit, bestätigt der 63-Jährige, würden in Deutschlands südlichster Gemeinde ganz viele Zahlen herumgeistern, wie viele Fans – wenn überhaupt – in die 25 500 Zuschauer fassende Audi-Arena am Schattenberg zugelassen werden könnten. Erst waren es 3000, inzwischen gehen vorsichtigere Schätzungen eher von 2000 bis 2500 Zuschauern aus. „Das sind aber alles Hochrechnungen, die natürlich morgen schon wieder komplett ungültig sein könnten.“ Kruijer sagt aber auch: „Irgendeinen Anhaltspunkt brauchen wir ja für unsere mehrgleisigen Planungen.“ Lesen Sie mehr zu den aktuellen Plänen hier.

Update, 28. Juli 2020: Hygienekonzept der Vierschanzentournee soll Blaupause für Nordische Ski-WM werden

Die Termine der Vierschanzentournee 2020/2021 haben auch die Verantwortlichen der Nordischen Ski-WM im Blick. Denn ide erarbeiten gerade ein Corona-Hygienekonzept für die Großveranstaltung im Februar kommenden Jahres. Das Konzept umfasst Schutzausrüstungen, Gesichtsmasken und die Personalisierung aller Akkreditierten und Zuschauer. "Es darf keine Person auf dem Gelände geben, die man nicht kennt", sagte WM-Geschäftsführer Stern. Zudem müssten alle akkreditierten Personen vor und während der WM mehrfach getestet werden. Das Konzept soll bei der Vierschanzentournee im Dezember erprobt werden.

Update, 15. Juli 2020: Markus Eisenbichler: Vierschanzentournee 2020/2021 ohne Zuschauer "wäre ganz schlimm"

Dreifach-Weltmeister Markus Eisenbichler hofft sehr darauf, dass bei der Vierschanzentournee im kommenden Winter wieder Skisprung-Fans dabei sein können. "Das wäre ganz schlimm für mich, muss ich ganz ehrlich sagen, wenn bei einer Tournee oder bei anderen Highlights keine Zuschauer dabei wären", sagte der 29-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. "Dann würde ich vielleicht sogar ein paar Prozent an Leistung verlieren. Speziell in Oberstdorf und Garmisch, da pushen dich die Fans einfach."

Update, 14. Juli, 2020: Vierschanzentournee 2020/21 im Zeichen von Corona

Die Organisatoren an allen vier Orten der Vierschanzentournne sind mit Blick auf die Corona-Pandemie mit den zuständigen Behörden in engem Kontakt. Das bekräftigte auch Tournee-Präsident Johann Pichler: "Oberste Priorität hat die Gesundheit aller Beteiligten, egal ob Sportler, Betreuer oder Zuschauer. Dafür werden wir in allen vier Orten bestmöglich sorgen. Trotzdem empfehlen wir allen Skisprungfans, sich frühzeitig ihre Tickets zu sichern, sollte es bis zur Veranstaltung nach wie vor Einschränkungen geben, die eine volle Auslastung der Stadien nicht zulassen." Die Skisprung-Saison soll am 21.November 2020 im polnischen Wisla mit einem Teamwettbewerb starten. Vom 11. -13. Dezember 2020 soll die im März wegen Corona ausgefallene Skiflug-WM in Planica nachgeholt werden. Danach folgt die Vierschanzengtournee mit folgenden Terminen:

  • 28.12.2020 – Qualifikation Oberstdorf
  • 29.12.2020 – Auftaktspringen Oberstdorf
  • 31.12.2020 – Qualifikation Garmisch-Partenkirchen
  • 01.01.2021 – Neujahrsskispringen Garmisch-Partenkirchen
  • 02.01.2021 – Qualifikation Innsbruck
  • 03.01.2021 – Bergiselspringen Innsbruck
  • 05.01.2021 – Qualifikation Bischofshofen
  • 06.01.2021 – Dreikönigsspringen Bischofshofen

Gibt es eine Vierschanzentournee 2020/21 für Frauen?

Update, 26. Juni 2020: Hinter den Kulissen rührt sich offenbar etwas in Sachen Vierschanzentournee für Frauen. So berichtet die Allgäuer Zeitung von Verhandlungen der vier Veranstalterorte mit dem Deutschen und Österreichischen Skiverband in Innsbruck über eine eigene Frauen-Tournee. Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen favorisieren laut Dr. Peter Kruijer, dem Vorsitzenden des Skiclubs Oberstdorf, eine von den Männern-Wettbewerben losgelöste Serie, die jeweils Ende Januar in den vier Orten stattfinden soll. Wo sie beginnt und wo sie endet, sei noch offen. Beim Integrieren der Frauen in die Männer-Tournee sehen die Veranstalter demnach zu große logistische Hürden. Auch seien die Hotelkapazitäten in den Wintersport-Orten nicht zusätzlich freizuschaufeln. "Wir haben ein klares Bekenntnis für eine Vierschanzentournee der Frauen abgegeben", wird Krujier in der Allgäuer Zeitung zitiert. Nun müssten DSV und ÖSV mit Sponsoren, dem Fernsehen und dem Internationalen Skiverband weitere Gespräche führen. Frühestens im Januar 2022, so Kruijer, könnten die Frauen dann erstmals um Tournee-Punkte kämpfen.

Organisatoren: Vierschanzentournee 2020/2021 findet statt

Update, 5. Mai 2020: Durch die Corona-Krise häufen sich auch bei den Veranstaltern die Fragen nach der Vierschanzentournee 2020/2021. Die klare Botschaft der Macher in Oberstdorf, wo tradtionell das Auftaktspringen beginnt: Die Vierschanzentournee findet statt. Bis Ende September arbeiten die Organisatoren - genau wie für die Nordische Ski-WM 2021 in Oberstdorf - ihre "normalen" To-Do-lIsten ab. Spätestens dann müssen sie konkret wissen, was sie für die weitere Planung an möglichen Auflagen berücksichtigen müssen. Das berichtet die Allgäuer Zeitung. Zum Artikel geht es hier.

Wer wird Sieger der Vierschanzentournee 2020/2021, die in Deutschland und Österreich ausgetragen wird? Neben Olympia, WM und Gesamtweltcup gilt die Tournee als wichtigstes Ereignis der Skispringer. Derzeit wird darüber diskutiert, ob es auch Frauen-Wettbewerbe im Rahmen der Vierschanzentournee 2020/21 geben wird. Experten halten es für durchaus möglich, dass dies schon 2020/2021 der Fall sein könnte. Der Skiweltverband Fis will am 15. April in Innsbruck über die Zukunft der Tournee sprechen.

Das Programm der Vierschanzentournee in der Kurz-Übersicht

  • Auftakt für die Vierschanzentournee 2020/21 ist in Oberstdorf (27.-29. Dezember 2020). In der Allgäuer Marktgemeinde findet auch die Nordische Ski-WM 2021 statt.

  • Das Neujahrsspringen findet in Garmisch-Partenkirchen (31. Dezember 2020/1. Januar 2021).

  • Danach zieht die Tournee weiter nach Österreich. Erste Station ist die Schanze am Berigisel in Innsbruck (3./4. Januar 2021).

  • Die Entscheidung folgt beim Finale, dem Dreikönigsspringen in Bischofshofen (5./6. Januar 2021).

Tickets Vierschanzentournee 2020/21: Ab wann gibt's Karten?

Wer die Springen live erleben möchte: Der Karten-Vorverkauf beginnt im September auf der Veranstalterseite vierschanzentournee.com

Sieger Vierschanzentournee 2020/21: Wer sind die Favoriten?

Der Sieger in der Gesamt-Wertung steht nach dem Dreikönigsspringen in Bischofshofen fest. Die Frage nach den Favoriten hängt von den Ergebnissen der Weltcupsaison 2020/21 ab. Gelingt einem Springer gar ein Grand Slam? Damit wird der Gewinn der vier Skispringen hintereinander bezeichnet. Dieses Kunststück gelang als erstem Skispringer Sven Hannawald (2001/2002). Auch Kamil Stoch (Polen, 2017/2018) und Ryōyū Kobayashi (Japan, 2018/2019) holten den Grand Slam.


Vierschanzentournee, 4 Schanzen Tournee oder 4-Schanzentournee?

Die Vierschanzentournee findet seit 1953 an jeweils vier Orten statt. Ihre Schreibweise ist seit damals unverändert.


Vierschanzentournee 2020/21 TV: Welcher Sender überträgt?

Sie wird von zahlreichen Fernsehsendern übertragen. Details zur Übertragung bei der 69. Auflage stehen noch nicht fest.


Rückblick: So lief die Vierschanzentournee 2019/2020

Die Tournee 2019/2020 war an Spannung kaum zu überbieten. Die Entscheidung fiel erst im letzten Springen. Weltweit verfolgten Millionen Fans die TV-Übertragung des ersten und zweiten Durchgangs in Bischofshofen. Dawid Kubacki (Polen) gewann mit einem Sieg in Bischofshofen zugleich die Gesamtwertung. Zweiter wurde Marius Lindvik aus Norwegen. Den dritten Platz in der Gesamtwertung belegte Karl Geiger aus Oberstdorf. Mit seiner Familie und Freundin Franzi feierte er sein Top-Ergebnis. Ryōyū Kobayashi aus Japan wurde Vierter.

Bilderstrecke

So lief das Springen für Karl Geiger in Bischofshofen


Vierschanzentournee 2020/21: Programm, Orte und Schanzen in der Übersicht


Programm und Zeitplan Auftaktspringen Oberstdorf (27.-29.12.2020/21)


Sonntag, 27. Dezember 2020

19 Uhr: Offizielle Eröffnung der Vierschanzentournee im Nordic Park

Montag, 28. Dezember 2020

12 Uhr: Stadioneinlass

14.30 Uhr: Offizielles Training

16.30 Uhr: Qualifikation

Dienstag, 29. Dezember 2020

13 Uhr: Stadioneinlass

16 Uhr: Probedurchgang


17.30 Uhr: Erster Wertungsdurchgang
Anschließend Finale und Siegerehrung

Das Springen auf der Schattenbergschanze im Allgäu zieht jedes Jahr 40.000 Zuschauer an. Den Schanzenrekord (143,5 Meter) hält Sigurd Pettersen (Norwegen). Der letzte deutsche Sieger war Severin Freund 2015. Besonderheit: Auf der Schattenbergschanze werden 2021 auch Weltmeister bei der FIS Nordischen SKI-WM (23. Februar bis 7. März) in Oberstdorf gekürt.


Programm und Zeitplan Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen (31.12. 2020/1.1. 2021)

Donnerstag, 31. Dezember 2020

10 Uhr: Stadioneinlass

11.45 Uhr: Offizielles Training

14 Uhr: Qualifikation

Freitag, 1. Januar 2021

10 Uhr: Stadioneinlass

12.30 Uhr: Probedurchgang

14. Uhr: 1. Wertungsdurchgang

Das Neujahrsspringen auf der Olympiaschanze ist das zweite Event der Vierschanzentournee. Den Schanzenrekord halten Simon Amann (Schweiz) und Marius Lindvik (Norwegen) mit jeweils 143,5 Metern. Der letzte deutsche Sieger in Garmisch-Partenkirchen war Sven Hannawald auf dem Weg zum „Grand-Slam“ 2002.


Programm und Zeitplan Bergiselspringen in Innsbruck (3./4.1. 2021)

Sonntag, 3. Januar 2021

11.45 offizielles Training

14 Uhr: Qualifikation

Montag, 4. Januar 2021

12.30 Uhr: Probedurchgang

14 Uhr: 1. Wertungsdurchgang

Das Skispringen in Innsbruck ist die erste Station der Vierschanzentournee in Österreich. Traditionell geben die Fans der ÖSV-Adler dort ein besonders kräftiges Lebenszeichen. Den Schanzenrekord hält Michael Hayböck (Österreich) mit 138 Metern. Der letzte deutsche Springer der in Innsbruck gewann war Richard Freitag 2015.


Programm und Zeitplan Dreikönigsspringen in Bischofshofen (5./6.1. 2021)

Dienstag, 5. Januar 2021

12 Uhr: Stadioneinlass

15 Uhr: Offizielles Training

16.30 Uhr Qualifikation

Mittwoch, 6. Januar 2021

12. Uhr: Stadioneinlass

15.30 Uhr: Probedurchgang

17.15 Uhr: 1. Wertungsdurchgang


Das Finale der Vierschanzentournee wird auf der Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen ausgetragen. Sie liegt am Fuße des Hochkönigs. 25.000 Zuschauer passen ins Stadion. Den Schanzenrekord erzielte Dawid Kubacki (Polen) mit 145 Metern am 6.1.2019. Letzter deutscher Sieger in Bischofshofen war Sven Hannawald 2002.